Fanfic: Freunde für immer
Shinji. Und dass die beiden nur per Zufall getroffen haben und die beiden die gleiche Richtung haben. Sie folgten den beiden. Shinji begleitete Kina bis nach Hause. Dort wurde sie Willkommend begrüßt. Shinji wurde auch herein gebeten. Dort konnte er eine Weile bleiben um sich aufzuwärmen und bis der Regen aufgehört hatte. Kinas Familie war während des Regens wieder nach Hause gekommen. Sie wollten nach dem Regen weiter suchen. Die Mitschüler konnten es nicht glauben, dass Shinji bei Kina ins Haus gegangen war. Sie konnten es einfach nicht fassen. Was war mit Shinji los? Hat er denn all die Ratschläge vergessen? Er konnte doch nicht die Klasse so hintergehen.
Shinji wärmte sich bei Kina im Haus auf und trocknete dort. Seine nassen Sachen sollte er ausziehen, sonst würde er sich erkälten. Er lief mit einem Bademantel, den er von Kina bekam durchs Haus. Auch Kina zog sich trockene Sachen an. In Kinas Zimmer waren nun beide. Ganz alleine. Kein Erwachsener war in der Nähe. Kina fragte ihn vorsichtig: „Warum hast du mich gesucht? Ich ...“ Sie konnte ihre Tränen nicht zurück halten und sank zu Boden. Sie hielt ihre Hände vors Gesicht. Shinji kam näher und legte eine seiner Hände auf ihre Schulter. Er kniete sich neben ihr hin.
Er versuchte sie zu trösten. Er nahm sie vorsichtig in die Arme und sagte leise zu ihr: „Du tust mir so leid. Alle hacken auf dir herum. Ich finde es nicht fair. Ich möchte nicht, dass du genau so endest wie mein ältere Bruder. Er wurde genau so behandelt wie du. Und am Ende hat es sein Leben gekostet. Die anderen Mitschüler waren noch nicht mal zu seiner Beerdigung gekommen.“
Kina hörte ihm zu. Sie begriff es ganz genau. Aber sie sah in ihrem Leben keinen Sinn mehr. Sie meinte dann: „Aber du kennst mich doch gar nicht. Die anderen haben dir bestimmt alles über mich erzählt oder?“ Shinji schwieg erst. Dann meinte er: „Mir haben sie allerhand von dir erzählt. Aber ich glaube all diese Geschichten gar nicht. So ein kleines zierliches Mädchen soll ältere Engel schlagen? Ich kann es nicht glauben.“ Kina konnte es nicht fassen. Er war der erste, der nicht glaubte, dass sie schon mal jemand verprügelt hatte. Er sagte weiter: „Mir ist es auch egal, wie oder wer du bist. Hauptsache, du lächelst wieder einmal. Das ist das wichtigste eines Engel. Du musst nicht mehr so traurig sein. Ich bin jetzt bei dir. Und die anderen können dir nichts mehr anhaben. Ich werde dich schon beschützen. Das verspreche ich dir.“
Kina konnte es nicht glauben. Einer, der sie kaum kannte, sagte zu ihr, dass er sie beschützen wollte. Sie sah zu Shinji und betrachtete ihn ganz genau. Er lächelte sie an. Ein kleines kurzes Lächeln huschte ihr aufs Gesicht und war wieder verschwunden. Sie sank in seine Arme und fühlte sich ihn seinen Armen so wohl, dass sie an nichts mehr anderes dachte. Sie sagte leise noch zu ihm: „Bitte, lass' mich nicht allein.“ Nach diesen Worten drückte Shinji sie einweniger an sich. Kina wollte nicht mehr von ihm los.
Nach zwei Stunden hörte der Reden auf. Kina und Shinji hatten noch etwas miteinander geredet, bis Shinji wieder seine Sachen anzog und nach Hause ging. Am nächsten Tag hatte Shinji das erste Mal seiner Schullaufbahn verschlafen. Er stürmte ohne Frühstück aus dem Haus und eilte zur Schule. Auf Kina brauchte er nicht zu warten, denn er wusste, dass sie entweder zu Hause war oder schon in der Schule. Er rannte zur Schule. In der Klasse angekommen waren die Schüler drauf und dran Kina eine Auszuwischen. Noch im letzen Moment konnte Shinji das schlimmste verhindern. Er rief zu der Klasse: „Was macht ihr denn da?!“
Einige Schüler drehten sich zu Shinji um und Shury sagte: „Du hast uns verraten. Du hast dich mit diesem Stück Dreck abgegeben. Dafür musst du jetzt bezahlen. Wir werden dir schon zeigen, was mit einem passiert, wenn man sich mit einem Monster anfreundet.“ Er ging langsam auf ihn zu.
Shinji ging ebenfalls auf ihn zu und ging an ihn vorbei. Er ging zu Kina, die auf den Boden lag. Er reichte ihr die Hand. Sie nahm sie an und stand auf. Shinji sagte dann mit ernster Stimme: „Ich sehe einen Haufen Monster in dieser Klasse. Ihr alle seid die Monster. Ihr habt kein Respekt vorm Leben. Hauptsache ihr habt euren Spaß und lasst andere leiden. Ich verabscheue euch. Ihr denkt nur an euch selbst und nicht an andere, was sie fühlen. Wie gefällt euch denn, wenn keiner mit euch redet oder euch achtet? Wie gefällt euch denn, immer wieder wie Dreck behandelt zu werden? Wie gefällt es euch, dass jeder auch hänselt und ärgert, über euch lacht und euch bespuckt? Ich würde mich elend fühlen. In meinen Augen seid ihr nur zu bemitleiden, denn ihr wisst nicht, was es heißt jemanden zu achten und zu respektieren. Dafür reicht euer Gehirn nicht aus. Ihr seid die schlimmsten im ganzen Himmel. Und nicht nur ihr, sondern auch die Lehrer und die anderen Schüler aus den anderen Klassen. Ich finde, ihr solltet euch alle bei Kina entschuldigen oder wollt ihr alle in die Hölle kommen?“
Keine Antwort folgte. Alle sahen Shinji und dann Kina an. Kina hielt sich an Shinjis Arm fest und versteckte sich hinter ihm. Alle schwiegen. Keiner bemerkte, dass in der Zwischenzeit ihr Klassenlehrer in die Klasse gekommen war. Er hatte auch gehört, was Shinji gesagt hatte. Er grübelte nach. Vielleicht hatten alle unrecht und Shinji wollte allen die Augen öffnen. Jeder Lehrer hatte die Augen zu gemacht, wenn Kina etwas plagte. Keiner wollte etwas mit ihr zu tun haben. Die Schüler schwiegen noch immer. Keiner sagte ein Wort. Es herrschte eine Stille in der Klasse, was eigentlich unnormal für diese Klasse um diese Zeit war.
Plötzlich hustete der Lehrer und alle liefen schnell auf ihren Platz. Der Lehrer sagte zuerst nach langem Überlegen: „Ich glaube, wie alle waren in Unrecht. Wir taten Kina unrecht. Wir haben sie nur nach ihrer Vergangenheit beurteilt, anstatt sie nach ihren inneren Werten und das was sie heute ist zu beurteilen.“ An Kina gerichtet sagte er schließlich: „Ich hoffe, du nimmst meine Entschuldigung an. Ich möchte mich entschuldigen. Ich bitte dich, mir und er Klasse zu verzeihen, was wir dir angetan haben. Wir werden jetzt nicht mehr so gehässig gegenüber dir sein. Ich hoffe, die Klasse sieht das genau so wie ich.“ Er schaute zur Klasse. Keiner gab ein Laut von sich. Alle schwiegen.
Kina fiel ein Stein vom Herzen, als sie die Worte des Lehrers gehört hatte. Sie konnte es noch immer nicht glauben, dass sich der Lehrer für sein fehlgeleitetes Gefühl entschuldigt. In der Pause kamen immer mehr Schüler zu ihr und entschuldigen sich langsam bei ihr. Doch hier und da waren noch einige kleine Probleme. Doch Kina wusste jetzt, dass sie auf jemanden zählen konnte. Sie kannte ihn zwar erst seit einige Wochen, doch sie spürte, dass er immer für sie da war – ihr bester Freund würde sie niemals in Stich lassen oder Shinji?
Aus dem einsamen und traurigen Engel wurde ein Engel der Freude. Nie mehr war dieser Engel noch alleine, denn dieser Engel hatte endlich jemanden gefunden, den sie vertrauen und glauben kann. Sie mochte Shinji sehr und wollte nicht mehr ohne ihn sein.
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Die Schüler konnte wirklich nicht mehr die Geschichte aus der Hand legen. Jeder Schüler dachte über diese Geschichte nach. Sie verglichen die Geschichte mit der Realität. Sie wussten, dass die Gesichte so ähnlich schon mal abgelaufen war oder noch lief. Sie dachten viel über die Geschichte nach und dass sie womöglich falsch gehandelt hatte.