Fanfic: Der Himmel auf Erden Teil 1- bearbeitet
Kapitel: Der Himmel auf Erden Teil 1- bearbeitet
Tach! Ich weiß, ich weiß, lange nichts mehr von mir gehört, aber... ich hab diese ff hier mal ein bisschen umgeschrieben. Und damit ich mir nicht die ganze Arbeit mache, um dann nachher doch wieder ausgebuht zu werden, dachte ich mir, dass ich das mal als kleine Leseprobe reinstellen könnte.<br />
Wäre nett, wenn euch nachher zu einem Kommie überwinden könntet, in dem ihr mir auch mitteilt, in welchem Stil ich nun weiterschreiben soll! THX! ^.^<br />
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/Ich weiß, dass ich etwas suche.<br />
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Ich weiß nur noch nicht was!/<br />
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Kapitel 1 /Prolog<br />
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With a ticket for the Runaway Train<br />
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Leben...<br />
Was ist das eigentlich?? Das ist der Zustand, wenn das Herz schlägt, und der Körper so läuft, wie Mutter Natur es vorgesehen hat.<br />
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Oder?<br />
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Ich glaube nicht, dass ich wirklich lebe. Wirklich leben... Geht das? Gibt es das überhaupt? Wer kann schon von sich behaupten, dass er wirklich, mit jeder Faser seines Körpers lebt? Wenn man dich am Ende deines Lebens fragt: ‚Hast du wirklich gelebt?’, was wirst du antworten?<br />
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Ich... ich würde schweigen. Oder mit dem Kopf schütteln. <br />
Ich habe nie gelebt. Ich bin nur auf der Erde gewesen, um festzustellen, dass ich hier nichts verloren habe. Sicher, es gab ein paar Lichtblicke an meinem düsteren Horizont. <br />
Meinen Horizont kann man am besten mit dem Nachthimmel vergleichen. Nur die Sterne erhellen die Dunkelheit ein wenig, weit und breit kein Mond und keine Sonne zu sehen. <br />
Ich habe lange gewartet auf ein Zeichen; darauf gewartet, dass sich der Himmel an einer Stelle etwas erhellte, sich die Sonne, meinetwegen auch der Mond ankündigte.<br />
Doch alles warten war vergebens... und nun habe ich keine Lust mehr zu warten!<br />
Fast 17 Jahre wartete ich... hat jemand von euch schon mal auf so etwas Wichtiges so lange gewartet?<br />
Nun, ich bin das Warten leid. Ich gebe auf.<br />
Hörst du Leben? Du brauchst dich nicht mehr zu beeilen! Falls du dich überhaupt irgendwann einmal beeilt haben solltest... Ich mache dir keinen Vorwurf. Niemandem. Vielleicht hätte ich dich sogar einladen müssen? Ich weiß es nicht. <br />
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Leben... Immer wieder bleibe ich an diesem Wort hängen. Ich habe mich danach gesehnt, viel zu gerne hätte ich gelebt. Doch stattdessen hatte ich nur ‚Platzhalter’. Morgens stehe ich auf und gehe zur Schule. Am späten Nachmittag komme ich nach Hause, um mich dann mit meiner Mutter zu beschäftigen. Mich von meiner Mutter beschäftigen zu lassen. Sie hat niemanden mehr, um den sie sich sonst kümmern kann, und ich lies ihr die Freude mein Leben zu bestimmen. So band sie mich immer stärker an sich. Und ich ließ sie gewähren, denn sie tat mir irgendwie leid. Während andere nun auf Partys gehen, Spaß haben, bin ich dazu verpflichtet zu Hause zu sitzen und Fernsehen mit ihr zu gucken. <br />
Aber... das hat bald ein Ende.<br />
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Heute ist wieder so ein Abend. Doch heute sitze ich nicht vorm Fernseher und lasse mich einlullen. Heute sitze ich auf meinem Zimmer, dass eigentlich gar nicht meines ist. In meiner Hand drehe ich nervös ein Schachtel Tabletten. SIE sind MEIN Lichtblick. Meine Hoffnung und mein Ende. <br />
Leben... bald wird keines mehr in mir sein. Und ich bin dankbar dafür, dass ich endlich die Kraft dazu aufbringen kann. Oft, viel zu oft für 16 Jahre und 364 Tage habe ich mit dem Gedanken gespielt. Eigentlich sollte man in meinem Alter nicht an so etwas denken. Eigentlich... <br />
Nichtsdestotrotz interessiert es mich nicht...nicht mehr. Bald wird meine unsterbliche Seele ihre Ruhe finden, zumindest hoffe ich das.<br />
Ich überlege gerade, wie es wohl ist, wenn man wiedergeboren wird. Wie mag sich das wohl anfühlen? Aber ich verdränge diese Gedanken, indem ich energisch zu dem Wasserglas greife, welches vor mir auf dem kleinen Tischchen steht. Ich trinke einen kleinen Schluck und stelle es wieder zurück. Dann, ganz bedächtig, drücke ich die Schlaftabletten aus der Verpackung. ‚An einer Überdosis Schlaftabletten gestorben...’ höre ich in mir einen imaginären Arzt meine Todesursache diagnostizieren. Wenn die dafür wirklich noch einen Arzt brauchen, dann wäre das wirklich ein Armutszeugnis. Man braucht doch nur eins und eins zusammen zu zählen! <br />
Mit zittrigen Händen nehme ich ein paar Tabletten, die in meinem Schoß liegen und platziere sie sorgfältig in meinem Mund und spüle sie mit Wasser runter. <br />
Warum bin ich denn jetzt so nervös? Ich werde doch wohl keine Angst bekommen?! Nicht so kurz vorm Ziel!<br />
Nachdem ich die ganze Prozedur mit allen Tabletten hinter mich gebracht habe, lasse ich langsam meinen Kopf auf das weiche Kissen sinken. So schön weich... Ich merke, wie meine Gedanken zunehmend benebelter werden. Mein Blick wandert auf die Uhr. 22.58 Uhr. <br />
In 1 Stunde und 2 Minuten würde ich 17 Jahre alt sein. Aber Gott sei Dank erlebe ich das nicht mehr. <br />
Ich merke, wie ich immer benommener werde, es fällt mir von Augenblick zu Augenblick schwerer meine Lider offen zu halten. Irgendwann gebe ich mich dem Schlaf geschlagen. <br />
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Danke...<br />
Dennoch ist diese verlockende Ruhe nicht von allzu langer Dauer. Von weit her dringt ein spitzes „Nein!“ zu mir und im nächsten Moment fühle ich auch schon kaltes Wasser auf meiner Haut. Schütteln. Ein leises Prasseln von Millionen von Regentropfen erscheint mir eben so weit weg, wie das Gefühl von Teer auf meiner Haut.<br />
Lasst mich doch schlafen!<br />
Ich bin des Lebens überdrüssig, wollt ihr mich denn noch weiter quälen?<br />
Mit diesem Gedanken schlafe ich endlich ein.<br />
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So, oder so ähnlich begann das Leben. Mein Leben. <br />
Und dies ist die Geschichte dazu:<br />
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Ich spiele gerne mit Gedanken. Ich stelle mir gerne vor, wie etwas verlaufen wäre, wenn ich etwas anders gemacht hätte. So zum Beispiel die Frage ob ich es trotzdem getan hätte, wenn ich vorher schon gewusst hätte, wie es endet. Vielleicht hätte ich es gerade deswegen getan. <br />
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Langsam fühlte ich wieder die Lebenskräfte in mich zurückkehren. Ich fühlte mich wie gerädert, alles tat mir weh. Besonders der Kopf machte mir zu schaffen, obwohl ich eigentlich an Kopfschmerzen gewöhnt war. Ebenso langsam wie die Kraft kamen auch die Sinneswahrnehmungen wieder zu mir. Und das waren verdammt viele, nicht unbedingt besonders hilfreich bei starken Kopfschmerzen. An meiner Haut fühlte ich Kälte und unangenehme Nässe. Es war widerlich. Unter meiner linken Gesichtshälfte befand sich irgendetwas Raues. Straßenbelag, wie sich nachher herausstellte. Tja, und als ob das alles nicht schon genug wäre, kam auch noch das Geräusch von Regen hinzu. Starkem Regen. ‚Na toll! Wo bist du jetzt gelandet?’ dachte ich zynisch und versuchte, einen Muskel zu bewegen. Irgendeinen. Doch die vorhin beschriebene Lebenskraft schien sich nur auf meinen Geist und meine Sinneswahrnehmungen zu beschränken. ‚Klasse! Hast es mal wieder geschafft, die in die unmöglichste Lage auf der ganzen Welt zu bringen. Super!’ In meinen Gedanken applaudierte ich selbst, so bekloppt sich das auch anhören mag. Doch dann schoss mir ein weiterer Gedanke durch den Kopf und lies das Applaudieren verklingen. <br />
‚Der Glaube kann Berge versetzen. Und wenn ich nur fest genug dran glaube, dann kann ich mich auch von Fleck bewegen… Hoffentlich! Nicht dass es so endet wie: Blinde gehend und Lahme sehend machen!’<br />
Also konzentrierte ich mich nur noch darauf, meine Beine zu bewegen. Oder meine Augen aufzuschlagen. ‚Hauptsache, ich bewege mich!’ So ging das eine ganze Zeit, bis sich der Widerstand in meinem Körper geschlagen gab und ich mühsam meine Knie anwinkelte und die Augenlider aufschlug. ‚Wow! Beides gleichzeitig!’ <br />
Ich war entsetzt, als ich sah, wo ich lag. In einem Hinterhof oder etwas dergleichen. Neben Mülltonnen. Der schmale Weg durch zwei Häuserschluchten führte zu einer Straße, auf der nicht viel Betrieb war. Verständlich bei so einem Sauwetter. Da ich mich, ebenfalls verständlich, nicht allzu sehr zu den Mülltonnen hingezogen fühlte, ging ich zur Straße. Naja… das dauerte zwar recht lange, bis ich erstmal auf den Beinen war und diese dann noch unter meine Kontrolle gebracht hatte, aber das ist jetzt nicht von Interesse. <br />
Langsam, so wie alle meine Bewegungen, torkelte ich die Straße hinunter. Für einen Außenstehenden muss es ausgesehen haben, als ob ich weiß Gott wie viel Alkohol gebechert hatte. Da aber niemand weit und breit zu sehen war, gab es auch niemanden, der so etwas hätte denken können. Leider gab es damit auch niemanden, der mir hätte helfen können. <br />
Ich stütze mich an den heruntergekommenen Hauswänden ab, um mir und meinem Körper nicht zuviel auf einmal zuzumuten. <br />
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Tja... Das kennt ihr zwar schon alles, und ich hoffe, ihr seid nicht eingeschlafen, aber... schreibt bescheid, was ich verbessern soll!<br />
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Ciao Mary;)