Fanfic: B/V - Für eine gemeinsame Zukunft 2

sich nicht verunsichern.<br />
Ohne ein weiteres Wort erhob Dabra sich von seinem Thron und schnippte zwei Mal<br />
mit den Fingern.<br />
Vegeta sah zu den beiden identisch aussehenden Bulmas hinüber. Die rechte wirkte<br />
etwas verwirrt und sie schien Vegeta mit einem Mal sehen zu können. Die linke<br />
stand noch mit dem Rücken zu ihm, dann wandte sie sich um und lächelte sanft ...<br />
bevor sie sich mit einem -Puff- in Luft auflöste. Geschockt riss Vegeta den Kopf<br />
herum und suchte der rechten Bulmas Blick. Auch aus der doch einige Meter<br />
betragenden Entfernung konnte er die Tränen sehen, die sich in ihren Augen<br />
angesammelt hatten. Er war doch wirklich zu nichts zu gebrauchen! Sie setzte<br />
ihre einzige, ihre allerletzte Hoffnung in ihn, und was tat er? Er brauchte 29<br />
Tage, um sich dann für die Falsche zu entscheiden! Dabei hatte er es sich ja gar<br />
nicht leisten können, die Sache zu verbocken ... Vielleicht hatte Dabra ja<br />
Mitleid und erlaubte es, dass er mit Bulma zusammenbleiben durfte. Wohl eher<br />
nicht, aber einen Versuch war es immerhin wert. Vegeta sah wieder zu ihr<br />
hinüber, sie hatte einen Arm nach ihm ausgestreckt und ihre Lippen formten<br />
unausgesprochene Worte. Dabei wollte sie doch nicht mehr um ihn weinen.<br />
&quot;Was machst du noch hier?&quot;, grollte Dabra ungehalten. Das Ass hatte sich doch<br />
tatsächlich als Schwarzer Peter entpuppt. Wer hatte das auch ahnen können?<br />
&quot;Jetzt nimm sie schon mit und verschwinde!&quot;<br />
Vegeta stand wie versteinert am Fleck. Hatte er gerade richtig gehört?<br />
&quot;Spreche ich vielleicht Suaheli?&quot;, setzte Dabra noch eins nach und wies ihn an,<br />
Bulma endlich zu holen.<br />
Langsam, noch immer nicht wissend, was gerade vor sich gegangen war, lief Vegeta<br />
auf sie zu. Bulma kam ihm auf halbem Weg entgegen. Als sie sich endlich erreicht<br />
hatten, fiel sie ihm sofort um den Hals und drückte ihn fest an sich, als wollte<br />
sie ihn nie wieder gehen lassen ... Was bestimmt auch der Grund war.<br />
&quot;Ich hab` gewusst, dass du es schaffst&quot;, murmelte sie gedämpft. &quot;Dabra hat dich<br />
in dem Glauben gelassen, du müsstest mich erkennen, nicht? Dabei ging es darum,<br />
dass wir noch nicht lange genug zusammen waren, sodass wir eine zweite Chance<br />
verdienten. Du kanntest mich noch nicht gut genug, um mich von ihr unterscheiden<br />
zu können.&quot;<br />
Vegeta erwiderte ihre Umarmung, ließ sie dann aber los und fasste stattdessen<br />
ihre Hand. Zusammen gingen sie zu dem bereits ungeduldig wartenden Herrn der<br />
Unterwelt.<br />
&quot;Das werden wir noch ändern, meinst du nicht auch?&quot;, zischte er ihr noch zu,<br />
dann sah er zu Dabra auf.<br />
Dieser murmelte grimmig etwas vor sich hin, was die beiden besser nicht<br />
verstanden, und schnippte dann wieder zwei Mal mit den Fingern, was zur Folge<br />
hatte, dass Vegeta und Bulma sich einen Herzschlag später in ihrem Schlafzimmer<br />
wiederfanden.<br />
&quot;Über drei Wochen war ich nicht hier ... Wir sollten Trunks und deinen Eltern<br />
besser Bescheid sagen ... Kommst du?&quot;<br />
Bulma rührte sich nicht von der Stelle, ergriff lediglich Vegetas Hände und zog<br />
ihn mit sich aufs Bett. &quot;Das kann doch ... wohl noch ... etwas warten ... hm?&quot;,<br />
flüsterte sie heiser zwischen einem Regen Küsse.<br />
Vegeta konnte nur hilflos nicken. Er gab sich geschlagen, schon wieder ... Auch<br />
wenn es in diesem Spiel keine Verlierer gab, nur Gewinner.<br />
<br />
Owari (Diesmal wirklich!)<br />
MS