Fanfic: The Angellion (jetzt endlich 4)
Kapitel: The Angellion (jetzt endlich 4)
Soooo, das ist jetzt endlich das richtige 3. Kapitel! ^^ Ich hoffe, irgendjemand liest es noch! ^^; Das Kapitel hat den Namen: `Das Reich Takara, eine dem Untergang geweihte Insel`. Na dann, ich beeil mich mit weiterschreiben! ^^ ICH BIN FROH ÜBER JEEEEDES KOMMI!!!! (Ich bin auch froh, wenn es wenigstens nur gelesen wird!^^) <br />
Na dann, los geht`s! <br />
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Das überwiegende Gefühl, dass er hatte, als sich das Dunkle vor seinen Augen langsam auflöste war: Übelkeit. Und der Geschmack von Salz. Dann bemerkte er, dass er Wasser im Mund hatte. Meerwasser. Nicht gerade angenehm. Erschrocken fuhr er hoch und röchelte. Das Wasser tropfte, gemischt mit Sand und seinem eigenen Speichel, auf seine Hose hinunter. Seine Augen brannten, ebenso wie seine Ohren und seine Nase. Wenn es nach ihm ging sollte man Salz im Meer sowieso abschaffen! Eines war klar, und es war ihm sofort bewusst: Er lebte! Und er war in Sicherheit, jedenfalls im Moment, niemand konnte ihm sagen, wo er war. Er tastete um sich. Sand. Er lag an einem Strand. Auch das war ihm klar. Alexiel sah sich um. Sein Standort war nicht breit. Etwa zwei Meter trennten ihn vom offenen Meer, zwanzig von einem angrenzenden Wald. „Lage einschätzen.“ Sagte er sich „Lage einschätzen und dann Plan ausdenken.“ Er fühlte sich wie in dem schlechten Roman einer dreizehnjährigen Schülerin! Langsam rappelte er sich hoch. Seine Beine zitterten und er wäre beinahe wieder hingefallen, doch er zwang sich oben zu bleiben. Mit der Hand strich er sich den Sand von Rücken und Armen. Er lehnte seinen Kopf in den Nacken und sah in den Himmel hinauf. Dieser war blau. So blau, wie er ihn noch nie gesehen hatte, außer in Bildern oder Büchern, die er von den Nonnen bekommen hatte. Vereinzelte, weiße Wolken trieben wie eben auf dem großen Meer unter ihnen, nun im hellen Himmelsmeer. Keine Spur mehr eines Unwetters. Auch der Wald war unbeschadet. Jedenfalls sah Alexiel keinerlei Schädigung an den Bäumen, nicht einmal ein abgeknickter Ast oder zertretene Gräser, als hätte ihn nie jemand betreten. „Wahrscheinlich ist es auch so.“ dachte er. „Auf jeden Fall besser als das eisige Russland.“ Dort, im Waisenhaus und auf dem Hof davor, war es nie so warm und natürlich gewesen, wie er es hier spürte. Dort war es kalt gewesen, in den wärmsten Monaten hatten sie höchstens noch mit ihren Pullovern und kurzen Hosen hinausgehen können. Seltsamer Weise hatte er immer das Gefühl, außerhalb des Waisenhausgeländes wäre es wärmer, und heller. Als läge ein dunkler Schatten über allem. Er schüttelte den Kopf, er wollte nicht länger über seine Vergangenheit nachdenken, das hier war die Zukunft. Auch wenn sie im Moment scheinbar nicht schön zeigte. „Obwohl, “ dachte er „wäre ich nur etwas vertrauter mit so einer Umgebung könnte ich es hier gut aushalten!“ Er atmete tief die reine Meeresluft ein, die zwar nach Salz schmeckte aber erfrischend wirkte. Dann strich er sich die schulterlangen Haare hinter die Ohren, schüttelte seine Hose aus und ging geradewegs, und ohne genau darüber nachgedacht zu haben, auf den Wald zu. Er sah sich bei jedem Schritt förmlich interessiert in der Gegend um. Das war der Grund, weshalb er vor Schrecken zusammenzuckte, als er etwas auf seinem Arm spürte. Er sprang zurück. Ein Schauer durchfuhr seinen Körper. „Ein Mädchen!“ Vor ihm stand eine junge Frau unbekannten Alters, mit langen, silbern scheinenden Haaren und einem dünnen Kleid, welches jede ihrer Konturen genau zu sehen gab. Noch nie hatte er so einen Stoff gewesen. Er war fast durchsichtig. Nur an den wichtigsten Stellen war es anscheinend durch irgendeine, Alexiel unbekannte, Technik verdunkelt worden. „Guten Tag.“ sagte sie und ihre Stimme klang so hell wie der Klang einer Querflöte. Aus lauter Erstaunen vergaß er, was die Nonnen ihm stundenlang, ja tagelang oder sogar monatelang eingeprägt hatten und fragte: „Wer bist du?“ Im selben Moment fiel ihm auch ein, dass man immer erst das Gegenüber begrüßte, bevor man es nach dem Namen fragte. Doch sein Gegenüber, eben dieses Mädchen, schien noch verwundert, oder besser gesagt unhöflicher, zu sein wie er, denn sie lachte nur laut und hell auf, anstatt ihm eine klare Antwort zu geben. Obwohl, es gab eine Antwort, auch wenn die Alexiel nicht gerade befriedigte: „Ich bin deine Freundin.“ Sagte er „Du siehst so einsam aus, willst du nicht mitkommen? Ich zeige dir, was du suchst.“ Noch bevor er nachdachte war seine Erwiderung schon heraus: „Was suche ich denn, was du mir so zeigen willst?“ Das Mädchen schwieg eine Zeit lang, dann lachte es erneut. Langsam wurde sie Alexiel ungeheuerlich, auch weil er ihre Augen nicht sehen konnte. Denn obwohl die Sonne hinter Alexiel schien, sodass man sie hätte gut erkennen können, konnte er ab der Nase ab nichts erkennen. Keine Haare bedeckten ihre Augen, man konnte sie einfach nicht sehen. Sicher waren sie da. Doch sobald er ihre Umrisse erahnte verschwammen sie vor seinen Augen und er musste wegsehen. „Was hast du denn?“ fragte sie. Und nochmals wiederholte sie, was sie davor gesagt hatte. „Nein danke“, sagte Alexiel höflich und verbeugte sich steif „das... das ist wirklich nett von dir... von Ihnen, aber ich denke, ich finde mein Ziel auch alleine.“ „Warum lässt du dir eigentlich nicht helfen?“ fragte sein Gesunder Menschenverstand. „Sei still.“ Fuhr ihn Alexiel in Gedanken an. Das seltsame Mädchen nahm ihren Arm. „Los, komm.“ „Nein!“ er riss sich los und in dem Augenblick veränderte sich der Ausdruck im Gesicht der >Gestalt<, wie Alexiel als einzige, ihm gerade bewusste, Bezeichnung wählte. „Willst du nicht?“ fauchte sie und ihm ließ ein kalter Schauer den Rücken herunter. „Lass mich in Ruhe!“ rief er und wich zurück. „Willst du nicht freiwillig mit? Ich werde mich gut um dich kümmern!“ die Stimme wurde immer mehr zu einem Kreischen. Ein merkwürdig süßlicher Duft stieg ihm plötzlich in die Nase. „Was zum Teufel geht hier vor?“ dachte er entsetzt. „Oh, oh.“ „Du wirst mir gehorchen!“ und als die Worte langsam in seinem Kopf verklangen wurde er immer schläfriger, gegen seinen Willen schloss er die Augen und kippte wie in Zeitlupe nach vorne um. Das Mädchen fing ihn mit ihren dünnen Armen auf. „Na, kleines Vögelchen.“ Sagte es „Bist du mir ins Netz gegangen!“ Ein letztes Mal noch versuchte der Junge seine Hand zu bewegen, doch sie fiel schlaff zurück. „Ja, schlaf schön, Vögelchen. Schlaf und träum deine kleinen Träume!“ <br />
Träume.... Träume... <br />
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Er ging einen dunklen Gang entlang. Er wusste nicht, wie er hierher gekommen war. Das einzigste Geräusch, was er in der Finsternis vernahm war das seiner nackten Füße, die wie von selbst über den feuchten Boden liefen. Doch da war noch etwas. Eine Stimme... Sie rief etwas... „...el...xiel... Alexiel...!“ Sie rief ihn! Erschrocken sah er sich um, noch mitten im Gehen, ohne anzuhalten, wie auf einer Besichtigungstour, in der man gerne stehen geblieben wäre, um sich alles genau anzusehen, aber weiter musste, um die Gruppe nicht zu verlieren, Ja, was wollte er eigentlich verlieren? Die Stimme? Sie kam ihm bekannt vor. „Alexiel!“ Ein leises: „Was denn, zum Teufel noch mal?!“ rutschte ihm ebenso unbewusst heraus. „Oh, hat das kleine Vögelchen etwa Angst, hier ganz alleine?“ höhnte nun eine weitere Stimme, und diese erkannte er sofort: Sein Gesunder Menschenverstand, oder auch sein Pessimismus, oder etwas ganz anderes! „Was willst du?!“ rief er. „Nicht so eilig, Vögelchen! Ich will doch nichts! Du hast doch mich gerufen, oder etwa nicht?!“ „Wann soll ich das getan haben?!?“ entgegnete er, mit einem Anflug von Nervosität. „Oh, das weiß ich nich, das weißt nur du! Ich bin doch nur dein armer kleiner Menschenverstand! So sagtest du doch, oder etwa nicht?“ „Nein! Wann denn? Wann habe ich irgendetwas von dem gesagt?!“ Keine Antwort. „He!“ Eine unheimliche Stille brach plötzlich über ihn ein. Die Stimme war wie weggeweht, als habe sie jemand so von jetzt auf gleich zum Stillschweigen gebracht. „Heeee!“ <br />
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„HEEEE!“ er fuhr wie von einer Hornisse gestochen hoch. Schweiß lief ihm die Schläfen hinunter. Er hatte laut geschrieen, seine Stimme hallte an unbekannten Wänden wieder. Etwas raschelte. Er schloss die Augen wieder. „Wahrscheinlich war alles nur ein Traum.“ Dachte er und hielt sich den Kopf. „Nicht nur das gerade eben, alles. Dieses Rascheln sind wohl die Ratten, die manchmal im Waisenhaus auftauchen...“ Er sollte besser Aufstehen, die Nonnen wurden wütend, wenn sie die Schüler immer extra wecken mussten. Sicherer, den Morgen ohne Standpauke zu beginne, wenn er sich jetzt schon in den Waschsaal aufmachte. Vielleicht wurde er dann wenigstens heute nicht von Kolya und seinen Leuten mit dem Kopf in das vollgelaufene Waschbecken getunkt, bis er keine Luft mehr bekam und wild mit den Armen zu rudern begann. Dann ließen sie ihn meistens los und lachten so schallend und höhnisch, wie nur Kinder es vermochten. Seufzend öffnete er die Augen. Das Entsetzten traf ihn schlagartig: Das war nicht das Waisenhaus! Es war nicht nur dunkel, es war nachtschwarz, und roch muffig, nach etwas altem, Verfaulten, er wollte gar nicht wissen, was er war! Er lag auf einem nackten Steinboden, in einem hatte er Recht gehabt, es musste eine Ratte sein, die so geraschelt hatte, denn etwas Haariges strich an seinem Fuß vorbei. Er zog ihn schnell so eng es ging an sich heran. Und jetzt merkte er auch, dass er gefesselt war. Seine Hände waren vorne mit einer schweren Eisenkette zusammengebunden, ebenso wie seine Füße. „Was ist nur passiert?!?“ Er sah sich um. „Das Unwetter... und ja, die Insel, und dieses Mädchen...“ Er schüttelte den Kopf. „Zorro!! >Killer<?!“ Nein, keiner von ihnen war da. Plötzlich hörte er etwas