Fanfic: Der weite Weg durch das Leben ~abgeschlossen~

Untertitel: Hikari-chan und ihre Geschichte

Kapitel: Begnadigung

Sowohl die Ninja aus Oto, als auch wir Konoha-Nin sahen geschockt zu der Stelle, wo Marine und Rin gerade noch gestanden hatten. In Sensei kam als erstes Leben, er sprang zur Kante und blickte nach unten. Entgegen unserer Erwartungen, kamen die Gegner ihrer Kamaradin nicht zur Hilfe, sondern verschwanden einfach.
Ein Stich in meinem Herzen, ich erinnerte mich an die Akatsukis.... meine 'Familie'. Die die mir immer was vorgespielt hatten.
Unwirsch schüttelte ich diese Gedanken ab, jetzt ging es erstmal darum den Berg hinunter zu kommen, um Rin zu helfen. Aber was wäre, wenn Marine bereits mit ihr geflohen war? Kakashi-sensei sprang mit einem geschmeidigen Satz recht tief hinunter, und kam, ohne aus dem Gleichgewicht gekommen zu sein, am Fuß des Berges an. Sasuke, Sakura, Naruto und ich wechselten einen schnellen Blick, ehe die zwei erstgenannten ihr Chakra in die Füße leiteten und den Berg hinunter rannten.
Der blonde Chaosninja jedoch blieb neben mir und Onee-san stehen.
"Im Prinzip ist es genauso, wie das laufen auf dem Wasser. Eigendlich ist es noch einfacher, da es ja eine feste Fläche ist. Probiers mal, du schaffst das schon. Heute morgen hast du es ja eigendlich auch hinbekommen."
Ich nickte und nahm Vulona-oneesan auf den Arm und schloss kurz die Augen, öffnete sie wieder. Einmal tief durchatmen und dann wagte ich einen Versuch. Ich spürte, dass Naruto direkt hinter mir war. Er ergriff meine freie Hand und wir spazierten die Anhöhe fast hinunter. Endlich unten angekommen, bemerkten wir, dass unser Team bereits um die beiden herumstand. Anscheinend war es Marine nicht gelungen zu fliehen.
"Hey, was ist mit ihnen?" ,machte Naruto sich von hinten bemerkbar. Sakura drehte sich um, sodass wir ihr erschrockenes und bleiches Gesicht sehen konnten. Außerdem konnten wir so ebenfalls einen Blick auf die beiden am Boden liegenden zu erhaschen. Sie lagen reglos am Boden und Kakashi-sensei hockte neben ihnen.
Marine hatte platinblonde haare, die zerzaust wirkten. Ihre wasserblauen Augen waren verschlossen und ich konnte auf ihrer Haut ein paar Schürfwunden erkennen. Die meisten waren nur rein oberflächlich, bluteten nur schwach oder gar nicht mehr, aber manche waren tiefer. Rin war genauso wie Marine bewusstlos. Genauso wie ihre fast-kidnapperin hatte sie die Augen geschlossen und ihr Gesicht schmerzvoll verzogen. Das hübsche Rüschenkleid war an einigen Stellen verdreckt oder gar zerrissen und ihre Tasche hatte sie verloren. Ihre weiße Haut zierten ebenfalls zahlreiche kleine und große Wunden.
"Wir müssen Rin zurück ins Dorf bringen und das andere Mädchen am besten auch, wir können sie ja schlecht hier liegen lasssen. Die Wunden der beiden müssen behandelt werden." teilte Sensei uns mit. "Das heißt die Mission ist gescheitert." ,stellte Sasuke nüchtern fest.
Die pinkhaarige strahlte ihn an und ließ ein "Du bist ja sooo schlau Sasuke-kun." hören, was aber von ihm nicht weiter beachtet wurde. Zwar fragte ich mich was daran so schlau war, aber ich hielt es für besser nichts zu sagen.
Stattdessen wendete ich mich zu unserem Sensei.
"Vielleicht ist das gar nicht nötig." Da war Kakashi-sensei nicht der einzige, der mich verwundet ansah. Meine Wangen färbten sich rötlich, ich mochte es nicht wenn man mich so antarrte. Trotzdem versuchte ich mich nicht davon beirren zu lassen und fuhr fort: "Vielleicht kann ich helfen... ich kann so ein bisschen was... glaube ich." Leider klappte es nicht so gut, also übernahm Onee-san.
"Wir haben eine Ausbildung zum Iryou-nin abgeschlossen, also wird es wahrscheinlich nicht nötig sein die Mission abbzubrechen. Stimmts Nee-chan?"
"Mh." ,bestätigte ich mit einem nicken.
Der Jo-Nin zog eine Augenbraue in die Höhe trat aber trotzdem ein wenig zurück um uns etwas Platz zu machen. Ich hockte mich neben Marines leblose Gestalt und Vulona stellte sich an meine rechte seite. Ich schloss konzentriert die Augen und hob meine Hände, sie zitterten leicht vor Aufregung. Es war das erste Mal, dass ich soetwas an einem Menschen ausprobierte, Hidan zählte da nicht, er war schließlich unsterblich.
Ich erwischte mich dabei, wie ich wieder in Errinnerungen abschweifte und meine Konzentration nachließ. Eilig rief ich mich zur Ordnung und legte meine Finger vorsichtig auf den Chakraknotenpunkt. Es dauerte nicht lange, bis ich das Chakra unter meinen Fingerkuppen pulsieren spüren. Ich hielt kurz inne, dann leitete ich vorichtig etwas meines Chakras in das Netzwerk der jungen Kunoichi. Onee-san fing meinen zögerlichen Blick auf und erwiederte ihn. Sie unterstützte ihre stumme Aussage mit einem Stupser an meinem Arm. Diese kleine Geste gab mir etwas sicherheit und ich leitete mehr meines Chakras in die Person vor mir. Staunend beobachteten Sakura und Naruto wie die Kratzer auf Marines Haut heilten. Nach einigen Minuten hatte ich es geschaft und ich ließ mich etwas nach hinten fallen.
Als die Blonde ihre Augen aufschlug war ich ziemlich erleichtert, anscheinend hatte ich nichts falsch gemacht. Keiner hatte etwas gesagt, trotzdem wussten wir genau, das sie in diesem Moment unsere Gedanken las, wenn auch unfreiwillig, und unser Misstrauen sah. Mit meinen Augen verfolgte ich wie ihr Gesicht finsterer wurde und Trauer ihre Augen überschattete. Noch leicht schwankend erhob sie sich, niemand hielt sie auf, als sie gehen wollte.
Es war gut, dass wir sie nicht mit nach Konoha nehmen würden, da würde sie, weil sie ein Feind ist bestraft werden. Sie hatte es nun sowieso schwer genug, schließlich war sie nun allein, ihre Kameraden hatte sie ja verraten.
"Arigato." ,murmelte sie, und schon war sie verschwunden. Nun wandte ich mich zu Rin und wiederholte die Prozedur.

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hi^^
weiter gehts xD
ich hoffe es hat euch gefallen
glg
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