Please don`t say "You are crazy!"
Hi! I`m your angel! (unfinished^^)
Die ersten Sonnenstrahlen des neuen Tages erweckten ihn aus seiner Starre. Gähnend erhob sich Gaara von der Dachkante und kletterte vom Hausdach herunter. Er schob sich durch den Spalt in der Mauer, die das Anwesen seiner Familie umgab und schwang sich mit leichtigkeit auf den Balkon. Sein Vater musste ja nicht unbedingt wissen, dass er die Nacht wieder im Dorf verbracht hatte. Doch gerade, als er sich zurück in sein Zimmer schleichen wollte, hörte er eine zornige Stimme hinter sich: "Wo gedenkst du, gehst du hin?!" wenn man vom Teufel spricht... die Stimme gehörte niemand geringerem als dem 4.Kazekagen, der, zum leidwesen Gaaras, sein Vater war. "In mein Zimmer." kam es genervt von dem rothaarigen Shinobi, der seinen Weg in sein Zimmer nun fortsetzte. "Das glaube ich nicht, Freundchen! Du erklärst mir ersteinmal, wo du warst, und dann gehst du runter und machst Frühstück!" "Vergiss es!" Nun war Gaaras Geduldsfaden gerissen und zornfunkelnd starrte er seinen Vater an. "Was hast du gesagt?!" kam es von dem Älteren und wütend stemmte er die Hände in die Hüften. "Ver - giss - Es!" wiederholte Gaara und als er das zornrote Gesicht des Kazekagen sah, musste er fast unmerklich grinsen. Daraufhin schien sein Vater beinahe zu platzen.
"... Geh sofort in dein Zimmer!!! Und bleib dort!!!" mit diesen Worten drehte sich der Kazekage auf dem Absatz um und verschwand in seinem Büro. Gaara, nun mit einem triumphierenden Lächeln auf den Lippen, folgte seinem Beispiel und gab sich nicht die Mühe, die Tür leise hinter sich zu schließen.
"Uwaaaah! Wie weit ist es denn noch?!" erschöpft ließ sich Chelinka in den warmen Sand fallen. "Nicht mehr weit! Aber hör auf, alle 5 Minuten zu fragen, sonst gehe ich wieder zurück!" Shugon-Sa war wütend, was Chelinka mit Genugtuung beobachtete. Ihr Kater sah ja soo süß aus, wenn er sich aufregte. Müde ließ sie sich zurücksinken und schloss die Augen. Wie schön warm es hier doch war... fast wie in der Sauna. Ein Schlag ins Gesicht ließ das Mädchen je aufschrecken. Shugon-Sa, über beide Ohren zornrot, hatte ihr mit seiner Tatze einen Schlag verpasst. "Spinnst du?! Was sollte das denn?!" wütend funkelte sie den Dämon an, doch dieser drehte sich um und ging weiter. "W...Warte!" Schnell sprang Chelinka auf und stolperte ihrem Kater hinterher.
Den Rest des Weges sprachen beide kein einziges Wort, doch als das Dorf, in dem Chelinka fort an leben sollte, in Sicht kam, waren beide sichtlich erfreut, dass die lange Reise ein Ende hatte. "Das ist also Suna!" mit jedem Schritt, den sie gingen, wurde Chelinka hibbeliger. Was erwartete sie dort? "Ja." maunzte Shugon-Sa und auch er wurde zunehmend nervöser, "Sie nennen es auch "Das Windreich". Vor Jahren hauste hier einmal ein schreckliches Ungeheuer, ein Bishi, mit dem Namen Shukakku. Doch vor 12 Jahren verschwand er spurlos. Dem Rat ist es bisher ein Rätsel, wo sich der Bishi nun aufhält. Du musst wissen, dass der Rat alle Ungeheuer dieser Welt beaufsichtigt. Aber seit kurzem sind schon einige verschwunden, wie zum Beispiel Kyubi, oder halt auch Shukaku. Und der Rat will nun, dass ich herausfinde, wohin die Dämonen verschwinden." Shugon-Sa sah sehr zufrieden mit sich aus und tänzelte nun neben Chelinka her, die von dem ganzen Gelabbere ihres Katers nur "Ba...BlababberBlaba... Blablablabaaa!!!" verstanden hatte. Doch plötzlich fingen ihre Augen an zu leuchten. "Wir sind da! Shugo, hast du gehört? Wir sind daaa!!!" fröhlich hüpfend näherte sich Chelinka dem Tor, das zum Inneren des Dorfes führte. "Hmmm... wohl wahr, das ist Suna-Gakure. Dein werter Schützling wohnt, laut Steckbrief, am Ende des Dorfes." Shugon-Sa warf dem Mädchen einen abschätzenden Blick zu, unter dem Motto: Ich will, dass du dich benimmst! Der arme Junge kriegt ja sonst noch einen Schock! Aber er kam nicht dazu, etwas über Chelinkas mangelhaftes Benehmen zu erleutern, denn in diesem Moment packte die Weißhaarige ihren Kater und stopfte ihn ohne viel Federlesen in ihre Tasche. Sie hatten die Torwächter erreicht.
Natürlich war Gaara nicht in seinem Zimmer geblieben. Schon nach 10 Minuten hatte er es nicht mehr ausgehalten und war durch das Fenster geflohen. Als er nun durch die Straßen Sunas stolzierte, die Blicke, die ihm folgten, ignorierend, fiel ihm zum ersten Mal ein Mädchen auf. Sie war ungefähr in seinem Alter, hatte kurzes, weißes Haar, dass mit einer orangen Schleife gebändigt wurde und trug eine Klamottenzusammenstellung, die sie von den anderen abhob. Zudem verhielt sie sich äusserst merkwürdig: Mit freudigem Geplappere redete sie auf eine schwarze Katze ein und zeigte dabei auf alle möglichen Dinge. Moment... Sie redete mit einer... KATZE?!! Und was Gaara nun erst recht aus der Fassung brachte, war, dass die Katze...ANTWORTETE!!! Verdutzt rieb sich Gaara die schwarz umrandeten Augen. Er irrte sich nicht! Die Katze sprach! Verwundert schüttelte er den Kopf. Er wollte gerade seinen Weg fortsetzten, als ihn das Mädchen sah. Sie starrte ihn forschend an, dann kramte sie in ihrer Tasche und zerrte einen Zettel heraus. Eine Weile lang besah sie sich abwechselnd den Zettel und dann ihn, dann nickte sie und kam auf ihn zu. „Ähm… Hi.“ Sie blieb direkt vor ihm stehen. Jetzt konnte Gaara auch den merkwürdigen Blumengeruch riechen, der von ihr auszugehen schien. „…hi.“ Sagte er und beäugte sie misstrausch. „Bist du… Gaara Sabakuno?“ fragte sie und trat noch einen Schritt näher auf den Rothaarigen zu. Dieser wich instinktiv einen Schritt zurück. „Ja… Und?“ dieses Mädchen war wirklich seltsam. Denn plötzlich fing sie an zu strahlen. „Oh, gut… Ich bin Chelinka! Freut mich, Gaara! Hmm… Ich hatte mir dich eigentlich etwas größer und älter vorgestellt, aber das ist auch Ok! Shugon-Sa meinte, wir würden dich am Stadtrand finden, aber nun… Ja, warum bist du denn eigentlich hier? Bist du weggelaufen?“ sie redete wie ein Wasserfall. Gaara starrte sie nur entgeistert an. „Wovon redest du eigentlich? Und wer bist du überhaupt?“ das wurde ihm zu verrückt. War das wieder irgend so eine Psycho, die irgendwas von ihm wollte?... Chelinka legte verständnisslos den Kopf schief und erinnerte Gaara nun vielmehr an ein kleines, weißes Kätzchen. „Ich hab dir doch schon meinen Namen gesagt. Und ich rede davon, dass du von nun an mein Schützling bist.“ Sie strahlte erneut. „Moment…! Dein…Was?!“ Ok, das war zu viel für den Rotschopf. Die hatte ja ein Rad ab! Er, ihr SCHÜTZLING?!!! Er war wohl im falschen Film. „Na, mein Schützling, du Dummerchen!“ lachte Chelinka und nun war sie wirklich so hell wie eine kleine Sonne. „Ok, das reicht! Ich will nichts mit so einer Psychotusse wie dir zu tun haben, klar?! Lass mich einfach in Ruhe!“ mit diesen Worten stieß Gaara das Mädchen von sich und wandte sich zum gehen, als er hinter sich ein lautes Aufschluchzen hörte. Vorsichtig drehte er sich um. Dieses Psychokind heulte doch nicht etwa…? Doch, genau das tat Chelinka. Sie war in sich zusammengesunken und kauerte nun schluchzend auf dem harten Sandboden. Mit so etwas hatte Gaara nun auch wieder nicht gerechnet. Irgenwie erfüllte ihn der Anblick der Mädchens mit Mitleid. „Hey…“ vorsichtig trat er einen Schritt auf sie zu. „Hey… ich… hab das nicht so gemeint… ich…“ „Das ist es nicht…!“ schluchzte die Weißhaarige und vergrub die Hände in ihren kurzen, weißen Haarstränen. „Wenn… wenn ich… meinen Auftrag nicht erfüllen kann… dann… wird man mich… nie für voll nehmen…!“ Tränen durchweichten den Sand. „Was… für einen Auftrag?“ nun wurde Gaara wirklich etwas neugierig. „Dich zu beschützen!“ Chelinka schrie fast und Gaara zuckte erschrocken zurück.