Fanfic: Warum das Leben Opfer verlangt...

Kapitel: Warum das Leben Opfer verlangt

Sie rannte.Sie rannte seit Sonnenaufgang und es war Nacht geworden.Sie war verletzt und das Einzige an das sie denken konnte, war die Anbus hinter ihr abzuhängen.
Sie wurde verbannt.Auch wenn sie es nicht freiwillig getan hatte.Sie musste und wollte es tun.Sie war es ihm sozusagen schuldig.Ihm, ihrem Bruder.Er war tot.Getötet vom Ältesten.Ihr Dorf hatte keinen Kage, aber den Dorfältesten.Man sagt, der Älteste wäre so wachsam wie ein Adler, so klug wie eine Eule und leitfähig wie ein Löwe, aber sie sah das nie so.Sie hatte den Ältesten getötet und sich für ihren Bruder gerächt.
Ihr Chakra war am Ende.Sie war verletzt und würde es nicht mehr länger in diesem Tempo durchhalten, aber sie durfte jetzt nicht aufgeben, nicht jetzt wo sie verfolgt wurde.Sie hatte es sich versprochen, es lebend zu überstehen, aber sie wusste auch, dass sie es nicht mehr schaffen würde.
Sie sah zurück zu ihren Verfolgern, die immer näher kamen.
Langsam blieb sie stehen und atmete aus.Kampfbereit stellte sie sich hin, aber sie hatte keine Chance.
Sie war erschöpft von der Verfolgung und den Kämpfen.Sie war ausgelaugt, ihre Kraft hatte sie verlassen.
"Da ist sie!Es wird einfach sein, sie zu töten!" Schrie ein Anbu siegessicher.
Wütend, aber trotzdem geschwächt sah sie ihn an.
Ihr wurde schwindelig.Flüchtig sah sie an sich runter.
Ihre Kleidung war zerissen und mit Blut befleckt.Ihre Haut war mit Kratzern und Wunden überseht.
"Gib auf!Du weißt, dass du das nicht überleben wirst!" Sprach ein Anderer spötisch.
'Ich denke nicht daran.', dachte sie sich zähneknirschend.
"Was wollt ihr hier?" Schrie ein Anbu.
Hektisch drehte sie sich um und verlor das Gleichgewicht.
Sie konnte noch zwei Getstalten in Mänteln erkennen.
Langsam wurde es um sie herum dunkeler und ihr wurde schwarz vor den Augen.
Sie fiel, doch sie spürte keinen Aufprall.
Keine weiteren Schmerzen, nichts.

Das Leben verlangt Opfer.Auch wenn man etwas aufgeben muss, dass man sehr gemocht hat und auch wenn es sein eigenes Leben ist.Wenn es für eine geliebte Person ist, weiß man aber auch, dass es nicht umsonst ist.