Fanfic: 4 Mächte Teil 6
Kapitel: 4 Mächte Teil 6
Sie erreichten den Gebirgspaß, Tanuki hatte immer noch tränen in den Augen und sie blickte oft zurück in der Hoffnung das Hogai hinter einem Felsen wieder auftauchte. Keiner von ihnen Sagte etwas, sie gingen mit gesenktem Kopf und traurigen Blick durch einen schmalen langen Spalt zweier riesiger Berge die den Gebirgspaß bildeten. Es hatte wieder angefangen zu schneien und der kalte Wild schlug ihnen ins Gesicht. Am Ende des Passes drehte sich Tanuki noch mal um und versuchte irgend wo zwischen dem ganzen Schnee und den Felsen Hogai zu entdecken der Überlebt hatte, aber die war nicht der Fall. Ventai legte ihr den Arm um die Schulter und ging mit ihr zu Tenchu.
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Die Sonne war untergegangen und sie hatten sich ein Lager hinter einem großen Felsen aufgebaut. Der Felsen schützte sie vor dem eisigen Schneewind. Sie hofften das sich die Windrichtung nicht in der Nacht änderte und der Wind dann genau auf sie wehte. Der Wind hatte sich über Nacht nicht gedrehte und so schafften sie es am nächsten Tag den Fuß des Berges zu erreichen. Jetzt mußten sie nur noch durch den Wald der stille und dann kamen sie an der Ostseite der gigantisch Festung von König Jubei raus. Vor dem einzigen Tor das in die Festung führte standen zwei Wachen und auf der Burgmauer standen noch 4 Bogenschützen. Die Bewachung der Festung ließ sehr zu wünschen über. Eine Truppe aus 10 Soldaten hätte ein leichtes Spiel die Festung zu übernehmen. Die drei traten an das Tor heran und Tenchu sagte zu den Wachen „ Ich bin Tenchu der weise aus Dojo und das neben mir ist mein Gefährte Ventai er ist ein sehr guter Schmied. Die junge Frau auf der anderen Seite ist die Oberelfe Tanuki aus dem Elfenreich. Wir sind auf dem Weg zu König Jubei. Können wir passieren?“ Die beiden Wachen schauten sich an, einer der beiden nickte Tenchu ja sagend zu und der andere klopfte in unregelmäßigen abständen gegen das riesige Holztor. Von drinnen hörte man einen man etwas rufen und öffnete sich langsam das Tor. Ventai, Tenchu und Tanuki traten in die Festung ein. Tanuki war immer noch voller Trauer und nahm die Welt um sie herum nicht richtig war. Sie fragte sich immer wieder warum er sein Leben für sie geopfert hatte und je mehr sie darüber nachdachte desto trauriger wurde sie. Ventai schaute sich neugierig überall um. Er sah viele Männer die ein großes Holzrad drehten mit dem sich das Tor öffnen ließ. Das Holzrad war beweglich am Boden befestigt, sodass man es drehen konnte. An dem Holzrad waren griffe befestigt und den unteren Teil des Rades weil ein Seil befestigt. Das andere Ende des Seils war mit dem Tor befestigt und indem man das Rad drehte konnte man das Tor öffnen oder schließen. Ein Soldat kam ihnen hinterher gelaufen und sagte leicht aus sehr Atem „ Ich werde sie zum Schloß von König Jubei führen.“ Der Soldat führte sie durch die Stadt die um das Schloß herum war. In der Stadt standen an jeder Ecke Soldaten und als sie dem Schloß näher kamen wurden die Soldaten immer mehr. Vor dem Schloß angekommen gingen sie eine kleine Treppe hoch die zu einem großen runden Platz führte auf dem eine Gedenkstatue von Hisamitsu stand. Hisamitsu war ein frühere Kaiser, er war der Kaiser der für den Tod von Yoshitaka Verantwortlich war. „Wartet an der Statue ich komme gleich wieder.“ Sagte der Soldat zu ihnen und rannte danach zu den Wachen die das Tor zum Schloß bewachten. Nach einer kurzen Zeit kam er wieder „ Sie können jetzt mitkommen.“ sage der Soldat. Er führte sie noch zum Tor und ging danach zurück zu seinem Posten. Die drei traten in das Schloß ein sie kamen in eine gewaltig große Eingangshalle die mit Gold und Seidenvorhängen verziert war. Die Fenster bestanden aus Glasbildern wie in einer Kirche. Auf den Fenster waren die ersten Könige dieses Reiches abgebildet. Der Boden war aus Marmor und der Weg war mit einem roten Teppich gegenzeichnet. Die Decke war eine normale Flache Decke, es war eher eine Karte vom Reich. Kleine Rechtecke aus Holz kennzeichneten die Städte von König Jubeis Reich und selbst die Berge waren als kleine Hügel auf der Karte zu sehen. Ventai und Tenchu gingen voller stauen durch die Eingangshalle und selbst Tanuki hatte für kurze Zeit ihre Trauer vergessen und bewunderte die Eingangshalle. Eine junge Frau kam ihnen entgegen, sie trug ein langes bracht voller gelbes Kleid. An ihrem Hals Glänzte eine Goldente Halskette die mit Diamanten besetzt war und die Ringe an ihrem Finger waren auch aus Gold. Ihr langes blondes gelocktes Haar das wie Gold schien lag auf ihren Schultern. Ventai kam aus dem staunen nicht mehr raus, er hatte noch so viel Gold und Schönheit auf einmal gesehen. „ Ihr müßt Tenchu der weise aus Dojo sein und du bist dann wohl Tanuki die Oberelfe, es ist mir eine Ehre und du bist Ventai der Schmied aus Dojo.“ Sagte die junge Frau mit einer zarten lieblichen Stimme. „ Ich bin Aya die Tochter von König Jubei. Folgt mir ich werde auch zu meinen Vater in den Speisesaal bringen. Dort könnt ihr mit ihm und anderen Wanderern so wie ihr Speisen.“ Fügte sie hinzu. Sie folgten ihr in den Speisesaal indem ein langer gut gedeckter Tisch stand. An einem Ende auf einem verzierten Thron saß König Jubei. Am Tischen saßen noch der beste Krieger von König Jubei Kentaro, der Führer der Zwergen die in den Bergen in König Jubeis Reich wohnen Goro, Sayuri eine gesandte der heiligen Priesterinnen und der Zauberer Zeshin. Aya bot ihnen an sich dazu zu setzen , danach ging sie zu ihrem Vater und nahm ihren gewohnten Platz wieder ein. Ventai, Tenchu und Tanuki blickten noch mal in die Runde. Tanuki schaute jeden der nicht mit dem Rücken zu ihr saß ins Gesicht. In ihr kam ein Gefühl der Übelkeit auf, die Leute ekelten sie an wie sie da saßen und aßen, als wenn nicht passiert wer, als wenn jeder Glücklich wer. Sie sah vor sich wieder den Wald der voller Elfenkadaver war und der mit Blut überschwemmt war, sie den Dämon der Hogai mit seiner Hand aufgespießt hatte und sie sah Hogai wie er mit dem Dämon die Schlucht herunter stürzte. Auf einmal wurde ihr schwarz vor Augen und sie brach zusammen. Alle hörten auf zu Essen und standen auf um zu sehen was passiert war. Aber keiner ging zu ihr hin um ihr zu helfen nur Ventai und Tenchu wollten gerade hin eilen, als eine Stimme rief „ Seit ihr euch alle zu fein ihr zu Helfen? Jeder von uns hat schlimmes durch gemacht das ist ein Grund mehr das wir den Streit der verschiedenen Völker vergessen sollten um uns gegenseitig zu helfen. Aber das scheint ihr nicht zu verstehen euch geht es nur um euer Volk. Seht euch an ihr freßt euch voll und laßt euch hier verwöhnen während draußen tausende sterben müssen.“ Jeder drehte sich zu der Stimme um außer Ventai und Tenchu er war zu Tanuki geeilt. Am Ende des Speisesaales stand ein junger Mann im Schatten man konnte ihn nicht Richtig erkennen und jeder fragte sich wer das war. Der junge Mann kam näher er trat aus dem Schatten und ging zu Tanuki die immer noch Bewußtlos war. Von oben schaute er auf Tanuki herunter, dann ging er in die Hocke und strich mit der Hand über ihre linke Wange. Langsam kam Tanuki wieder zu sich und sah genau in das Gesicht des jungen Mannes, sie erschrak. Stotternd sagte sie „ Yuichi? Yuichi bist du das bist du es wirklich? Ist das nur ein Traum oder bist du es Yuichi? Der Junge Mann grinste nur und strich Tanuki eine Strähne aus dem Gesicht. Der Junge Mann hatte langes weißes Haar das er hinter die Ohren gestrichen hatte. Er trug keine Rüstung und keinen Kurt an dem ein Schwer hängen könnte was hieß das er ein Bogenschütze war. Seine Kleidung war verdreckt und an den Handgelenken trug er ein Lederband. Tanuki richtete sich auf, der junge Mann half ihr dabei. „ Yuichi bist du es?“ fragte Tanuki noch einmal. „ Ja Tanuki. Ich bin der Elf Yuichi.“ Sagte der junge Mann ruhig. Tanuki konnte sich vor Freude nicht halten und viel Yuichi um den Hals. Freudentränen rollten über ihre Wangen, als sie ihn wieder los ließ und in sein Gesicht blickte fragte sie ihn neugierig „ Wir dachten alle du seist Tod, weil niemand mehr von dir gehört hatte nach dem du aufgebrochen warst um König Jubei vor der bevorstehenden Gefahr zu warnen.“ „ Wie du siehst bin ich nicht Tod ich hatte mich nur ein wenig verlaufen. Wo sind die anderen Elfen alle wo ist Nori und Tsukasa mit seinem Sohn Ton? Fragte Yuichi. Tanukis fröhlicher und glücklicher Blick verwandelte sich wieder in den traurigen Blick sie wandte ihren Blick auf den Boden. „Wo sind auf den Tenzu Berg geflohen doch, als der nicht mehr sicher genug war sind wir in den Wald zurück gekehrt um von dort aus zu fliehen, doch in der Nacht wurden wir von Minotauren angegriffen. Alle sind gestorben nur ich hab überlebt, oh Gott Yuichi es war so schrecklich.“ Erzählte Tanuki und umarmte Yuichi wieder, der sie ebenfalls umarmte und versuchte zu trösten. „ Ich bring sie in mein Zimmer sie braucht Ruhe“ sagte Yuichi und verschwand mit Tanuki hinter der Eingangstür zum Speisesaal. Alle waren geschockt zu hören das fast alle Elfen bis auf zwei Tod waren. Ventai und Tenchu setzten sich zurück an den Tisch.
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