Fanfic: Twinkle Butterfly

Kapitel: Wilkommen in...Konoha? WTF?!

ˆOh man...tut mir der Kopf weh...Wo bin ich überhaupt?ˆ Gequält öffnete ich die Augen. Ich wurde von grell-weißen Lampen angestrahlt, und die machten es mir nicht gerade einfach, meine Augen auch wirklich offen zu halten. Durch dieses grelle Licht und die Tatsache, dass ich auf einem Bett lag, schlussfolgerte ich, dass ich mich in einem Krankenhaus befinden musste. Ich meine, es roch sogar grässlich nach Medizin und sonstigem Zeugs. Wie ein Krankenhaus nun mal so riecht. Na gut, ich war noch nie in einem gewesen, aber das war im Moment ja egal. Ich hatte nämlich immense Kopfschmerzen und konnte daher nicht wirklich klar denken. Vermutlich war ich auf einen Stein gefallen. Oder jemand hatte mich mit einem abgeworfen. Jedenfalls fühlten sich diese Schmerzen eindeutig nach Stein an.
Ich hörte Schritte. Gespannt schaute ich zur Tür, mal sehen, wer da jetzt rein kam. An der Anzahl der Schritte konnte ich erkennen, dass es mindestens zwei Personen sein mussten. Eine von ihnen öffnete die Tür. Es war eine...naja...eine etwas ältere Frau mit blonden Haaren und braunen Augen. Ihr genaues Alter konnte ich nicht erkennen, sie hatte wahrscheinlich schon einige Operationen oder dergleichen hinter sich. Nach der Blonden betrat ein etwas jüngeres Mädchen den Raum. Sie hatte kurze, rosafarbene Haare, türkis-grüne Augen und war ungefähr um die 16. Ich setzte mich auf, während die beiden zu mir rüber kamen.
“Gut, du bist endlich wach”, bemerkte die blonde Frau auch gleich. “Sieht ganz so aus”, murmelte ich. Durch die Kopfschmerzen fiel es mir sogar schwer, vernünftig zu reden. “Wo bin ich überhaupt?”, fragte ich dann etwas lauter. “Und wer seid ihr?” “Du bist im Krankenhaus von Konohagakure. Ich bin die derzeitige Hokage Tsunade und das ist Sakura.” Die Frau zeigte auf das Mädchen neben sich. “Freut mich.” Ich brachte nur ein “Hm” raus, richtig Bock auf Gesellschaft hatte ich gerade nicht wirklich. Aber so schnell würden die Beiden wohl nicht wieder gehen. Also fragte ich weiter irgendwelches Zeug, was ich ja auch mal wissen musste. “Was ist denn passiert?” “Das könnten wir dich genauso fragen. Du lagst einfach so im Wald herum. Hätte Naruto dich nicht gefunden und hergebracht, wärst du sicher gestorben. Du hast ganz schön stark am Kopf geblutet, von deinen anderen Wunden mal abgesehen”, erklärte Tsunade. Erst jetzt bemerkte ich die Verbände an meinem Körper. “Kannst du dich denn daran erinnern, wie das passiert ist?”, wurde ich dann von Sakura gefragt. Ich schüttelte nur den Kopf. Je mehr ich versuchte, mich an etwas zu erinnern, desto schwärzer wurde alles. Ich lies es einfach bleiben, schließlich wollte ich nicht noch ohnmächtig werden. Wo ich doch grade erst aufgewacht war.
“Du leidest wahrscheinlich an einer leichten Amnesie. Womöglich bist du mit dem Kopf irgendwo aufgeschlagen.” Toll, das war mir auch schon klar geworden. Man, was für eine Hokage war die eigentlich? “Kannst du uns wenigstens deinen Namen sagen?” Kurz kramte ich in meinen Erinnerungen, und tatsächlich, ich fand einen Namen. Ob er wirklich zu mir gehörte, wusste ich nicht genau, aber ab jetzt war er es jedenfalls. “Ran, einfach nur Ran”, sagte ich. Meinen Nachnamen mussten sie ja nicht wissen. Wen interressiert der denn auch schon. “Gut, zumindest wissen wir jetzt, wie du heißt. Über alles weitere können wir uns später unterhalten. Sakura wird sich um dich kümmern, ich hab´ noch zu tun.” Nach dieser kurzen Ansage war Tsunade auch schon durch die Tür verschwunden. “Wollen wir etwas essen gehen? Du musst Hunger haben”, kam es dann von Sakura. Ja, ich hatte tatsächlich Hunger. Und wie. “Gerne. Hast du was zum Anziehen für mich?” Sie zeigte auf einen Stuhl neben dem Bett, auf dem ein kleiner Stapel Klamotten lag. Ich stand auf, zog mich an und folgte danach Sakura nach draußen.
Kurze Zeit später liefen wir auch schon durch die Straßen Konohas. “Wo gehen wir überhaupt hin?”, fragte ich Sakura. Sie zuckte mit den Schultern. “Keine Ahnung. Worauf hast du denn Lust?” Noch bevor ich antworten konnte, kam ein blonder Junge angerannt. “Sakura-chan! Ich hab´ dich schon überall gesucht!”, schrie er und rannte auf Sakura zu. “Naruto, was willst du jetzt schon wieder?”, fragte diese genervt. Der Blonde stolperte über einen Stein und landete voll auf der Fresse. ˆVollidiot...ˆ Er stand wieder auf und antwortete Sakura auf ihre Frage, während er die letzten paar Meter ging. “Naja, ich hab´ mich gefragt, ob du vielleicht mit mir...naja...vielleicht mit mir eine Nudelsuppe essen gehen willst?” Sakura dachte kurz nach. Dann öffnete sie den Mund, um etwas zu sagen, doch dazu kam sie gar nicht.
Eine Vierer-Gruppe kam auf uns zu. “Hallo Naruto, hallo Sakura”, kam es von einem blonden Mädchen. “Hi Ino. Wohin des Weges?”, fragte daraufhin Sakura. “Wir wollen grade ins Yakiniku Q. Sensei Asuma läd uns ein”, erklärte ein etwas runder Junge und zeigte auf den Mann hinter ihnen. “Wollt ihr mitkommen?”, fragte dieser. Sakura und Naruto sahen sich an. Dann antworte Naruto schulterzuckend: “Klar, warum nicht?” “Und die kleine da?”, kam es wieder von dieser Ino. Nun lagen alle Blicke auf mir. Ich prustete meinen Pony nach oben. “Schön, dass mich auch mal bemerkt”, entgegnete ich dann genervt. Wenn alle in Konoha mich nur als Luft sahen, dann konnte ich zu diesem Dorf nur sagen: Nein danke!
“Tut mir Leid, Ran”, entschuldigte Sakura sich. “Und? Kommst du nun mit?”, wollte Asuma wissen. Ich seufzte. “Wegen mir.” Und so kam es, dass wir alle zusammen in dieses Yakiniku Q gingen. Auf dem Weg dorthin erfuhr ich einiges über meine Begleiter und ich selbst musste auch einige Fragen beantworten. Aber da ich ja scheinbar an Amnesie litt, gab Naruto es dann bald auf, mich mit seinen Fragen zu durchlöchern. Eigentlich konnte ich mich an vieles erinnern und hätte ihm auch auf mindestens 70% seiner Fragen antworten können, doch ich hatte grade wirklich keine Lust auf sowas. Außerdem hatte ich die ganze Zeit so ein seltsames Gefühl. Es fühlte sich so an, als würde mir etwas fehlen. Ich wusste nicht, was es war, aber irgendetwas fehlte mir.
Während des Essens war ich eher ruhig. “Ran? Ran!” Ich zuckte zusammen. “Alles okay?” Sakura sah mich besorgt an. “Jaja, alles gut. Ich hab´ nur nachgedacht”, meinte ich kopfschüttelnd. “Komisches Kind”, murmelte Ino. “Ich bin nicht komisch!”, entgegnete ich. “Vielleicht nicht. Aber du bist zu dünn. Du solltest mehr essen”, kam es von Choji. Ich sah an mir runter. Nagut, ich war vielleicht wirklich etwas dünn. “Hier.” Choji hielt mir eine Schale Reis hin und ich nahm sie halb dankbar, halb skeptisch entgegen. Wollte er etwa, dass ich so rund wurde, wie er? Nein, das wäre dämlich. Außerdem würde ich das nicht zulassen. Und es wäre mir neu, dass man von einer Schale Reis dick werden würde.
Jetzt fiel mir auf, dass Naruto mich schon die ganze Zeit so komisch anstarrte. “Was?!”, fragte ich ihn wütend. “Du kommst mir irgendwie bekannt vor, dattebayo”, murmelte Naruto, ohne den Blick abzuwenden. Sakura schlug ihn auf den Kopf. “Aua! Sakura-chan, wofür war das denn?”, beschwerte sich der Blonde. “Dumme Frage! Du hast sie doch im Wald gefunden und ins Krankenhaus gebracht”, erklärte Sakura. “Achso! Dann bist du die Kleine!” Und schon starrte er mich wieder an. “Scheinbar. Also muss ich mich bei dir bedanken? Schließlich hast du mich irgendwie gerettet.” “Ach, ist doch selbstverständlich. Ich kann doch nicht einfach ein kleines Mädchen im Wald liegen lassen”, meinte er abwinkend.
“Übringens, Sakura. Woher hast du eigentlich diese Tasche? Die passt ja mal sowas von gar nicht zu dir”, bemerkte Ino. “Ach ja! Das hab´ ich ganz vergessen!” Sakura holte eine braune Umhängetasche hervor und legte sie auf den Tisch. “Ran, gehört die dir?” “Ähm...ja. Danke.” Ich nahm die Tasche und sah hinein. Drinnen waren ein Geldbeutel, eine kleine Wasserflasche, ein schwarzes Buch und eine Kette mit einem Anhänger. Eben diese Kette hatte es mir besonders angetan. Ich nahm sie heraus und betrachtete den Anhänger genau. Es war ein Edelstein in der Größe eines Hünereis. Er war rot und hatte wunderschöne orange-gelbe Muster. Außerdem war er von einem Silberdraht umwickelt, so konnte man ihn als Anhänger tragen.
Plötzlich wurde ich angetippt. “Hallo! Ran!? Hörst du denn nie zu?” Diesmal holte Ino mich aus meiner Trance zurück. “Lass´ mich! Was ist?” “Willst du noch was essen?” Ich schüttelte den Kopf und wendete mich wieder dem Stein zu. Um nicht wieder in so eine Trance zu fallen, machte ich mir die Kette einfach um und sah auf meinen Teller. Es war nicht sonderlich viel übrig, scheinbar hatte ich wirklich Hunger gehabt. Also war es doch gut, dass wir Team 10 getroffen hatten. Sensei Asuma war schon ein netter Kerl, mal abgesehen von seiner nervigen Raucherei. Ino war mir irgendwie nicht so sympathisch, keine Ahnung warum. Choji war ganz in Ordnung, er war einfach nur etwas verfressen. Shikamaru war auch ganz nett, er war wie ich auch von vielen Dingen genervt.
Etwas später hatten wir uns von den Vieren verabschiedet und liefen nun wieder durch Konoha. Mittlerweile war es fast komplett dunkel geworden. “Wo wohne ich jetzt eigentlich?”, fragte ich, schließlich konnte ich ja nicht auf der Straße schlafen. “Naja, Tsunade hatte Sensei Kakashi gefragt. Er würde dich für ein paar Tage unterbringen können, dann müsstest du dir ´ne eigene Wohnung suchen”, erklärte Sakura. “Aha. Und wo muss ich da jetzt hin?” “Keine Sorge, wir begleiten dich, dattebayo!” Naruto grinste mal wieder so breit. ˆOb er auch im Kreis grinsen kann? Sähe bestimmt lustig aus...ˆ
Es dauerte nicht lange, dann standen wir vor der Wohnung dieses Kakashis. Sakura klopfte. ˆHaben die hier