Die Prophezeiung

Licht und Schatten

Gründe

Unsanft wurde ich in einer Höhle abgesetzt.
"Das geht auch vorsichtiger", meckerte ich meinen Träger an und schenkte ihm einen kalten Blick.
Dieser lachte nur genüsslich darüber, was mich noch finstere drei schauen ließ.
Eine Höhle voller Nuke-Nins sichere ging es wohl nicht.
Langsam wanderte mein Blick zu Itachi, dessen Blick immer trauriger wurde.
"Was ist los Uchiha? Hab ich deine Kleine zu grob angefasst?", lachte ihn der Mann aus, der mich hierher getragen hatte.
Für diesen dummen Spruch bekam er gleich zwei tödliche Blicke, einen von ihm und einen weiteren von mir. Doch dies ließ ihn bloß noch mehr lachen.
"Das reicht Hidan!", ein orangehaariger Mann trat hinter ihn und schenkte ihm auch einen nicht besonders netten Blick, endlich hörte dieses miese Lachen hier auf.
"Ich hoffe, dass du recht hast, Itachi", sagte der Mann an ihn gewandt. Ich schaute wieder rüber zu Itachi.
Was hatte er ihnen erzählt?
Warum war ich hier?
"Also, du musst Runa sein. Was Itachi von dir erzählt hat, hatte mich neugierig gemacht und so hatte ich beschlossen mir selber ein Bild von dir zu machen und dich gegeben falls aufzunehmen",erklärte er mir förmlich.
"Sasori!", bellte er plötzlich.
Ein junger Mann trat hervor und schaute mich teilnahmslos an.
"Halt dich nicht zurück", seine Stimme klang so monoton.
War das überhaupt ein Mensch?
Ich konzentrierte mich auf ihn und merkte schnell, dass er kaum noch Gefühle hatte.
Alle anderen zogen sich Augenblicklich zurück und ich richtet mich auf.
Sasori war bereits in Kampfstellung gegangen und wartet auf mich.
Na gut sie wollten einen Kampf sehen?
Den konnten sie haben!

Zwanzig Minuten später hatte Sasori einen Arm verloren und der andere war auch schon wackelig. Jeder normale Mensch wäre schon längst tot, doch da er eine Puppe war, war es ganz nützlich an ihm meine Wut auszulassen.
Ich war wütend, seeehr wütend.
"Das reicht!", der Mann, der seinem Auftreten nach ihr Anführer war, stellte sich zwischen uns.
"Du hast Bestanden. Itachi!", er wand sich wieder von mir ab und fixierte Itachi mit seinen ungewöhnlichen Augen.
Dieser hatte aber nur einen arroganten Blick für ihn über.
"Komm", sagte Itachi zu mir und machte mir mit einer Handbewegung klar ihm zu folgen.
Ohne die anderen eines Blickes zu würdigen stolzierte ich aus dem großen Raum und ihm hinter her.

"Es tut mir leid", flüsterte Itachi plötzlich, nachdem wir ein paar Meter gegangen waren.
"Das sollte es auch!", ich war bemüht kalt zu klingen, so einfach würde ich nicht nachgeben. Ich hatte auch noch meinen Stolz und ließ nicht alles mit mir machen.
Er blieb stehen und ließ den Kopf hängen.
"Ich habe es wohl versaut, oder?", flüsterte er noch leiser.
Sein Anblick ließ mich jetzt schon weich werden, aber hier mitten im Gang war nicht der Richtige Ort um das zu besprechen und ich durfte ihm jetzt noch nicht zeigen, dass ich schon anfing nachzugeben.
"Komm, zeig mir ein Zimmer wo wir ungestört sein können", er setzt sich wieder in Bewegung und ich trottet hinter ihm her.
Was würde er mir wohl erzählen?

"Also?", ich sah ihn fragend an. Ich stand an der Wand angelehnt und er setzte sich auf die Bettkante gegenüber von mir. Er sollte ruhig merken, dass ich sauer auf ihn war.
"Ich hätte dir bescheid sagen müssen", fing er an.
"Allerdings", unterbrach ihn kurz.
"Aber wie hätte ich dich dazu überreden sollen, Kakashi zu verlassen und dafür ein Leben mit mir anzufangen? Ich habe gesehen wie er dich beschützt und sich Sorgen um dich macht und was er dir bieten kann im Gegensatz zu mir. Ein Leben unter Verbrechern hätte ich dir anbieten können, als wenn du nicht schon genug durchgemacht hättest", er redet sehr leise und mit jedem Wort schwand mein Widerstand ein wenig mehr.
"Aber warum hast du mich dann entführen lassen?", fragte ich immer noch wütend, noch sollte er nicht merken, dass ich ihm bereits fast verziehen hatte.
"Weil du so die Chance hättest zurückzukehren", flüsterte er und schaute das erste mal auf.
"Verdammt! Es tut mir leid.... ich wollte dich einfach bei mir haben, dich beschützten! Und vor allem es besser machen als mein Bruder!", wütend stand er auf und rammte seine Fäuste in die Wand am Bett.
Vor Schreck riss ich die Augen weit auf.
Das war der Grund?
Er wollte mich beschützten?
"Danke", flüsterte ich, ging auf ihn zu und legte meine Hand auf seine Schulter.
Sein ganzer Körper bebte. Nie hätte ich erwartet, dass er so die Nerven verlieren konnte, dafür war immer viel zu beherrscht.
"Du... du verzeihst mir also?", seine Stimme war kaum mehr als ein Flüstern.
Ein kleines Lächeln, stahl sich auf meine Lippen. Schon als er angefangen hatte, als er so schuldbewusst ausgesehen hatte, hatte ich ihm verziehen.
Er wollte mir alles offen halten, mich nicht zwingen bei ihm zu bleiben.
"Ja", säuselte ich ihm ins Ohr und drehte ihn zu mir um.
Er leistet keinen Widerstand.
Er sah mir tief in die Augen und ein Lächeln stahl sich auf seine Lippen. Leicht legte er die Arme um meine Hüfte und ich meine um seinen Hals, dabei kamen sich unsere Gesichter immer näher und näher.

"Hier steckst... oh...", die Tür war aufgeflogen und ein blonder junger Mann stand in ihr, der immer abwechselnd zwischen mir und Itachi hin und her starrte.
Ich kicherte leicht und Itachi verdrehte die Augen, ließ mich aber nicht los. Ich spürte gerne seinen warmen Körper.
"Was willst du, Deidara?", fragte er genervt.
"Pain will dich sehen", sagte er schnell und verschwand wieder.
Er seufzte tief und wandet sich wieder mir zu.
Ich lächelte ihn an.
"Komm lass uns gehen, ich denke du solltest ihn nicht warten lassen", sagte ich und löste mich aus seiner Umarmung. Er machte keine Anstallten sich zu bewegen.
Wartend schaute ich ihn an.
Er grinste kurz und küsste mich schnell.
Ein wenig perplex schaute ich ihm hinter her. Er war einfach weiter gegangen, als wäre nichts gewesen.
"So jetzt können wir gehen. Kommst du?", sagte er und lachte.
"Baka", murmelte ich, holte auf und nahm seine Hand.