Die Prophezeiung

Licht und Schatten

Flucht

Weiter immer weiter muss ich laufen. Ich darf nicht stehn bleiben. Diese zwei Sätze wirbelten nur in meinem Kopf herum. Drei Wochen war es her, dass es passiert war. Die Frage, war aber was war wirklich passiert?

*FLASHBACK*

Ich fror, deshalb war ich wieder zu Bewusstsein gekommen. Meine Kleidung war zerfetzt und ich fühlte mich ausgebrannt.
Leer.
Was war bloß passiert? Ich bemerkte jetzt erst, dass ich im Wald lag, nicht weit entfernt von der Klippe, von der man auf unser Haus herunter blicken konnte. Mühselig und unter grausamen Schmerzen schleppte ich mich zu der Klippe. Als ich hinunter sah verschlug es mir dem Atem. Der ganze Wald brannte um unser Haus lichterloh, mein ganzes Haus brannte. Alles was ich hatte lag da in diesem Feuer, vielleicht auch meine Eltern. Ich schlucke schwer bei dem Gedanken, dass sie wirklich dort sein könnten.
Aber was war dort geschehen? Warum war ich hier im Wald allein und nicht bei ihnen? Angestrengt dachte ich nach. Nach und nach kamen mir Bilder in den Sinn.
Tsunade wie sie bei uns im Wohnzimmer saß.
Tsunade und 5 Männer bei mir im Zimmer.
Tsunade wie sie versuchte auf mich einzustechen.
Langsam kamen die Erinnerungen wieder, aber was geschehen war, nachdem Tsunade versucht hatte mich umzubringen, wollte mir einfach nicht einfallen. Ich bekam riesige Kopfschmerzen und versuchte sie zu verdrängen. Mühselig krabbelte ich wieder zurück an einen Baum um mich aufzusetzen. Schon von diesem kleinem Weg war ich völlig fertig. Was hatte ich getan?

Nein, ihr könnt es nicht aufhalten! Ihr wisst, dass es passieren wird!

Tsunades Worte. War es gesehen, was sie verhindern wollte? Aber was war es?
Es hatte gebrannt und es war wie Licht gewesen. Das war alles was ich noch wusste. Das letzte woran ich mich erinnern konnte war Tsunades hilfloser Blick auf mich. Aber was war danach geschehen? Was hatte ich bloß getan?
Ein Ast knackte und ich drehte mich in die Richtung. Wenn sie jetzt kämen, würde es vorbei sein. Aber war es nicht schon vorbei? Womöglich hatte ich meine Eltern, 5 Leute der Anbu und den Hokage umgebracht?
Aber wie?
Wenn mir eins in diesem Augenblick klar wurden, dann war es, dass das ich sterben wollte. Ich hatte Leute umgebracht. Leute die mich geliebt hatten.
Ich schaute weiter angespannt in die Dunkelheit und wartete darauf dass jemand kam und es jetzt beendete.

"Was machen sie hier, Kakashi Sensei?", brachte ich überrascht heraus, als er auf mich zukam.
"Deine Wunden heilen, damit du fliehen kannst. Sie werden nicht lange warten, Runa", erwiderte er schlicht und beugte sich zu mir runter und fing an mich zu versorgen. Mir viel auf, dass er seine übliche Maske nicht trug und als er mir in die Augen sah, zuckte ich zusammen.
"Sie...", brachte ich nur stotternd heraus.
"Ja, ich war dabei und.... Sie kommen! Hier nimm das, dann geht es besser. Und jetzt lauf! Beim nächsten Mal werde ich dir nicht helfen können, dann sind wir wieder Gegner!", er half mir noch auf und rannte dann in die Richtung, aus der die Schritte zu vernehmen waren. Verdutzt blickte ich ihm nach. Bis mein Verstand seine Worte richtig verarbeitet hatte. Sie kamen!

Ich rannte und rannte. Immer wieder kamen mir Kakashis Worte in den Sinn

Beim nächsten Mal werde ich dir nicht helfen, dann sind wir wieder Gegner!

Er hatte gelogen. Ich hatte es in seinen Augen gesehen. Aber es war sein Job, warum sollte er sein ganzes Leben für mich auf Spiel setzten? Das Zeug was er mir gegeben hatte half aber wirklich. Es gab mir Kraft und linderte die Schmerzen enorm. Vielleicht verlieh mir die Angst um mein Leben auch noch zusätzlich Kraft. Denn wenn er überlebt hatte, hatten sie es gewiss auch.
Das gab mir meinen Überlebenswillen wieder zurück und für mich war klar: Kampflos würden sie mich nicht bekommen.
Denn das war ich meinen Eltern schuldig. Sie waren gute Eltern gewesen, zwar hatten sie mich etwas überbehütet, aber mein Leben hätte nicht besser sein können. Mir fielen so viele schöne Erinnerungen, die ich an meine Kindheit hatte, ein und ließen mich unbewusst lächeln.
Ja, ich hatte eine schöne Kindheit gehabt, ich war ein fröhliches und aufgewecktes Kind gewesen, dafür gab es genügend Beweise. Doch ich war dabei es zu ändern. Denn tief in mir war ich verletzt. Sie hatten mich belogen und betrogen, alle hatten sie mein Vertrauen verletzt. Wenn ich gewusst hätte, was ich bewirken konnte, wäre es nie soweit, wie an diesem Abend gekommen. Ich würde mich ändern, niemandem mehr Vertrauen. Kälter werden und für mich alleine sein. Die Wunde war zu tief in mir.

*FLACHBACK ENDE*

In den ersten Tagen hatte ich einen guten Vorsprung gehabt, doch meine Kraft ließ nach. Der Schlafmangel machte sich langsam bemerkbar.
Ich überlegt wo ich jetzt etwa sein könnte. Ich musste in der Nähe von Oto-Gakure sein. Vielleicht würde man da mir einen Unterschlupf anbieten?
"DA!", schrie eine Männerstimme dicht hinter mir und das Rascheln der Blätter schwoll an. Ich holte den letzten Rest aus mir raus. Ich spürte, nicht weit weg von hier, jemand anderen.
Vielleicht würde er mir helfen?
Er war meine letzte Rettung. Mein letzter Ausweg.

Ich rannte immer weiter auf das fremde Chakra zu. Die Männerstimmen hinter mir wurden lauter und ich legte noch ein letzten mal meine letzten Reserven drauf.
Endlich.
Mein 'Retter' war zusehen. Ich rannte weiter auf ihn zu, rempelte ihn an. Er drehte sich zornig um und wollte schon etwas sagen, doch ich legte schwach einen Finger auf seine wohlgeformten Lippen.
"Bitte... hilf mir", dann verlor ich mich in diesen mir so bekannten pechschwarzen Augen und machte die Augen zu.
Es lag alles in der Hand eines Fremden

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Hey Leute!
Es wäre echt schön, wenn ihr mir Kommis schreiben würdet, denn eigentlich war die ganze Storry mal was Eigenständiges und ich hab sie nur ein bisschen geändert und zu erfahren wie das so an kommt. Also es wäre echt lieb von euch wenn ihr mir helfen würdet es besser zu machen ;)

Lg Runa-chan