Fanfic: Farion Finwe - Der blutrote Weg eines Söldners
Kapitel: Der Tod lauert überall
Einst in einer Zeit, wo Kriege ihren Klang fanden, und Könige das Land regierten, lebte ein unbedeutsamer junger Mann, der von seiner Kindheit an geprägt ist. Seither verfolgt er nur ein Ziel, Rache. Rache an die Menschen, die ihm seine Eltern nahmen. Für dieses Ziel lebt er. Es fing früh an, nachdem seine Eltern gestorben waren, suchte er verzweifelt und seelenlos allein den Mörder seiner Eltern auf. Er kannte weder seinen Namen, noch wo er sich aufhält. Nur an sein wiederwärtiges Gesicht konnte er sich erinnern, bis heute. Und an seinen wiederwärtigen Blick. Dieses Grinsen, hatte er niemals vergessen. Wie konnte er auch? Er lachte, ja er lachte, als er die Eltern des Jungen gnadenlos tötete. Total skrupellos und völlig Banane im Kopf. Der Junge konnte nicht anders als weglaufen. Er hatte angst, panische angst. Nach mehreren Stunden, fand er sich an einem verlassenen Haus wieder. Es war noch komplett eingerichtet. Er legte sich in das Bett um sich auszuruhen, schlief aber ein.
Am nächsten Tag bereute er seine Entscheidung weggelaufen zu sein und entschied sich wieder zurück zukehren. Doch seine Eltern waren nicht mehr da. Selbst von dem Mann war keine Spur mehr. Stattdessen erwartete ihn ein anderer Mann, ein dem Jungen völlig unbekannter. Er sah wie ein Bandit aus, er griff an sein Bein, und zog kurzerhand ein Dolch herraus. Er ging auf den Jungen zu, und wollte ihn angreifen. Er wollte gerade zum Schlag ausholen. Der Bandit hatte wohl angst, bei etwas beobachtet worden zusein, was nicht in die Öffentlichkeit geraten darf. Deshalb entschied er sich den Jungen niederzustrecken.
>Das ist dein Ende.< sagte der Bandit, und grinste dabei. Er zielte mit seinem Dolch auf das Herz des Jungen. Er wollte gerade einstechen, da stolperte der Bandit. Er verfehlte knapp das Herz, des Jungen. Der Junge schrie. Blut lief aus der Wunde. Der Dolch dabei steckte noch in seiner Wunde fest. Er traute sich nicht in raus zu ziehen. Der Junge hatte große schmerzen.
>Du kleine Schlampe.< rief der Bandit. Er stand auf, bindete sich die Knoten aus den Schuhen, und zog den Dolch aus der Wunde des Jungen. Er hatte keine Gnade. Der Junge schrie erneut. Ihm wurde Schwarz vor Augen, und das letzte was er sah war ein, in seinem Alter, altes Mädchen, die kicherte.
Das Mädchen lief zu dem Jungen.
>Du hast knapp sein Herz verfehlt.<
>Kein Wunder, wenn man mir die Schnürsenkel zusammen bindet.
Aber noch ein zweites mal werde ich darauf nicht reinfallen.<
>Haha, ich habe noch besseres Auflager.<
>Das werden wir ja sehen.<
>Haha.<
Der Mann rannte zu dem Mädchen. Sie dagegen rannte weg, und versteckte sich. Der Mann lief umher.
>Wo bist du, du Schlampe. Wieso läufst du Weg? Du brauchst keine agnst zu haben. Ich mache es kurz und schmerzlos. Deine Schreie wird hier auch keiner hören.<
>Ahhhhhh.< schrie der Mann.
>Lass mich los, du drecks Schlampe.<
Das Mädchen kicherte nur, und antwortete
>Was hast du den? Ich habe dir doch gesagt, das du mich nicht unterschätzen sollst.<
Sie zog kräftiger an seinen Haaren und lachte laut auf. Der Mann versuchte sie abzuschütteln, aber ihm gelang es jedoch nicht.
>Für dein Alter bist du ziemlich steif. Du solltest mal etwas mehr trainieren, so könntest du auch ein paar Pfund verlieren. Du hättest es ziemlich nötig, es würde dir sehr gut tuen.<
>Du verfluchtes Biest.<
Sie sprang gekontert von seinem Rücken, und streckte ihm spöttisch die Zunge raus
>Bääh, du Fettsack.< dabei verzog sie eine Grimase.
>Ahh, du kleines Monster. Was hattest du den für eine Kinderstube? Du verzogene Göre. Wenn ich dich erwische, werde ich dir gehörig den Arsch versohlen.<
>Dann musst du mich aber zuerst fangen du Flitzepiepel. Jeddoch bezweifele ich, das du mit mir mithalten kannst.<
>Jetzt reicht es! Dafür wirst du mit deinem Leben bezahlen. Jetzt hat dein Arsch Kirmes.< >Haha. Das werden wir ja sehen, du Sohn eines Schweinepriesters.<
Das mädchen richtete ihren Rücken zu dem Banditen, und klopfte sich dabei ein paar mal auf den Po, dabei verzog sie ihr Gesicht zu einer Grimase zog. Dabei schrie sie laut >Fang mich doch, bäh.<
Nun hatte sie es endgültig geschafft. Der Bandit rannte auf sie zu, und sie rannte weg. Sie schien ihren spaß dabei zuhaben, den Bandit zu veraschen. Der Bandit brüllte die ganze Zeit, auf das Mädchen ein, die dann sagte >Wenn ich dein Gesicht hätte, würde ich lachend in die nächste Kreissäge laufen.< sie lachte laut los.
Sie rannte immer weiter und weiter. Dabei rannte sie zwischen Bäume, im Kreis, gerade aus und wieder zurück. Der Bandit konnte kaum noch, wollte aber nicht Aufgeben. Das Mädchen hätte zwar noch Stundelang weitermachen können, da sie es genoß den Bandit zu ärgern, da er sich so schnell provozieren läßt. Sie wollte aber dem Jungen helfen, und ihn zu ihrem Bekannten bringen, damit er ihm helfen kann.
Es fing leicht an zu Regnen, der Wind wurde stärker. Das Mädchen rannte schneller, und schneller. Bis sie sich für einen kurzen Moment hinter einem Baum versteckte. Sie sah ein langes Stück Faden auf dem Boden, sie hob es auf. Dabei kam ihr eine Idee.
Nachdem sie ihre Falle platziert hat, sprang sie aus ihrem Versteck, und winkte dem Bandit zu. Natürlich so naiv wie er war, rannte er schnurschnaks auf sie zu. Sie rannte weiter, zu zwei gegenüber stehenden Bäumen. Sie hebte die Beine etwas höher, zum laufen und blieb ein Stückchen weiter stehen. Der Bandit rannte und rannte. Etwa kurz vor dem Bäumen angekommen, fiel er über den perfekt platzierten Faden, den das Mädchen, mit den zwei Bäumen verbunden hat. Der Bandit flog durch Matsch und Dreck, bis er schließlich vor einem haufen Schnoder von Pferdekot lag.
Er konnte es gerade noch so schaffen, nicht mit dem Kopf in den Schnoder zu fallen. Das Mädchen aber, sprang mit etwas Anlauf auf seinen Kopf, und nun küßte der Bandit den Schnoder. Sie sprang gekonntert von ihm runter. Sie neigte den Kopf etwas zur Zeit, kniff ihre Augen zusammen, und lächelte. >Du hättest mich ebend nicht unterschätzen sollen.< und rannte zu dem Jungen zurück. Sie
hob ihn hoch, und lief mit ihm aus dem Wald hinnaus.
Nachdem das Mädchen, den Jungen zu ihrem Bekannten gebracht hat, und er ihn komplett geheilt hat, entschloss er sich, den Jungen als Söldner auszubilden. Ebendso das Mädchen. Das Mädchen freute sich, zusammen mit dem Jungen ausgebildet zu werden. Sie mochte ihn.
>Wie heißt du eigentlich?<
>Farion.<
>Farion? Das ist ein schöner Name. Ich heiße Vienna.<
Seit diesem Tag sind nun 15 Jahre vergangen. Vienna und Farion arbeiten seither als Team zusammen. Sie werden hoch angesehen, für ihre Attentaten, und werden gefürchtet und respektiert. Sein Motto lautet seitdem >Lebe bis zu deiner Rache und sterbe nach der Gerechtigkeit.< Sein Deckname lautet Dark, da viele der Meinung sind, er würde die Dunkelheit verkörpern, wegen seiner Erscheinung. Vienna's Deckname ist Melody. In ihrer Ausbildung zur Söldnerin, hat ihr Meister, eine erstaunliche Fähigkeit bei ihr festgestellt. Sie kann mit ihrer Stimme angreifen, und auch größtenteils heilen. Das ist für sie in manchen Kämpfen extrem Vorteilhaft. Da einige denken, weil sie keine Waffe bei sich trägt, wäre sie ein leichtes Opfer. Daher vernachläßigen sie ihre Verteidigung, und sie kann angreifen. Oder aber Farion kommt ihr zur Hilfe, der auf den Nahkampf agiert, und als Waffe ein riesiges Breitschwert benutzt.
An einem wunderschönen morgen, mit einer frischen Frühlingsbrise, entschloss Vienna in den Wald zu gehen, um Blumen zu pflücken. Im Wald angekommen, genoß sie die stille.
>In der Stadt ist es ja immer so laut. Hier dagegen ist es so schön still. Wieso kann es nicht in der Stadt auch so sein?<
Doch Vienna's Wünsche sind im Moment belanglos, den woanders spielt sich was ganz anderes ab.
>AH-H-H-H-H-H-H-H-H-H-H-H-H-H-H-H-H.< Vienna erschrack.
>Wer hat den dort so geschriehen? Es war doch ganz in der Nähe.<
Sie rannte sofort los, zu der Stelle, wo sie die Schreie vermag. Sie hat ein gutes Gehör, daher weiß sie genau, wo sie hin muss.
Als sie an ihr Ziel ankam, blieb sie stehen, und war wie gelähmt. Sie konnte nicht glauben was sie da sah. Wie in eine Art Schockzustand, sie konnte sich kaum rühren, und bewegen. So etwas grauenhaftes hatte sie noch nie zuvor gesehen. Sie ging einige Schritte näher ran, und hielt sich dabei die Nase zu.
Vor ihr lagen drei Untergebene, ihres Meisters. Sie arbeiteten für ihn als Spione. Sie waren alle tot, und total zugerichtet. Sie hatten überall offene Wunden, und ihnen waren sämtliche Organe entnommen worden. Einige lagen verstreut auf dem Boden, und andere waren komplett verschwunden. Zudem hatten sie, eine Art grüne Farbe angenommen. Auch ihr Blut hatte eine merkwürdige Farbe angenommen.
Von einem der drei Männern, wurden die Augen entnommen. Da man von einem gerade noch den Schrei hören konnte, kann man davon ausgehen, das sie so zugerichtet wurden, als sie noch am Leben waren. Ihre Körper waren auch noch warm.
>Wer hat euch so etwas bloß angetan?<
Vienna vernahm auf einmal ein Geräusch. Sie richtete sich schnell auf, und ging in Kampf Position. Sie ahnt nichts gutes, und verpürt auch ein komisches Gefühl. Sie ging ein paar Schritte näher.
Doch pötzlich, von einer auf die anderen Sekunde, verspürte sie einen dumpfen Schlag auf dem Kopf, und alles wurde Schwarz. Das Letzte, was sie noch wahrnehmen konnte, bevor sie hart auf dem Boden aufprallte, war die Siluette einer Person.