Fanfic: Nashisu - Die letzte Uchiha

Kapitel: Abschied / Ankunft

„Hey Nashisu wach auf!“ schrie Yuki. „Äh was den, sei doch nicht so laut Yuki. Ich will schlafen.“ „Du kannst jetzt nicht schlafen. Hast du dich Glocke nicht gehört? Es ist Besuch da.“ langsam stand Nashisu auf.

Sie bekommt gleich ihre an zieh Sachen ins Gesicht geworfen. „Hier ich hab dir deine Sachen schon mal raus gesucht.“ „Danke.“ murmelte Nashisu noch immer im Halbschlaf. Sie zog ihre Sachen an und die beiden gingen nach unten.

„Guten Morgen Kinder. Wir haben heute Morgen einen Brief mit einer Anfrage auf eine Adoption bekommen und haben natürlich zugestimmt. Dieser nette Mann, wird das Kind zu seinem neuen Zuhause bringen.“

Hinter der Erzieherin tauchte ein groß gewachsener Mann auf. Er hatte braun-blonde Haare die zu einem geflochtenen Zopf zusammen gebunden waren. Der Mann trug einen schwarzen Mantel, der seinen Ganzen Körper bis auf das Gesicht versteckt.

„Und die Glückliche die mit ihm kommen wird......... ist...............Nashisu!“ Sie war geschockt. *WAS! Ich kann nicht mit. Itachi wollte mich doch holen. Aber was soll ich nur tun?* Yuki die neben ihr steht wurde ganz blass. Nashisu war ihre aller beste Freundin, sie konnte nicht einfach Adoptiert werden.

Der Mann beugte sich zu Nashisu herunter und flüsterte: „Keine Sorge. Ich bin hier weil Itachi mich geschickt hat.“ Das ändert natürlich alles. Aber... irgendwie wollte sie jetzt noch nicht gehen.

*Was passiert mit Yuki wenn sie jetzt geht? Und wie so ist Itachi nicht selbst gekommen?* „Na los Nashisu. Geh nach oben und packe deine Sachen. Du wirst jetzt gleich mit dem Mann gehen.“ Die Erzieherin packt sie am Arm und zieht sie mit nach oben. Yuki folgt ihnen wortlos und den Blick auf den Boden gerichtet.

Im Zimmer angekommen, packten die beiden Mädchen Nashisu´s Sachen. Sie hatte nicht gerade viel, nur ein paar Kleider und Röcke, 3 Hosen und 5 Oberteile. Als die Tasche gepackt war, löste Nashisu das Schweigen;

„Ich wusste nichts davon. Ich will ja auch nicht wirklich gehen, aber was habe ich für eine Wahl?“ „Ich weiß... es ist nur.... es kommt so plötzlich.“ Nashisu nahm ihre Freundin in den Arm. „Ich werde dich vermissen Yuki. Leb wohl.“

Eine einzige Träne kullerte Nashisu über die Wange. „Ich werde dich auf vermissen.“ schluchzte Yuki, die schon am Heulen war. „Wir müssen los.“ meldete sich nun der Mann zu Wort. Die beiden Freundinnen ließen einander los. Der Mann nahm Nashisu an die Hand und ging, zurück blieben nur ihre alten Freunde, schöne und schreckliche Erinnerungen. Lange schaute Yuki ihr noch nach, bis es zu regnen anfing und Yuki von einer der Erzieherinnen ins Haus reingezogen wurde.

Nashisu saß zusammen mit dem Mann im Zug und starrte ausdruckslos aus dem Fenster. Sie sind jetzt schon 4 Stunden unterwegs und dabei 2 mal umgestiegen. „Wo bringst du mich eigentlich hin?“ „Na zu Itachi.“ „Ja das ist mir schon klar, aber wo ist Itachi denn?“ „Das wirst du dann schon sehen.“ Damit war das so ziemlich einzige Gespräch zwischen den beiden beendet.

Ca. eine halbe Stunde später kamen sie an der Endstation an. Als Nashisu ausstieg, blies ihr ein eiskalter Wind ins Gesicht. Sie schaute sich den Bahnhof etwas genauer an. Er sah verlassen und trostlos aus. „Wo sind wir hier?“ fragte sie. Der Mann antwortete jedoch nicht, nahm Nashisu wieder an die Hand und ging mit ihr ein lange Treppe hinunter die zu einer kleinen Kreuzung führte.

Es wahr ein 2 Stündiger Fußmarsch, bis an den Rand eines Tiefen Waldes kamen. „Von hier aus wirst du es schon alleine finden und wenn nicht ist das nicht mein Problem. Ich sollte dich bis hier in bringen und fertig.“

Damit verschwand der Mann plötzlich. „Warte..“ rief Nashisu noch, doch er wahr schon weg. „Und was soll ich jetzt bitte schön machen?“ „Wie wäre es wenn du mit mir mit kommen würdest?“ Sie drehte sich schnell um... und vor ihr stand... Itachi! „Wie...?“

Er streckte ihr seine Hand ihn, Nashisu hingegen beachtete diese gar nicht und umarmte ihn doll. „Komm ich trage dich, dann geht es schneller.“ Itachi kniete sich hin so das Nashisu auf seinen Rücken krabbeln konnte.

An einem alten, großen Anwesen angekommen lies er sie wieder runter. „Wow... wo sind wir hier?“ „Das ist eines der größten Geheimverstecke der Akatsuki Organisation." Die beiden traten in eine, im Gegensatz zum Rest des Hauses, recht kleine Eingangshalle ein.

Nashisu hing förmlich an Itachi´s Hand. Sie hatte schon ein wenig angst, ein Gefühl mit dem sie nicht gerade gut vertraut ist. Itachi merke dies; „Du brauchst keine Angst haben. Ich bin bei dir und außerdem ist hier außer mein Partner sowie so niemand.“ Das beruhigte sie nicht gerade wirklich.

Itachi führte sie ein Treppe hinauf. Oben angekommen sah sie nur ein Tür. Itachi öffnete sie und die beiden betraten einen außenstehenden Gang, an dem ein Geländer befestigt war. Es fing gerade an zu regnen.

„Ah da bist du ja wieder Itachi und du hast jemanden mitgebracht.“ Neben Nashisu stand eine Art menschlicher Fisch! „Was bist du denn, ein Fisch?“ „Und frech ist sie auch noch.“ Gab der ''menschliche Fisch'' sichtlich etwas genervt wieder.

„Das ist mein Partner Kisame.“ löste Itachi nun das Rätsel. „Kisame das ist Nashisu. Sie ist in einem Waisenheim aufgewachsen. Ich werde sie trainieren.“ „Tu was du nicht lassen kannst, so lange du mich aus dem Spiel lässt.“ Damit drehte sich Kisame um und ging. „Für mich bleibt er ein Fisch.“ meinte Nashisu. Itachi musste lächeln.

Er zeigte Nashisu nun ihr Zimmer. Es war für ihre Verhältnisse sehr schön eingerichtet. Es gab einen kleinen Tisch, ein gemütlich aussehendes Bett, einen eigenen Schrank, denn sie mit niemanden teilen musste und im Nebenzimmer, zu dem nur sie zugriff hatte gab es sogar ein Bad, nur für sie.

„Ruh dich jetzt erst mal aus, du bist bestimmt müde.“ Sagte Itachi sanft zu ihr, streichelte ich über die Haare und ging auch prompt. Das stimmt, sie war wirklich müde, wie es ihr auf einmal auffiel. *Hey halt warte mal,.. wo sind eigentlich meine Sachen?* Als ob er Gedanken lesen könnte, kam Itachi in ihr Zimmer.

„Hab ich ja ganz vergessen. Dein Koffer.“ Er stellte den Koffer vor Nashisu ab ung ging wieder. „Ähm danke.“ rief sie ihm noch hinterher.
Sie kramte ihren Schlafanzug raus und legte sich schlafen, da es schon spät war.

Ein Gewitter tobte. Donner ertönte. Blitze tauchten auf und verschwanden. Ein heftiger Wind blies ihr um die Ohren und ließ ihr Haar wild durch die Luft wirbeln. Nashisu zuckte zusammen. Ein Blitz war direkt neben ihr eingeschlagen. Nirgends hätte sie sich schützen können. Sie stand ganz allein auf einer großen Blumenwiese. Merkwürdiger weiße fingen die Blumen nicht an zu brennen.

Ganz plötzlich wurde es Mucksmäuschenstill. Die eigentlich schöne Blumenwiese wandelte sich in einen schreckenerregenden Friedhof um. Ein Blitz schlug in einen schon toten Baum ein, obwohl ein Sternen klarer Nachthimmel zusehen war. Ein Schrei entglitt ihrer Kehle.

Der eh schon tote Baum stand lichterloh in flammen. Die Flammen breiteten sich aus und bildete rasch einen kleinen Kreis um Nashisu. Überall um sie herum brannte das Feuer, es gab kein Entkommen. „Nashisu. Nashisu!“ rief jemand ihre Stimme. Sie schrie erneut, die Flammen kamen immer näher.

„Nashisu wach auf! Es ist alles Gut, nichts passiert!“ Plötzlich war sie wieder in der Wirklichkeit. Es war alles nur ein Traum, ein Albtraum. „Geht´s wieder?“ Erst jetzt bemerkte sie das jemand sie in einer Umarmung fest hielt.
Es war Itachi der sie liebevoll umarmte und somit zu beruhigen versuchte, was ihm auch gelang. In seiner Umarmung fühlte sie sich sicher, geschützt vor allem Bösen.

Sie löste sich langsam und unsicher, was sie in solch einer Situation tun sollte. Sie entschied sich zu einem einfachen Nicken. „Gut..“ Aber auch Itachi war sichtlich unsicher, was Nashisu etwas beruhigte. „Wie spät ist es ? “ fragte sie schließlich. „9 Uhr. Wenn du willst kannst du Frühstücken.“ „Jaaaa, ich hab Hunger.“ brachte sie zusammen mit einem breitem Lächeln heraus.

„Na dann komm mit.“ Itachi stand auf und wollte gerade die Tür öffnen, als Nashisu sagte: „ Ich würde mich vorher gerne etwas fertig machen..“ „Aber Natürlich doch. Wo dein Bad ist weißt du ja sicherlich. Ich mache in der Zeit das Frühstück fertig und bringe es dann hoch.“ sagte er mit einem lächeln auf den Lippen.

Und damit war er auch schon draußen. *Das er immer so schnell verschwinden muss !* Sie holte ihre Sachen aus dem Koffer und ging ins Bad. Als sie im Bad fertig und Itachi noch nicht da war, entschloss sie sich ihre Sachen aus dem Koffer zu holen und einzuräumen.