Fanfic: Nameko 1/2 - Kap. 21

Kapitel: Nameko 1/2 - Kap. 21

Nach einer halben Eiszeit ws diese Geschichte betrifft, hier der nächste teil. Aber er ist nicht spannend. Und nicht mal lang. ER IST LANGWEILIG! <br />
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Kap.21 – Alltagswetter<br />
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Wütend schüttelte ich den Kopf. Ich mache mir viel zu viele Gedanken. Alle in meiner Klasse hielten mich für einen Perversen, folglich hatte sich niemand in mich verliebt.<br />
Als wir endlich beim Neko Hanten ankamen, fiel mir Mousse wieder ein. Weil ich im Moment jedoch ein Junge war, sickerte er sofort wieder in mein Unterbewusstsein. Zusammen mit Kyoko ging ich hinein. Drinnen war reger Betrieb. Shampoo servierte gerade zwei Schüssel Gomoku Soba, als sie Kyoko erblickte. Sie stellte die Schüsseln blitzschnell auf den Tisch und flitzte zu Kyoko: „Ajaah, Pi-Chan, ist schön das du gekommen bist!“ Als ich Shampoos Pi-Chan hörte, musste ich unwillkürlich kichern. Shampoo sah mich verständnislos an, genau wie Kyoko. Shampoo meinte genervt: „Mädchen-kun ist auch da.“ „Was soll denn das ‚Mädchen-kun’?! Ich heiße immer noch Nameko.“ Kyoko wandte sich an Shampoo: „Nameko meine Schwester.“ Shampoo sah von mir zu Kyoko. „Deine Schwester?“ Die Gäste im Neko Hanten lauschten unserem Gespräch und horchten auf, als sie hörten wie Kyoko mich als Schwester bezeichnete, obwohl ich ja eigentlich im Moment ein Bruder war. Kyoko nickte: „Meine Schwester.“ Shampoo stieß ein leises „Pfh..“ aus (ich denke mal weil sie mich als Kyokos Schwester in Ruhe lassen musste). „Shampoo-chan, kann ich hier bleiben?“ Shampoos Gesichtsausdruck hellte sich auf „Ja! Müssen nur noch Urgrossmutter fragen.“ Shampoo gab Kyoko ein Zeichen dass sie ihr folgte. Kyoko sah kurz zu mir und winkte. Ich winkte zurück und verschwand aus dem Laden (dabei hörte ich zwei Jungs diskutieren: „Meinst du sie wird hier auch Kellnerin?“ „Dann gehen wir nur noch hierher!“). <br />
Wenn Kyoko das gehört hätte...zum Glück für die beiden hat sie es nicht. Ich habe meine Schwester zwar gerade erst wiedergesehen, aber ich denke so etwas würde für die zwei schmerzlich enden.<br />
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Der restliche Tag blieb ziemlich ereignislos. Nachdem ich mich zurückverwandelt hatte, half Ukyo ein bisschen in ihrem Restaurant. Aber es gab nicht besonders viel zu tun (wahrscheinlich waren die alle im Neko Hanten. Was Mousse wohl grade macht? Und Kyoko?). Jedenfalls ging ich früh ins Bett. Wie jedes Mal war mein letzter Gedanke vor dem Schlafen, wie ich Mousse gewinnen könnte. Nach einigem hin- und herrollen hatte ich eine Idee. Es war zwar nicht perfekt, aber es müsste eigentlich funktionieren. Mit einem Grinsen schlief ich ein.<br />
Als ich am nächsten Tag meine Schultasche packte, stolperte ich über Ranmas Sachen. Ich überlegte kurz und nahm sie dann doch mit. „Nur weil er unfreundlich ist muss ich ja nicht unfreundlich zu ihm sein.“ Ich hielt kurz inne. Danach packte ich das Zeug wieder aus und ging hinunter ins Restaurant, wo Ukyo schon die ersten Gäste bediente. „Guten morgen, Nameko-chan!“ Uhh...warum musste sie schon morgens immer so gut gelaunt sein? Immernoch müde schlurfte ich in die Küche, um mir einen Toast zu machen. Man könnte meinen, nur weil ich bei Ukyo wohne esse ich immer Okonomyiaki, aber ich mag kein Okonomyiaki...aber im Gegensatz zu mir bringt Ukyo ja mehr als Fertiggerichte zustande und von daher ist das mit dem Essen kein Problem. Ich überlegte was ich eigentlich so täglich für Ukyo tat und beschloss ihr öfter mal zu helfen.<br />
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Als ich in der Schule war begegneten mir wieder diese Blicke. Ranma stand mit einem Regenschirm (es schüttete schon wieder) am Eingang und wollte mich wohl begrüßen, aber meine schlechte Laune war wohl deutlich sichtbar. Wieso sollte ich auch nicht schlechtgelaunt sein? Mein Ruf als Spanner, Perverser und überhaupt Blödmann hatte sich anscheinend rumgesprochen. Trotzdem hätte ich nicht erwartet dass mich deswegen jemand mit einem Schwert angreifen würde. <br />
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