Fanfic: Passiert ist passiert - Teil 9

Kapitel: Passiert ist passiert - Teil 9

Passiert ist passiert – Teil 9<br />
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Hi Leute! <br />
Bevor ich jetzt noch lange Reden halte, fange ich diesmal lieber gleich mit dem FF an. <br />
Also dann, viel Spaß beim lesen. <br />
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Teil 9:<br />
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Ein Klingeln. <br />
Das Bild von Vegeta, das Bulma vor Augen hatte, verschwamm und dann war nur noch alles schwarz. Sie wusste nicht, wo sie war. <br />
Ein erneutes Klingeln. <br />
Langsam kam sie wieder zu sich und öffnete die Augen. Zuerst war noch alles verschwommen, doch als dann alles klarer wurde, sah sie, dass sie auf dem Boden in ihrem Zimmer lag. Ihr Gesicht fühlte sich ganz trocken an und spannte von den getrockneten Tränen. Die Sonne schien ins Zimmer und blendete sie. Sie hatte restlichen Abend und die ganze Nacht durchgeschlafen, so erschöpft war sie gewesen. <br />
Wieder ein Klingeln. <br />
Langsam stand sie auf, ihr Knochen schmerzten von dem ungemütlichen Boden, und bewegte sich auf ihren Schreibtisch zu. Das Telefon klingelte. Immer noch etwas benommen hob sie ab und brachte nur ein kurzes „Ja?“ heraus. Doch mit einem Schlag war sie wieder ganz da. Am anderen Ende war ihr Arzt: „Also, ich habe jetzt die Testergebnisse vorliegen. Der Tag der Befruchtung war vor ungefähr 2 Wochen, plus oder minus 1 Tag.“ „Ist das auch genau, oder nur so ungefähr?“ „Fast genau. Mit den heutigen Methoden kann man es fast bis auf den Tag genau herausfinden.“ <br />
Doch Bulma hörte dem Arzt schon gar nicht mehr richtig zu. In sekundenschnelle rechnete sie zurück. Erleichterung machte sich in ihr breit. Das mit Son-Goku war vor 1 ½ Wochen, das hieß, das nur Vegeta der Vater sein konnte. Bulma atmete erleichtert auf. Ihr fiel ein Stein von Herzen. Doch als ihr Vegetas Namen in den Sinn kam, wurden ihr auch wieder alle Ereignisse des gestrigen Tages ins Gedächtnis gerufen. Von einer Sekunde auf die andere war die Erleichterung in ihr wieder verschwunden und Schmerz bohrte sich wieder in ihr Herz. <br />
„Hallo, sind Sie noch dran?“ da der Arzt keinen Ton mehr von Bulma gehört hatte, war er sich nicht mehr so sicher, ob sie überhaupt noch da war. <br />
„Ja, ja natürlich.“ Bulma versuchte, sich so gut wie möglich zusammen zu reißen, damit er nicht merkte, wie schlecht es ihr wieder ging, „Ich hab nur gerade zurückgerechnet.“ „Und? Ich hoffe doch, dass die Tests Ihnen helfen konnten.“ „Ja, ja. Der Richtige ist der Vater.“ „das freut mich für Sie. Aber trotzdem hoffe ich, dass so etwas nicht mehr vorkommt. Ich hoffe, Sie haben aus dem Fehler gelernt.“ „Ja, sehr sogar.“ „Na dann, dann will ich Sie nicht länger stören. Auf Wiederhören und viel Glück noch.“ „Danke. Wiederhören.“ Bulma legte auf, dann sank sie wieder auf den Boden. Vegeta war zwar glücklicherweise der Vater ihres Kindes, aber den hatte sie jetzt wohl für immer verloren. Er würde ihr das doch nie verzeihen. Ihre Augen füllten sich mit Tränen. Sie schaute zu ihrem Bett. Es sah immer noch genauso aus wie am Tag zuvor, niemand hatte darin gelegen. Aber was hatte sie auch anderes erwartet? Dachte sie etwa im Ernst, er wäre wieder zurückgekommen? Aber wo war er dann? Sie musste dringend mit ihm reden, ihm alles erklären, sie wollte ihn einfach nicht verlieren. Mit Tränen verschmiertem Gesicht machte sie sich auf die Suche nach ihm und ihr war es in diesem Moment auch scheiß egal, ob sie jemand, egal ob es jetzt Trunks oder einer der Angestellten wäre, so sah, sie wollte einfach nur zu ihm, zu dem Mann, den sie von ganzem Herzen liebte und ohne den sie nicht leben konnte, zu Vegeta. <br />
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Vegeta lag total fertig und kaputt im GR. Er war total verschwitzt und atmete schwer. Die ganze Nacht hatte er trainiert, nicht einmal aufgehört. Er war am Ende. Aber so hatte er wenigstens für die paar Stunden Bulma vergessen können und nicht daran gedacht, was sie ihm erzählt hatte. Erst wollte er nur trainieren, um seine Wut und seine Enttäuschung über Bulma rauszulassen, doch mit der Zeit verschwanden diese Gedanken aus seinem Kopf und er dachte nur noch an Training, Training und nochmals Training, so wie damals, als er gerade erst in die CC eingezogen war. <br />
Doch als er jetzt so dalag, schoben sich wieder die Geschehnisse des vorherigen Abends in seinen Kopf und er hatte keine Kraft mehr, sich dagegen zu wehren. ’Verdammt, Bulma!’ Vegeta ballte seine Fäuste und schlug so fest es noch ging auf den Boden, ’Warum hast du das getan?!’ <br />
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Vegeta bemerkte nicht, dass er von seinem Sohn beobachtet wurde. Trunks stand vor dem GR und schaute zum Fenster rein. ’Was hat Papa denn? Er sieht gar nicht gut aus. Er sieht aus, als hätte er die ganze Nacht durch trainiert, aber warum denn das?’ <br />
Plötzlich trat Bulma hinter Trunks. Nachdem sie Vegeta erst in der Küche und im Wohnzimmer gesucht hatte und er dort nicht war, konnte sie sich nur noch vorstellen, dass er im GR ist. <br />
Trunks bemerkte sofort die verweinten Augen seiner Mutter. „Mama, was.....?“ „Geh bitte.“ „Was? Warum?“ „Trunks, bitte!“ Bulmas Stimme wurde lauter, „Geh!“ „O...OK.“ Trunks verschwand, ’Was haben die denn nur alle? Hier stimmt doch was nicht.’ <br />
Bulma wollte die Tür zum GR aufmachen, doch sie zögerte. Sie hatte Angst davor, dass Vegeta sie nicht mal beachten und sie vielleicht wieder einfach nur stehen lassen würde. Doch dann holte sie tief Luft und ging hinein. Vegeta hörte sofort, dass sie den Raum betrat. Er stand auf, so gut es ging, drehte sich aber mit dem Rücken zu ihr. „Was willst du?“ „Mit dir reden.“ „Ich aber nicht mit dir.“ „Ich will dir aber alles erklären. Bitte Vegeta, hör mir zu.“ „Warum sollte ich?“ <br />
Doch Bulma beachtete diese Frage gar nicht. „Ich wollte das nicht, das musst du mir glauben. Es tut mir alles so schrecklich leid, ich wollte das nicht, aber es ist einfach passiert.“ Bulma machte eine Pause, dass Vegeta was sagen konnte, aber der blieb ruhig. Sie starrte seinen Rücken an, um zu schauen, ob er nicht doch irgendeine Regung von sich gab, doch nichts, also sprach sie weiter, „Ich hab mich danach auch total schrecklich gefühlt. Ich hab mich die ganze Zeit damit rumgequält, weil ich nicht wusste, wie ich es dir sagen soll. Und Son-Goku geht es auch nicht besser. Er bereut es genauso, wie ich.“ Wieder eine Pause und wieder keine Regung von Vegeta. „Bitte Vegeta, sag doch was.“ „Was ist mit dem Kind? Ist er der Vater?“ „Nein, ist er nicht. Das bist du.“ „Ach ja, bist du dir da sicher?“ Vegeta sprach ganz ruhig. <br />
„Ich weiß es.“ <br />
Wieder gab Vegeta keinen Ton von sich. <br />
„Vegeta bitte verzeih mir. Ich liebe dich und ich will dich nicht verlieren.“ „Ich soll dir verzeihen?!“ Vegetas Stimme wurde jetzt lauter. Er drehte sich zu ihr. In seinen Augen sah sie Enttäuschung, Wut und Trauer, „Du hast mich betrogen und das soll ich dir auch noch verzeihen?! Weißt du eigentlich, wie enttäuscht ich von dir bin.“ Vegeta schrie jetzt schon fast, „Nein, verzeihen tu ich dir das nicht so schnell, vergiss es.“ Er wurde wieder ruhiger, „Ich muss mir erst mal überlegen, ob ich dir überhaupt je wieder vertrauen kann.“ Er ging, ohne Bulma auch nur noch einmal anzuschauen, an ihr vorbei, „Vorerst will ich dich auf jedenfall nicht mehr sehen. Ich gehe.“ „Was?! Nein! Vegeta, bitte nicht!“ Bulma wollte Vegeta hinterher rennen, doch er knallte ihr die Tür vor der Nase zu. „Nein!!!“ aus Wut und Verzweiflung schlug sie gegen die Tür und rutschte dann schließlich an ihr hinunter auf den Boden. Er konnte doch nicht einfach gehen und sie alleine lassen. Was sollte sie denn dann tun? „Ich will dich nicht verlieren.“ Sie wollte schreien, aber es kam kein Ton raus. Sie konnte nur ihre Lippen bewegen.<br />
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Trunks wunderte sich immer noch über das Verhalten seiner Eltern. Was hatten sie denn nur? Vielleicht sollte er mal seinen Vater fragen, wenn es ihm seine Mutter schon nicht sagen wollte. Er verließ sein Zimmer und traf auch prompt auf Vegeta. „Du Papa, was.....“ Doch Vegeta ging einfach an ihm vorbei ins Schlafzimmer. Trunks folgte ihm. „Könntet ihr mir vielleicht mal zuhören? Ich will doch nur wissen, was mit euch los ist?“ „Frag deine Mutter und lass mich in Ruhe!“ Vegeta schnappte sich eine Tasche und packte ein paar Klamotten zusammen. <br />
„Warum packst du?“ „Weil ich für eine Weile von hier weggehe, um über ein paar Sachen nachzudenken.“ „Über was denn?“ „Ich sagte vorhin schon mal, frag deine Mutter.“ Und damit war Vegeta wieder aus dem Schlafzimmer verschwunden und verließ die CC. <br />
Trunks machte sich sofort auf die Suche nach seiner Mutter. Er spürte ihre Aura im GR. Als er dort ankam, lag sie immer noch weinend und schluchzend auf dem Boden. Sofort nahm er sie in den Arm. „Mama, was hast du denn? Warum weinst du? Und warum will Papa weggehen?“ <br />
Bulma schlang ihre Arme um ihren Sohn und drückte ihn fest an sich. „Oh Trunks. Ich hab einen riesen Fehler gemacht.“ „Und deswegen will Papa gehen?“ <br />
Bulma nickte. „Aber woher weißt du das denn?“ „Ich hab gesehen, wie er ein paar Klamotten eingepackt hat. Und als ich ihn fragte, warum er das macht, hat er gemeint, dass er weggeht, um über etwas nachzudenken. Bitte hör auf zu weinen, Mama. Er kommt doch wieder zurück, oder?“ „ich hoffe es Trunks, ich hoffe es.“ <br />
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Fortsetzung folgt.... <br />
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So, das war Teil 9. Son-Gokus Beichte kam diesmal doch noch nicht, aber dafür nächstes mal. Dann ist auch er endlich mal dran, alles zu beichten. <br />
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Also bis zum 10. Teil, <br />
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eure Chichi_17 <br />
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