Fanfic: Auf der Suche nach der Wahrheit (komplett)
und sofort hergeeilt waren. Er wurde noch roter, als er eh schon war und schlug, wohl mehr aus Reflex, die Tür zu und drehte den Schlüssel um. Seufzend schloss er die Augen, wandte der Tür den Rücken zu und erschrack heftigst, als er erkannte, was er da eigentlich getan hatte! Er hatte sich und Akane eingeschlossen. Sie waren nun beide alleine in einem Zimmer. Ranma hörte wütende Stimmen von draußen, die dann jedoch immer schwächer wurden und sich entfernten. Gut! Sie hatten es also aufgegeben!
Sein Blick schweifte zu Akane. Selbst in dem Zustand in dem sie sich befand, fand er sie wunderschön. Er wusste nicht, was er tun sollte, irgendwas musste er einfach sagen um diese unheimliche Stille zu durchbrechen. Dann fasste er all seinen Mut zusammen und ging auf sie zu. Was nützte es schon, wenn er sich jetzt noch verstellte? Früher oder später würde sie es so oder so herausfinden. Ranma sank vor ihrem Bett auf die Knie um mit ihr auf gleicher Höhe zu sein. Diese so kleine und simple Bewegung kam ihm fast endlos vor. Jetzt war es soweit, jetzt musste er es ihr sagen, sagen was er empfand, doch er brachte keinen Ton heraus. Seine Kehle war wie zugeschnürt. Verdammt nochmal! Seit wann war er so ein Feigling! Doch diese paar Worte, die doch eigentlich ganz simpel waren, erschienen ihm nun als fast unüberwindliche Hürde. Akane wurde die Situation langsam unangenehm. Sie war sich jetzt sicher - sicher, dass er sich wieder erinnerte. Doch was wollte er ihr sagen? Doch nicht etwa, dass...
Ranma rang immer noch um Worte. Warum musste das bloß so verdammt schwer sein? Um diesen peinlichen Moment zu entfliehen, sah er auf den Boden. Plötzlich schrak er auf, als er spürte, wie etwas seine Hand ergriff. Vorsichtig sah er auf und bemerkte, dass Akane ihn anlächelte. Ihre nächsten Worte waren fast geflüstert, doch sie brannten sich in sein Herz.
„Du brauchst nichts zu sagen, ich weiß schon, was du mir mitteilen willst.Und ich... ich...“ die Röte stieg ihr ins Gesicht. „...ich fühle genauso...“ Akane war sich darüber im Klaren geworden, dass es Liebe war, was sie für ihn empfand und sie deutete sein Verhalten richtig.
Ranma war gerührt, er konnte sich nicht mehr zurückhalten und schloss Akane in seine Arme. Zögernd erwiderte sie seine Umarmung. Dann sagte er die Worte, die er schon so lange auf der Zunge liegen gehabt hatte.
„Ich liebe dich Akane, ich habe dich immer geliebt, und mein Herz hatte dich nicht vergessen, nie!“ Es kam ihm seltsam leicht über die Lippen, er musste Lächeln. Wahrscheinlich lag es daran, dass Akane den ersten Schritt gemacht hatte. „Ich liebe dich auch, Ranma...“ flüsterte Akane sanft zurück. Beide lösten sich aus ihrer Umarmung und blickten nun genau in die Augen des jeweils anderen. Dieser Augenblick war voller Magie und ohne ihre Körper unter Kontrolle zu haben kamen sie sich immer näher, bis sie sich fast mit der Nasenspitze berührten. Als sich ihre Lippen dann sanft berührten, durchdrang sie ein Glücksgefühl, ein Gefühl voller Wärme und Geborgenheit. Nie wieder würde Ranma Akane alleine lassen, dass schwor er sich. Nie wieder würden sie sich trennen. Sie hatten sich endlich gefunden.
Ende
So das wars dann. Sorry, aber es ist mir erst jetzt aufgefallen, dass gar nicht alles reingepasst hat ^^