Holy!
Prolog
Meine Bettwäsche duftete nach Flieder und sie war weich. Aber es war ein bisschen krümmelig. Auf dem Bettlaken war eine ganze Menge Zucker verstreut. Genüsslich streckte ich mich und setzte mich auf. Ich sah mich um. Mein dunkles Zimmer. Die Stofftiere. Die vielen Kleider. Ich seufzte, drehte mich zu meinem Nachttisch, schaltete das Radio darauf ein und ließ mich wieder ins Bett sinken. Ich schloss die Augen.
"Heaven, please sing for me a song of life , flüsterte die Sänngerin die ersten Zeilen. "You're so close, so close
and it's you that I believe in" , fuhr sie fort. "So, close, but far away I can't touch. I'll hold on...", murmelte ich die nächsten Zeilen voraus. "Will you be my light. Will you be my strength?" . "Die hat gut reden, wenigstens hat sich überhaupt jemanden...", ärgerte ich mich und drückte mein Gesicht in eines der vielen, lilanen Plüschkissen. "Haru!", hörte ich Hime aus dem Wohnzimmer rufen. "Was?!", antwortete ich genervt. "Runterkommen! -Jetzt!". Nein. Ich wollte nicht. Ich wollte nicht zu ihr gehen. Ich wollte alleine bleiben. Alleine in meinem Zimmer bleiben. Auf meinem Bett liegen. Und weiter schmollen. "Haru!". Genervt sprang ich auf und ließ die Tür hinter mir nur so scheppern. Es sollten ruhig alle mitbekommen, dass ich sauer war. Es sollten ruhig alle mitekommen...
"I'll never betray (and) in the end of time, still my love's gonna be there... "