Death Angel

Dem Tod entkommst du nicht

Wie alles Begann

Herbst 2005

Es ist ein Goldener Herbst, die Blätter fangen an zu Boden zu fallen und sich dem Winter zu ergeben. Ich erinnere mich genau, dieser Tag war noch relativ Warm. Ein warmer Freitag, ein Perfekter Anfang für die Herbstferien. Meine Freunde und ich standen auf dem Pausenhof, wir unterhielten uns, aber ich hatte wie immer ein Buch in der Hand und versuchte mich ein wenig Auszuklinken.

Unsere Clique:
•Susi - Eine witzige Person die sich mit allen versteht.
•Carina - Eine vorlaute Person die immer ihre Meinung sagt.
•Alice - Eine Person die noch auf der Suche nach sich selbst ist, Witzig, Zickig, wechselhaft (besonders die Haarfarbe).
•Und ich: Jessica - Eine Person die Mystisch veranlagt ist, still, denkt sich ihren Teil, Leseratte, Zickig.

Ich war total in das Buch versunken…bis ich ein Wort vernahm, dass unser bevorstehendes Schicksal total verändern würde.

SUSI: „Habt ihr schon mal was von Gläserrücken gehört?“

CARINA: „Nee was ist denn das?“, fragte sie Alice.

ALICE: „Keine Ahnung.“

JESSICA: „Das ist ein Spiel in dem man Geister Beschwört.“, sagte sie und klappte ihr Buch zu.

SUSI: „Ja Genau. Ich hab gestern X-Faktor gesehen und da haben welche einen Geist Beschworen und es hat sich am Ende Herausgestellt, dass es eine wahre Geschichte ist.“

CARINA: „Cool. Ob das wirklich so Funktioniert?“

SUSI: „Lass es uns doch einfach ausprobieren.“

JESSICA: „Dazu brauchen wir ein Hexenbrett.“

CARINA: „Weißt du wie sowas Aussieht, Jessica?“

JESSICA: „Natürlich weiß ich das.“, sagte sie ernst.

CARINA: „Na dann Basteln wir doch eins, wir haben in der nächsten Stunde sowieso Kunst.“

SUSI: „Das ist eine gute Idee, Carina.“

Es dauerte nicht lange da waren wir wieder in unserem Klassenzimmer. Alle redeten so laut, dass sein eigenes Wort darin Untergehen konnte und niemand bemerkte unsere kleine Lehrerin Frau Küpper die gerade das Zimmer betrat (Wie sollte man auch bei der Größe?).

FR. KÜPPER: „JETZT SEID ENDLICH STILL!“, schrie sie.

Sie Haut auf den Tisch der eindeutig größer war als sie selbst. Als alle auf sie aufmerksam wurden und endlich stille eintraf, begann sie zu sprechen.

FR. KÜPPER: „Guten Morgen, Kinder. In der Heutigen Kunststunde dürft ihr eurer Kreativität freien Lauf lassen. Es ist kurz vor den Ferien und ihr dürft euer Werk gleich mit nach Hause nehmen.“

Jeder holte seine Sachen, die er zum Malen benötigte und setzte sich in Gruppen zusammen. Wir taten dasselbe.

SUSI: „Also gut, dann erklär mal was wir drauf malen sollen.“, sagte sie an Jessica gewandt.

JESSICA: „Jeder nimmt sich ein Blatt von dem Malblock, dann kleben wir sie zusammen und malen nur noch Buchstaben und Zahlen drauf. Das wars.“

ALICE: „Gut, dann bearbeitet jeder eine Seite.“

CARINA: „Ja und jeder Schreibt auf einer Seite seinen Namen drauf, damit wir später wissen wer es gemacht hat.“, sagte sie Lächelnd.

Alle nickten und machten sich an die Arbeit. Die Stunde ging schneller rum als Gedacht, aber unser „Kunstwerk“ wurde dennoch Fertig und es sah gut aus. Die letzte Stunde zog sich wie Kaugummi an der Schuhsole, aber endlich waren die langersehnten Ferien da. Zusammen gingen wir ein Stück, wie jedes Mal eigentlich und wir sprachen darüber wo die Geisterbeschwörung stattfinden sollte.

SUSI: „Also bei mir wär es schlecht, mein Zimmer ist zu klein.“

CARINA: „Bei mir auch, meine Mutter die würde es gar nicht wollen, wenn so viele bei uns sind.“

ALICE: „Bei mir wäre es gut, mein Zimmer ist groß genug.“

JESSICA: „Macht es am besten bei mir.“

ALICE: „Dein Zimmer ist viel zu klein dafür.“

JESSICA: „Ich sage ja nicht, dass wir es in meinem Zimmer machen, sondern in unserem Keller.“

ALICE: „Stimmt, ihr habt ja einen Partyraum da unten, der wäre natürlich Perfekt.“

JESSICA: „Ich schlage vor, dass ihr morgen Abend zu mir kommt und wir den Geist beschwören.“

SUSI: „Aber warum machen wir es nicht morgen Mittag, es ist schließlich Samstag.“

JESSICA: „Das liegt doch auf der Hand. Weil es abends Gruseliger ist als Mittags, deshalb. Kommt am besten gegen 18 Uhr zu mir.“

Jessica schnappte sich das „Kunstwerk“ und wandte sich zum gehen.

JESSICA: „Ach und noch was. Lasst euch nicht im Schlaf Heimsuchen.“, sagte sie in einem erschauernden Tonfall und ging.

CARINA: „Manchmal glaube ich echt, die hat sie nicht mehr alle.“

Susi und Alice nicken zustimmend, als sie ihrer Freundin nachschauten