Fanfic: Veränderungen im Leben- Teil 5
Kapitel: Veränderungen im Leben- Teil 5
Hallo ihr. Der Teil kommt etwas verspätet, aber nun ist er ja da ;). In der Mitte wirds wieder bissel mehrPferd, aber ist nur kurz, für ale, die damit nichts anfangen können. Pferde spielen (spielten)aber in meinem Leben ne Rolle, daher wollte ich da Pferde mit rein bringen^^.<br />
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@Beji<br />
Danke für den lieben Kommi! Hat mich sehr gefreut. Ja, vor 11 Jahren ist etwas passiert, das stimmt. Daher noch immer Albträume. Ihr Bitbeast hat sie auch schon länger, ich glaube, das waren 13 Jahre, wenn ich mich nicht verrechnet habe. Ich schaue es nochmal nach. Was aber passiert war und warum es sie so prägte, wird noch nicht verraten :D<br />
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@ Vegeta W17 <br />
War diesmal nicht so schnell^^, dafür kommt schon am WE der nächste Teil. Habe ja eigentlich schon einiges in Word vorgeschrieben, aber bessere das immer aus und so. <br />
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Grüsse an alle, die das noch lesen und mich kennen. Kuss für Sven;)<br />
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Teil 5- Einsehungen<br />
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Lyn hatte Kai am Morgen beim Frühstücken aufgeschreckt und er wollte der Sache einfach auf den Grund gehen, erfahren, wer sie ist, ob sie etwas verbarg. Dies ging allerdings nach hinten los, sie ließ sich gar nicht einschüchtern. Das imponierte ihm, sie wirkte äußerlich völlig ruhig und vor allem, sie blieb sachlich! Er kannte nur Mädchen, die gleich anfingen zu kreischen oder zu weinen, die kindisch waren oder ihn nur anhimmelten. Er hasste es, ein Mädchenschwarm zu sein, er wusste nicht, was er damit anfangen sollte. Er ließ kaum ein Mädchen an sich ran, schon gar nicht, wenn er merkte, dass es in ihn verliebt war. Ray war da anders. Er war einfach ein netter Typ, der aufgeschlossen war, flirtete und auch schon eine Beziehung gehabt hatte. Kai wusste, dass er noch nicht bereit für so etwas war, nicht bei diesem Angebot an kreischenden Mädels. Doch fühlte er vorhin ein seltsam vertrautes Gefühl, als er so vor Lyn stand. <br />
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Ein Gefühl, dass er schon in einem Traum hatte, wo ihm eine Schattenumhüllte Person begegnete. Er konnte die Gestalt nicht erkennen, es war schattig und hell zugleich. Es war so warm, so vertraut, kam ihm bekannt vor. Er fühlte sich fast wie geborgen, in dieser Wärme. Es irritierte ihn, dass er so fühlte und das Lyn dies ausgelöst hatte. Trotzdem war Kai irgendwie sauer, dass sie ihm herausfordernd gegenüber stand. Der selbstüberzeugte BladeBreaker war andere Reaktionen wegen seines Auftretens gewöhnt. Er erinnerte sich, als sie ihn grade Freundchen nannte, da war er schon ziemlich perplex. Das knickte ihn, dass jemand so respektlos ihm gegenüber war. So etwas hatte noch kein Mädchen zu ihm gesagt. Sie hatte seine tief vergrabenen Gefühle angesprochen, als sie ihm sagte, dass er doch nicht beider Leben noch verkomplizieren sollte. <br />
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War das so? Machte er es noch komplizierter? Nein! Aufgrund der erlebten Dinge wusste er, dass zu Leben einfach kompliziert ist und man jederzeit reingelegt werden konnte. Was er ebenfalls wusste war, dass die Vergangenheit ein Teil von ihm ist und einfach dazu gehörte. Sie abzuschütteln, wie ein Hund das Wasser aus dem Fell, war nicht möglich. Trotzig warf er den Kopf in den Nacken und straffte die Schultern. Ihr Satz „Ich will darauf hinaus, dass du mich ja auch nicht kennst, ergo: Nichts über mich weißt und mich vielleicht erst mal kennen lernen solltest, bevor du mich als Lügnerin betitelst!“, ging ihm nicht mehr aus dem Kopf. Vielleicht war er doch zu grob gewesen? Nein! Er nahm sich einfach dieses Recht raus, misstrauisch zu sein und danach zu handeln! Das was er erlebte, es förmlich erleben musste, weil er da mit hinein gezogen wurde, ließ ihn so denken und fühlen, so handeln. <br />
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Der großgewachsene Blader rollte mit den Augen und stemmte die Hände in die Hüfte. Er sah sie grade aus dem Stall mit der trächtigen Stute kommen. Wie sie ruhig auf sie einwirkte, ihren Bauch streichelte, ihr die Beine kühlte und immer wieder fröhlich mit der Stute sprach. Sie liebt Tiere, dachte er, und kümmert sich so leidenschaftlich darum. Er sah Lyn an. Sah ihr Lächeln mit strahlend weißen Zähnen, ihre Hände, die so zart berührten, ihre Augen, die so funkelten. Wobei er bei ihr auch einen dunklen Schleier vermutete, denn was sie sagte, hörte sich an, als spräche sie aus Erfahrung. Als kenne sie die Seele, nicht nur oberflächlich, sondern wirklich. Mit all den Abgründen, Höhen und Empfindungen. Aber vor allem die Abgründe? <br />
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Ach Quatsch, dachte der stolze, ungewollte Mädchenschwarm, was sollte sie schon an seelischen Disputen kennen? In dieser Umgebung aufgewachsen, dieser schönen Landschaft, tut das, was ihr am meisten bedeutet und studiert einen Beruf, der ihr wichtig ist. Was sollte sie geistig beschäftigen und nachdenklich stimmen? Es war sicher nur Zufall, dass sie etwas sagte, was er nur zu gut kannte. Er fasste einen Entschluss. Er wollte noch mal mit ihr reden. Vor allem aber über das Gespräch grade. Er wollte Klarheit haben, doch richtig gehandelt zu haben. Und dann war da diese Wärme, wie aus dem Traum. Was löste sie aus und warum kam es grade bei ihr? Er ging zurück zum Garten, wo die anderen bladeten.<br />
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Ich sah Kai da stehen, stolz den Kopf in den Nacken geworfen. Er sah aus, als wenn er nachdachte. Wahrscheinlich über grade. Mir konnte es egal sein, ich kümmerte mich lieber um Elisa. Ich kühlte ihr die Beine und sprach beruhigend auf sie ein, während ihr das kalte Nass die Beine hinunter floss. „Ich kann mir aussuchen, ob ich Kinder möchte oder nicht. Über euch Pferde bestimmt bei aller Liebe immer noch der Mensch“, sagte ich zu der Fuchsstute. „Jetzt kann ich es dir nur so angenehm wie möglich machen, meine Süße.“ Ich striegelte ein wenig ihr Fell und führte sie zu der nah gelegenen Koppel, wo sie etwas grasen durfte. Als ich zurück kam, war Kai fort. <br />
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Ich holte Lolandri von der Weide und machte sie Reitfertig. Ich merkte schon jetzt, dass die junge Dame heute sehr nervös war. Vielleicht saß ihr das Gewitter noch in den Knochen? Ich ritt ein paar Runden Schritt und trabte schließlich an. Lola versuchte die ganze Zeit auszubrechen und schneller zu werden. Ich musste ganz schön dagegen kämpfen und versuchte sie in einen Arbeitstrab zu bringen. Sie beruhigte sich bald und ich galoppierte an. Plötzlich surrte es in der Luft und etwas kleines flog schnell vor uns vorbei. Lola stieg und ich schloss meine Schenkel fester an den Sattel. Es war ihr ziemlich egal, dass ich auf ihr saß! Oh oh, konnte ich nur noch denken, als wir auf die Bande zugaloppierten. Sie sprang ab und ich klammerte mich noch fester an sie. Was ein Sprung, strahlte ich. Ich wusste, dass sie das drauf hat! Wir liefen nun auf einer der unbenutzten Weiden und hier gelang es mir, sie durchzuparieren und in den Schritt zu bewegen. Sie prustete und stampfte mit den Beinen auf, schüttelte ihre Mähne und beruhigte sich langsam. Ich ritt gemächlich zum Sandplatz zurück. Dort hatten sich die Jungen schon mit schuldbewusster Miene versammelt und guckten mich erschrocken und verschämt zugleich an. <br />
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„Schon gut, Leute“, rief ich, „es ist ja zum Glück nichts passiert! Die Teile können nun mal richtig weit fliegen!“ Sie entschuldigten sich lautstark und waren ganz beeindruckt davon, wie Lola über den Zaun sprang. Ich klopfte Lolandri den schweißnassen Hals mit der langen, weichen Mähne. „So Süße, unser Kampf geht weiter!“, scherzte ich. Ich ritt sie noch eine halbe Stunde, dann brachte ich sie auf ihre Weide und holte Elisa wieder in die Box zurück. Zuviel frisches Gras war jetzt nicht mehr gut für sie. Als ich aus dem Stall trat, kamen Ray und Max auf mich zu. „Wir haben dir zugesehen beim reiten.“, sagte Max strahlend. „Ja, das ist richtig klasse, wie du es fertig bringst, dass sie auf dich hört und macht, was du von ihr verlangst, ohne das man groß etwas sieht “. Ich runzelte die Stirn und sagte: „In erster Linie geht es ja nicht darum, dass sie etwas macht, was ich befehle, ich gebe nur etwas vor, dem sie folgt. Wenn sie keine Lust hat, dann muss ich es lassen, gibt es ja auch bei Tieren, wie bei Menschen, dann kann man zu nichts zwingen.“ Ray und Max nickten interessiert. „Was ist, wollt ihr heute Nachmittag auch mal reiten?“ fragte ich zwinkernd. Einstimmig antworteten beide, sie hätten Angst, dass ihnen so etwas passiert, wie mir vorhin. „Quatsch“, sagte ich, „ihr bekommt ein total liebes Pony, da könnt ihr auch nicht tief fallen!“ Ich lachte . Als ich mich umdrehte, stand der stolze Schalträger lässig an eine Mauer gelehnt da und schaute uns an. Ich erwiderte seinen Blick und ging dann ins Haus, um mich zu duschen.<br />
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Kai hatte ebenfalls alles mitangesehen und war angenehm überrascht, wie sie mit dem Pferd und der Situation zurecht kam und vor allem, dass sie sich oben gehalten hatte. Andere Mädchen wären wahrscheinlich schreiend davon gerannt und hätten sich nie wieder in die Nähe eines Pferdes gewagt. Deswegen schaute er sie nachdenklich an. Sie nahm das auch noch mit Humor, hatte keine Angst, das etwas schlimmes hätte passieren können. Wahrscheinlich war sie solche Ausbrüche gewohnt. Pferde sind nun mal komplexe Lebewesen, wie andere auch und reagieren dennoch nach ihren Instinkten. Ihn selber würde es unruhig machen, wenn er etwas nicht unter Kontrolle hatte. Er liebte die Beherrschung, vor allem die Selbstbeherrschung und die Macht, die davon ausging. Die Macht, sich zu kontrollieren, nicht berechenbar zu sein, Gedanken zu verschweigen, seinen Gegenüber im Dunkeln tappen zu lassen und dann, wie ein Dolch blutig in die Eingeweide sticht, etwas zu tun, was schadet und einen Vorteil ausspielt. Kai war kein Killer, der Blutdurst stillen musste, der Dolchvergleich diente ihm immer zur besseren Veranschaulichung. Beide zerstörten sie auf ihre