Fanfic: Etre et Avoir II

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„A…A…Akira Yuki?“ fragte sie. Ihre Augen glänzten. „Er ist…hier?“<br />
„Ja! Er wird kommen!“ sagte Soun.<br />
Akane juchzte auf. „Endlich!“<br />
Sie drehte Pirouetten und lief in ihr Zimmer.<br />
„Was hat sie?“ fragte Ranma. Soun blickte ihn traurig an. „Das muss sie dir selber sagen, Ranma… Das kann ich nicht!“<br />
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Akane schmiss ihre Tasche in die Ecke und drehte sich wie wild.<br />
„Akira , Akira…“ jubelte sie und betrachtete dich im Spiegel. Ihr Spiegelbild veränderte sich, Ranma stand hinter ihr.<br />
Akane drehte sich um. „Akane…“ begann Ranma.<br />
Akane nickte und machte den Mund auf.<br />
Wie synchron sagten beide: „Ich muss wir was sagen!“<br />
Verblüfft schauten sie sich an.<br />
„Was ich jetzt sage, fällt mir unglaublich schwer…“ murmelte Ranma.<br />
„Ich…l…Ich…“<br />
Er stockte und schluckte.<br />
„Ich…liebe…dich!“<br />
Akane machte ihren Mund auf und wieder zu.<br />
„Ich…“ Sie senkte ihren Blick. „Es tut mir Leid…Aber ich kann deine Gefühle nicht erwiedern…“<br />
Sie holte Luft, ehe sie sagte: „Ich liebe Akira…!“<br />
Ranmas Herz setzte aus.<br />
„Was?“<br />
„Ich wurde ihm schon vor 6 Jahren versprochen. Ich liebte ihn schon damals! Doch er ging fort auf Reisen. Ich habe ihn sehr vermisst. Vater verlobte mich dann mit dir… aber ich… liebe ihn immer noch!“<br />
Es war wie ein schlechter Film: Akane, die mit gesenktem Kopf vor ihm stand, die neuen Nachrichten, und überhaupt alles.<br />
Wie Steingötzen standen die beiden in Akanes Zimmer. Jeder hing seinen Gedanken nach.<br />
Jetzt bewegte Akane sich. „Ranma… Es tut mir Leid. Ich kann es nicht ändern…!“<br />
„Aber Akane…“ setze Ranma an.<br />
Da fiel ihm etwas ein. Es war vor einigen Wochen gewesen.<br />
„Wieso hast du mich an dem Aben eigentlich geküsst?“ fragte er-<br />
Akane presste ihre Lippen aufeinander. „Du sahst Aki damals so ähnlich… Ich…Meine Gefühle haben mich überwältigt…“<br />
Sie hob ihren Kopf. Ihre Augen waren nun von einer Kälte besetzt, dass Ranma fröstelte.<br />
„Das war nur eine Liaison! Geh jetzt!“<br />
„Aber…“<br />
„DU SOLLST ENDLICH GEHEN VERDAMMT!“<br />
Ranma blickte in ihre Augen.<br />
Dann drehte er sich ohne ein Wort um und verließ den Raum.<br />
~So leicht gebe ich Akane nicht auf…~ dachte er grollend.<br />
~Ich werde kämpfen… Für sie!~<br />
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Akane war den ganzen Tag in ihrem Zimmer. Man konnte sie singen hören. Ranmas Herz war schwer, als er den Dôjô betrat. Sein Vater saß im Schneidersitz auf dem Kopf im Dôjô und sah ihn neugierig an. „Was hat sie gesagt, mein Sohn?“ fragte Genma.<br />
Ranma presste die Lippen aufeinander. „Sie liebt ihn…“<br />
Genma nickte. „Ich wusste es. Ich dachte mir gleich, dass sie ihn nicht vergessen würde… Aber Soun war anderer Meinung!“<br />
Ranma seufzte. „Leider verloren!“<br />
Jetzt strahlte Genma. „Nein! Ich habe mit Soun gewettet, ob sie dich nimmt. Soun war dafür, ich dagegen! Ich wusste, dass Akane sich niemals ihrer Liebe untreu sein würde! Komm Ranma, jetzt sind wir um 5000 ¥en reicher!“ Genma lachte.<br />
Ranma ballte seine Faust und als er den Dôjô verließ , hatte sein Paps ein paar mehr Beulen auf dem Kopf.<br />
~Was denkt dieser senile Sack sich eigentlich!~ dachte Ranma wütend.<br />
Mit einem Blick auf die Uhr wurde er aus seinen Gedanken gerissen. „Oh schieße, ich komme zu spät zur ersten Stundeeeee…!“<br />
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Akane erschien nach der ersten überhaupt nicht in der Schule. Ranma machte sich Sorgen.<br />
Doch als er im Japanischunterricht saß, hatte er seine Sorgen und Akane vergessen.<br />
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Am Abend:<br />
Ranma setzte sich auf die Terrasse und beobachtete den sanften Sonnenuntergang.<br />
Die rote Sonne verglühte hinter der Stadt und spendete warmes Licht. Ranma schloss die Augen und genoss es.<br />
Plötzlich klopfte es. Kasumi ging an Ranma vorbei und öffnete die Tür.<br />
Er hörte ein Lachen und freundliche Worte wurden gewechselt.<br />
„Sieh mal wer hier ist, Ranma!“ sagte Kasumi und deutete hinter sich. „Das sind Akira und sein Vater!“<br />
Ranma drehte den Kopf und riss seinen Mund auf. Er hatte sich Akira anders vorgestellt. Eher wie einen Schlaffi. Doch Akira sah richtig gut aus.<br />
Leicht gebräunte Haut, blonde Haare mit einem Stich ins Braune, die in alle Richtungen standen. ((also nicht wie ein Punker! Kennt jemand Tasuki aus Fushigi Yuugi? So ungefähr soll er aussehen!))<br />
Er trug, wie Ranma, chinesische Kleidung, eine schwarze Hose und ein schwarzes Hemd mit einem roten Drachen. An seinem Gürtel hing eine Schwertscheide mit zwei Schwertern, die nach näherem Ansehen, schön verziert waren.<br />
Akiras Augen waren möwengrau und wunderschön. Sie hatten ein seltsames Blitzen an sich.<br />
Ranma stand auf. Ihm war nicht ganz wohl bei der Sache.<br />
„Freut mich“, sagte er und gab Akira die Hand. „Mich auch!“<br />
Er lächelte und perlweiße Zähne kamen zu Vorschein.<br />
Ranma musste zugeben, dass Akira wirklich gut aussah.<br />
~Das heißt aber nicht, ich sehe nicht gut aus…~ <br />
Ranma schürzte die Lippen. „Kampfsport?“<br />
„Nein! Die zwei Schwertertechnik!“ <br />
Ranma nickte anerkennend.<br />
„Gut?“ fragte er und grinste. <br />
„Nö. Ich bin Meister!”<br />
Es waren immer nur kurze Wortwechsel. Man sah ihnen förmlich an, dass sie sich nicht mochten.<br />
Ranma wandte sich zum Gehen ab. Kasumi hielt ihn am Arm fest.<br />
„Das hier ist Herr Yuki, Akiras Vater. Er ist ein alter Freund von Paps!“<br />
Kasumi nickte und ging in die Küche, um das Abendessen zu machen.<br />
Akira sah sich um. Er nahm seinen Rucksack herunter und stellte ihn ab.<br />
Seine Schwerter ließ er an seinem Gürtel.<br />
Er schwang sich über das Geländer und ging die Treppe hoch.<br />
Dabei verhielt er sich ziemlich geschickt.<br />
Akira musste lächeln, als er die kleine Ente an Akanes Tür sah.<br />
Leise öffnete er sie und schloss die Tür hinter sich. Ranma konnte nicht verstehen, was sie redeten.<br />
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Akane saß an ihrem Schreibtisch und blätterte in alten Fotoalben.<br />
Sie musste lachen, als sie ein sehr altes Foto sah. Es war über 10 Jahre alt.<br />
Sie stand mit Akira vorne im Bild, und umarmte ihn. Im Hintergrund war der Dôjô, wo sich gerade zwei Lehrlinge einen Kampf lieferten.<br />
Der eine haute dem anderen eine rein.<br />
Akane streichelte über das Bild. ~Es war so schön…~<br />
Sie spitzte die Ohren, als sie Schritte vor ihrer Tür hörte. Sie drehte sich um und wartete, dass die Tür aufging.<br />
Ihre Augen weiteten sich. Sie stieß einen kleinen Schrei aus, stemmte sich aus dem Stuhl hoch und umarmte den Besucher stürmisch. Kleine Tränen glitzerten in ihren Augen.<br />
„Ich hab dich so vermisst!“ flüsterte sie in Akiras Ohr. Akira umarmte Akane.<br />
„Ich dich auch!“<br />
Akane trat einen Schritt zurück und betrachtete Akira.<br />
„Gut siehst du aus, Aki…-kun!“ grinste sie.<br />
Akira wurde rot und murmelte: „Hör auf, ich hasse diese Förmlichkeit. Aber wie ich höre kennst du noch meinen Kosenamen!“<br />
Akane lachte. Sie hielt ihm aus Spaß eine Faust unter die Nase. „Wehe du kommst jetzt mit meinem Kosenamen!“ lachte sie.<br />
„Aka-chan?“<br />
Akane schnaubte. „Von wegen!“<br />
((Anm.: Ak-chan heißt auf japanisch Baby!))<br />
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Sie lachte und hakte sich bei Akira ein. „Komm wir gehen runter!“<br />
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Es machte Ranma rasend vor Eifersucht, als er sah, wie vertraut die beiden waren. ~Wieso liebt Akane bloß diesen dummen Schnösel?!~ dachte er und das Glas, dass er in der Hand hielt, zersprang unter dem Druck seiner Hände. „Ups!“ sagte Ranma und wurde rot. Kasumi stand auf und holte einen Besen. Sie seufzte und meinte lächelnd. „Wenn du so weitermachst, Ranma, dann haben wir bald keine Gläser mehr. Es war nämlich schon das 6 Glas, das Ranma kaputt machte.<br />
Ranma zuckte mit den Schultern und dachte: ~Das ist alles seine Schuld!~<br />
Akira saß mit Akane im Garten. Sie unterhielten sich prächtig und Akira fragte: „Wollen wir was spazieren gehen?“ Akane nickte und nahm ihn bei der Hand. „Komm mit!“<br />
Ranma sah, wie Akane sich mit Akira aus dem Garten schlich und folgte ihnen.<br />
Sie schlenderten in der Innenstadt herum und entfernten sich immer mehr vom Dôjô.<br />
Ranma blieb verborgen im Schatten und beobachtete die beiden. ~Wenn Akane dich entdeckt, bist du tot!~ Doch Akane dachte nicht im Traum daran, sich umzudrehen. Sie alberte mit Akira herum, den sie liebevoll Aki nannte. Akira schien das nichts auszumachen. Gerade erzählte er, dass sie in China an einem Dorf vorbeigekommen waren ((das wir, glaube ich, auch kennen)) wo nur Frauen lebte und vereinzelt Männer. Er erzählte ihr, dass gegen eine dicke Matrone hatte kämpfen müssen. Sie hatte die ganze Zeit in chinesisch gelabert. Akane lachte und fragte: „Warum musstest du gegen sie kämpfen?“<br />
„Mein Vater und ich saßen um ein Feuer und machten gerade Pilzsuppe. Da kam die Matrone und rief irgendwas. Ich dachte, sie wollte kämpfen und zog meine Schwerter. Das alarmierte die Dicke und sie zog ebenfalls ein Schwert. Ich kämpfte mit ihr. Sie laberte irgendwas. Plötzlich kam ein Mann aus dem Gebüsch und meinte: „Wieso ihr kämpfen mit arme Frau? Sie wollen doch nur Rezept von Pilzsuppe!“<br />
Ich hielt natürlich inne. Das nutzte die Frau und haute mich k.o.. Der Mann erklärte der Frau dann, dass es ein Missverständnis war!“<br />
Akane lachte und rieb sich die Tränen aus dem Augenwinkeln. „Mann Aki, wo du immer rumkommst!“<br />
Sie prustete wieder los und musste sich setzten. Als sie sich