Fanfic: Te Quierro- Ich will dich! Session#7

Kapitel: Te Quierro- Ich will dich! Session#7

Servus Leutz!^^<br />
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Endlich gehts weiter! Sorry, dass ich euch so lange hab warten lassen...! Aber eben...wieder mal das alte Problem: Die Schule!<br />
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Vielen Dank an die Kommischreiberlein!^^ Danke danke danke danke!!! *bussyverteil* *euchdiefüsseküss*<br />
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Session # 7: Marron<br />
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Hmm, Mann, hab ich gut geschlafen! Ich lass die Augen am Besten noch ne Weile geschlossen, denn ich will noch in dem wunderschönen Traum dahindämmern. Ich hab geträumt, ich sei mit Trunks durch die Nacht geflogen und er hat mich mit zu sich nach Hause genommen. Ich spüre jetzt noch seinen sanften Kuss auf meiner Wange!<br />
Draussen zwitschern die Vögel. Ich fühle, wie die Sonne warm auf mein Bett scheint. Bald sind Sommerferien. Und in der Woche davor der Abschlussball! Vielleicht hab ich Glück und kann als einzige der 9. Klasse dahin. Vielleicht mit Trunks…<br />
Mein Magen beginnt laut sich bemerkbar zu machen. Der Duft nach frischem Brot und Kaffee steigt mir in die Nase. Hat Mutter etwa gebacken? So was kommt sonst extrem selten vor. Sonst kocht doch Papa immer. Ich geh mal besser runter, sonst verhungere ich noch! Ich öffne die Augen und bin erstmal einfach nur baff. In welchem Zimmer bin ich denn gelandet? Ruckartig setze ich mich auf. Himmel noch mal, wo bin ich? Ich geh ans Fenster und schaue raus. Unter mir ist ein riesiger Garten. Dahinter die vielen Häuser der Westlichen Hauptstadt.<br />
Scheisse, ich bin in der CC gelandet! Ein Gedanke schiesst mir durch den Kopf und ich schaue an mir runter. Puh, ich hab alles noch an. Ich bin also nicht mit Trunks im Bett gelandet. Aber…dann hab ich den Flug hierher doch nicht geträumt! Und wieso hat er mich überhaupt hierher gebracht?<br />
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Ich geh leise aus dem Zimmer und schaue den Gang rauf und runter. Dann mach ich mich auf den Weg Richtung Treppe. Wo ist denn die Küche? Und wo das Bad? Himmel, dieses Haus ist viel zu gross!<br />
Von weiter unten höre ich Geräusche. Stimmen. Ah, da ist ja endlich die Küche! Da ist Bulmas Mutter. Plötzlich knallt es ziemlich laut und der Boden zittert. Verdammte Scheisse, was ist das? Mein Herz beginnt zu rasen. Dann höre ich ein metallenes Geräusch und sehe weiter hinten den Gang runter eine schwere Stahltür aufgehen. Und heraus kommt Vegeta…der hat mir gerade noch gefehlt! Ich erdrücke mich wohl am Besten schnell.<br />
„Hey, stehen bleiben!“ Scheisse! Er hat mich gesehen! Ich ducke und drehe mich um. Da kommt er anstolziert und sieht mich grinsend an. „Na, gut geschlafen?“ Was geht den das an? „Geht dich eigentlich ja nichts an, Vegeta!“ „Vielleicht doch, denn so wie es aussieht, bist du der Grund, der Trunks in nächster Zeit von seinem täglichen Training abhalten wird!“ Ach? Ist doch toll! Mehr Training braucht er doch auch nicht, er sieht schon gut genug aus. Oder…könnte man das vielleicht noch steigern? Wenn ich nicht aufpasse, gerate ich noch ins Schwärmen! „Aber Trunks hat Geschmack, muss man ihm lassen!“ Jetzt grinst er mich arrogant von oben herab an. Was fällt ihm ein? Aber von Vegeta war ja nichts anderes zu erwarten. „Dann mach’s mal schön!“ meint er nun und schlendert davon, wahrscheinlich ins Bad oder so. Ich bleibe noch einen Moment stehen und atme tief durch, um wieder runter zu kommen.<br />
„Marron! Hier steckst du!“ Bulma kommt strahlend auf mich zu. „Morgen, Bulma!“ lache ich sie an. „Dein Vater hat angerufen, er macht sich Sorgen. Du bist gestern Nacht nicht nach Hause gekommen.“ „Ach, verdammt!“ Mist, jetzt werde ich auch noch rot! „Ich hatte eigentlich auch gar nicht vor, hier zu landen…“ „Keine Sorge, Trunks hat mir schon gesagt, dass du hier seist. Am besten ist es jetzt, wenn du zu Hause anrufst!“ Sie denkt jetzt bestimmt, ich habe mit Trunks geschlafen. Ich seh’s ihr an. „Und dann kommst du in die Küche, es ist noch etwas vom Frühstück übrig.“ Hab ich etwa so lange geschlafen? Ich schaue auf die Uhr. 11.37 Uhr. Himmel, meine Eltern müssen sich echt Sorgen machen! Bulma drückt mir ein Handy in die Hand und lächelt mich an. Ich lächle dankbar zurück und verdrücke mich ins riesige Wohnzimmer.<br />
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Puh, Mutter hat mir ganz schön den Kopf gewaschen! Sie hat irgendwas von wegen mit wildfremden Typen nach Hause gehen gekeift. Aber sie kennt Trunks doch! Ausserdem ist ja nichts passiert. Absolut gar nichts! Null! Niente! Er hat mich sogar in ein Gästezimmer gebracht. Süss…<br />
Nanu, wo kommt den plötzlich der Gitarrensound her? Da hört jemand ziemlich laut Musik. Etwa Trunks? Bra wohl nicht, sie steht nicht gerade auf solche Musik. Ich bin neugierig geworden. Jetzt muss ich es einfach wissen, woher die Musik kommt. Klingt nämlich wirklich gut!<br />
Ich geh einen Gang entlang. Hier sieht es etwas anders aus, als im Rest des Hauses. Der Boden ist kein Teppich mehr. Die Wände sind kahl. Ah, das ist ja Bulmas Labor! Und da drüben ist eine Werkstatt. Die Musik wird immer lauter. Jetzt höre ich auch jemanden singen. Am Ende des Ganges ist eine Tür. Ich bleibe davor stehen und betrachte neugierig die vielen Schilder, die daran hängen. „Zutritt verboten!“ steht da und „Betreten auf eigene Gefahr. (Hörschaden ect.)“. Ein Poster einer genialen Band hängt auch dran. Und dann muss ich grinsen. Da ist ein Foto von Trunks und Goten, wie sie in die Saiten hauen. Genial! Plötzlich klingt die Musik etwas schräg. Dann bricht sie ab.<br />
„Mann, Goten, du hast den Einsatz verpasst!“ Die Stimme kommt mir bekannt vor. Jemand anderes lacht. Trunks! „Goten pennt ja auch noch! Er hat ne anstrengende Nacht hinter sich.“ Wieder Lachen, diesmal sind es mehrere. Ich hole tief Luft und trete ein.<br />
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Mich hat’s glatt umgehauen! Da sind Trunks und Goten und grinsen mich an. Dann noch irgendein Typ und Yûno, ich fass es nicht! „Hey, Marron!“ Yûno winkt mir fröhlich zu. „Hey!“ sage ich bloss und werde dann von Trunks abgelenkt. Mann, er sieht einfach toll aus! Er drückt mir einen sanften Kuss auf die Lippen. „Na, gut geschlafen?“ Ich nicke nur, weil ich sonst laut geschrieen hätte vor Freude. Ich schiele über Trunks Schulter hinweg zu den anderen. Meine Hand landet auf Trunks Gitarre. „Was macht ihr denn?“ frage ich. Trunks nimmt mich an der Hand und führt mich zu den anderen. „Üben. Wir haben gestern Abend beschlossen, unsere Band wieder auferstehen zu lassen.“ meint er grinsend und Goten haut in die Saiten. Ich bin begeistert! „Wow, super! Und wer ist der Sänger?“ „Trunks. Wir anderen haben das nicht drauf.“ sagt Goten und gibt mir einen freundschaftlichen Kuss zur Begrüssung auf die Wange. „Ausser du wärst damit einverstanden, unsere Sängerin zu sein.“ Er grinst mich breit an. Ich muss laut lachen. „Ich und singen? Niemals! Klingt doch toll, wenn Trunks singt!“ Trunks wird rot und druckst rum. „Ähm, Leute, ich hol uns mal was zu futtern.“ Und schon verschwindet er durch die Tür.<br />
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Bald darauf sitzen wir voll gegessen im Garten und unterhalten uns. Der Typ am Schlagzeug heisst Victor und geht mit Trunks und Goten in eine Klasse. Und dass Yûno Bass spielt, hätte ich jetzt nicht gedacht. Überhaupt, dass die ne Band haben…<br />
Goten versucht mich ständig zu überreden, die Sängerin zu sein. Aber ich schüttle nur den Kopf. „Vergiss es!“ „Och, Marron! Nur ein Lied, bitte!“ bettelt er mich an. Ich schnaube wütend, muss mir aber das Lachen verkneifen. Sein Hundeblick ist einfach unwiderstehlich! Er beginnt zu grinsen und klopft mir auf Schultern. „Ich wusste doch, auf dich ist Verlass!“ Wie bitte? „Moment mal, Goten, ich hab nicht zugesagt!“ „Ein Lied! Ein einziges!“ meint er und beginnt wieder zu betteln. Nun machen es ihm Yûno und Vic gleich. Ich beginne laut zu lachen. Die Situation ist einfach zu komisch! Trunks kommt von der Seite ganz nah an mich heran. „Auch nicht, wenn wir zusammen üben? Ganz allein…?“ flüstert er in mein Ohr. Ich spüre seinen heissen Atem an meinem Hals und mir läuft es heiss und kalt den Rücken runter. Meine innere Blockade beginnt zu zerbröseln. Himmel, kann man jemandem wie Trunks widerstehen? Neeein, und deshalb hab ich kurz darauf unverständlicherweise zugesagt!<br />
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Mann, was hab ich mir dabei bloss gedacht? Denken die Jungs wirklich, meine Stimme sei so überragend toll? Na ja, etwas singen kann ich schon, ich war, als ich jünger war, in einem Kinderchor der Schule. Aber nicht lange. Hat mir nicht gepasst, so blöd dazustehen und ein blödes Kirchenlied zu jodeln. Ich kann das nicht. Vor Leuten einfach so singen, mein ich. Und genau das soll ich jetzt tun! Himmel noch mal! Ich könnte sie alle verprügeln dafür!<br />
Da sitzen sie vor dem kleinen Podest, auf dem die Instrumente und Mikrofone stehen und gucken mich an. Ich steh vor dem Mikro und seh wahrscheinlich aus, als ob ich in eine verdammt saure Zitrone gebissen hätte. Bin ja selber Schuld! Nein! Trunks hat mich dazu überredet! Diesem Kerl kann ich einfach nicht widerstehen! Wie macht er das bloss?<br />
Ich räuspere mich verlegen. „Ähm…was soll ich euch denn vorsingen?“ Von Goten, Vic und Yûno kommen mehrere Vorschläge, die sie laut durcheinander rufen. Einige sind wohl auch nicht ganz ernst gemeint. Ich werde immer verzweifelter. „Jungs, jetzt macht mal halblang, ja?!“ rufe ich und blitze sie wütend an. Dann schaut Trunks plötzlich auf und wirft mir einen Blick zu, oh mein Gott! „Sing dein Lieblingslied!“ sagt er und lächelt mich aufmunternd an. „Mein Lieblingslied…“ Meine Kehle fühlt sich plötzlich sonderbar verknotet an. „Ok…aber auf eure Verantwortung!“ Die Jungs nicken nur strahlend. Ich atme tief durch und krame die Melodie aus meinem Gedächtnis. Mit geschlossenen Augen kann ich besser singen, also schliesse ich sie. So muss ich diese Meute auch nicht mehr ansehen.<br