Black-Wolves
A-Auftrag Teil 1
Am nächsten tag wachte ich ausnahmsweise ausgeruht auf und ging meinen Bedürfnissen nach. Bis Blacky klingelte. „Wir haben einen neuen Auftrag.“ Meinte er und drehte sich um und lief los „Dir auch einen guten Morgen:“ brummelte ich vor mich hin. Wir gingen zum Boss wie so oft. „Ok ihr bekommt einen neuen Auftrag der Stufe A.“ meinte er und drückte Blacky einen Umschlag in die Hand. „Meinen sie, sie ist schon so weit?“ „Ich vertraue auf deine Meinung. Und danach ist sie durchaus zu so etwas fähig.“ Meinte er und gab uns ein Zeichen zu verschwinden. „Was ist die Stufe A?“ fragte ich und lächelte unschuldig ich wollte es wirklich wissen. Er verdrehte genervt die Augen. „Es gibt verschiedene Stufen von Aufträgen. Genau genommen drei. Die C-Stufe, das sind Aufträge wie unser erster. Dann die Stufe B, so wie unser letzter unfreiwilliger Auftrag.“ Ich nickte und erinnerte mich an die vielen Polizisten die ich umgelegt hatte. „Und dann gibt es noch A- Aufträge. Es sind die schwersten Aufträge und werden meist nur an sehr effiziente und erfahrene Agenten vergeben. Warum wir das jetzt machen müssen weis ich nicht. Wahrscheinlich will er wissen was du drauf hast. Er liebt es seine Agenten zu testen.“ Meinte Blacky. Ich nickte wieder.
Ein hauch von bedenken zogen durch meinen Kopf. Würde ich diese Prüfung auch bestehen oder würde ich verlieren. Ich hatte keine Ahnung und wollte mir eigentlich keine Gedanken darüber machen.
Wir kamen an meiner Wohnung an und während ich meine Waffen holte pfiff er fast schon fröhlich vor sich hin. „Wo gehen wir hin? Und wer ist es überhaupt?“ fragte ich um so viele Informationen zu bekommen wie ich konnte. „Wir fliegen nach Russland. Der Agent befindet sich um Moskau herum.“ „Der Agent?“ fragte ich verwirrt. „Ja einer unserer Gegner. Auch in Russland gibt es Organisationen wie unsere und wir sollen sie ausschalten und wir werden heute einen der besten Agenten der Welt erledigen.“ „Vielleicht…“ meinte ich und blickte aus dem Flugzeugfenster. Er flog und wir starteten gerade. „Das wird schon. Ein bisschen mehr Optimismus.“ „Sagt der lebende Eisklotz. Schon klar, wird schon werden.“ Murmelte ich. Er blickte mich an, was mir sorgen bereitet den wir flogen gerade. Auf seinem Gesicht lag ein hauchfeines lächeln. Ich war sicher, wenn er immer so lächeln würde, hätte er nie Probleme in seinem Leben.
Doch sein lächeln verschwand so schnell wie es gekommen war und er konzentrierte sich auf den Flug. Ich las währenddessen die Informationen. Viel stand da nicht. Er war ein blonder mit blauen Augen und Muskelbepackt, aber war sehr andauernd, was seine Beine zeigten. Er bevorzugt überwiegend Nahkampf Techniken. Kein Wunder das ich das übernehmen sollte. Ich sah mich jetzt schon versagen. Halt was dachte ich da. Ich würde nicht versagen. Mein Gesichtsausdruck wurde hart und unnachgiebig. Ich musste es schaffen. Ich wusste nicht was mich trieb, doch mein Gehirn sagte ich müsse alles geben. Ich dürfe nicht sterben. Auf keinen Fall. „Alles in Ordnung.“ Fragte der Eisklotz neben mir. „Ja, ich hab mich gerade darauf vorbereitet zu Kämpfen.“ „Und da schaut man so konzentriert?“ fragte er leicht belustigt, soweit er das konnte. „Schon mal was von Meditation gehört. Er ist ein Nahkämpfer. Da müssen meine Gedanken absolut gezielt sein.“ Zischte ich verärgert. Er zuckte mit den Schultern und konzentrierte sich wieder auf den Flug. Ich dagegen schloss die Augen und konzentrierte mich auf meine Aufgabe. Nach und nach schaltete ich meine Gedanken ab. Der Flug dauerte lange. „Und wir machen das heute noch?“ „Ja wir haben verschiedene Zeiten überquert also haben wir immer noch den gleichen Tag. Übrigens landen wir gleich.“ Ich schloss meinen Gurt. Dann landeten wir auch schon. Auf einem kleinen verschneiten Landeplatz. Unsere Maschine schaffte es gerade so zu bremsen. Als wir ausstiegen pfiff uns der kalte Wind um die Ohren. „Man ist es hier kalt.“ Murmelte ich und zog mir eine Jacke über die Blacky mir reichte. „Eigentlich geht es hier mit der Temperatur, aber die haben wohl einen kleinen Wintereinbruch.“ Sagte Blacky und lief zu einer großen Halle am Rande des Flugplatzes. ER öffnete die Tür. Sie quietschte furchtbar. Dann schnappte er sich einer der Schlüssel die er mit sich rum trug. „Komm hier steht unser Auto.“ Ich folgte ihm und stand schließlich vor einem schwarzen Porsche. „Einsteigen.“ Kommandierte er. Ich folgte seinem befehl und stieg ein. Im Auto war es wesentlich wärmer. „So und jetzt nach Moskau. Dann zum Informant und dann gehen wir killen.“ Meinte er und lächelte wieder. Dieses mal Sarkastisch. Ich nickte wie so oft nur und glitt dann in meine Gedanken zurück. Ich war total erschrocken, als wir nach einer Stunde fahrt plötzlich hielten. „Wir sind da, kleines.“ Meine Augen wurden schmal. „Und blamier mich ja nicht.“ Setzte er hinzu. Jetzt musste ich wirklich an mich halten ihm nicht eine Mit zugeben.
Doch er stieg schon aus, also blieb mir nichts anderes übrig als ihm zu folgen. Ich setzte eine Maske der Unnahbarkeit auf und stellte mich hinter ihn. Er klopfte einen Code und die Tür öffnete sich. „Willkommen.“ War zu hören. Ganz leise. Drinnen angekommen war es sprach er laut. Er empfing uns sofort. „Was kann ich für dich tun und für diese hübsche Dame an deiner Seite.“ Meinte er. „Danke Nikolai, wir sind wegen Iwan Puschkin hier. Weist du wo er sich aufhält?” „Nein Momentan leider nicht.“ Meinte Nikolai, er schien sich aus der Sache herausreden zu wollen. Blacky gab mir einen Wink. Wir hatten nicht darüber gesprochen, doch ich wusste was zu tun war. „Das ist aber schade.“ Säuselte ich und spielte mit meinem Haar. Er sagte nichts. Also packte ich mir ein Messer und stand hinter ihm. Er hatte nicht einmal mitgekriegt das ich mich bewegt hatte. Er erschrak als er das kalte Metall an seiner Haut spürte. „Was wollt ihr?“ fragte er mich. „Er stellte die fragen.“ Meinte ich im Gegenzug. „Also wo ist er?“ fragte Blacky mit eisiger Stimme. „Em er befindet sich in Moskau in einem Club. Der heißt Kalaschnie. Ich weis aber nicht ob er dort noch immer ist.“ Meinte Nikolai. Er fühlte sich sichtlich unwohl. Wieder gab Blacky mir einen Wink. Ich löste mein Messer von seinem Hals und lief an Blacky vorbei nach draußen. „Danke für die Informationen Nikolai. Wir sehen uns bestimmt bald wieder.“ Meinte Blacky klopfte ihm auf die Schulter und folgte mir hinaus.
Wir fuhren zu besagtem Club und bevor wir ihn betraten packten wir alle Waffen zusammen. „Gut, wenn ich Los sage, dann nimmst du dir den Typen vor. Ich halt dir den Rücken frei.“ „Ich darf mal wieder die Drecksarbeit machen.“ Murmelte ich, wurde aber durch einen eisigen Blick von Blacky zur Vernunft gebracht. Wir liefen hinein. Er zog seine Waffen und watete. Ein paar Sekunden blieb es still, doch dann kamen Massen an bewaffneten Männern die Treppe herunter. Ich zog meine Waffen rannte los und feuerte mir einen Weg hinauf. Ich hörte Blackys Schüsse im Hintergrund. Ich musste mich durch zwei Zimmer durcharbeiten ehe ich ihn sah.
Er saß auf einem Stuhl, die Ruhe selbst. „Ihr seid also gekommen um mich zu töten.“ Sagte er mit einem leichten russischen Akzent. Ich richtete mich auf. „Was soll das denn jetzt heißen.“ „Ihr wisst doch sicherlich, dass ich mich nicht einfach töten lasse und dann schickt ihr so eine halbe Portion wie dich. Unten wütet bestimmt gerade Black-Shadow. Wir sind uns mal begegnet. Zja wir sind eigentlich freundschaftlich auseinander gegangen.“ Meinte er und stand auf. Ich schaltete mein Gehirn aus, gleich würde es los gehen. Ich verzog mein Gesicht zu einem hauchfeinen lächeln. „Na gut, dann wünsche ich viel Spaß.“ Ich packte meine Waffen fester und rannte auf ihn zu. Ich feuerte nicht um mich sondern gab gezielte Schüsse ab. Leider wich er aus und ich streifte ihn noch nicht mal. Er ging zum gegen angriff über und drängte mich aus dem Raum hinaus. Ich hielt ihm so gut es ging stand, musste aber bald die Waffen wechseln. „Du bist gar nicht so schlecht. Fast so gut wie Black-Shadow.“ Meinte er und gab eine weitere Schusspalisade auf mich ab. Ich konnte mich gerade noch so durch einen Salto aus der Gefahrenzone retten. Verdammt wo bleibt Blacky. Fragte ich mich im Kopf. Unten waren die Schüsse verhallt. Vielleicht war er schon Tod. Besser nicht darüber nachdenken. Ich rannte ein Stück in Richtung Treppe und tauschte meine Waffen. „Schön hier bleiben.“ Meinte Iwan und lief auf mich zu. Ich packte meine Waffe und schoss. Doch er wich wieder aus. Er kam immer näher. Ich wollte ausweichen doch das ging nicht. Plötzlich legte sich eine Hand um meinen Mund. Iwan kam immer weiter auf mich zu….