Fanfic: Kristalle des Lichts 6 - 8

Baata wollte gerade etwas sagen, Jeice schüttelte jedoch kaum merklich den Kopf und Baata schwieg. &quot;Wie viele Wünsche sind jetzt noch über?&quot; fragte er sanft nach. &quot;Nur noch einer.&quot; war die prompte Antwort. Sie war vollkommen hilflos. Sie konnte ihn nicht mehr belügen, selbst wenn sie es gewollt hätte. &quot;Es wäre schön, wenn wir auch unsterblich sein könnten.&quot; Melikae nickte und bat den Drachen die 5 der Ginyu-Force auch noch unsterblich zu machen. Zu spät erst verstand sie, was das bedeutete. Sie wusste, dass dies ein Fehler war, der nun nicht rückgängig zu machen war. Das schlimmste war noch, dass er von ihren Gefühlen wusste. Tief in ihrem Herzen wusste sie, dass er sie niemals wirklich lieben würde - aber er würde ihre Gefühle ausnutzen.<br />
Noch konnte sie ja nicht ahnen, was sie wirklich angerichtet haben sollte.<br />
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Die Offenbarung<br />
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Langsam drehte sich Melikae um. Nun hatte sie doch Angst bekommen. Sie wollte weg. Daher versuchte sie sich heimlich davonzuschleichen. Leider blieb dies nicht unbemerkt. &quot;Hey! Wo willst du denn hin? Möchtest du nicht lieber bei mir bleiben?&quot; Melikaes Herz setzte einen Moment aus um dann in einem schnellen Tempo weiter zu rasen. Sie war wie erstarrt und konnte sich selbst nicht einmal mehr umdrehen. Ginyu, Rikuum, Baata und Guldo fingen an zu lachen. <br />
Tränen standen ihr in den Augen. Warum nur waren sie so gemein. Zu ihrem Unglück stimmte Jeice auch noch in das Lachen ein. Melikae lief weg. Die Tränen liefen längst schon an ihrem Gesicht herab. Sie sollte ihn hassen, konnte es aus bestimmten Gründen aber nicht. &gt;Warum? Warum hat auch er mich ausgelacht? Vielleicht...Egal. Ich muss mit Sam und Chantra reden. Es ist wichtig.&lt;<br />
Da hielt sie jemand fest und legte die Arme von hinten um ihre Hüfte. Sie versuchte sich zu befreien, als sie die – jetzt wieder ruhige – Stimme von Jeice hörte. &quot;Beruhige dich, Kleine. Wir hätten nicht lachen sollen. Das war unfair dir gegenüber. Vor allem nach dem du so viel für uns gemacht hast. Könntest du mir vielleicht noch einen Gefallen tun?&quot;<br />
Sie spürte, wie er ihren Nacken küsste. Ihr Körper erschauerte. Wie sollte sie sich gegen jemanden wehren, der sie bei jeder Berührung so hilflos machte und sie kontrollieren konnte? &quot;Um was geht es denn?&quot; fragte sie zaghaft, leise und noch ein wenig ängstlich. &quot;Du hast doch nicht noch immer Angst vor mir, oder?&quot; Er klang etwas spöttisch, aber nicht böse. &quot;Solange du dich nicht gegen mich stellst, wird dir auch nichts geschehen. Aber um auf deine Frage zurückzukommen. Ich wollte dich eigentlich nur bitten, vorerst mit niemanden über uns zu sprechen.&quot; – &quot;Warum?&quot; – &quot;Nur so. Sag mal, wer lebt denn noch von denen auf Namek?&quot; Melikae schluckte. Sie wollten also Rache. Jetzt konnte sie aber auch nichts mehr dagegen unternehmen. So ein Mist. &quot;Son Gohan, Vegeta und Bulma.&quot; Sie schwieg.<br />
Jeice lächelte hinter dem Rücken des Mädchens. Die Kleine verriet ihm alles, was er wollte. Mehr konnte er doch gar nicht verlangen. Eine seiner Hände wanderte nach oben bis zu ihrer Brust. Melikae wurde panisch. Sie wehrte sich gegen Jeice, der sie auch sofort losließ. &quot;Was ist denn nun los?&quot; fragte er verwirrt. &quot;Ich möchte das nicht. Das geht mir absolut noch zu weit. Außerdem habe...ich...Angst davor.&quot; Den letzten Satz hatte sie ganz leise gesagt. Jeice hatte ihn jedoch trotzdem mitbekommen. Jeice sah ihr in die Augen, zuckte mit den Achseln, drehte sich um und ging ohne ein weiteres Wort davon. &gt;Was hat sie denn jetzt schon wieder. Die anderen Frauen mit denen ich auf anderen Planeten herumgemacht haben, sind von Anfang an mit mir ins Bett gegangen. Allerdings habe ich sie umgebracht, sobald sie schwanger waren. Na, auch egal. Sie wird alles für mich machen. Egal was. Etwas Zeit lasse ich der Kleinen noch. Am Ende landet sie sowieso mit mir im Bett. Und wenn sie nicht möchte, werde ich sie mit Erpressung dazu bringen.&lt; Er grinste fies. &gt;Ich muss einfach darauf achten, sie nicht zu sehr zu verletzen.&lt;<br />
Ganz plötzlich aber drehte er sich noch einmal um. &quot;Wie oft können die Dragonballs eigentlich Wünsche erfüllen? Und wie ruft man nun diesen Drachen?&quot; Melikae wich seinem Blick aus. Man kann Shenlong nur einmal im Jahr rufen. In einem Jahr könnt ihr die Kugeln wieder benutzen. Wie ihr den Drachen ruft, kann ich dir dann ja auch sagen.&quot;<br />
Jeice nickte und ging zu den anderen Der Ginyu Force zurück.<br />
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&gt;Na toll! Wie sich das schon anhört. Der muss mich jetzt wohl echt für ein Kind oder für total blöd halten.&lt; Bei dieser Überlegung wurde Melikae wieder rot. Sie war verlegen. &gt;Warum weiß ich nicht, was ich nun machen soll?&lt; Sie entschied sich einen Umweg einzuschlagen. Um nach Hause zu kommen, musste sie die gleiche Richtung wie Jeice wählen. Da sie ihm aber momentan nicht mehr begegnen wollte, entschied sie sich für die entgegengesetzte Richtung.<br />
&gt;Und was nun? Eigentlich habe ich ihm ja nicht versprochen mit niemandem zu reden. Aber irgendwie muss ich mit irgendwem reden. Vorerst wohl am besten mit Shira. Hoffentlich weiß sie Rat.&lt;<br />
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&quot;Ab wann kann man die Dragonballs jetzt wieder einsetzen?&quot; fragte Baata. &quot;Erst wieder in einem Jahr.&quot; gab Jeice kurz angebunden zur Antwort. &quot;Und was machen wir nun? Ich meine, wo gehen wir so lange hin?&quot; mischte sich nun auch Guldo in das Gespräch. &quot;Vorerst verstecken wir uns in der Nähe. Ich versuche dann herauszufinden, wo sich diese Melikae befindet. Und dann müssen wir mal sehen, wo wir wohnen.&quot; meinte Jeice. Ginyu und Rikuum nickten nur. So suchten sie sich ein Versteck.<br />
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Melikae schellte bei Bulma. Schon wieder öffnete ihr Vegeta. Das konnte doch nicht sein. Ausgerechnet wo sie gerade ihn nicht ausstehen konnte. Trotzdem blieb sie freundlich. &quot;Hallo, Vegeta. Weißt du, ob Shira da ist?&quot; Vegeta spürte sofort, dass mit Melikae etwas nicht stimmte und entschied sich sie zu beobachten. &gt;Was ist denn jetzt kaputt? Sonst ist sie doch auch nicht so freundlich – zumindest mir gegenüber nicht.&lt;<br />
&quot;Keine Ahnung. Da musst du Bulma fragen.&quot; Er ließ sie ein. &quot;Du findest sie in der Werkstatt.&quot; Er wollte gerade gehen, da fiel ihm noch etwas ein. &quot;Weißt du vielleicht, wo der Dragon Radar ist?&quot; Melikae schüttelte den Kopf und verschwand Richtung Werkstatt. Ihm konnte sie schlecht die Wahrheit sagen. Wahrscheinlich würde er sie umbringen. &gt;Er hat mich so seltsam angesehen. Ob er etwas gemerkt hat? Oder ahnt er, dass ich ihm etwas verheimliche?&lt; Sie fühlte sich unsicher. Dann stand sie vor der Werkstatt. Dort befanden sich außer Bulma auch noch Shirana, Chantra und ein junger Mann. Bulma sah auf. &quot;Hallo, Mel. Was führt dich denn hierher?&quot; – &quot;Hallo alle zusammen, hallo Bulma.&quot; Der junge Mann sah auf. &quot;Hallo du alleine.&quot; gab er spöttisch zurück. Melikae sah kurz in seine Richtung und lächelte schwach. &quot;Bulma, darf ich dir Shira entführen? Ich muss wirklich dringend mit ihr sprechen.&quot; – &quot;Klar. Kein Problem. Sprich sie ruhig an.&quot; Damit war Bulma wieder dabei irgendetwas zusammenzubauen. Melikae ging zu Shira. &quot;Hast du gerade Zeit für mich? Ich habe ziemlichen Mist gebaut und muss mit jemandem sprechen.&quot; Shira spürte die Nervosität ihrer Freundin und blieb ruhig. &quot;Lass uns draußen darüber sprechen.&quot; Draußen erzählte ihr Melikae was in der letzten Stunde geschehen war.<br />
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Vegeta hatte erst Melikae, danach auch Shira beobachtet. Dabei hatte er ihrem Gespräch gelauscht. &gt;Was hatte sie gerade gesagt? Das konnte doch nicht war sein! Wie konnte sie die Ginyu Force ins Leben holen? Gut, das ist ja noch nicht mal das größte Problem. Jetzt sind sie aber auch noch unsterblich.&lt; Er ging zu den beiden Mädchen. Shirana hielt ihrer Freundin auch gerade eine Standpauke. Aber tief im Innern überlegte sie fieberhaft nach einem Ausweg. Sie wusste wozu ein unglücklich verliebtes Mädchen imstande war.<br />
&quot;SAG MAL, BIST DU NUN TOTAL ÜBERGESCHNAPPT? WIE KONNTEST DU SIE INS LEBEN HOLEN ODER IHNEN EWIGES LEBEN VERLEIHEN? SO BLÖD KANNST DOCH SELBST DU NICHT SEIN!&quot; Er war wütend. Momentan war sich Melikae nicht so sicher, ob Vegeta nicht gleich einen Mord begehen würde. Wütend genug war er ja. Sie konnte ihm nicht antworten. Tief in ihrem Innern wusste sie, dass er Recht hatte. Aber sie würde es sich nicht eingestehen. Trotzdem. &quot;Sorry, Vegeta. Ich weiß inzwischen selbst, dass es ein Fehler war. Ich wollte sie doch nicht unsterblich machen. Jeice hat mich aber dazu gezwungen.&quot; Vegeta konnte sich nur mühsam beherrschen. Er ging in die Werkstatt und holte Chantra. Sam wurde telepatisch benachrichtigt. Alle trafen sich bei Son Gohan.<br />
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In der Zwischenzeit hatte Jeice herausgefunden, dass Melikae eine Arztpraxis besaß und war dort hingeflogen. Ein junger Mann kam ihm entgegen. &quot;Guten Tag. Kann ich Ihnen helfen?&quot; fragte Marco freundlich. &quot;Ist Mel zufällig da?&quot; fragte Jeice kühl. Marco war verwirrt. &gt;Wer ist denn bloß dieser Typ und woher kennt er meine Mel?&lt; &quot;Nein. Sie ist nicht hier. Wieso, wenn ich fragen darf?&quot; Jeice spießte ihn mit Blicken regelrecht auf. &quot;Das geht dich gar nichts an! Ich will mit ihr sprechen. Sieh zu, dass sie hierher kommt! Aber wehe du erwähnst mich!&quot; Marco ließ sich nicht so einfach einschüchtern. &quot;Und wenn nicht?&quot; Jeice sah sich um und jagte kurzerhand einen der Stühle im Wartezimmer in die Luft. Diesmal wurde Marco blass. Dieser Typ war unheimlich. &quot;Was soll ich denn sagen?&quot;