Kakashi ...Vater widerwillen

Bettproblem

Zu Hause angekommen standen die Beiden vor einen anderen Problem. Zwei sich noch fremde Personen und nur ein Bett. Kakashi kratzte sich am Hinterkopf und setzte sich erst mal hin"Du schläfst natürlich im Bett." "Und wo schläfst du?" Das kleine Mädchen schaute Kakashi besorgt an. Wieder stellte sich raus das sie nur im Weg war. "Mach dir keine Sorgen. Heute schlaf ich einfach auf dem Boden und morgen besorgen wir dir ein Bett." "Ich mach nur Umstände das ist nicht gut." flüsterte das kleine Mädchen.
Das Miauen von ihrem Kätzchen Miso holte Kazumi wieder aus den Gedanken raus und ehe sie sich versah hatte Kakashi der Samtpfote Milch und Futter hingestellt "Um die Katze muss ich mich hoffe ich nicht dauernd mitkümmern, oder?" Kakashi machte ein ernstes Gesicht "Nein das mache ich schon. Ich bin für meine kleine Partnerin verantwortlich und kümmere mich auch." Kazumi schaute Kakashi fragend an " Du hast doch Hunde, oder? Wo sind sie? Sind sie für Miso gefährlich?" "Ja ich hab Hunde aber das sind sogenannte vertraute Geister.""Sind die Tod??""Nein sind sie nicht. Sie haben einen eigenen Ort wo sie die meiste Zeit verbringen bis ich sie zu Hilfe rufen." "Will sie sehn. Will sie sehn." Kazumi wippte wieder nervös hin und her "Ein anderes Mal. Und deiner Katze werden sie auch nichts tun, versprochen."
Plötzlich fing es an zu Donnern und ohne nachzudenken setzte sich das kleine Mädchen auf Kakashis Schoß und kauerte ihr Gesicht an seine Brust. Kakashi erschrak im ersten Moment und wollte sie runter schieben, doch als er sah wie das kleine Mädchen zitterte ließ er sie auf seinem Schoß verweilen. War das das selbe Mädchen das er vor wenigen Tagen noch in der Klasse traf? Eine kleine vorlaute Persönlichkeit die sich durchzusetzen wusste. Kazumi zuckte mit jeden Blitzschlag zusammen "Kaum zu glauben das mein Hauptelement das Raiton ist!" "Du kennst schon dein Element?" "Ja als ich Chakra gezielt fließen lassen konnte, gab Mama mir so ein Stück Papier in die Hand und sagte ich solle mein Chakra auf das Papier konzentrieren und als es knitterte rief doch glatt : Also doch ne Gewitterhexe!! und dann erklärte sie mir was das mit dem Papier auf sich hatte." Kakashi neigte den Kopf und schaute nachdenklich zum Fenser raus. Da saß er nun auf dem Bett und auf dem Schoß Kazumi, seine Tochter, von der er bis vor kurzen nicht mal wusste das sie existiert.
"Ach Farla. Warum hast du nichts gesagt? Ich hab doch gar keine Ahnung wie ein Vater sich zu benehmen hat." flüsterte er kaum hörbar. "Du machst das schon ganz gut." nuschelte Kazumi bevor sie auf seinem Schoß einschlief.
Das Gewitter lies nun langsam nach und es wurde ruhiger. Kakashi legte Kazumi vorsichtig aufs Bett. Er zog ihr die Jacke und ihre Schuhe aus und brachte diese an die Gaderobe. Dann deckte er das Mädchen zu. Sie sah so zerbrechlich aus und die blauen Flecken die sie hatte unterstrichen diesen Eindruck.Er setzte sich mit den Briefen auf die Fensterbank.
In den Briefen las er immerwieder das sie von der Schwangerschaft erst einige Zeit nach der Trennung erfahren hatte und er zu der Zeit auf Mission war. Als er dann wieder da war hatte sie den Mut verlassen es zu sagen und immerwieder Briefe geschrieben die sie nie abschickte und auch nie wegwarf. In einigen Briefen lagen Fotos von Kazumi als Baby bis zum siebten Lebensjahr dann endeten die Briefe. Im letzten Brief schrieb sie : Es hat keinen Zweck wenn nicht ein Wunder passiert wirst du wohl nie von deiner Tochter erfahren. Es tut mir leid das du soviel verpasst hast und für Kazumi tut es mir Leid das sie ohne einen Vater aufwachsen musste. Ich bin sicher du wärst ein toller Vater geworden auch wenn du so deine Eigenheiten hast. Und obwohl die Kleine dich nicht kennt spiegelt sie deine Eigenheiten stark wieder. Ich hoffe und bete auf dieses eine Wunder das dich eines Tages zu ihr führen wird. Leb wohl und vergib mir.
Diese Worte berührten Kakashi sehr so das sich sogar eine vereinzelte Träne aus seinem Auge schlich. "So ein Wunder war es sicher nicht was du wolltest! Aber sie ist hier und natürlich vergebe ich dir. Oh Farla." Kakashi schloss die Augen und schlief ein. Er träumte von der Zeit die er mit Farla verbrachte. Von der ersten Begegnung auf einer Mission bis zu den Sommernächten und Wintertagen die sie in Zweisamkeit genossen.
Kakashi wurde unsanft aus dem Schlaf gerissen als er von der Fensterbank fiel. Kazumi wurde durch das Geräusch seines Aufpralls aufgeschreckt. Verstört schaute sie auf dem am Boden liegenden Kakashi. Ihr war klar das er gestürzt war nur nicht von wo. "Hast du dir wehgetan?" Kakashi hielt sich den Kopf "Nicht der Rede wert. Schlaf weiter." "Das Bett ist doch groß. Und ich kann mich ganz klein machen. Dann musst du auch nicht mehr fallen."Kazumi rückte mit diesen Worten ganz hinten an die Wand ran" "Neinnein geht schon" Kazumi griff Kakashi an dem Arm und bat ihn "Aber es fängt doch wieder an zu donnern." Stimmt nun bemerkte er bei genauem hinhören auch das leise grollen. Kakashi schüttelte den Kopf "Und gleich nach dem Frühstück besorgen wir dir ein eigenes Bett" Er legte sich zu dem Mädchen ins Bett und sie drehte sich ihm zu "Danke" "Schlaf jetzt" Kakashi war das sichtlich unangenehm und beschloss sobald sie eingeschlafen wäre wieder den Plattz zu wechseln. Aber soweit kam es dann doch nicht mehr.
Er war vor dem Kind eingeschlafen, die ihren Kopf hob und zum Fenster rausschaute. "Mama siehst du du musst dir keine Sorgen machen er kümmert sich jetzt um mich." Ganz vorsichtig legte Kazumi ihren Kopf auf seine Brust. Der Rhytmus seines Herzen war so beruhigend das sie bald einschlief. Das Donnern das immer näher kam machte ihr nichts aus. So sicher fühlte sie sich sonst nur bei ihrer Mutter.

Kapitel 4 Ende