Fanfic: Der Fuchs und der kleine Naruto

Kapitel: Ein Mann, namens Kurama

Der Regen ergoss sich über das Dorf Konoha in dieser finsteren Nacht. Kaum ein Shinobi wagte sich hinaus. Die, die in dieser Nacht den Wachdienst halten mussten, verfluchten es deutlich bei diesen Regen wortwörtlich: „Im Regen stehen gelassen zu werden!“
Dieses Wetter veranlasste einen kleinen blonden Jungen dazu, nicht besonders gut zu schlafen, denn er konnte deutlich spüren das sich höchstwahrscheinlich ein Gewitter anbahnen würde.
Warum muss es auch heute so stark regnen?, wimmerte der kleine Junge in seinen Gedanken. Er hatte bereits am Tage bemerkt, dass die Luft seltsam schwül gewesen war und man hatte ihm darauf hin erklärt, dass es bedeutete, dass ein Gewitter nicht so fern wäre.
Der kleine sechs jährige Junge lag auf sein Bett und schaute ängstlich nach draußen. Er hatte echt Glück, denn er lebte hier nicht alleine. Ängstlich wie der Kleine war, rannte er aus seinem Zimmer in Richtung Schlafzimmer seines Vormundes. Dieser war ein rothaariger Kerl, der bei diesen Wetter schlief wie ein Murmeltier und im Schlaf sabberte. Naruto stand an der Tür und blickte zu dem Erwachsenen herüber. Eigentlich wollte er den rothaarigen Mann nicht wecken, aber er hatte einfach zu sehr Angst, als das er wieder einschlafen konnte. Als noch ein Blitz erschien, der von einem Donner begleitet wurde, ergriff Naruto noch mehr Angst und er rannte zu seiner Bezugsperson.
»Kurama! Wach auf, ich hab Angst!«, wimmerte der blonde Junge und rüttelte an den Mann der den Namen Kurama trug.
»Hm? Ist was passiert, Naruto? Wovor hast du Angst?« Kurama wachte etwas gerädert auf, da er in einer seltsamen Pose gelegen hatte. Er musterte Naruto eingehend und begriff, dass der Kleine sich deutlich fürchtete. Ohne das Kurama etwas machen konnte, hatte sich Naruto an ihn gekuschelt und schmiegte sich wie ein kleines Kätzchen an seinen Körper.
»Ich hab Angst vor dem Gewitter!«, nuschelte Naruto ängstlich vor sich hin. Er zitterte und legte sich auf die Brust des Rothaarigen. Dieser legte die Arme um den Körper des Jungen.
Für Naruto war Kurama wie ein Vater, da er keine Eltern mehr hatte, war nun der Rothaarige für ihn da.
Dieser hatte im Gesicht auf beiden Wangen drei Narben, die wie Schnurrhaare aussahen. Bei Naruto sah es genauso aus und man würde sofort vermuten, dass sie miteinander Verwand wären. Allerdings wusste selbst Naruto, dass er weder sein Vater, noch sein Onkel war Der Kleine wusste, dass sie vor sechs Jahren gestorben waren, aber warum, dass wusste er nicht. Die Wahrheit hatte er nie erfahren. Er konnte seine Eltern nicht kennen lernen und das machte ihm immer etwas traurig. Aber er hatte ja Kurama und dieser kümmerte sich sehr um ihn. Warum wusste Naruto selber nicht, aber seit er denken konnte, war eben nur Kurama bei ihm. Naruto wüsste nicht, wie es ihm ergehen würde, wenn er diesen Mann nicht die ganze Zeit über bei sich gehabt hätte. Sicherlich wäre er vor Einsamkeit gestorben!
Es gab kaum etwas, was man an diesen Mann aussetzen könnte, aber er wirkte immer sehr merkwürdig auf den Kleinen. Nicht, dass Naruto vor ihm Angst hätte, aber seine Augen waren blutrot, als das sie wirklich menschlich wären, und seine Zähne traten teilweise immer etwas hervor, so wie bei einem Raubtier, wie bei einem Fuchs!
Kurama streichelte den Blonden und drückte ihn fester an sich. Er hatte in den letzten Jahren ein starkes Band aufbauen können und der Beschützerinstinkt war mächtiger, dem je bei ihm geworden. Der Junge hatte zwar immer mal Angst, aber er würde schon dafür sorgen, dass der Kleine diese bald verlor. Er war eben nur ein Kind.
»Hab keine Angst, es kann dir nichts passieren. Ich bin ja bei dir und beschütze dich. Außerdem ist es ja nur ein Gewitter und es wird sich bald wieder lichten.« Kurama sprach so mit einer beruhigenden Stimme, dass der Junge einschlief. Ein Blitz war zu sehen und es kam bald ein starkes Donnern.
Na dann. Ich sollte dann auch mal versuchen zu schlafen. Nicht war, Minato, Kushina? Schaut nur, wie ich euren Jungen beruhige! Ein zufriedenes Lächeln glitt über Kuramas Gesicht und man konnte deutlich die scharfen Zähne erkennen.