Fanfic: Wahre Liebe
Kapitel: Wahre Liebe
Wahre Liebe (6)
<br />
<br />
Hallooo, hier kommt jetzt schon der sechste Teil von meiner Story, obwohl ich ja eigentlich für die Schule lernen, müsste *schnell aus dem Kopf verdrängt*. Aber weil ihr mich alle so lieb gefragt habt, ob ich weiter schreiben könnte, mach ich das dann halt doch mal.
<br />
<br />
<br />
Nachdem Akane Ryoga erzählt hatte, wie schlecht es ihr ging, schmiss sie sich in seine Arme. Sie brauchte einfach jemanden, der sie festhielt, der ihr Mut machte und der einfach für sie da war. Auf einmal hörte sie eine Stimme. „Könnt ihr mir vielleicht mal sagen, was ihr da macht?“, schrie Ranma. Erschreckt sprang Akane aus Ryogas Armen. Als sie Ranma anblickte und sah wie wütend er war, erstarrte ihr Herz. War er wirklich noch immer so wütend auf sie? Sie dachte nicht im Traum daran, dass Ranma einfach nur eifersüchtig war. „Du verstehst doch gar nichts!“, rief Akane mit einer schmerzverzerrten Stimme. Dann lief sie wieder einmal davon. Sie konnte diesem Blick einfach nicht mehr standhalten. *Hasst er mich denn wirklich so sehr? Warum nur? Ich dachte er wollte immer für mich da sein und nun hasst er mich.* Mit diesen Gedanken lief Akane in die Nacht hinein.
<br />
<br />
Als Ranma die schmerzverzerrte Stimme von Akane hörte, erstarrte sein Herz. *War sie etwa immer noch traurig? Lag sie vielleicht nur deswegen in Ryogas Armen?* Dann drehte sich Akane um und lief weg, weg in die Nachte hinein. Sogleich wollte er ihr hinterherlaufen, doch Ryoga stellte sich in seinen Weg. „Das hast du ja wieder toll angestellt!“, rief er ihm zu. Sauer blickte er in Ryogas Augen. Wieso wollte dieser trottle hin denn nicht durchlassen. Er musste doch unbedingt zu Akane. Er hatte ihr doch schon wieder so sehr wehgetan und er musste sich einfach entschuldigen. „Ryoga“, sagte er mit leichter und drohender Stimme, „geh mir sofort aus dem Weg“. „Ich denk gar nicht dran“, erwiderte diese mit einer festen Stimme, „ich werde es nicht zulassen, dass du Akane noch mehr wehtust.“ Und schon ging er auf ihn los. Sofort griff er Ranma mit der Bruchstellentechnik an (Ich weiß nicht wie das auf Chinesisch geschrieben wird), der geschickt auswich. Ein langer Kampf begann, bei dem aber kein wirklicher Sieger hervorging.
<br />
<br />
Irgendwann waren sie beide so erschöpft, dass sie müde nebeneinander auf den Boden sackten.
<br />
Mit leiser Stimme sagte Ryoga: „Ich hoffe das war dir eine Leere, dass du Akane gestern und heute zum weinen gebracht hast. Ich weiß auch gar nicht was sie an dir findet, dass sie immer so eifersüchtig und traurig wird.“ Erschreckt blickte Ranma ihn an: „Also hat es sie doch gestört, dass ich zu der Party gegangen bin.“ „Was denkst du denn, das würde ja sogar ein Blinder sehen. Sie hat sich gestern nur wegen einem Trottel wie dir in den Schaf geweint. Und weißt du überhaupt, wie aufgeregt sie war, bevor sie zu deiner Party ging.“ „Aber ich…ich wollte …“ „Hör schon auf, du bist ihrer Liebe einfach nicht würdig!“ *Liebe*, dachte Ranma, *kann es sein, das sie mich liebt? Und ich Trottel beschimpfe sie wieder mal nur.* „Ryoga, ich muss weg!“ „Ranma, wo willst…“ Aber Ranma war schon weg.
<br />
<br />
Er war wie der Blitz aufgesprungen und weg gerannt. Er lief und lief, dabei hatte er keine Ahnung wo Akane überhaupt sein könnte. Aber eines wusste er. Er musste sie finden, koste es was es wolle. Während Ranma so durch die Nacht lief, kreisten seine Gedanken nur um Akane. Immer wieder sah er ihr Gesicht. Dieses wunderschöne Lächeln und die glitzernden Augen. Doch dann sah er ihr Gesicht, wie es sich auf einmal verzog, ein trauriger Schleier legte sich über ihr Gesicht und Tränen stiegen ihr in die Augen. *Wieso habe ich das nur getan? Immer wieder beleidige ich sie, dabei war das von vorhin doch gar keine Absicht. Wie kann ich das nur wieder gutmachen. Ob sie mir jemals wieder verzeihen wird? Ich brauche sie doch so sehr!“ Bei all diesen Gedanken war Ranma nicht bewusst, wo er hinlief, doch auf einmal stand er vor der Tendo-Kampfschule.
<br />
<br />
Irgendetwas in seinem Inneren sagte ihm, dass Akane hier war und so machte er sich auf die Suche.
<br />
Zuerst schlich er sich ins Dojo hinein, aber dort war alles leer. Deswegen ging er leise in ihr Zimmer. Vorsichtig öffnete er die Tür und schaute hinein. Er hatte gehofft, dass sie vielleicht auf ihrem Bett liegen würde, aber auch hier war sie nicht zu sehen. Verzweifelt ging er in den Garten hinaus. *Wo ist sie denn nur?* Doch da hörte er ein leises Schluchzen. Verwundert schaute er sich um. Da war es schon wieder, ein unterdrücktes Schluchzen und es kam vom Dach.
<br />
Erleichtert atmete Ranma tief durch. Sie war also doch hier. Endlich hatte er sie gefunden.
<br />
<br />
Akane lief wie automatisch nach Hause. Seufzend betrachtet sie das Haus. Schweren Herzens beschloss sie sich aufs Dach zu setzen. Irgendwo musste sie ja schließlich nachdenken.
<br />
Oben angekommen, konnte sie die ganze Stadt überblicken. Wie schön es doch aussah und wie friedlich. Die Nacht war ganz klar, nur ein kleines Lüftchen wehte um sie herum. Akane umschlang ihre Beine mit ihren Armen und legte ihren Kopf auf ihre Knie.
<br />
Sie seufzte. Eigentlich sollte sie die Kampfschule ja einmal Ranma weiterführen, aber daraus wird wohl nichts mehr. Akane konnte einfach nicht diesen von Hass erfüllten Blick vergessen. Die sonst so freundlichen blauen Augen. Noch nie hatte er sie so angeschaut. Akane konnte ein Schluchzen nicht unterdrücken. Sie würde nie eine gute Ehefrau werden. Sie war ja nur ein blödes Macho-Weib. Allein bei dem Gedanken an das Wort fing ihr Körper an zu zittern. Wieso hatte sie es nur nicht geschafft, sie wollte doch nur einmal ein normales Mädchen sein. Und jetzt hasste Ranma sie wahrscheinlich.
<br />
Bei dem Gedanken an Ranma fingen ihre Augen an sich wieder mit Tränen zu füllen. „Ich möchte doch nur ein normales Mädchen sein, so das Ranma mich endlich mag“, sagte sie leise.
<br />
<br />
Da musste Akane plötzlich an ihre verstorbene Mutter denken. Sie stand auf und schrie in die Nacht hinein: „Mama, warum bist du denn nur nicht da, wenn ich dich brauche!“ Erschöpfte sackte sie wieder zusammen: „Wieso bist du nicht da“, flüsterte sie leise. Akane dachte darüber nach, ob sie vielleicht anders wäre, wenn ihre Mutter leben würde. Vielleicht hätte sie mir beigebracht sich wie ein Mädchen zu verhalten. Akane wusste nicht mehr viel von ihrer Mutter. Sie war sehr jung gewesen, als sie gestorben ist, aber an eines konnte sie sich erinnern. Jeden Abend hatte sie Akane zu bett gebracht, sich an ihr Bett gesetzt und ihr ein Lied vorgesungen. Akane kannte es nur zu gut und sie erinnerte sich an die weiche und warme Stimme und die wunderschönen braunen Augen ihrer Mutter.
<br />
<br />
Plötzlich stand die auf und blickte in den Himmel.
<br />
<br />
<br />
Nachdem Ranma das Schluchzen gehört hatte, lief er so schnell wie möglich auf das Dach. Und dort sah er sie. Akane wie sie zusammengekauert auf dem Dach saß. Erst wollte er zu ihr gehen, aber etwas hielt in zurück. Sie schien ihn nicht bemerkt zu haben und so blieb er still stehen und beobachtete sie. Auf einmal stand Akane auf und rief nach ihrer Mutter. Ranma Herz zog sich zusammen. Er hatte noch nie gehört wie Akane über ihre Mutter geredet hatte und als er sie sah, wie sie dastand mit diesem schmerzerfüllten Gesicht, zerbrach es ihm fast das Herz.
<br />
<br />
Akane blickte in den Himmel und starrte für eine Weile die Sterne an: „Mama“, flüsterte sie leise und begann dann das Lied ihrer Mutter mit leiser Stimme zu singen.
<br />
<br />
You are my angel
<br />
You are my everything
<br />
You mean more than anything
<br />
When I see your smile so lovely and bright
<br />
Makes the world seem right
<br />
<br />
Some times you can act
<br />
Like such a little girl
<br />
But in my eyes you are the world
<br />
I wish you health and happiness for all time
<br />
And may the world be kind
<br />
<br />
Whenever you are feeling down
<br />
Whenever you are feeling blue
<br />
All you have to do is sing this song
<br />
Remember I’ll be watching over you
<br />
<br />
Please grow up with hope in your heart
<br />
I will always be with you
<br />
Please go on with a dream in your heart
<br />
I will always be with you
<br />
<br />
Als Akane zu ende gesungen hatte, merkte sie auf einmal wie sie von hinten mit zwei starken Armen umarmt wurde. Zuerst zuckte sie leicht zusammen, aber dann hörte sie Ranma mit einer leisen Stimme sagen: „Akane, es tut mir so leid.“ Bei diesen Worten verkrampfte sich ihr Herz. Sie drehte sich langsam um und blickte ihm in die Augen. Und so standen sie ein Weile ganz still da, Arm in Arm, von einem leichten Mondschein umspiegelt und blickten sich einfach nur in die Augen. Plötzlich rannen Akane die Tränen nur so das Gesicht hinunter. Schluchzend drückte sie sich an Ranmas Brust, der sie nur allzu gern umarmte. Und so weinte und weinte sie, bis sie nicht mehr konnte. Und sie wurde die ganze Zeit von Ranma umarmt und sie wünschte sich er würde sie nie mehr loslassen.
<br />
<br />
Soo, das war’s dann wieder mal für heute, aber das war noch nicht ganz das Ende. Ich hoffe euch hat dieser teil gefallen, besonders das Lied. Bitte bitte, schreibt mir ganz viele Kommis und ich werde dann auch ganz schnell ein Ende schreiben.
<br />
Bis bald, eurer Bulmablümchen
<br />