Fanfic: The Lie Of The Life

Kapitel: Eine harte Zeit

Erstmal einen grooooooßen Dank an alle meiner Leser und Kommi Schreiber! Ihr seid echt spitze!! Danke für die vielen lieben kommis^^

Eine harte Zeit

Nicki und Alina machten sich also auf den Weg in den 14. Stock. Sie standen beim Lift und warteten darauf dass endlich wieder einer herunterkam. Als es dann soweit war, stiegen sie mit dutzend anderen Leuten auch in den Lift ein. Fast bei jedem Stock blieb er stehen. Doch dann sind sie endlich angekommen. Es war ein kleiner Raum beim aussteigen mit ein paar Sesseln. Und wenn man zum Fenster ging, konnte man fast über die ganze Stadt sehen. Eigentlich war es ein wunderschöner Ausblick doch Nicki interessierte dies zurzeit nicht. „Alina?“ fragte sie nach ihrer Begleitung. „Ja, was gibt es denn?“ sagte diese. „Was soll ich zu ihm sagen?“ fragte sie mit etwas unsicherer Stimme. „Das was dir gerade einfällt. Und wenn dir nichts einfällt ist es auch nicht so schlimm. Das wichtigste für ihn wird sein, dass du einfach für ihn da bist.“ Sagte Alina mit einem ungewohnten beruhigenden Ton den Nicki noch nie bei jemanden gehört hatte außer bei Alex. Sie gab ein leichtes nicken von sich und ging dann mit Alina auch schon los. Beim Schwesternstützpunkt angelangt, fragten sie nach der Zimmernummer von Alex. Sie suchte ein bisschen in ihrem Buch und beantwortete dann auch die Frage. „Aber er schläft noch, also sollte vielleicht immer nur eine hinein um ihn nicht zu wecken.“ Gab sie anschließend noch dazu. „Ist gut“ sagte Alina und schaute dabei Nicki hinterher als diese bereits vor der Tür von Alex stand. Langsam ging sie zu ihr und fragte sie: „Ist alles in Ordnung?“ „ich weiß nicht ob ich da rein kann. Ich will nicht traurig sein vor ihm oder gar weinen.“ Sagte sie etwas enttäuscht über sich selbst. „Und wenn schon. Das sind einfach deine Gefühle. Das Beste ist wenn du sie rauslässt. Alex wird es verstehen. Da bin ich mir sicher“ sagte Alina. Als Nicki gerade die Tür öffnen wollte wurde sie von einer ihr bekannten Stimme unterbrochen. „Nicki…wo warst du? Ich hab dich überall gesucht!“ kam es von einem grünhaarigen manchmal etwas nervigen aber liebevollen Typ. „Tom…ich war im Garten. Tut mir leid das ich dir nachher nicht gesagt hab wo ich hingehe.“ Sagte Nicki mit der Hand auf der Türschnalle zu Alex’ Zimmer. „Schon gut. Willst du zu Alex?“ In dem Moment viel Tom die schwarzhaarige Schönheit auf die neben Nicki stand. //Wow. Wer ist denn das? Eine Freundin von Nicki?// dachte er sich. Nicki bemerkte Toms Blick und ergriff gleich das Wort. „Das ist Alina. Sie ist eine neue Freundin von mir.“ Sagte sie zu Tom. „Und Alina, dass ist Tom. Ein sehr guter Freund von mir und Alex.“ Alina musterte Tom von oben bis unten und musste zugeben, dass er ihr gefiel. Er hatte etwas an sich was sie mochte.

Während den Signalen die sich Tom und Aina gaben, griff sie wieder nach der Türschnalle. Langsam öffnete sie die Tür. Alina und Tom haben es zuerst nicht mitbekommen. Doch dann war Nicki auf einmal weg und beide konnten sich nur denken dass sie nun endlich zu Alex gegangen ist. Alina hatte ein leichtes lächeln auf dem Gesicht und Tom konnte es sich nicht erklären warum. Alina schüttelte nur den Kopf und fragte ihn dann, ob sie sich nicht derweil wohin setzten wollen.

Bei Alex im Krankenzimmer:

Nicki schloss die Tür hinter sich und stand da. Sie stand zwischen Bett und Tür und schaute zu Alex. //Er schläft…und sieht aus wie immer// dachte sie sich. Sie musste all ihren Mut zusammen nehmen um zu ihm zu gehen. Sie überlegte lange. Sie überlegte ob es nicht ein Traum sei, ob sie einfach wieder rausgehen sollte oder ob sie doch zu ihm rüber gehen sollte. Doch schließlich entschied sie sich für letzteres. Sie wollte ihn nicht allein lassen. Nicht in dieser Situation. Sie wusste genau, dass er es auch nicht tun würde. Also setzte sie einen Fuß vor den anderen und ging langsam auf sein Bett zu. Neben dem Bett stand ein Stuhl. Als sie dort angekommen war, nahm sie ihn, stellte ihn ungefähr auf Höhe seines Oberkörpers und setzte sich neben Alex hin. //Warum…// dachte sie immer und immer wieder. //Warum nur du, Alex. Ich versteh es nicht. Du bist so ein guter Mensch wie kann dieser angebliche Gott dir nur so etwas antun? Wenn es ihn wirklich gäbe, hätte er so was nie zugelassen…// dachte sie wütend und presste die Hände zu einer Faust zusammen. Dann spürte sie nur mehr wie etwas Warmes, Flüssiges über ihre Wange rann und auf ihre Hand tropfte. //Nein…ich muss stark sein…ich kann das! Ich muss es können, für Alex!// sie wisch sich die Tränen weg und schaute sich im Zimmer herum. Sie sah dann auf einmal die Uhr und sah wie spät es war. „Oh man, es ist wirklich schon spät“ Es war mittlerweile schon 7 am Abend. Nicki bemerkte erst jetzt wie müde sie eigentlich war. Sie sah noch eine Weile Alex an wie er da lag und schlief. Nach einer Weile legte sie ihren Kopf auf das Bett und nahm Alex’ Hand. Danach schlief sie selbst ein. Draußen redeten Tom und Alina noch einige Zeit über dies und das aber hauptsächlich über Nicki und Alex. Nach einiger schliefen sie dann selbst ein.

Mitten in der Nacht wurde jemand im Krankenhaus wach. Es war Alex. Der nach vielen Stunden schlaf endlich wieder aufwachte. Als er langsam die Augen öffnete, musste er sich erstmal orientieren. Er sagte kein Wort. Er wusste auch nicht was er sagen sollte. Nein er wusste ja nicht mal genau wo er war, und was er hier zu suchen hatte. Dann fühlte er plötzlich etwas bei seiner Hand. Er drehte den Kopf zur Seite und sah sie. Es war Nicki. Sie hatte ihre Hand auf seiner und ihr Kopf lag am Bettrand. Sie schlief. //Was machst du denn hier? Was ist hier nur los?// Er sah sie an und überlegte. Am liebsten hätte er sie jetzt aufgeweckt und sie gefragt wo sie ihr seien. Doch das konnte er nicht. Er wollte Nicki den schlaf lassen, denn sie sah so aus, als bräuchte sie ihn dringend. Doch plötzlich fiel ihm die ganzen Geräte auf die im Zimmer standen. Jetzt wo sich seine Augen an die Dunkelheit gewöhnt hatten, erkannte er das Zimmer. //Ich bin im Krankenhaus? Aber warum?// fragte er sich. Doch dieser Gedanke hielt nicht lange an. Denn sie drückte seine Hand fester. „Nicki…“ sagte er leise. Einerseits freute er sich riesig, dass sie jetzt bei ihm ist, aber andererseits wollte er endlich wissen warum er hier ist. Also machte er es doch. Er wollte sich aufsetzten um Nicki zu wecken doch irgendwie fehlt ihm die Kraft dazu, dies zu tun. Er wunderte sich, aber konnte nichts dagegen machen. „Hey Nicki…“ sagte er mit behutsamer Stimme. „Süße, wach auf. Bitte“ sagte er mit liebevoller Stimme zu ihr und streichelte ihre Hand. Die angesprochene wurde aus dem Schlaf wach und öffnete langsam ihre Augen. „Hey Nicki…wie geht’s dir?“ sagte Alex zu ihr. Nicki hatte ihre Augen nun geöffnet und auf ihn gerichtet. Aber sie konnte nicht so ganz glauben, welches Bild ihr sich hier bot. Es war Alex, der endlich wieder wach war. Sie konnte es kaum glauben. Sie konnte ihre Erleichterung kaum in Worten fassen. „Alex…?“ sagte sie leise. „Ja?“ sagte er etwas verwirrt. „Du bist wach? Das…das ist echt toll. Endlich bist du wieder wach!“ strahlte Nicki. Alex wollte etwas erwidern doch kam er nicht dazu. Denn Nicki fiel ihm über den Hals und umarmte ihn so fest sie konnte. „Hey…Nicki….wenn du so weiter machst…erdrückst du mich noch!“ sagte Alex mit einem lächeln am Gesicht. „Tut mir leid. Ich bin nur so glücklich deine Stimme wieder zu hören.“ Sagte Nicki und hatte dabei Tränen in den Augen. Sie wusste es selbst nicht genau warum, immerhin war es ja ‚nur’ aufgewacht. Das wäre demnächst sowieso geschehen. Sie freute sich aber dennoch so sehr. „Hey Nicki, warum weinst du denn?“ fragte er sie. „Ach nichts, ich freu mich nur“ gab sie ihm als antwort zurück. „Ach so. Und kannst du mir sagen warum ich im Krankenhaus bin?“ fragte er weiter. Doch bei dieser Frage gab es Nicki einen Stich in ihr Herz. Jetzt wusste sie wieder das was sie verdrängt hatte. Alex war im Krankenhaus weil er Krebs hatte. Ihr Gesichtsausdruck wurde traurig und leer. Was sie eigentlich gar nicht wollte. Sie wollte doch stark sein für ihn. „Nicki? Was ist los? So besorgt sehe ich dich sonst nie. Ist etwas passiert?“ fragte er sie und wollte ihr dabei in die Augen schauen. Was er aber nicht konnte weil sie ihren Kopf gesenkt hatte. „Ja…“ sagte sie leise mit einer traurigen Stimme. Alex’ Herzschlag wurde schneller nach dieser Antwort. „Und was?“ fragte er etwas nervös, immer noch mit seinen Augen Nicki fixierend. Doch diese Antwortete nicht. Stattdessen rann ihr eine einzelne Träne über die Wange. Und als diese ihren Weg beendet hatte, tropfte sie auf Alex’ Handrücken. Er bemerkte das. „Warum weinst du?“ fragte er besorgt. „Du weist ich will nicht das du traurig bist, also…was ist denn passiert?“ fragte er nun besorgt. „Alex…“ Nicki wollte weiter sprechen, doch sie konnte es nicht. „Was ist denn los, Nicki?“ fragte dieser nun schon ziemlich besorgt. „Komm, sag es mir.“ Nicki sah ihn immer noch nicht an. Doch sie wollte es ihm sagen. Immerhin war es sein Recht zu wissen, was er hat. „Du bist heute Morgen im Waisenhaus nicht aufgewacht weil du zu hohes Fieber hattest…“ sprach sie langsam vor sich hin. „Wir haben dich ins Krankenhaus gebracht und hier wurdest du untersucht…“ sprach sie weiter und hörte dann auf. Alex schaute sie währenddessen ununterbrochen an. „Und was ist danach passiert?“ fragte er. „Tom und ich haben lange gewartet, doch es kam kein Arzt. Ich wollte dann runter in den Garten gehen und Tom kam dann ganz plötzlich nach. Er sagte mir die Ärzte hätten nun eine Diagnose.“ Sagte sie während ihre Stimme immer leiser wurde und immer trauriger. Auch Alex hatte jetzt ein etwas ungutes