Verlorenen Erinnerungen
Der nervige Zimmergenosse und die erschrockene Wendung
Der nervige Zimmergenosse und die erschrockene Wendung
Oh Gott, Oh Gott, Oh Gott…
Jetzt gerade werde ich geküsst und das auch noch von einem Kerl. Ich riss erschrocken meine Augen auf und schubste meinen Gegenüber von mir, der japste ein paar Schritte nach hinten und blieb dann stehen. Ich schaute ihn mir an. Es war der bemerkenswerte Mensch, den ich je gesehen hatte. Blondes Haar, langes, seidiges, blondes Haar. Glatte, helle Haut eleganter Knochenbau. Ein Gesicht, das so aussah, als sei er vielleicht stolz und eigensinnig, der doch in diesem Moment sehr verwirrt wirkte. Er war in meiner Größe, wenn nicht etwas größer, geschmeidig wie eine Frau und doch muskulös. In seinem Gesicht lag so viel zärtliche Sorge und diese wilden von schwarzen Wimpern umrannten, Ozean blaue Augen, hatten einen Bann auf mich gelegt. Wieso hatte er mich geküsst? Kannte ich ihn? Nein ich hatte ihn noch nie zuvor gesehen. Ich hätte mich erinnert. Und wenn dann küsst man ja wohl nicht einfach mal so jemanden. Ich schaute ihn mir an, er saß jetzt auf dem Boden und schaute mich mit…verheultem Blick an. Gott fängt der jetzt an zu weinen, ich hab doch nichts gemacht.
„Oh..ähmm…nicht weinen…also es tut mir leid wenn ich dich…“ „ Madara ..endlich hab ich dich gefunden…“, sprach er plötzlich und wollte mich noch ein Mal umarmen, doch ich wich ihm schnell aus. „Was redest du ich heiße Tobi“, gab ich ihm zu verstehen.
Dann schaute er mich noch ein Mal prüfen an, ging ein Mal um mich herum und kam dann zu einem Entschluss: „ Es tut mir leid, ich hab dich mit jemanden wichtigem verwechselt“Ganz ruhig sagte er das, als hätte er mich gerade überhaupt nicht geküsst. Ist ihm das nicht peinlich? Also mir schon.
Ich nickte nur.
Jetzt ging er wieder auf mich zu und ich dachte gleich fellt der mich noch mal an, aber nein er ging eiskalt an mir vorbei und hatte sich noch nicht mal vorgestellt. Ich griff nach seiner Schulter. Er wendete seinen Blick zu mir und frage mich was den sei.
„Findest du nicht es ist etwas unhöflich sich nicht vorzustellen?“, fragte ich ihn.
Er musterte mich von oben bis unten.
„Nein“, gab er kurz und knapp von sich.
Hallo was ist das den für einer? Und er ging aus dem Zimmer. Ich hoffe das Itachi nicht auch so Einen abgekriegt hat.
♥ڿڰۣ-- ♥ڿڰۣ—Ein paar Stunden später im Esssaal ♥ڿڰۣ-- ♥ڿڰۣ--
„Gott ja und dann ist der einfach gegangen, so einen Typen bin ich noch nie begegnet, Itachi die werden hier irgendwie immer schlimmer.“, heulte ich meinem Bruder was vor. Er verdrehte nur die Augen. Naja er hatte es auch nicht besser erwischt wie ich fand sein Zimmergenosse war wirklich dieser Kisame oder wie der hieß der blaue. Hallo ich könnt jetzt immer noch darüber lachen, aber aus reiner Höflichkeit belasse ich es lieber.
Als ich mit meinem Bruder am Tisch saß und aß was uns gegeben wurde -Nudeln mit Tomaten Soße- setzte sich Itachis Zimmergenosse zu uns.
„Na wie geht euch den so?“, fragte er uns.
Ich wollt nett sein, lächelte und antworte ihm: „ Es geht“ //Wie soll es uns den gehen, wenn hier nur irre herum laufen, schau dich an//
( Ach Tobi sei nicht so gemein …*Tobi: Tut mir leid* Sei dir verziehen ^^)
„Hab schon gehört, musst dir ein Zimmer mit Deidara teilen was“, lachte er leicht.
Ach so hieß der Typ, ist ja schön das ich das jetzt auch erfahre.
Soll der doch bleiben wo der Pfeffer wächst. Solche Leute brauch ich nicht.
Als ich kurz über die andere Kandidaten huschte, merkte ich wie ich von meine ach zu tollen Zimmergenosse beobachtet wurde, doch als ich ihn in die Augen schaute, drehte er sich schlagartig um. Tzee unhöflicher Kerl.
Nachdem wir gegessen hatten und ich mich noch weiter mit Itachi und Kisame unterhalten hab, ich fand ihn nach einer Weile eigentlich ziemlich nett – als andere gewisse Personen- und dann um 21 Uhr, sollten wir in unsere Zimmer. Ich hatte noch rumgenörgelt, dass ich jetzt nicht ins Bett wollte, darum erklärte Jiraya mir, dass wir nur ins Zimmer gehen sollen und ruhig sein sollten von schlafen war also nicht die Rede. Gott sei dank, den Heute würde ich keim Augen zu drücken, bei dem Spinner in meinem Zimmer. So ging ich mit gesenktem Kopf den Flur entlang und betrat mein Zimmer. Wie erwartet war der Blonde schon da, lag auf seinem Bett und las ein Buch. Ich ignorierte ihn gekonnt und setzte mich auf mein Bett. Ich zappelte ständig rum und konnte nicht ruhig bleiben, weil mir total langweilig war. Deidara beachtet mich nicht. Was mich eigentlich störte.
So ging das nicht weiter.
„Du…Deidara richtig…was liest du den da?“, fragte ich ihn um mich ab zu lenken. Doch er wendete sich nicht von seinem Buch ab. Tzee…
Ich stand auf und ging auf ihn zu. Stand jetzt vor seinem Bett und schaute ihn finster an. Mein finsterer Blick wirkte leider nicht. Ich schnaufte. Doch da… schaute er mich ohne jegliche Emotionen an.
„Was?“, fragte er grob. Na wenigsten redet er mit mir. Auch wenn der Ton mir noch nicht so gut gefallen hat.
Er schaute mich erwartungsvoll an, weil ich noch nicht realisiert hatte, dass er auf meine Frage wartete.
Ich holte tief Luft.
„Ich wollt eigentlich nur fragen was du da ma-…“, bevor ich überhaupt zu Ende reden konnte, schnitt er mir das Wort ab. „-Das geht dich nichts an“
Hallo das hätte er jetzt nicht ablassen müssen.
„Hör mal was hast du gegen mich, ich hab dir nichts getan und du behandelst mich, wie ein mieses Stück Fleisch.“ Ich schaute ihn an.
Er mich auch. Plötzlich war auf seinem Lippen ein kleines Grinsen zu sehen und dann lies er was ab das bei mir alle Sicherungen durchbrannten.
„Bist du das nicht auch, nerv mich nicht“ und damit wendete er sich wieder seinem ach so interessanten Buch zu.
Hallo was konnte sich dieser Idiot erlauben. Ich stand sofort wieder grade, schmiss sein dummes Buch in die nächst beste Ecke und packte ihm am Kragen.
Er schaute erst überrascht, doch dann lachte er: „ Na was willst du machen, mich schlagen? Das traust du dich doch nicht.“
Da hatte er irgendwie schon recht. Ich schlage eigentlich keine Leute aber bei ihm war kurz davor es zu ändern.
Ich wollt gerade das Wort erheben mit „ Du…“ als mir plötzlich schwindelig wurde. Gott was war den jetzt los? Ich lies von ihm ab und ich sah noch das er mich fragend an sah. Meine Hände fingen an zu zittern und zu schwitzen und mein Kopf, tat von einen auf den andern Augenblick so der maßen weh, dass ich ihn am liebsten wegboxen würde. Und dann wurde mir schwarz vor Augen.
♥ڿڰۣ-- ♥ڿڰۣ Deidaras Sicht ♥ڿڰۣ-- ♥ڿڰۣ
Der nervige Typ kippte urplötzlich um. Ich wollte jetzt nicht, dass er sich seinen dummen Schädel aufschlug, darum hatte ich schnell reagiert und ihn kurz vor Bodenkontakt aufgefangen. Ich legte ihn auf mein Bett und begutachtete ihn. Er sah ihm wie aus dem Gesicht geschnitten aus. Ohne es wirklich zu realisieren huschte meine Hand an seine warme, weiche Haut und ich strich ihm eine Haarsträhne weg und fuhr dann zu seinen Lippen.
Diese Lippen sie wirken wie von ihm, doch die Augen sind schwarz, seine waren blutrot. Es kann einfach nicht sein, er kann es nicht sein.
Es jetzt schon 2 Jahre her, seid er verschwunden ist. Wo er jetzt ist. Ich seufzte. Eigentlich muss er jetzt tot sein. Wie ich ihn vermisse. Ich wollte gerade aufstehen und einen Arzt oder irgendjemanden holen, als der Liegende mein Hand ergriff und mich einmal um 180 Grad drehte, so das ich dann auf dem Bett lag und er über mir.
Hallo? Was war den jetzt los. Der Typ muss ja krank sein. Er hatte sein Augen geschlossen. Er hielt meine Hände, mit einer Hand über mir fest. Und plötzlich beugte er sich zu mir runter und küsste mich….