Fanfic: Der Zauber

Kapitel: Der Zauber

Eine wunderschöne Nacht im Hause der Tendos. Es ist Sommeranfang und es herrscht eine wundervolle Stille. Ein seltenes Phänomen...<br />
Ein Klirren...in einem ganz normalem Zimmer mit einem Bett und einem Schreibtisch, na ja, ein Zimmer wie du und ich es haben.<br />
Ein Junge, schätzungsweise 16 bis 17 Jahre alt, schleicht sich leise aus dem Zimmer hinaus. Er scheint ein schlechtes Gewissen zu haben.<br />
„Gnnn...Hoffentlich hat sie nichts gemerkt...&quot; Ranma öffnet die Tür, er will wohl so schnell wie möglich aus dem Zimmer heraus. Das würde man ihm wohl auch raten... „Verdam...&quot; Ranma ist mehr ungewollt über den Rock von Akane gestolpert und droht nun direkt in das Regal mit den Glasstatuen zu fallen. Akanes neues Hobby: Sie sammelt alle möglichen Tiere aus Glas. „Klirrrr&quot; Verschlafen öffnet Akane ihr rechtes Auge und gähnt laut. „Uuuaaahhh!&quot; Langsam öffnet sie auch ihr linkes und...sie glaubt nicht, was sie da sieht. „Raaaaannmaaaaa!!&quot; „Oh, nein...&quot; „Du Spanner!!&quot; Und schon hat sie ihm eine mit dem Holzhammer übergebraten. Schnell flüchtet Ranma in sein Zimmer. <br />
„Autsch! Sie hätte ja nicht gleich so doll zuhauen müssen...Ha! Aber das hab ich zum Glück doch noch mitnehmen können!&quot; Ein triumphierendes Grinsen breitet sich auf seinem Gesicht aus. In seiner linken Hand befindet sich ein Medaillon. „So...und jetzt schnell einpacken...&quot; Seine Hand gleitet in die Innentasche seines Hemdes. Er schaut sich noch einmal schnell um, springt auf den Fensterrahmen und dann hinaus in die Dunkelheit. Weit entfernt vom Hause der Tendos, auf dem Dach eines Gebäudes, erreicht er endlich sein Ziel. „Ah...Ranma...Da bist du ja endlich...&quot; Die Augen des Mädchens gucken traurig, so unendlich traurig, doch sie bleibt trotzdem ernst und dreht sich langsam zur Seite, um sich den Mond anzuschauen. Ein wenig bedauernd wendet sie ihren Blick vom Mond in die Dunkelheit. „Eine wunderschöne Nacht, nicht wahr, Ranma? Ich wünschte...&quot; „Lenk bloß nicht vom Thema ab, Shampoo.&quot; Ranma schaut sie böse an, fast so, als wolle er sie mit seinem Blick strafen. „Hach...&quot; Shampoo seufzt leise, doch noch gerade so, dass auch Ranma es hört. „Hast du es wenigstens?&quot; Sagt Shampoo, sich langsam wieder Ranma zuwendend. Noch immer mit diesem traurigen Blick. „Natürlich.&quot; Seine Hand gleitet unter sein Hemd und holt den Inhalt der Innentasche heraus. Er behält ihn noch eine Weile bei seinem Hemd, nachdenklich betrachtend. „Du hältst dein Versprechen?&quot; Ranma vernimmt ein leises Seufzen. Leicht verwundert blickt er zu Shampoo auf, gerade noch rechtzeitig, um eine kleine Träne ihr Gesicht herunterlaufend zu beobachten. Schnell tritt Shampoo noch einen Schritt weiter zurück in die Dunkelheit. Ihr Gesicht ist nur noch schemenhaft zu erkennen. „Natürlich halte ich mein Versprechen.&quot; Ihre Stimme zittert ein wenig. „Sie braucht doch nicht gleich zu weinen...&quot; Ranma schiebt den Gedanken beiseite und hält ihr das Medaillon, samt Goldkette hin. „Es war nicht leicht zu besorgen...Akane trug es noch während sie schlief.&quot; Vorsichtig nähert sich Shampoos Hand der Ranmas. Sie hebt die Kette auf und lässt das Medaillon langsam in die Handfläche der anderen Hand sinken. „Es ist wunderschön...&quot; Flüstert sie leise, mit zutiefst gerührter und leicht zu verletzender Stimme. „Halt nicht länger an ihm fest, Shampoo. Er ist tot. Du kannst nichts daran ändern. Es ist sinnlos.&quot; Ranma versucht sie zu trösten, blickt ihr genau in die Augen. „Ist es nicht! Und es wird auch klappen!&quot; Entgeht es ihr mit aufbrausender Stimme, zutiefst verzweifelt...<br />
„Wie lange wird es dauern?&quot; „Nicht lange...&quot; Viel Glück, will Ranma ihr noch sagen, doch sie ist schon verschwunden. Und schon flieht auch Ranma wieder zurück in die Dunkelheit.<br />
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Wieder in Akanes Zimmer. „Was hat er hier eigentlich gemacht?&quot; Akane ist zutiefst verwirrt. Sorgsam sammelt sie die Glasscherben auf. „Uuuaaah...Ich bin ja immer noch so müde...Ich sollte wieder ins Bett gehen.&quot; Noch ein kurzer Blick in das nun nur noch halbvolle Regal mit Glas und sie geht wieder ins Bett. Nicht lange und sie ist wieder eingeschlafen. Der Mond erhellt ihr Gesicht und lässt es wunderschön aussehen. „Ach, Akane. Bald hast du es wieder...Hoffentlich passiert dir nichts...&quot; Ranma betrachtet sie durchs Fenster aus. Nur einen Augenblick lang, und er ist wieder weg... <br />
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Eigentlich geht es noch weiter, weiß noch nicht, ob ich auch weiterschreibe...<br />
Und? was sagt ihr????<br />