Fanfic: Bruder
Kapitel: Kapitel 1
Die FF befasst sich mit dem Manga, damit, was Madara und Izuna mitmachen und was später folgen wird.
Zudem ist das hier wieder eine Partner FF, die ich zusammen mit bones schreibe.
Slash gibt es hier nicht, ebenso keinen Lemon und auch kein Pärchen.
Es geht hier um Bruderliebe, um den Zusammenhalt zweier Geschwister und da hat Inzest nichts zu suchen, oder gar verloren.
Dennoch wünsche ich viel Spaß beim Lesen.
Weiß war das Land, frisch der Schnee gefallen und verdeckte die Landschaft.
Leise seufzte Madara, sah hinaus aus dem Fenster und wandte den Blick ab, wenn er ein leises Lachen hörte.
Sanft lächelte er und sah den jüngsten Uchihas beim Spielen im Schnee zu.
Noch waren sie Kinder, noch hatten sie die grausame Welt nicht gesehen.
Leise seufzte der Uchiha erneut und lehnte sich an die Wand.
Wie es wohl seinem Bruder ging?
Schließlich waren sie getrennt auf Mission gegangen und er war gestern von seiner wiedergekehrt.
Unten öffnete jemand im Haus die Tür, klopfte sich den Schnee von den Schultern und zog seine Schuhe im Flur aus.
Langsam trat Izuna in das warme Wohnzimmer, setzte sich vor das prasselnde Feuer und wärmte seine kalten Hände auf.
Im ganzen Haus roch es bereits nach Plätzchen, deutete an, dass bald Bonenkai, die große Jahres-Vergessens-Feier war und dies ließ Izuna lächeln.
"Ich bin wieder da", rief er quer durch das Haus, streifte sich durch die Haare und schüttelte den restlichen Schnee von sich ab.
Sofort sprang Madara auf und stürmte nach unten.
Erleichtert seufzte er und trat näher auf seinen Bruder zu, streichelte ihm einige Schneeflocken aus den Haaren und er lächelte sanft.
"Willkommen zurück, Ototou.“
Madara trampelte regelrecht durch das Haus, verriet sich somit bereits, bevor er im Zimmer war.
Dennoch lächelte Izuna und blickte nach oben zu seinem großen Bruder.
"Danke, ich bin auch froh, wieder hier zu sein", gab er zu und seufzte leise auf.
Die Mission war anstrengend gewesen und fast hatten sie auf dieser ein Teammitglied verloren.
"Ruhe dich aus."
Sachte wuschelte der Uchiha seinem Bruder nochmals durch das Haar und warf ihm eine Decke an den Kopf.
Sein Bruder war völlig durchnässt, und dass dieser krank wird, wollte Madara nicht.
"Das Badewasser ist noch heiß, das solltest du nutzen."
"Badewasser?"
Verwirrt sah Izuna auf, nahm die Decke von seiner Schulter und legte sie auf die Couch.
"Warst du denn etwa schon baden?", wollte er wissen und legte seine Weste ab, dicht gefolgt von seinen Seitentaschen an den Hosen.
"Ja, denn gestern war ich einfach nicht in der Stimmung mich zu waschen", gestand der Ältere und setzte sich auf das große Sofa.
Im Winter war er recht faul, das musste er zugeben, aber dennoch mochte er diese Zeit gerne.
Nicht wegen der Temperaturen und den Festen, die den langen Krieg gut verstecken, sondern mehr wegen des Schnees.
Er liebte dieses weiße Pulver, das alles unter einer reinen Schicht verdeckte.
Izuna streckte die Zunge raus und schüttelte sich.
"Igitt, du hast bestimmt wieder gemuffelt", kicherte er schon wieder leise und wandte sich von Madara ab.
"Also gut, dann geh ich jetzt baden und danach geh ich wohl in mein Bett", verkündete er, ehe er das Wohnzimmer verließ und nach oben ging.
Die Mission war härter als erdacht gewesen und so war Izuna einfach froh, wieder daheim zu sein und freute sich zudem auf sein warmes Bett.
Mürrisch sah Madara seinem Bruder nach und lächelte aber wieder.
Vielleicht hatte er Glück und sie hatten ein paar Tage Ruhe.
Mit ruhigem Blick sah sich Madara kurz im Wohnzimmer um und sein Blick blieb an seinem Fächer hängen.
Wie viele Menschen er schon mit ihm getötet hatte.
Zufrieden stiefelte Izuna ins Badezimmer und schloss hinter sich die Tür.
Ebenso entkleidete er sich mit einem tiefen Seufzer und ließ sich kaum später in die Wanne gleiten.
Das Wasser war noch ganz warm, wenn nicht sogar heiß und es verhalf dabei, sich gänzlich zu entspannen und die Augen zu schließen.
Noch eine Weile blieb Madara unten sitzen und genoss das leise Knistern des Feuers.
Seufzend stand er aber doch auf und wanderte nach oben.
Er selbst war auch noch müde, schließlich hatte er letzte Nacht nicht gut geschlafen.
Er hatte Albträume gehabt, von seiner letzten Schlacht.
Das Sharingan war praktisch im Kampf, doch genauso brannte sich aber jedes Bild von diesen ein.
Und wenn er daran dachte, dass sein Bruder dieselben Augen besaß, wurde ihm schlecht.
Izuna war so ein lieber und freundlicher Mensch und nicht für den Krieg gemacht.
Nein, sein Bruder sollte nicht zu so einem Monster werden, wie er selbst eines war.
Lange blieb Izuna in der Wanne liegen, so lange, bis das Wasser fast erkaltet war und er sich fröstelnd an den Oberarmen rieb.
Daher verließ er rasch die Badewanne, wickelte sich ein Handtuch um und ging hastig herüber zu seinem Zimmer.
Zwar war es überall beheizt, aber dennoch fror Izuna und wollte rasch in ein paar warme Schlafsachen.
Madara lag in seinem Bett, las noch eine alte Schriftrolle über eine alte Legende von Dämonen mit mehreren Schwänzen.
Hätte er ihre Macht, so könnte er alle niederstrecken die ihn in die Quere kamen.
Niemand würde mehr versuchen sich ihnen entgegen zu stellen und dieser Krieg wäre endlich vorbei.
Doch es war gefährlich so einen Dämon zu fangen und sich mit ihm zu vereinigen.
Izuna schlüpfte in seinen lichtblauen Schlafanzug, tappte kurz darauf runter in die Küche und holte sich eine Tasse mit warmem Kakao.
Genau das Richtige bei dem kalten Wetter und prima, um sich wieder aufzuwärmen.
Mit der Tasse ging er wieder rauf in sein Zimmer, nicht aber vorher seinem Bruder eine gute Nacht zu wünschen.
Daher klopfte er kurz an, steckte kaum später den Kopf durch die Tür und lächelte Madara an.
"Ich werde jetzt schlafen gehen und wollte dir nur noch rasch Gute Nacht sagen."
Sanft lächelte der Ältere und stand von seinem Bett auf.
Ruhig ging er zu seinem Bruder und wuschelte ihm durch das wilde lange schwarze Haar.
So strubblig wie seine Haare waren sie nicht, sie waren viel gepflegter und weicher.
"Dann schlafe gut, morgen wollten wir ja zusammen trainieren."
Izuna ließ sich einmal durch die Haare wuscheln, ordnete sie jedoch schnell wieder und blickte seinen großen Bruder an.
Morgen war Training, etwas, dass er sehr mochte und Spaß dabei hatte, sich mit seinem Bruder zu messen.
"Oyasuminasai", lächelte er nochmals, ehe er sich umdrehte und das Zimmer endgültig verließ.
Lächelnd sah der Uchiha seinem Bruder nach und seufzte leise.
Er hatte es Izuna versprochen mit ihm, zu trainieren.
Außerdem wollte er wissen, ob sein Bruder stärker geworden war und wie er sich allgemein verbessert hatte.
Ruhig ging er zurück zu seinem Bett und warf einen letzten Blick aus dem Fenster.
Noch immer tobten die Jüngsten des Clans draußen herum und das, obwohl es schon langsam dämmerte.
Aber er und Izuna waren damals nicht besser, obwohl die Erziehung ihres Vaters streng gewesen war.
Lächelnd verkrümelte sich der Uchiha in sein Bett und holte den letzten Schlaf ausgiebig nach.
Rasch schritt Izuna über den Flur, wollte nur noch in sein warmes Bett und schlafen.
Er beeilte sich, war der Flur nun doch kälter als gedacht und verkühlte zudem seine Füße.
Mit großen Schritten erreichte er sein Zimmer und Bett, legte sich so schnell es ging unter die Decke und versuchte seinen Schlaf zu finden.