Once upon a Time

Prolog

Once Upon a Time

Prolog:

Was ist die Seele?

Diese Frage stellen sich die Menschen seit Anbeginn der Zeit!

Niemand kann sie genau beschreiben und doch glauben alle fest an ihre Existenz.
Worin sich jedoch alle einig sind, ist die Meinung, dass die Seele, der unsterbliche Teil eines jeden Lebewesens ist.

Wer oder was alles eine Seele besitzt, kann niemand genau sagen, weder beweisen noch vollkommen abstreiten.

Eine weitere lückenlose Übereinstimmung aller Völker, im Bezug auf die Seele, ist die gemeinsame Meinung, der zahlreichen Menschen, dass Dämonen keine Seelen besitzen.

Und doch waren diese Monster beinahe Unsterblich. Dass weckte in einigen Menschen Angst und in anderen Neid.
Einst hatten Dämonen und Menschen Seite an Seite, und in Frieden gelebt. Doch manch einer unter ihnen, war Falsch und Gierig. Sie gierten nach Macht und waren Skrupellos, wenn es darum ging ihr Ziel zu erreichen.

Auch im Dorf Konoha, das versteckt hinter den Blättern lag, gab es einen solch Machthungrigen Menschen.
Ein Heiler, hoch im Ansehen der Leute seines Dorfes, doch innerlich war er verbittert und verdorben, die Seele ebenso schwarz wie sein Haar.
Er hasste seinesgleichen für ihre Schwäche, ebenso wie er die Monster für ihre Beständigkeit und Stärke verachtete.
Nachts ging er, im Schutz der Dunkelheit, in die Wälder, zu einem weit verzweigten Tunnelsystem, tief unter der Erde.
Er hatte sich sein eigenes Reich geschaffen und konnte dort Ungestört und in aller Ruhe an seinen Experimenten arbeiten.

Jahrzehnte lang führte er, unter dem Deckmantel einiger Adeligen, seine grausamen Experimente an Menschen und Dämonen fort. Auf der Suche nach einer Möglichkeit, die Stärke der Monster für sich zu nutzen und seine Seele, samt Körper unsterblich zu machen.
Die Erfüllung dieses Strebens blieb ihm versagt, doch er läutete, durch seine unethischen Experimente, ein Neues Zeitalter ein.
Sein Verlangen nach Macht war so groß, das er sich selbst, als eines seiner liebsten Versuchsobjekte nutze. Das Blut von unzähligen Menschen und Dämonen wurde durch seine Hände vergossen, als sie seinen abartigen Experimenten zum Opfer fielen.

Mit Hilfe eines kleinen Jungen, welchen er als Baby entführt hatte, beschaffte er sich immer wieder neue Versuchsobjekte. Doch auch der Junge, blieb nicht von seinen grausamen Versuchen verschont. Verborgen vor aller Augen, hatte er in all der Zeit, nicht nur dessen Seele, sondern auch seinen Körper entstellt und ihn in seinem Handwerk geschult.

Finstere, abgrundtief böse Energien wurden von diesem verfluchten Ort angezogen, wie die Motten vom Licht.
Mächte, dunkler und älter, als die Zeit selbst, angelockt durch das Elend, welches in den Kerkern des Heilers herrschte. Eben diese Mächte machte er sich zunutze, um seinem Ziel näher zu kommen.
Er war der erste einer Neuen Art und er schwor sich all jene zu Richten, die er so sehr verabscheute.
In den besonders finsteren, Mondlosen Nächten, hörte man die gequälten Schreie, der Geister seiner verstorbenen Opfer aus dem Wald schallen.
Der Heiler kehrte niemals in sein Dorf zurück. Man erzählt sich das sein Geist, noch heute durch die Finsteren Wälder streift, auf der Suche nach neuen Opfern.

Mit einer gewaltigen Explosion im inneren des Berges, tauchten die ersten Kreaturen in den Städten der Menschen auf, wie auch in Konoha.
Missgebildete, mutierte Gestalten, manchmal halb Mensch halb Tier, suchten im Schutz der Dunkelheit, die Siedlungen heim.
Voller Furcht, verließen die Leute den Berg und errichteten ihr Dorf am Waldrand neu, in der Hoffnung dort sicher zu sein.
Auch die Adeligen lebten fortan in Angst vor den Dämonen, befürchteten sie doch, dass diese sich irgendwann für ihre Brüder und Schwestern Rächen würden.

Niemand wusste um das wirkliche Ausmaß der Gräueltaten, welche in den dunklen Höhlen des sadistischen Heilers geschehen waren. Doch auch niemand wollte die finsteren Gänge betreten, um diese Gewissheit zu haben. So gerieten der Heiler und seine Opfer schließlich in Vergessenheit. Ein paar Winter vergingen und die ersten Halblinge wurden geboren.

All das geschah schon vor so langer Zeit, dass kaum ein Mensch sich noch daran erinnert.
Im laufe der Jahrhunderte, haben Lügen und Geschichten die Wahrheit verdrängt und die Menschen leben noch heute, in Angst vor den Dämonen.
Sie fürchten sich so sehr vor den Monstern, dass sie ihre eigenen Kinder verstoßen, wenn diese Dämonisches Blut in sich tragen.
So sind dieser Kinder auf sich allein gestellt, bis heute dazu verdammt, ihr Dasein im Exil zu fristen.




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Salute ihr lieben!

Nach Jahren des nichts tuns, hab ich es dann endlich geschafft mal wieder etwas zu fabrizieren.
Ich hoffe der Prolog hat euch schon ein wenig neugierig gemacht und findet Anklang.

Inspiriert hat mich zu diesem kleinen Anfang, das Lied "Wenn Engel hassen" von Subway to Sally.
Vielleicht interessiert das ja jemanden ^^

Bis zum ersten Kapitel dann meine Mitverschwörer.
Eure Vex.