• Ouran High School Host Club • [MMFF !]
• Pyjama Party~ • [Made by Jey_Jey]
„Wieso lässt du diese Flachpfeifen rein? Ich meine, du kennst mich… mit ihnen würde ich mich…“ – „Ist okay Lanie…“, mein Onkel schien sichtlich überfordert, ihm fehlten halt die Italienischen Gene.
Ich wollte gerade weiter reden als es an der Tür klingelte. Wer mochte das wohl sein? In dem Moment kam ich nicht auf die Idee das SIE es wieder sein könnten. Fehler Numero uno!
Vorsichtig öffnete ich die Tür. Oh dio! Womit habe ich das verdient? Womit?
„Was wollt ihr noch?“ – „Tut mir Leid Feli, aber sie haben mich überredet…“ – „Wozu?“
Der Blonde – den ich von allen am wenigsten leiden konnte, meinte mit seiner idiotisch Theatralischen Art: „Wir machen eine Pyjama Party!“
Mir klappte der Mund auf, innerlich zählte ich bis 100, wie konnten diese idiotas es wagen einfach zu bestimmen das bei MIR zuhause eine Pyjama Party gefeiert wird? Sucht den Fehler Leute!
„Ich hab noch Freunde mit gebracht… Das sind Sayuri und Ruka… das ist Feli…“ – „Feli wer?“
Moment! Auszeit! Hatte ich mich verhört?
Etwas krampfhaft umklammerte ich die Türklinke, ich glaube der Blonde würde heute Abend noch leiden müssen.
„Ach da seit ihr ja schon wieder…“ – „Sie haben doch sicher nichts dagegen wenn wir heute hier übernachten oder?“ – „Natürlich nicht…“, in diesem Moment hasste ich ihn. Meinen Amerikanischen Onkel, mit der Glatze und dem Akzent. Ich hasste ihn einfach.
Denn die Host-Club Futzis, Sowie Mina und ihre Freunde stürmten an mir vorbei und nach oben in mein Zimmer.
„Gracie…“, grummelte ich, bevor ich den anderen nach oben folgte. „Raus aus meinem Bett oder ich werde euch umbringen…“, war alles was ich sagte als ich das Zimmer betrat.
„Also jetzt noch mal… Feli wer?“ – „Das ist doch scheiß egal! Findet ihr es eigentlich lustig mir so auf die nerven zu gehen?“
Ich war wütend, auf die ganzen Leute die in meinem Zimmer saßen, auf meinen Onkel, auf meine Eltern, auf Gott und die Welt.
Kennt ihr das, wenn euch ein Geräusch total aufregt? In diesem Moment war es bei mir das dumpfe Geräusch von Holz auf Holz. Genervt öffnete ich meine Zimmer Tür und ließ meinen Onkel rein der mit jeder Menge Süßkram bepackt war.
Tamaki – wenn der blonde so hieß – stellte sich neben ihn und sah auf die Italienischen und Amerikanischen Süßigkeiten. „Ist das arme Leute essen?“ – „No, eigentlich nicht…“ – „Hm, hätten sie was dagegen wenn ich ihre Tochter adoptiere?“ – „Feli ist nicht meine Tochter sie ist meine…“
Bevor er seinen Satz beenden konnte hatte er ein Kissen im Gesicht. „Stai Zitto!“, knurrte ich noch bedrohlich. Mein Onkel sah mich nur etwas verständnislos an, war es den so schwer zu verstehen?
„Ihre was?“ – „Ist nicht so wichtig… viel Spaß euch…“, mit den Worten verschwand er wieder. Ich sah ihm nach.
„Was meint er damit…“ – „…Er ist nicht dein Vater?“, langsam nervten mich diese Zwillinge.
„Es ist doch ganz klar, wenn er nicht ihr Vater ist, ist er etwas anderes. Pflegevater und Stiefvater schließe ich aus da Feli ihm zu ähnlich sieht als nicht mit ihm verwand zu sein…“ – „Ich komm nach meiner Mutter du Idiota!“ – „Ich denke es ist ihr Onkel…“, hatte der Brillen heini mich nicht gehört oder was?
„Aber warum lebt sie bei ihrem Onkel?“, fragte dieses Lilahaarige Mädchen.
Irrte ich mich oder sprachen die über mich als wäre ich gar nicht da? Störte mich nicht! Ich verzog mich still und leise auf meinen kleinen Balkon. Die gingen mir alle so auf die Nerven. Gedankenverloren sah ich in den Himmel, starrte den Mond förmlich an.
„Alles okay bei dir?“, ich erschrak und fuhr herum, hinter mir stand das andere Mädchen, ob sie jetzt Ruka oder Sayuri war – keine Ahnung!
„Sí, passt schon…“ – „Wirklich?“ – „Ja verdammt!“, das kam schärfer und fieser rüber als es sollte.
„Scusi…“, murmelte ich leise. „Du bist Ruka oder?“ – „Nein ich bin Sayuri…“ – „Hm, scusi noch mal ich habs nicht so mit Namen, bin schon froh das ich mir meinen eigenen Namen merken kann.“
In meinem Kopf tanzten meine sieben Namen Tango oder Walzer. Was auch immer. Es bereitete mir jedenfalls Kopfschmerzen.
„Kein Ding…“
Bevor Sayuri ihren Satz beenden konnte hörte man von drinnen wie etwas zu Boden viel und Glas zersplitterte. Vorher war ein ‚Guckt mal was ich-…’ zu hören. Und mit dem Gegenstand der zu Boden gegangen war, war auch etwas anderes, schwereres gefallen.
Ich ahnte böses und schlängelte mich an Sayuri vorbei ins Zimmer zurück. Dort saßen alle in einem Kreis auf dem Boden und sahen auf etwas herab. Ein kurzer Blick auf meinen Nachttisch genügte um zu wissen was diese Idioten da angafften.
„Meint ihr das sind ihre Eltern?“ – „Bestimmt, guck doch mal wie ähnlich die Frau ihr ist.“
„Mina?“, meine Stimme klang bedrohlich, gewollt bedrohlich. Zwischen den ganzen Idioten ragte Minas Blonder Kopf hervor und die Panik glitzerte in ihren Augen, wie ein Diamant auf schwarzem Samt.
„Was hast du kaputt gemacht?“ – „Ich? Was? So ein Schwachsinn!“ – „Sprich oder Schweig für immer…“ – „Das Bild!“, ängstlich zog sie den Kopf wieder ein. Ich ging mit langsamen und unsicheren Schritten auf sie zu. „Gib es mir!“, vorsichtig reichte sie mir das zerbrochene Bild. Ich betrachtete es kurz und legte es dann weg.
„Alles okay Feli?“ – „Ja man!“ – „Sie ist genau so Blass wie als sie Tako Yaki probiert hat und zum Klo gerannt ist…“
Langsam wurde mir schwarz vor Augen. „Fangt sie auf!“, war alles was ich noch hörte, alles was ich spürte war der harte Laminatboden und mein schmerzender Kopf.
„Ich hab dir gesagt Japan tut ihr nicht gut!“ – „Ja, Schatz, aber da muss sie jetzt durch!“ – „Richard! Das ist nicht dein Ernst oder?“ – „Doch!“ – „Sie ist gerade mal zwei Tage auf der neuen Schule und schon bricht sie zusammen.“ – „Das liegt an dem Tintenfisch!“
Ich sah immer noch nur schwarz, aber ich nahm wenigstens andere Dinge wahr, zum Beispiel die Stimmen von meinem Onkel und meiner Tante. Die beiden stritten.
„Seid leise verdammt…“, grummelte ich und öffnete vorsichtig die Augen. Ich brauchte mich nicht lange um zu sehen um zu sehen dass ich mich im Wohnzimmer befand. „Habt ihr die Idioten raus geworfen?“, ein lauter schrei und ein ‚Hör doch endlich auf Felis Sachen kaputt zu machen!’, gab mir die Antwort auf die gestellte Frage.
Langsam erhob ich mich, schnappte mir die Wodka Flasche die bei meinem Onkel stand und ging vorsichtig nach oben. „Lanie!“ – „Die werde ich zum überleben brauchen.“, war alles was ich dazu sagte.
Vor meiner Tür nahm ich einen großen Schluck aus der fast vollen Flasche. Dann öffnete ich langsam die Tür. Das Bild was sich mir da bot, brachte mich dazu noch einen Schluck zu trinken.
Sie lagen irgendwie alle auf einem Haufen, alle auf…
„Geht von Mina runter ihr Idiotas!“, schnauzte ich die Host-futzies an.
„Feli, mon cherry! Was hast du den da?“ – „Das geht dich nen Scheißdreck an!“
Woha! Ich war jetzt schon angetrunken? Fuck! Ich musste Kai anrufen…
„Laden wir meinen besten Freund mal zu der Party ein…“, grinste ich und zückte mein Handy.
Wer Kai war? Kai war wohl der geilste Spastie dieser Welt! Er ist zwar Franzose, aber hey! No Risk no Fun.
Während ich also mit Kai Telefonierte und ihn mit ein ‚kleinwenig’ Alkohol her bestellte, wurde ich aus neugierigen Augen gemusstert. Noch einen Zug aus der Wodkaflasche. „Feli?“ – „Sí?“ – „Wer zur Hölle ist Kai?!“, kam es aus dem Mund aller gleich zeitig.
„Das ist eine Hostclub und Kundinnen Privatparty!“ – „Das wüsste ich aber…“, ich drückte dem Blondchen die Wodkaflasche in die Hand. „ Trink das!“ – „Was ist das?“ – „Trink es einfach…“
Vorsichtig nippte das Blondchen an der Flasche, ich sah mit hoch gezogenen Augenbrauen dabei zu. „Bist du nen Mann oder ein Waschweib?“, auf die Bemerkung kippte er den Inhalt auf Ex runter. Das wiederum trieb ihm die Tränen in die Augen – aber nicht nur ihm! Ich kugelte mich förmlich auf dem Boden vor lachen.
„Nachschub kommt gleich.“, brachte ich mit viel Mühe heraus.
„Tamaki! LASS DAS!“, erfolglos versuchte Ruka das Blondchen von sich weg zu drücken, den dieser versuchte sie zu knutschen. „Ach komm schon Prinzessin…“, säuselte dieser.
„Sayuri! Rette mich!“
Schneller als ich gucken konnte lag das Blondchen auf dem Boden, noch eine Tatsache die mich zum lachen brachte.
„Hast du ihn getötet Sayuri?“ – „Nein, guck doch! Er zuckt noch… der ist nur Ohnmächtig.“, Mina war Herr über die Lage! Ich ganz und gar nicht mehr.
„Strike Nummer eins… bleiben noch sechs! Sayuri vor!“, kicherte ich vor mich hin, hatte mich aber wieder auf die Beine gekämpft.
Kai würde mich für vollkommen bekloppt halten! Tamachi oder wie er hieß, lag Ohnmächtig auf dem Boden und Honey und sein ruhiger begleiter saßen daneben und versuchten Dornrösschen aus ihrem Schlaf zu wecken – erfolglos versteht sich.
Ich hatte mich noch nicht eingekriegt, da klingelte es schon an der Tür, schneller als alle gucken konnten war ich an der Tür und Kai um den Hals gefallen. „Save me…!“, flüsterte ich in sein Ohr – er lachte nur.
Mit einem Kasten Bier und einigen Wodka, Whisky und Tiquila Flaschen, dazu noch nen paar Feiglinge und noch ne ganze Menge anderes Zeug – ich habe wirklich ein kleines bisschen gesagt! Er drückte mir eine Tüte in die Hand und verschwand mit dem Rest nach oben. Ich folgte ihm.
„Mori-Mori! Geh doch mit Sayuri spazieren… sie sieht so sehnsüchtig den Mond an!“ – „Hm… ok…“, Mori war wie so ein großer Teddybär und Honey war das Hyperaktive Kind dem