Wintertraum
Kraut des Winters
So dies ist mein erste Kapitel von 'Wintertraum'!
Am Anfang ist es etwas langweilig, weil ich das erst so ein bissel einführen muss! Doch hinterher so am ende des Kapi wird es son etwas spannender (hoff ich);-)!!!
So genug jetzt! Wünsch euch viel spaß beim lesen eure Kagolein!!!
Kraut des Winters
Schnee fällt vom Himmel, der Wind pfeift zwischen den Bäumen hindurch. Kein Laut ist von den Bewohnern des Waldes zu hören. Winterstille…
Ein einziges Knirschen ertönt im Walde. Jemand bahnt sich seinen Weg durch den kniehohen Schnee. Man hört ein Seufzen. Ein junges Mädchen erblickt man, das sich schwermütig durch das Weiße kämpft. Kagome ist ihr Name. Auf dem Rücken trägt sie, wie üblich, wenn sie aus ihrer Zeit kommt, den voll gepackten Rucksack. Kein Leichtes, ihn alleine tragen zu müssen. Schwer atmend kommt sie aus dem Wald und betrachtet das kleine Dorf Kaedes. Eine kurze Verschnaufpause, ehe sie sich weiter Richtung ihrer Freunde macht. Mit einem Lächeln auf den Lippen kommen ihr manchen Leuten des Dorfes entgegen und begrüßen sie höflich. Strahlend tut sie natürlich das Selbe. Vor Kaedes Hütte hält sie an, atmet aus und schiebt das dünne Strohlagen beiseite, das als Tür dient.
„Hallo, alle zusammen!“ Die Begrüßung kam eher zitternd über ihre Lippen. Die Kälte macht ihr ganz schön zu schaffen. Sie hätte auf ihre Mutter hören und ihren dicken Pulli gleich anziehen sollen, statt ihn in ihren gelben übergefüllten Rücksack zu packen.
„Ja, hallo, Kagome!“
Sango ist erfreut ihre Freundin aus der Zukunft zu sehen. Auch die anderen begrüßen sie eben so herzlich. Inu Yasha, der in der hintersten Ecke des Hauses sitz, hört man nur leise und undeutlich „Na endlich“ flüstern. Doch Kagome lässt sich dadurch nicht aus der Ruhe bringen und beachtet diese Aussagen überhaupt nicht. Sie beschäftigt sich jetzt lieber mit wichtigeren Dingen, wie zum Beispiel ihren fast eiskalten Körper wieder auf normal Temperatur zu bekommen. In Null Koma nichts hat sie ihre Schuhe ausgezogen, den Rucksack in die Ecke geschmissen und kauert sich vor das flackernde Feuer. Sie zittert immer noch leicht. Shippo springt auf ihren Schoss und sieht sie verwundert an.
„ Ist es denn draußen so kalt?“
Kagome kann nur mit den Zähnen klappern. Ein Tee wäre jetzt genau das richtige um sich auf zu wärmen. Das 15-jährige Mädchen nimmt den Blick vom Feuer und sucht die alte Kaede, doch sie sitzt nicht in der Runde. Skeptisch runzelt Kagome die Stirn. Sie wird jetzt nicht bei dem Wetter draußen sein, oder?
„ Sagt mal wo ist denn Kaede?“
Miroku ist gleich so höflich ihr eine Antwort zu geben.
„Sie ist raus gegangen, um im Schnee ein bestimmtes Kraut zu suchen, das nur im Winter wächst. Wie heißt es noch gleich?“
Sango hebt ein Buch auf, in dem eine Skizze aufgezeichnet ist, die aussieht wie eine weiße Blume. Sie zeigt auf das Bild. „So sieht sie aus. Ihre weißen Kronblätter lassen das Kraut aussehen wie ein Stern. Die Farbe der Staubblätter kann man vergleichen mit blauem Eis. Sie sollen glitzern in der Morgensonne. Sie Trägt den Namen „Wintertraum“. Kaede hofft sie trotz der Schneewolke zu finden.“
Shippo kann anscheinend trotzdem nicht verstehen warum sie diese Pflanze unbedingt haben will. „Und warum ist sie so besessen davon dieses Kraut zu finden?“
Sango zuckt mit den Schultern und wollte einen blick ins Buch werfen, doch dieses liegt nicht mehr auf ihrem Schoss.
„Das Kraut soll starke Schmerzen betäuben können und Fieber absinken lassen, wenn man es zu sich nimmt. Es hat einen Kühl-Effekt. Mit der Kälte betäubt es die Schmerzen und lässt Fieber verschwinden. Sie blüht nur zur Winterzeit. Wahrscheinlich will Kaede sie wegen ihrer Eigenschaften haben.“ Miroku klappt das Buch zu und blickt zu Kagome, die sich erhebt.
„Dann werde ich sie suchen und ihr helfen die Kräuter zu finden!“ Sie geht zu ihrem Rucksack und holt sich ihren dicken Roll-kragenpulli, den sie anzieht, bevor sie sich ihren Mantel drüberschmeißt. „Bis dann!“ Sie hebt kurz die Hand zu Abschied und verschwindet dann aus der Hütte. Draußen wütet schon fast ein Sturm. Große Hagelkörner fliegen ihr entgegen, so dass es ihr schwer fällt etwas zu sehen! Tapfer kämpft sie sich durch die Schneemasse und hält aus schau nach Kaede. Sie macht sich auf, Richtung Wald…
In der Hütte:
Sango hört draußen den Wald stark pfeifen. Sie streichelt unberuhigt Kiara, die auf ihrem Schoss liegt, übers Fell. „Wenn sich einer der Beiden nicht dabei eine Erkältung holt…“
„…Dann haben sie wirklich gute Abwehrkräfte!“, führt Miroku den Satz zu Ende.
„Hm! Hoffentlich passiert ihnen nichts. Der Sturm ist wirklich stark!“ Shippo schaut Sango an, die ihm mit einem Nicken zustimmt. „Ach, jetzt hört mal auf! Den Beiden wird es schon gut gehen!“ Inu Yasha lehnt mit verschränkten Armen an der Wand und scheint genervt von den Anderen zu sein.
Plötzlich hört man ein Seufzen vor der Tür. Kaede betritt die Hütte.
„Oh, was für ein Wetter, was für ein Wetter…“ Sie legt ihren Strohmantel ab, so wie ihren Hut und setzt sich vor das Feuer. „Keine Kräuter, gar nichts hab ich gefunden! Und als der Sturm stärker wurde hab ich die Suche aufgegeben!“ Stille. Shippo rennt zur Tür und schaut hinaus. „Und wo ist Kagome?“ Kaede dreht sich verwundert zu ihm um.
"Wieso? Ist sie denn nicht mehr in ihrer Zeit?"
"Sie wollte euch suchen gehen, um euch zu helfen!" Sangos Stimme klingt unruhig und besorgt. "Hm...also" Miroku schaut nachdenklich ins Feuer.
"Ich finde, da Inu Yasha sich ja so sicher war und ist, dass es Kaede und Kagome gut geht, er sich jetzt selbst davon überzeugen darf! Er soll sie suchen gehen!"
Inu Yasha springt empört auf.
"Was? Aber wieso..." "Geh schon!", schneiden ihm die Anderen laut das Wort ab. Beleidigt verlässt er die Hütte. Sein Grummeln ist wütend und laut. Auch wenn es nicht danach aussah hat er sich ebenfalls Sorgen gemacht.