Das Ende meiner Ewigkeit
Ein erster Hinweis
Er hatte diesen undurchdringlichen Blick, ungläubig starrte sie auf ihn. „Das kann nicht sein, du bist…, du musst…, ich meine Sasuke, er hat doch…“ Plötzlich erklang das unverwechselbare Geräusch der Glöckchen ihres Mönchstabs. Jetzt realisierte sie das Geschehen, er war als Seele zu ihr gekommen und sie befand sich in Trance, fragt sich nur wie lange schon, alles war so real. Es durchlief sie heiß und kalt, wie hatte er das geschafft?
Suki musste sich zwingen ruhig zu bleiben. „Keine Angst und schau mich nicht so misstrauisch an“ „Wie bist du hier her gekommen du warst schon bei den Toten, bei den richtig Toten, du dürftest diese Ebene gar nicht betreten können?!“, fauchte sie. „Rein theoretisch muss ich dir Recht geben, ich bin auch nicht wirklich hier, es ist…reiner Schutz“
„Schutz, für mich?“, er nickte. „Dann hast du bei unserer letzten Begegnung…“ „Ja genau“
Dieser Mistkerl, selbst als Seele war er noch mächtig genug gewesen und sie hatte sich so bemüht ihm Frieden zu schenken, dass ihr überhaupt nicht aufgefallen war, dass er ein Jutsu auf sie angewandt hatte und sein Chakra übertrug. „Itachi, wieso?“, quetschte sie hervor. Es gefiel ihr überhaupt nicht, dass jemand solche Macht über sie hatte. „Keine Zeit für große Erklärungen, sagen wir ich wusste, dass du früher oder später total ausrastest und das darf nicht passieren, du bist viel zu wichtig“ Dann musste sie also schon langer hier Gefangen sein, jetzt stellte sie sich die Frage wie viel von dem Kampf wirklich stattgefunden hatte. Als könne er ihre Gedanken lesen sagte er mit einem spöttischen Unterton „Keine Angst, seinen Kiefer un seine Nase hast du wirklich gebrochen“ „Schön, jetzt sag mir was du willst, du wirst hier ja nicht nur einen auf Retter machen wollen“ „Nein, ich will dir etwas zeigen“, er tippte sie auf die Stirn wie er es sonst nur bei Sasuke getan hatte. Alles wurde schwarz, dann tauchte ein Licht auf, es wurde immer heller, bis sie im Regen stand, mitten auf einem Schlachtfeld. „Oh mein Gott“, Suki war entsetzt. Vor ihr kämpfte sie mit Madara, er war grade dabei ihr den Todesstoß zu versetzen, auch sie hatte einen Schwachpunkt. Ein Angriff mit ihrem Mönchsstab würde sie nicht überleben. Sie sah die klinge immer näher kommen, bis…Ein unglaublicher Schmerz durchfuhr sie, als die Klinge in ihr Ebenbild traf. Wieder wurde alles schwarz. „Das will ich verhindern“, Itachis Stimme war kaum hörbar. „Wie?“, krächzte Suki, die auf die Knie gesunken war und immer noch von dem Schmerz geplagt wurde. „Mit dem hier“, in Itachis Hand erschien ein riesiger Fächer. Suki kannte ihn, ein Feind besaß den gleichen. „Das ist der Basho-sen von…“, sie stockte, die Schmerzen waren unerträglich. „Ja, es ist eine Kopie des Originals und nur er kann deinen Stab aufhalten“ „Aber ich dachte…er könne nur von…von“, Itachi machte eine abweisende Geste. „Eigentlich ja, aber so wie ich dich kenne weißt du bestimmt schon davon und deshalb weißt du auch warum du ihn benutzen kannst“ Suki nickte, ja, dass bestätigte ihre Theorie, aber dafür war jetzt keine Zeit. „Wie soll ich den denn mitnehmen?“, quälte sie hervor. Itachi trat näher und bückte sich, dann machte er eine Art Fingerzeichen und bildete so etwas wie ein Siegel auf ihrem linken Unterarm, ruhig schaute sie dabei zu. Dann machte er erneut Fingerzeichen, der Fächer verschwand aus seiner Hand und ein Muster bildete sich auf ihrem Arm. Er hatte das gleiche Jutsu angewandt mit dem auch sie ihren Mönchsstab verbarg. „Es wird Zeit“, sagte er. Wieder nickte Suki nur, dann wurde plötzlich alles gleißend hell.
Langsam öffnete sie die Augen, das Licht war so grell, dass sie ein paar Mal blinzeln musste.
„Auuuh“, stöhnte sie, ihr Kopf pochte und ihr Arm brannte höllisch. Suki wand den Kopf nach links und nach rechts und stellte fest, dass sie in irgendeinem Zelt lag. „Verdammt“, flog es durch ihren Kopf. Langsam richtete sie sich auf und sah Hiruku, die wachend am Ende des Zelts lag, ihren Kopf zwischen den Pfoten. Als Suki sich aufsetzte hob sie den Kopf „Alles in Ordnung Prinzessin?“ Benommen gab Suki ihr eine Antwort „Ich denke schon. Wo bin ich?“
„In Konoha“, gab Kakashi, der grade herein kam ihr die antwort. Sie starrte ihn verwirrt an. „Er hat dich den ganzem Weg hierher getragen“, Hiruku kam angeschlichen. „Danke, aber wie ist Karin dann…“, „Keine Sorge, die hat Naruto getragen. Was war denn los? Zuerst diese Show und als Sai kam hast du ihm einfach eine verpasst und bist dann umgekippt“
- Verflucht dann war Itachi wirklich bei mir – ohne auf Kakashis Frage zu reagieren warf sie einen Blick auf ihren linken Unterarm. Vorsichtig zog sie den Handschuh aus, alles brannte.
Tatsächlich, auf ihrem Arm befand sich das Himmelssiegel, es hatte starke Ähnlichkeit mit dem Mal des Fluches. „Was ist das?“, Kakashi hatte einen leichten Unterton. „Was? Das? ähm nichts“, schnell zog sie den Handschuh darüber „Nur ein… ein neues Jutsu. Wieso ich umgefallen bin?“, sie versuchte abzulenken „Also, ich hab die letzen fünf Tage damit verbracht Konoha wieder zu finden, was gar nicht so einfach ist, wenn man schon so lange nicht mehr hier war und wieso ich Sai geschlagen habe, dass ist eine andere Geschichte“, sie wurde stiller. „Na schön, wenn du das für die Wahrheit hälst, dann werde ich mich fürs Erste damit begnügen müssen“ Das war die schlechteste Ausrede die sie jemals benutzt hatte. „Schön, dann würde ich sagen du bist wieder in Ordnung und kannst aufstehn?“ „Ja?“, Suki warf ihm einen fragenden Blick zu. „Dann kannst du ja mitkommen, jetzt wo du schon mal wieder hier bist will ich dich Tsunade vorstellen“ Bevor Suki auch nur irgendeine Antwort geben konnte, sprach ihre Wölfin „Sie wird gleich kommen, lässt du uns einen Moment allein?“ Widerstandslos verlies er das Zelt. Hiruku knurrte „Du dummes Stück! Prinzessin ist dir denn nichts Besseres eingefallen, du bist doch sonst so redegewandt und was ist das an deinem Arm, doch nicht das was ich glaube?“ „Was glaubst du denn was es ist?!“, gab Suki mürrisch zurück, der ganze Aufstand hier ging ihr gewaltig auf die Nerven. Sie wusste selbst noch nicht genau was geschehen war, alles woran sie sich erinnerte war, dass sie Sai gewaltig eine verpasst hatte und das sie irgendwann neben Itachi stand, der ihr seltsame Bilder gezeigt hatte, wie sie von Madara förmlich aufgespießt wurde. Der Gedanke an den Schmerz, der so real war, trieb ihr immer noch den Schweiß auf die Stirn und was war noch? Dann hatte Itachi plötzlich diesen Fächer in der Hand, ab jetzt war alles nur noch verschwommen. Der einzige Beweis für sie, dass sie nicht verrückt wurde, war das Mal auf ihrem Unterarm. „Prinzessin“, sie wurde unsanft aus ihren Erinnerungen gerissen „Ich glaube, dass ist das Himmelsmal und zwar das gleiche wie auf Madaras Gunbai“ „Kann sein“, sie zuckte mit den Achseln, sie wollte darüber nicht sprechen, noch nicht.
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Ich hoffe ihr hattet genau so viel Spaß beim lesen wie ich beim schreiben ;)
lg eure Suki