Fanfic: Rose Abenteuer im Wunderland. Eine neue Geschichte Beginnt.
Kapitel: Rose trifft das Wunderland
Es war in einem Land, weit weg von hier und in ferner Vergangenheit ein Mädchen, das von allen nur Rose genannt wurde, da seine Haut so weich wie ein Rosenblatt, ihre Haare so rot, wie eine Rose und sie so schön wie eine Rose war. Rose ist erst im Frühling vierzehn geworden und sollte sich schon einen Mann suchen, da sie aus adliger Herkunft stammte und es üblich war, sich schon früh zu verloben, um später zu heiraten. Rose wollte dies doch nicht und war sehr betrübt über ihr Schicksal. Das rothaarige Mädchen ging zu ihrem geliebten Gewächshaus, wo es jede Rosenart, die es in der damaligen Welt gab, züchtete und auch da in dieser schönen Atmosphäre ihre Teestunden hielt, für Rose war das ihr "Teegarten". Als sie einen Tag vor ihrer Verlobung in den Teegarten ging um ihre übliche Tasse Earl Grey Tee zu trinken hoppelte an ihr ein weißes Kaninchen vorbei. Das Kaninchen war sehr seltsam, denn es hatte einen Anzung an und stets eine riesige, goldene Taschenuhr in der Hand. Es hoppelte auch nicht wirklich, sondern eilte, auch rief es: "Ich bin zu spät, zu spät, zu SPÄT!" "Ein sprechendes Kaninchen? Ist dies ein unrealistischer Traum von mir?", fragte sich die junge Rose. Das Kaninchen huschte an dem verwirrtem Mädchen vorbei und schlüpfte in ein riesiges Loch, dass Rose noch nie in ihrem Garten gesehen hat. "Woher kommt dieses Loch?" Die Rothaarige machte ein paar Schritte zum Loch, das direkt in einem Rosenbeet lag, und schaute hinein, sie schaute noch tiefer rein und verlor das Gleichgewicht. "H-HILFE!", schrie Rose und fiel ins Loch. Rose machte die Augen zu. "Wird so mein Leben enden?", fragte sie sich in Gedanken. Rose riskierte einen Blick und erstaunte. Fliegende Bücher, ein fliegender Schaukelstuhl und viele andere Gegenstände flogen durch die Gegend. "Was zum...", staunte Rose. Als sie sich versah landete sie schon auf einen Stuhl und fiel weiter in die Dunkelheit.
Plötzlich stoppte sie mit dem Stuhl. Rose entdeckte einen Boden! Das Mädchen stieg vom Holzstuhl und stellte beide Füße auf den schwarz-weiß gekacheltem Boden. Ohne, dass sie es merkte, flog der Holzstuhl auch schon wieder nach oben. "Wo bin ich hier gelandet?", murmelte die Vierzehnjährige. Die Wände in dem Raum waren weiß, eine violette Holztür lag vor ihr. Eine Tür! Schnell eilte Rose zur Tür und zog an den Knauf und öffnete die Türe. Eine kleinere, grünliche Tür lag dahinter, auch die Türe machte sie auf. Der Vorgang wiederholte sich, bis nur eine fünfzig Zentimeter hohe braune Tür zum Vorschein kam und sie auch diese öffnete. Diesmal war ein Durchgang da! Rose bückte sich und kroch durch den Durchgang. Nachdem sie auf der anderen Seite war, schlossen sie die Türen wie von mGeisterhand. Jetzt war sie in einem gelb-weißen gekachelten Boden und roten Wänden, einen Marmorkamin, einem Glastisch und einer kleinen Holztür mit einen goldenen Türknauf. Sie stand offen. "Wie soll ich da jemals durchkommen...Ach, wäre ich doch ein wenig kleiner!", seufzte Rose. Auf einmal tauchte eine Keksbox auf den Glastisch auf. Das erstaunte Mädchen ging auf den Tisch zu, nahm die zierliche Keksdose mit der Aufschrift "Wunderkekse". Die Dose roch nach Schokolade und Erdbeere, Vanille und Pistazie und nach viel mehr! Als Rose genauer hinhorchte hörte sie einen traurigen Blues vom Kamin ertönen, auch wenn die Musik leise war, war sie so klar, dass sie Roses Herz beflügelte. Neugierig machte das Mädchen die Box auf und entdeckte lauter Kekse. Große und Kleine, einen mit roter Glasur und einen mit gelber Glasur, einen mit weißen Sträuseln und einen ohne Sträuseln. Ein Keks faszinierte aber Rose am meisten. Ein kleiner herförmiges Plätzchen mit blauer Glasur und roter Glasuraufschrift, die einem sagte: "Iss mich!" "Ich sollte den Keks nicht essen, sagt mir mein Verstand, er könnte vergiftet sein, aber mein Herz sagt: Iss ihn! Er wir Wunder bewirken!", dachte Rose. Sie tat, was ihr Herz ihr befahl und aß den Keks auf. "Hmmmh...Himmbeere...nein, Erdbeere!...Oder doch Pflaume?" Während sie überlegte, veränderte sich ihr Körper. Rose wurde immer kleiner und kleiner und kleiner, bis sie nur noch so groß, wie ein Marder war. "Nanu?...Jetzt kann ich aber durch die Türe schreiten.", freute sich Rose und eilte zur offenen Türe. "Was mich auf der anderen Seite erwartet?" Das verträumte Mädchen malte sich eine romantische Welt, mit rosaroten Himmeln und Frieden, aus, "Nur Mut, Rose! Geh durch!" Einmal atmete sie tief ein und ging durch die Türe.