Naruto-OS - Liebeskrankheit in Konoha

Liebeskrankheit in Konoha

Vorwort:


Tja… da sich irgendwer (irgendwann im Jahre 2008) mal eine GaaraSakura gewünscht hat, gibt es die jetzt mal! ^^
Zeitlich spielt sie zwischen meinem „Marionettenspieler & Hundejunge“-OS und meiner „Anhänglichkeit“-Trilogie! – Die Pairings der beiden Geschichten werden jedoch nur am Ende ganz kurz angedeutet! ;-)

Mal gleich vorneweg:
Sämtliche auftretende Charaktere gehören Masashi Kishimoto!




102. Fanfiktion:
Naruto-One-Shot
- Liebeskrankheit in Konoha -


Einige Wochen nachdem Team Kakashi in Suna war und dem dortigen Kazekage geholfen hatten, begegnete Sakura Temari in Konoha…
Mit einem sehr besorgten Gesichtsausdruck fragte die Haruno: „Wie geht es Gaara?“
Zuerst guckte die Sabakuno etwas skeptisch… Dann grinste sie jedoch innerlich und dachte sich: *Schau an…* „Am besten du fragst ihn selbst…“, meinte sie schließlich. „Er ist mit Kankuro und mir vor 2 Tagen angekommen.“
„Äh… ja… gut…“, kam es verlegen von der Rosahaarigen.
„Wir sind in der üblichen Herberge. – Momentan ist er zwar bei der Hokage – aber abends hockt er immer allein in der Bude.“ Temari zwinkerte der Grünäugigen dabei zu.
„Wie >allein<?“, fragte die Konoha-Kunoichi nach.
„Na ja… Kankuro und ich gehen immer mit den Teams von Asuma und Kurenai aus… Gaara weigert sich aber jedes Mal, mitzukommen…“, erklärte die Blonde schulterzuckend.
„Hm…“
Mit einem schelmischen Augenzwinkern meinte die Sabakuno noch „Komm heute ruhig mal vorbei. – Gaara freut sich bestimmt darüber – auch, wenn er es nicht so zeigen kann“, und ließ Sakura damit stehen.
Nachdenklich trottete die Haruno langsam weiter…

Am Abend stand die rosahaarige Kunoichi tatsächlich vor Gaaras Tür und klopfte an.
Ein völlig erstaunter Kazekage öffnete die Tür: „Was machst du denn hier?“
„Temari hat gesagt, dass ich vorbeikommen soll… Hat sie dir nichts gesagt?“, fragte Sakura erstaunt.
Zähneknirschend antwortete dieser nur: „Nein, hat sie nicht…“ Er war nicht sauer, dass die Haruno vorbeigekommen war – sondern dass seine Schwester ihn nicht vorgewarnt hatte! „Und was willst du?“ Das kam zwar etwas barscher herüber, als gewollt – doch nun war es raus…
„Ich wollte mal sehen, wie es dir so geht…“, antwortete Sakura etwas verschüchtert.
Schweigen.
Schließlich meinte der Sabakuno „Dann komm halt rein“, und machte die Tür weiter auf, damit die Rosahaarige eintreten konnte.

Nachdem der Suna-Ninja die Tür wieder geschlossen hatte, fragte er mürrisch: „Tee?“
Die Haruno nickte: „Gern.“

Als die Beiden schließlich vor ihren Teetassen saßen, herrschte ein unangenehmes Schweigen.
Sakura versuchte das zu brechen, indem sie sich nach Gaaras Gesundheitszustand erkundigte: „Und? Wie geht’s dir nun so? Noch irgendwelche Nachwirkungen, oder so?“ Ihre Nervosität konnte sie dabei jedoch nicht ganz verbergen.
Der Rotschopf fixierte die Haruno – meinte dann aber: „Nein, alles okay…“
„… Das ist schön…“, antwortete das Mädchen, noch immer nervös.
Mit einem Aufseufzen meinte der Sabakuno: „Trotzdem schwirren in Suna andauernd Ärzte um mich herum. – Das ist so nervend!“
„Sie sorgen sich halt um dich. – Das ist doch gut!“, lächelte Sakura ihn an.
Ein leicht traurig klingendes „Hmmm…“, kam vom Kazekage.
Der Kunoichi fiel plötzlich auch wieder ein, wie >besorgt< besonders die Mädchen aus Suna-Gakure um Gaara waren… Daraufhin bekam auch sie einen traurigen Gesichtsausdruck…
Als der Rothaarige das bemerkte, fragte er: „Ist was?“
Doch die Haruno winkte nur schnell nervös ab: „Nein-nein. Nichts.“
„Du grübelst aber doch über etwas nach…“, kam es misstrauisch vom Sabakuno.
Sakura schluckte. „Ähm… Na ja…“
Der Suna-Ninja sah die Rosahaarige noch immer herausfordernd an.
Diese kratzte sich verlegen am Hinterkopf. „Weißt du… ich finde es toll, wie beliebt du geworden bist…“ Um von sich abzulenken, meinte Sakura: „Naruto freut sich sehr für dich – und ist gleichzeitig auch ein bisschen neidisch, dass du es vor ihm geschafft hast, Kage zu werden.“
Ein monotones „Aha…“, kam jedoch nur von Gaara.
„Du hast bestimmt auch in Suna viele Bewunderer und Verehrer…“
„Hmmm…“
„Hast bestimmt auch schon viele Anträge von den Mädchen dort bekommen, stimmt’s?“
„…“
„Als Kage solltest du wirklich auch schon mal daran denken, eine Familie zu gründen…“ Unaufhaltsam plapperte die Haruno weiter…

Als der Suna-Ninja jedoch seine Stimme, mit einem „Sakura…“, erhob, ebbte deren Redefluss tatsächlich ab.
„Ja?“, erwiderte sie daraufhin.
„Warum klingt deine Stimme so brüchig?“
„W-Was?“, kam es, total nervös, von der Angesprochenen, die sich sichtlich ertappt fühlte.
„Deine Hände zittern auch…“, bemerkte Gaara trocken, während er darauf sah.
Die Rosahaarige sah jetzt ebenfalls auf ihre Hände. „T-Tatsächlich“, stammelte sie schließlich. Verlegen und noch immer nervös meinte die Haruno: „Ich werde wohl krank… besser, ich gehe jetzt… nicht, dass ich dich noch mit wer-weiß-was anstecke.“ Schon stand sie auf und ging in Richtung Tür.
Der Sabakuno erhob sich ebenfalls. „Seltsame Krankheiten habt ihr hier…“
Ein verlegenes „Tja…“, war das einzige, was über die Lippen der Kunoichi kam.
Gaara begleitete sie noch bis zur Tür und sagte dort: „Bei uns ist so was keine Krankheit.“
„Häh?“ Sakura blieb kurz hinter der Tür, von außen, stehen und drehte sich um.
Der Rotschopf kam ganz nah auf das Konoha-Mädchen zu, meinte „Bei uns nennt man das wohl Liebe“, und küsste sie einfach.

Nach der Auflösung des Kusses grinste Gaara: „Komm mich ruhig mal wieder besuchen!“
Mit feuerroten Wangen, und noch immer verwundert, nickte die Haruno einfach nur leicht. – Langsam drehte sie sich um und ging, wie in Trance, nach Hause…

Dort angekommen, setzte sie sich auf ihr Bett und dachte nach… Bisher bildete sie sich schließlich ein, in Sasuke verliebt zu sein… Als Naruto von seiner Trainingsreise zurückkam, dachte sie sogar, dass sie sich in diesen verlieben könnte… Und jetzt sollte sie in Gaara verliebt sein? – War ihr Herz wirklich so wankelmütig?
Sie seufzte auf und legte sich, mit ausgebreiteten Armen, nun gänzlich aufs Bett. *Zumindest würde es erklären, warum ich eifersüchtig geworden war, als ich daran dachte, wie die Suna-Mädchen um ihn herumschwirrten, als er von Oma Chiyo wiederbelebt wurde… Auch meine Nervosität ihm gegenüber würde das erklären… Es würde VIELES erklären!*, stellte sie fest.
Sie fuhr sich mit dem Zeigefinger sanft über ihre Unterlippe… und wurde dabei rot um die Wangen. *Da er mich ja von sich aus geküsst hat… Warum sollten wir es dann nicht mal miteinander probieren?* Sie lächelte verliebt. *Sasuke kann ich ganz vergessen… Das habe ich mittlerweile auch akzeptiert… Und Naruto…* Sie lachte kurz auf. *Naruto ist eben Naruto! – Er ist ein guter Freund und nichts weiter… genauso, wie Lee!* So viel Auswahl blieb ihr nicht mehr. *Wenn es ihm wirklich ernst ist, können wir es doch mal zusammen versuchen…* Und genau das würde sie ihm beim nächsten Mal auch sagen…

Ein paar Stunden später kamen Temari und Kankuro wieder.
Die Kunoichi aus Suna fragte sofort, mit einem breiten Grinsen: „War Sakura da?“
„Ja… Aber ich fürchte, ich habe mich bei ihr angesteckt…“, kam es trocken von Gaara.
„Sie ist krank?“, fragte Temari irritiert.
„Sie meinte ja… irgend so eine komische Krankheit, die hier um uns ausbricht, wenn wir da sind…“ Er musste sich wirklich stark zurückhalten, bei diesen Worten nicht zu grinsen.
Noch immer irritiert fragte die Blonde: „Höh? Was soll das denn für ein Quatsch sein?“
„Noch nie davon gehört!“, stimmte auch Kankuro zu.
„Oh doch! – Sie ist auch schon bei Shikamaru und Kiba ausgebrochen!“ Mit diesen Worten ging der Rotschopf in sein Zimmer, um ein bisschen Schlaf zu finden.

Temari und Kankuro sahen sich gegenseitig an, wurden daraufhin rot und beschlossen ebenfalls zu Bett zu gehen…

Dass da was zwischen Kankuro und Kiba lief, seit die drei Suna-Ninjas damals dem Inuzuka, Shikamaru und Lee geholfen hatten, war nicht zu übersehen! – Und dass der Nara einen Blick auf Temari geworfen hatte, hatte Gaara auch schon mitbekommen. – Nur die Beiden selbst wussten es wohl noch nicht… *Aber da lässt sich ja nachhelfen…*, waren die Gedanken des Rotschopfes – der mittlerweile in seinem Bett lag. Ein kleines fieses Grinsen stahl sich auf sein Gesicht. *Wie du mir, so ich dir!* Sobald sie wieder in Suna waren, würde er alles in die Wege leiten, was er sich da ausgedacht hatte…
Doch jetzt beschäftigte ihn erst einmal Sakura… *Ob ich das überhaupt kann? – Jemanden richtig lieben?* Gelernt hatte er so etwas nie… All denen, denen er sein Vertrauen geschenkt hatte, hatten ihn bisher enttäuscht… Sein Vater… sein Onkel… einfach alle! – Doch irgendwie hatte er das Gefühl, dass das bei der Haruno anders war… dass es bei ihr anders enden würde… Seine Geschwister hatten ihn bisher schließlich auch nicht enttäuscht… Er erinnerte sich noch immer an all die erleichterten Gesichter, um ihn herum, als er von den Toten wiederauferstanden war… Sie alle schienen froh gewesen zu sein, dass er wieder lebte… Freudestrahlende Gesichter… und einigen liefen sogar Freudentränen aus den Augen… Naruto… Temari… Kankuro… all die anderen Suna-Ninjas… und Sakura… Der Uzumaki war froh, einen seiner besten Freunde wieder zu haben… Die Sabakuno-Geschwister freuten sich, ihren Bruder wieder zu haben… aber bei Sakura hatte er das Gefühl, dass es etwas anderes war… etwas GANZ anderes…
*Na ja… vielleicht lerne ich ja durch sie, was es heißt, zu lieben…*,
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