Das Ende meiner Ewigkeit
Der Kampf - Sukis Sicht der Dinge
Eine nie gekannte Kälte durchfuhr Suki und ließ sie erstarren, sie konnte kaum atmen, konnte ihren Blick aber auch nicht von dem Geschehen unter ihr wenden. Seit einer gefühlten Ewigkeit saßen sie und Hiruku auf einem gut getarnten Felsvorsprung und beobachteten wie Sasuke Danzo besiegte, wie dann dieses Mädchen aufgetaucht war und ihn töten wollte und wie Kakashi und ein blonder Junge dazu gestoßen waren. Das schlimmste waren aber nicht die Handlungen die dort unten von statten gingen oder die Tatsache das Madara dem Kampf eine geraume Zeit beigewohnt hatte. Nein. Das schlimmste war Sasuke. Diese Kälte die ihn umgab, diese Dunkelheit die sich um ihn wand und die Worte des Hasse die ihn einwoben wie das Netz einer Spinne. Alles fühlte sich so falsch an, er schien völlig gefangen, eingenommen von einer Welt aus Bitterkeit. Suki war sich schon vorher bewusst gewesen, dass er nicht mehr der alte Sasuke sein würde, dafür hatte er anderen schon zu viel Leid zugefügt. Doch mit eigenen Augen zu sehen wie der Mensch der einem einmal alles bedeutet hat sich zu so einem Monster entwickelte fügte ihrer Seele tiefe Wunden zu. „Wieso…“, ihre Stimme war ein heißeres Flüstern „…wieso tust du so etwas? Warum sagst du solche absurden Dinge?!“
Sie wollte es hinausschreien, ihre Gefühle in die ganze Welt hinausbrüllen, aber sie hatte gelernt Emotionen für sich zu behalten. In einer so grausamen Welt war kein Platz für Gefühle, zumindest hatte sie das ihre Erfahrung gelehrt. So verblieb sie weiter stumm neben Hiruku kauernd, das Geschehen verfolgend.
Nichtsdestoweniger konnte sie ihre Gedanken nicht verstummen lassen. Bilder wirbelten durch ihren Kopf, von glücklicheren Kindertagen, all die großen Worte wo waren sie hin? Verzweifelt verglich sie das Bild von damals mit dem Bild von heute, wie in einem Spiel versuchte sie die Fehler zu finden mit dem Unterschied, dass dieses hier ein einziger riesiger Fehler zu sein schien… „Suki“, sie zuckte zusammen. Hiruku starrte sie aus ihren braunen Wolfsaugen an „Menschen können die Zeit nicht zurückdrehen“ „Ich weiß, aber…“ „Du bist kein richtiger Mensch, was für dich gilt, gilt nicht automatisch für sie. Deine Aufgabe ist es sie auf den richtigen Weg zu führen, die Zeit zurück zu drehen, nach ihrem Tod. Nicht im Hier und Jetzt“ Sich Hirukus Worte begreiflich machend wandte sie sich wieder dem Geschehen zu. Sasuke stand jetzt mit Madara und soweit sie es richtig erkennen konnte Zetsu zu ihrer Linken, Kakashi zusammen mit der im Kampf verletzten Karin und dem Mädchen zu ihrer Rechten. Auf dem Wasser lief der blonde Junge auf Sasuke zu. Mist, so konnte sie unmöglich mit Sasuke sprechen, Madara war viel zu gefährlich, sie hatte zwar eine Vermutung was ihn anging, aber er würde sie wahrscheinlich trotz solcher Umstände töten. Also konzentrierte Suki sich auf den blonden Jungen, er erregte ihre Aufmerksamkeit, da er ohne ein Anzeichen von Furcht auf den Feind zuschritt. Er erzählte etwas von „nur ich kann Sasuke besiegen“, irgendjemand hatte vorhin seinen Namen genannt, Naruto. Plötzlich dämmerte es ihr, egal in welchem Dorf sie Sasuke auf der Spur gewesen war, immer hieß es, es gäbe da jemanden der an den Verräter glaubt, der keinerlei Missgunst gegen ihn hegt. Dieser Typ, Naruto, er muss es sein. Das war die Gelegenheit mit ihm zu sprechen. Ein weiterer Blick nach unten verriet ihr, dass Sasuke, Zetsu und Madara verschwunden waren. Zur Sicherheit konzentrierte sie sich um jeden kleinsten hauch von Chakra wahrzunehmen, doch sie hatten sich wirklich zurückgezogen. Suki entschied sich dafür die Gunst zu nutzen und machte sich auf den Weg nach unten. Wie würde Kakashi nach der ganzen Zeit reagieren?
Aus einem flammenden Inferno entstanden Suki und Hiruku, die direkt in die ungläubigen und erschreckten Gesichter von Kakashi und den anderen schauten. Ja, es hatte durchaus Vorteile sich frei in Raum und Zeit bewegen zu können. Aber auch einige Nachteile wie man an solchen Reaktionen immer wieder feststellen konnte. „Wer bist du? Ein Feind!“, prasselten die Worte des Mädchens auf sie ein. Ein Kunai der von Naruto geworfen wurde verfehlte knapp ihren Kopf. Hiruku stieß ein lautes Knurren aus „Shhh“, versuchte ihre Freundin sie zu beruhigen. Ihr Blick wanderte zu Kakashi, der die verletzte Karin auf dem Rücken trug.
Sein Blick verriet, dass er sich an etwas zu erinnern versuchte. Man konnte förmlich beobachten wie jede seiner Hirnwindungen arbeitete. Dann endlich. „Suki“, stießen seine Lippen hervor. „Entschuldigt bitte wenn ich euch erschreckt habe“, sagte Suki lächelnd.
„Du kennst sie?“ „Ja Naruto ich kenne sie, aber ich dachte, ich meine wie ist das Möglich, es hieß du bist“ „Tot?“, wand Suki ein. Kakashi nickte nur „Also angenommen ich wäre tot, würde ich dann hier stehen“, ein leichter Unterton von Arroganz und Spott schwang in ihrer Stimme mit. „Nein, da hast du vollkommen Recht“, war Kakashis Antwort, der anscheinend immer noch nicht wirklich begriff was grade geschehen war. „Ich möchte mich nur mit euch unterhalten“ „Woher sollen wir wissen, dass wir dir trauen könne?!“, schnitt das Mädchen ihr das Wort ab. „Ihr könnt euch nicht sicher sein, aber ihr könnt Kakashi vertrauen“, antwortete Suki ehrlich. Alle Augen richteten sich auf Kakashi „Ich denke wir können ihr vertrauen“ „Wieso bist du dir da so sicher“, wollte Naruto wissen. „Weil sie eine Gejagte von Madara ist und weil sie hier steht“ „Wie mei…“, noch bevor das Mädchen ihre Frage ausgesprochen hatte ließ Suki ihr Sharinghan aufblitzen. Die Verwunderung war allen außer Kakashi ins Gesicht geschrieben. Ein siegessicheres Lächeln breitete sich auf Sukis Lippen aus.
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Hey mein neues Kapi is endlich fertig, nach meinem KreaTief und vielen von Megs Keksen hab ich es geschafft^^
Tut mir echt leid, dass es ein bisschen Kurz ist, hab aber im Moment echt viel zu tun und bin froh, dass ich überhaupt was zustande gebracht hab
Hoff die Story gefällt euch und ihr lest schön weiter ;)
Natürlich sind Kommis immer sehr willkommen, auch Kritik ist gerne gesehn :)
lg Suki