Fanfic: Etre et Avoir II

habe ich nie gekannt…+
Sie streichelte Ranma über die Wange. +Was habe ich bloß angerichtet, als ich mich so dumm verhalten …und Ranma abgewiesen habe. Was, wenn Ranma jetzt stirbt?+
Sie schluchzte auf und vergrub ihr Gesicht. „Dabei…hab ich ihn doch…so gerne…“ flüsterte sie.
+und um ihm nicht wehzutun…habe ich ihn abgewiesen…+
Langsam erkannte sie die Wahrheit.
Stück für Stück erwachte in ihr ein Gefühl, dass sie von früher kannte.
+Ich liebe Ranma…+dämmerte es ihr. +Ich war so glücklich Akira wieder zu sehen, dass ich es verdrängt und nicht gemerkt habe. Nicht gemerkt habe, wie weh ich ihm damit getan hatte.+
Sie seufzte und zog Ranma vorsichtig in sein Zimmer. (immer noch im Handtuch eingewickelt ^^)
Plötzlich hörte sie schnelle Schritte auf der Treppe und Akira stürzte hoch. „Akane…Was ist mit Paps und den anderen?“
Akane blickte Akira kalt an und er wich zurück.
„Was guckst du so? ich hab nichts getan? Sie …sie liegen alle auf dem Boden und schlafen!“
Akane öffnete den Mund um etwas zu sagen, stockte aber.
Langsam stöhnte Ranma neben ihr und seine Lider flatterten.
+oh mein Kopf…+
„Ranma? Ranma…he…hörst du mich?“
Akane drehte sich zu Ranma und drehte vorsichtig seinen Kopf.
Ranma holte Luft um zu sprechen, doch sein Blick fiel auf Akira.
„Du…“ zischte er und verzog das Gesicht vor Schmerzen.
Akira runzelte (wiedermal) die Stirn. „Ich hab nichts gemacht…“
Plötzlich durchzuckte Akane ein Gedankenblitz. +Er erinnert sich an nichts…heißt das er ist…Schizophren… +
Doch sie verwarf den Gedanken schnell. +Ach, was red ich da? Er doch nicht…oder doch?+
Sie beobachtete Akira genau. (Für alle, die nicht wissen, was shizo ist! Also, man hat eine 2. Persönlichkeit, meistens erschaffen von einem selber.)
Akira schien das zu bemerken und schaute ihr geradewegs in die Augen. „Was ist?“ fragte er und lächelte.
„Bist du…du…ähm…shizo?“
Für einen Moment trat ein verträumter Ausdruck auf Akiras Gesicht.
„Du hast es gemerkt??“ fragte er dann unsicher.
Akane schluckte. +also doch…+ dachte sie. Dann trat ein trauriger Ausdruck in ihre Augen.
„Wie schreckliche!“ hauchte sie und wollte Akira instinktiv umarmen.
Ranma hustete roten Schleim und Akane wandte sich ihm zu. „Geht es? Willst du ins Krankenhaus?“
Ranma schüttelte den Kopf. „Ich…bleib…hier…“ er bekam einen Hustenanfall. Akane nickte. „Oke. Akira…Mache bitte Wasser heiß und versuch Kasumi zu wecken!“
Akira nickte und trollte sich.
Schweigend saß Akane neben Ranma und blickte ihn voller Sorge an.
„Es tut mir schrecklich Leid…“ murmelte sie dann. „Hm?“ fragte Ranma und blickte weg.
„Ich…hätte mir vorher Gedanken machen sollen, was mein Tun anrichtet. Es tut mir so Leid. Ich wollte dir…nicht wehtun…“
Ranma schwieg. Er wusste nicht, was er darauf hätte antworten sollen.
Akane stand langsam auf. „Nun sag doch was!“ flüsterte sie. „Irgendetwas…aber bitte schweige nicht…“
Ranma schwieg beharrlich und drehte sich zur Wand.
Wortlos drehte sich Akane um und ging langsam die Treppe hinunter.