Fanfic: The Lie Of The Life

Kapitel: Als sie 7 war...

The Lie Of The Life

Als sie 7 war...

Ein kleines Mädchen ging Hand in Hand mit ihrer Mutter durch die Straßen. Das Mädchen war kaum älter als 7. Ihre Mutter war gerade 30 geworden. Das kleine Mädchen schaute sich um als sie zu einem großen Haus gekommen waren. „Mama, wann kommt Papa wieder?“ sagte die kleine mit einem hoffnungsvollen Blick zu ihrer Mutter. „Papa kommt nicht mehr zu uns zurück. Verstehst du?“ sagte die Mutter zu ihr. „Aber warum? Ist Papa böse auf uns?“ fragte sie weiter. „Ja ist er. Er hat uns verlassen. Er hat mich verlassen.“ „Warum?“ fragte die kleine mit glasigen Augen. „Warum kommt Papa nicht mehr zu uns zurück?“...bei diesem Satz musste das 7 jährige Mädchen anfangen zu weinen. „Mama sag schon was!“ „Er kommt nicht wieder!“ sagte sie mittlerweile schon zornig. „Es ist deine schuld warum er nicht mehr wieder kommt, Nicki!“...das kleine Mädchen blieb stehen und nahm ihre Hand aus der der Mutter. Die Mutter ging weiter ohne zurück zu ihrer Tochter zu schauen. Nicki stand da und konnte sich nicht mehr zurückhalten. Sie weinte. Sie weinte weil ihr Vater nie wieder zurückkommen würde. Und sie weinte weil ihre Mutter sagte es sei ihre schuld. „Jetzt komm endlich weiter!“ sagte die Mutter. Nicki ging schluchzend weiter. Sie setze einen Fuß vor dem anderen und versuchte nicht mehr zu weinen.

Als beide zu Hause ankamen, ging Nicki’s Mutter in ihr Zimmer und lies ihre Tochter allein im Flur zurück. Nicki ging in ihr Zimmer und legte sich auf ihr Bett und versuchte zu schlafen. Nach einigen Stunden hin und her wälzen gelang es ihr schließlich auch und sie schlief ein.

Am nächsten morgen ging Nicki aus dem Zimmer und wollte zu ihrer Mutter. Sie wollte einfach zu ihr. Sie liebte sie doch! Auch wenn sie so gemein zu ihr war. Langsam ging sie den Flur entlang zu dem Schlafzimmer ihrer Mutter und lauschte an der Tür ob sie schon etwas hören konnte. Immerhin wollte sie ihre Mutter nicht aufwecken! Aber sie hörte etwas. Nicki hörte das Geräusch des Fernsehers. Also setzte sie ein lächeln auf und öffnete die Tür.......

.....“Guten morgen, Mama!“ sagte sie fröhlich als sie gerade die Tür öffnete. Doch als die Tür offen war, blieb sie wie erstarrt stehen und schaute nur auf einen Punkt. Sie schaute auf das Bett. Das normalerweise schneeweiße Bett. Jenes Bett das nun Blutrot war. Und auf diesem Bett lag eine Frau. Es war Nickis Mutter. Sie lag auf diesem Bett und war tot. „M-m-m-Mama?“ Nickis Augen füllten sich mit einer klaren, salzigen Flüssigkeit. Sie füllten sich so rasch, das sich binnen der nächsten Sekunden eine Träne bildete und über ihre Wange ran. Das kleine 7 jährige Mädchen stand da und starrte auf den leblosen Körper ihrer Mutter. In der rechten Hand hatte sie eine Pistole fest umschlossen.

Doch plötzlich drehte sie sich um und rannte aus dem Zimmer. Sie rannte über den Flur in das Vorzimmer und riss die Eingangstür auf und stürmte aus dem Haus. Draußen schüttete es wie aus Eimern. Doch Nicki spürte dies nicht. Sie konnte die Tränen nicht von den Tropfen des Regens unterscheiden. Sie rannte einfach. Sie rannte so schnell sie ihre Füße trugen. Sie wusste nicht wohin, sie wusste nicht einmal was sie jetzt tun sollte.

Nach einiger Zeit stoppte sie ein Stein der auf dem Weg lag als sie darüber fiel. Als Nicki wieder aufstand, schaute sie sich um. „Wo bin ich hier?“ Sie kannte diese Gegend nicht! Sie wusste nicht wo sie war. Das einzige was in diesem Landstreifen zu sehen war, war ein großes Haus. Sie stand auf, war aber sehr schwach sodass sie nur mit müh und Not hochkam. Als sie dann doch stand, wurde ihr plötzlich ganz schwarz vor Augen und sie konnte sich nur noch fallen spüren.

2 Tage später...

„Hey, ich glaub sie kommt zu sich.“ „Wirklich?“ „Das wird ja auch Zeit. Sie hat jetzt 2 Tage geschlafen.“ „Sei nicht so. Ihr ging es ja nicht gut. Sie hatte Fieber.“ „Woher sie wohl kommt?“ „Seit jetzt still. Sie braucht ruhe und nicht ein paar neugierige Hühner wie ihr es seid.“ Sagte ein Junge mit ungefähr 10 Jahren. „W-w-w-was ist passier?“ fragte Nicki völlig erschöpft. „Hey! Du bist ja endlich wach! Also Hi erst mal. Ich bin Alex (englisch ausgesprochen)!“ „Hi...“ sagte eine immer noch ziemlich erschöpfte Nicki. „Ich bin Nicki. Wo bin ich hier?“ fragte sie und sah sie verwirrt an. All die anderen Kinder standen um sie und beobachteten sie. Alex ergriff dann das Wort. „Nun ja. Du bist hier in einem Waisenhaus. Genau gesagt, im Waisenhaus von St. Sangreal (französisch ausgesprochen)“ „Was?“ fragte Nicki etwas verwirrt. „In einem Waisenhaus? Aber wie komm ich denn hier her?“ fragte sie weiter. „Nun ja, ich hab dich vor zwei Tagen draußen auf der Wiese gefunden. Du warst ziemlich durchnässt und hast am ganzen Körper gezittert.“ Sagte Alex. Und plötzlich fiel es Nicki wieder ein. Alles. Das sie zu ihrer Mutter wollte und sie tot aufgefunden hatte. Das sie dann rannte und rannte und nicht wusste wohin. Und plötzlich kam ihr ein Gedanke. Dieser Gedanke war schrecklich. Sie war nun ganz allein auf der Welt. Sie hatte nun niemanden mehr! Plötzlich fing sie wieder an zu weinen. „Hey...was ist denn los?“ fragte Alex und legte einen Arm um ihre Schulter. „Was ist denn passiert?“ fragten die anderen. „*schluchz* m-m-m-meine...*schnief*...meine Mutter...sie...*schluchz*...sie ist to.“ Kam es langsam und stotternd von ihr. „Alex legte seinen zweiten Arm um sie und versuchte sie zu trösten. Er wusste wie es ihr jetzt gehen musste. Auch er hatte einst seine Eltern bei einem tragischen Unfall verloren. Die anderen sahen sie mitfühlend an. Sie konnten es Nachvollziehen wie es ihr jetzt gehen musste, immerhin war dies ein Waisenhaus. Alex versuchte sie zu trösten. „Hey...beruhig dich. Auch wenn das jetzt schwer für dich ist, aber du bist jetzt nicht mehr allein. Wir sind jetzt deine Familie. Wir sind immer für dich da.“ Diese Worte zu hören ließen in Nicki eine welle der Erleichterung auftreten. Dennoch musste sie weinen. Sie hatte noch nicht ganz verstanden was passiert war. Nur dass sie ihren Vater und ihre Mutter nie wieder sehen würde.

So...das war erst mal das erste Kapitel. Ich hoff euch hat’s gefallen. Bitte hinterlässt ein paar Kommis. Würde mich freuen J!
Küüsschen an alle schick^^
Hab euch liiieb....eure KOS^^