Fanfic: Passiert ist passiert - Teil 4
Kapitel: Passiert ist passiert - Teil 4
Passiert ist passiert – Teil 4<br />
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Ich hätte mal ’ne Frage an euch: Kann mir einer sagen, aus welchem Land Robert bei Beyblade kommt? Ich hab die Folge verpasst, in der die Bladebreakers Robert und Johnny treffen. Johnny kommt ja aus Schottland, oder? Bei Robert bin ich mir nicht so sicher. Robert ist ja eigentlich ’n deutscher Name, aber seine Arena sieht so griechisch aus. <br />
Hoffe, ihr könnt mir da weiterhelfen. <br />
Dann will ich euch auch nicht weiter nerven. <br />
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Viel Spaß, beim lesen! <br />
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Teil 4:<br />
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Bulma räumte gerade ihre Werkstatt ein bisschen auf, um auf andere Gedanken zu kommen, als plötzlich Son-Goku in der Tür stand. Sie bemerkte ihn erst gar nicht da, sie mit dem Rücken zu ihm stand und er traute sich auch erst nicht, sich irgendwie bemerkbar zu machen, doch dann räusperte er sich, so dass Bulma herumfuhr. Als sie sah, wer da in der Tür stand, musste sie erst mal schlucken. „Was...was machst du denn hier?“ „Ich...ich will mit dir reden.“ Son-Goku hatte seinen Kopf leicht nach unten geneigt, so dass er ihr nicht genau in die Augen sehen musste. Bulma ging es nicht anders. Sie schaute ihn auch nicht an, sondern schaute an ihm vorbei. <br />
Langsam trat Son-Goku näher an Bulma heran, doch er hielt immer noch genug Abstand. „Wir müssen reden, wegen gestern.“ Bulma nickte nur. Genau in diesem Moment kam Trunks rein. „Mama, ich....oh, hallo Son-Goku.“ „Hallo.“ „Gut, das du da bist. Ich wollte grad Mama fragen, ob ich nicht ein bisschen zu Son-Goten gehen kann. Er hat doch Zeit zum spielen, oder?“ „Na ja, so wie ich Chichi kenne, wird er bestimmt über seinen Büchern hängen, denn seit er wie Son-Gohan zur Schule geht, wird er genauso zum lernen verdonnert. Aber ein bisschen Abwechslung wird ihm gut tun, also geh ruhig zu ihm.“ „Darf ich, Mama?“ <br />
„Na klar.“ „Danke. Tschüss!“ Und damit war Trunks auch schon wieder verschwunden. Eine Weile herrschte Schweigepause zwischen Bulma und Son-Goku, bis dieser wieder als erstes den Mund aufmachte. „Also,....wegen gestern.....es war ein Fehler, ein riesengroßer sogar. Das hätte nie passieren dürfen.“ „Ach nee? Meinst du das weiß ich nicht? Ich hab Vegeta betrogen.“ Bulma war schon wieder fast den Tränen nahe bei dem Gedanken, an das, was sie getan hatte, „Weißt du, wie ich mich fühle? Ich liebe Vegeta. Ich weiß gar nicht, was ich jetzt tun soll. Ich kann ihm nicht mehr in die Augen schauen.“ „Mir geht es doch auch nicht anders. Ich liebe Chichi doch auch, aber gestern.....ich meine.....du bist so anders wie sie....und außerdem, Chichi war die erste und bis jetzt auch einzige Frau, die ich je geküsst oder sonst was habe, da war dann eben auch der Reiz da, wie es eben mit einer anderen ist, weil ich das ja bis jetzt nicht wusste.“ <br />
„Was wusstest du nicht?“ <br />
Bulma und Son-Goku fuhren herum. Vegeta stand in der Tür. Bulma rutschte das Herz in die Hose. Hoffentlich hatte er nicht mitbekommen, über was sie da sprachen, doch da er ganz ruhig da stand und nicht irgendwelche Anstalten machte, die darauf schließen ließen, dass er sauer wäre, beruhigte sie sich wieder etwas. <br />
„Du bist zur Zeit aber oft da.“ Vegeta ging auf Son-Goku zu, „Oder willst du vielleicht heute noch mal trainieren?“ „Nein, ich.....“ „Er musste mir ein Rezept von Chichi vorbeibringen, das ist alles.“ Mischte sich schnell Bulma ein, „Und jetzt unterhalten wir uns eben noch ein bisschen.“ ’Bitte Vegeta, geh. Ich will dieses Gespräch so schnell wie möglich hinter mich bringen.’ <br />
„Na denn, dann geh ich eben wieder allein trainieren. Man sieht sich.“ Vegeta ging wieder und Bulma und Son-Goku atmeten deutlich hörbar auf. Es herrschte wieder eine Weile Schweigepause, bis diesmal Bulma als erstes wieder das Wort ergriff: „Bei mir war es so ähnlich. Du bist so anders, wie Vegeta. Obwohl ihr beide Saiyajins seid, seid ihr so unterschiedlich.“ „Bulma, da ist noch was anderes.“ Zu ersten mal traute er sich, ihr in die Augen zu schauen, „Du bist hübsch. Vegeta kann echt stolz darauf sein, dich zu haben.“ Diese Worte fielen Son-Goku zwar nicht leicht, aber er musste das jetzt einfach sagen. <br />
Bulma schaute zu Boden. „Und genau da wären wir wieder bei unserem Problem: Vegeta.“ Ihr stiegen wieder Tränen in die Augen, „Ich weiß nicht, wie es jetzt mit uns weitergehen soll. Ich kann ihm doch nicht ständig aus dem Weg gehen. Ich muss es ihm sagen, aber ich kann nicht.“ „Ich hab mir auch schon überlegt, wie ich es Chichi beibringen soll, aber ich weiß es nicht. Sie würde das bestimmt nicht verkraften. Aber da wäre auch noch was anderes. Wie soll es denn jetzt mit uns weitergehen? Ich meine, wir können nicht so weitermachen, wie wenn nie was passiert wäre.“ „Ich weiß. Das beste wird sein, wenn wir uns erst mal nicht mehr sehen.“ „Mhm.“ „Und was mit Vegeta und Chichi wird, keine Ahnung.“ „Was wäre eigentlich, wenn wir es ihnen nicht sagen?“ „Was? Wir müssen es ihnen sagen. Ich kann Vegeta doch nicht für den Rest meines Lebens anlügen, das würde ich nicht verkraften. Ich könnte ihm nie mehr in die Augen schauen. Ich ertrag es ja jetzt schon nicht, wenn er mir näher kommt. Da muss ich die ganze Zeit an das denken, was zwischen uns passiert ist.“ „Du hast ja Recht. Wir haben einen Fehler gemacht und jetzt müssen wir den auch ausbaden.“ Son-Goku ging langsam auf die Tür zu, „Ich geh dann mal wieder. Chichi fragt sich bestimmt schon, wo ich so lange bleibe. Tschau.“ Son-Goku verließ den Raum, ohne Bulma noch ein mal anzusehen. Er musste raus. Er konnte ihr nicht noch länger gegenüber stehen. Doch als er den Raum verließ, kam es ihm so vor, als hätte er plötzlich seine beste Freundin verloren, und das nur, weil er seine Triebe nicht unter Kontrolle hatte. Dafür hätte er sich selber schlagen können. <br />
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Bulma ging es auch nicht arg anders. Als Son-Goku gegangen war, ließ sie ihren Tränen freien Lauf und stütze sich auf der Werkbank ab, damit sie nicht zusammenbrach. Sie wollte ihren besten Freund nicht verlieren, aber jetzt hatte sie ihn verloren. Sie konnten sich doch nie mehr einfach zum grillen oder zum Kaffee treffen, wie früher. Warum mussten sie auch diesen Fehler begehen? <br />
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Den ganzen Tag verließ sie die Werkstatt nicht mehr und arbeitete an allem möglichem rum, um nicht mehr daran denken zu müssen, bis sie am Abend total erschöpft war. Als sie auf die Uhr sah, war es bereits 22 Uhr. Trunks war schon längst wieder zu Hause und im Bett und Vegeta war immer noch im GR. Darüber war Bulma etwas erleichtert. Sie beschloss auch ins Bett zu gehen. So musste sie wenigstens Vegeta für heute nicht mehr sehen. So schnell sie konnte, zog sie ihren Schlafanzug an, immerhin konnte Vegeta ja auch jeden Moment aus dem GR kommen, und kroch ins Bett. <br />
Doch als Vegeta mit seinem Training aufhörte, war es schon 23 Uhr. Er wunderte sich darüber, dass im Haus alles ruhig war (da ich Bulmas Eltern bis jetzt noch nicht erwähnt habe, sind sie eben für ein paar Wochen im Urlaub). War Bulma etwa schon im Bett? Normalerweise ging sie doch auch nie vor 23 / 24 Uhr ins Bett. Er ging zum Schlafzimmer und tatsächlich, dort lag eine tief schlafende Bulma, allerdings schien sie keinen schönen Traum zu haben. Ihr Gesichtsausdruck war alles andere als entspannt und eine Träne lief ihr übers Gesicht. Was hatte sie denn nur? Seit gestern war sie so komisch. Da stimmte doch irgendetwas nicht. Außerdem könnte man meinen, sie würde ihm irgendwie aus dem Weg gehen. Normalerweise ging sie nie ohne ihn ins Bett. Sie gingen immer zusammen und gestern hatte sie ihn einfach abgewiesen. Vielleicht sollte er sie mal fragen, was los war und das am besten gleich morgen. <br />
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Bulma wachte am nächsten Morgen sehr früh auf. Sie fühlte sich nicht gut, oder besser gesagt, ihr ging es richtig beschissen. Ihr war schlecht und mit einem mal hielt sie ihre Hand vor den Mund und sprang aus dem Bett ins Bad. <br />
Durch den Satz, den Bulma aus dem Bett machte, schrak Vegeta hoch und sah noch, wie sie im Bad verschwand. Verschlafen schaute er auf die Uhr. 6 Uhr. Doch als er Würggeräusche aus dem Bad hörte, war er plötzlich hell wach. Er wollte schon nach Bulma sehen, als diese kreidebleich wieder herauskam. <br />
„Was ist denn mit dir?“ „Keine Ahnung. Mir war plötzlich so schlecht, doch jetzt geht’s mir wieder richtig gut.“ „Hast du gestern was falsches gegessen?“ „Ich hab gestern eigentlich fast gar nichts gegessen.“ Sie kroch wieder ins Bett und versuchte weiter zu schlafen. Vegeta beobachtete sie noch eine Weile, dann zuckte er mit den Schultern und legte sich ebenfalls wieder hin. An die Frage, die er ihr stellen wollte, dachte er im Moment gar nicht. <br />
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Den ganzen Tag über knabberte Bulma nur an ein paar Scheiben Zwieback, um ihren Magen nicht allzu sehr belasten zu müssen und vertiefte sich wieder in Arbeit. Sie wusste, dass sie es Vegeta sagen muss und das sie es nicht ewig vor sich herschieben kann, aus Angst, wie Vegeta darauf reagieren würde, aber die Arbeit ließ es sie wenigstens für ein paar Stunden vergessen und so bestand auch keine Gefahr, dauernd Vegeta über den Weg zu laufen, wenn er mal von seinem Training Pause machte, um etwas zu essen oder so. Außerdem redete sie sich ein, dass sie auch arbeiten MUSSTE, immerhin waren ihre Eltern für ein paar Wochen nicht da und da musste sie sich eben um alles kümmern. <br />
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Am nächsten Morgen ging es ihr aber wieder gleich. Sie musste sich wieder übergeben. Vegeta machte sich langsam Sorgen um sie, doch zu seiner Verwunderung, ging es ihr danach, wie am Vortag auch schon, richtig gut und sie hatte sogar Hunger. Doch nachdem sie etwas gegessen hatte,