Fanfic: Little Romance - Die Braut des Prinzen (Der zweite fehlende Teil!!)

die ihn an der Hand genommen hat, und mit ihm am Strand spazieren war. An ihr Gesicht konnte er sich allerdings nicht mehr erinnern. Er hatte es vergessen. Nur den Sonnenuntergang hatte er nicht vergessen. Dann gab es auch noch andere Sonnenuntergänge. Unter der Herrschaft Freezer´s. Damals, in der Zeit der Kriege und Schlachten. Wo man beim Anblick eines Sonnenuntergangs nicht wusste ob man die Sonne am nächsten Tag wieder aufgehen sieht. Wehmütig senkt er den Blick. Er war so in Gedanken versunken das er Bulma nicht bemerkt die schon seit längerem bei ihm steht. Sie schaut ihn von der Seite an und überlegt was er wohl denkt. In seinem Gesicht spiegelte sich so eine Art Seelenruhe und eine gewisse Trauer. Sie fragt sich ob Einzelgänger, wie er einer ist, auch hin und wieder einsam sind. Vermutlich schon, denn sonst hätte er nicht so einen unzufriedenen, oft schon beinahe traurigen, Blick. Es war dieser Ernste Blick, der alles zu durchschauen versuchte, aber nichts von dem Preisgibt was sich dahinter abspielt. „Möchte bloß wissen was ihn ihm vorgeht?“ überlegt Bulma und nähert sich ihm ein paar Schritte. Vegeta bemerkt sie erst als sie ihn anspricht: „Schön, nicht?“ „Wie man´s nimmt.“ antwortet er ihr leise. „Ach, so ein Sonnenuntergang hat schon was!“ seufzt sie, streckt die Arme aus und streckt sich. Er schaut über die Schulter zurück zu ihr. Ihr dünnes Hemd flattert und die Sonne schimmert verführerisch auf ihrer nackten Haut. Ihr Haar, das in der Sonne glänzte, weht rhythmisch mit dem Wind. Er bemerkt wie ihr lächeln verschwindet und sie traurig zur Sonne starrt. „Der Sonnenuntergang wird auch nicht mehr derselbe sein. Früher sind wir oft her gekommen und haben ihn uns angesehen. Ich und Yamchu.“ spricht sie leise schluckend und mit Tränen in den Augen. Tränen, die glitzern und ebenso schön waren wie sie selbst. Sie verschränkt die Arme vor der Brust und schaut auf den Boden wo das lauwarme Meerwasser nun um ihre Füße streichelt. Vegeta der etwas weiter vorne Knöcheltief im Wasser steht kommt jetzt auf sie zu. Er legt seine Hand auf ihr Schulter und versucht sie auf seine Art aufzumuntern: „ Vergiss ihn! Er weiß nicht was er aufgibt. Er hat dich nicht verdient. Eines Tages, wirst du mit einem anderen an deiner Seite, den Sonnenuntergang ansehen.“ Mit diesen Worten geht er in Richtung Kame Haus davon und lässt Bulma alleine stehen. Bulma, die als er ihr die Hand auf die Schulter gelegt hatte zusammenzuckte, beginnt nun zu zittern. „Ja, du hast recht. Ich werde einen neuen Sonnenuntergang sehen. Und vielleicht stehst du dann wieder neben mir?“ flüstert sie in sich hinein und legt ihre Hand auf die Stelle wo sie seine, ansonsten so starke Hand, sanft berührt hatte. „Danke.“ murmelt sie in sich hinein. Sie beobachtet noch wie die Sonne nun ganz im Meer versinkt und ein geheimnisvolles glitzern am Horizont zurücklässt. „Was ist jetzt?! Bist du festgewachsen?! Ich will hier nicht übernachten!“ ruft Vegeta ihr ungeduldig zu, bevor er in den Flieger steigt. Bulma dreht sich um und ruft ihm lachend zu: „Jahaa! Komme schon!“ <br />
Kuririn und Muten Roshi schauen Bulma´s Raumgleiter nach, der langsam in der Ferne verschwindet. „Bulma ist echt eine starke Frau! Sie ist sogar in der Lage, einen stolzen Saiyajin wie Vegeta, zu zähmen.“ Überlegt Roshi ohne ein Wort darüber zu verlieren. Er hatte Vegeta heute die ganze Zeit über aufmerksam beobachtet. Und er schien der einzige zu sein der bemerkt hatte das sich Vegeta seit damals sehr verändert hatte. „Mh...bin mal gespannt ob aus den beiden was wird?“ fragt er sich mit so einer Art Vorahnung, nachdem Kuririn ins Haus verschwunden war. <br />
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18. Allein zu Hause<br />
„Guten Morgen, Bulma Schätzchen.“ begrüßt Mrs. Briefs, ihre Tochter, am nächsten Tag. Bulma gähnt ins Esszimmer und setzt sich an den großen, runden, Esstisch. „Na ja, geht so.“ antwortet sie ihr mit verschlafenen Augen. „Was machst du denn mit der großen Tasche?“ fragt Bulma ihre Mutter nun neugierig. „Habe ich dir nicht´s gesagt? Ich fahre für ein paar Tage weg. Du kommst doch alleine klar, oder?“ antwortet sie und sorgt sich um ihr kleines Mädchen. „Ach ja, jetzt wo du´s sagst, fällt´s mir wieder ein!“ geht Bulma nun ein Licht auf. Plötzlich hören die beiden es mächtig scheppern und Mrs. Briefs teures Porzellan in den Kästen vibriert klirrend. „Was war denn das eben?“ fragt Bulma erschrocken die das teure Porzellan schon, vor ihrem Geistigen Auge, in Scherben am Boden liegen sieht. „Ach, das ist bestimmt Vegeta. Der ist schon seit aller Früh unten im Keller.“ erzählt Mrs. Briefs. „Aha, das erklärt alles. Dieser Sturkopf!“ seufzt Bulma nervig und lümmelt auf den Tisch. „So Bulma Schätzchen, ich gehe dann mal. Du weißt ja wo alles ist. Dein Vater kommt ja auch schon in drei Tagen zurück. Tschühüs und sei schön brav.“ verabschiedet sich ihre Mutter von ihr und geht mit der Tasche durch die Tür in den Vorraum. „Ja, ja, tschüss! Ihr habt ja eh recht! Lasst mich nur alle alleine!“ jammert Bulma vor sich hin. In dem Moment kommt Vegeta ins Esszimmer. Er hält sich am Kopf, geht zum Tisch und lässt sich auf einen Stuhl fallen. „Morgen, auch schon auf?“ begrüßt er Bulma die ihm gegenüber, vor Müdigkeit, schon fast am Tisch liegt. „Was heißt hier schon?! Es ist erst acht!“ nuschelt sie in ihren Arm. „Erst?! Ich bin um die Zeit, wenn du aufstehst, schon wieder müde.“ kritisiert er sie. „Ach, lass mich halt.“ antwortet sie gleichgültig. „Was hast du denn da schon wieder?! Kannst du den nie Ruhe geben?!“ fragt sie ihn nun munter und deutet auf die rote Stelle auf seiner Stirn. „Hör auf mir auf den Zeiger zu gehn´! Heut ist echt nicht mein Tag! Erst verschlafe ich, dann knallt mir dieses Scheiß Gewicht auf den Kopf. Und nun nervst du mich auch noch mit deinem Gemecker!“ sprudelt er los, nimmt den Ellenbogen auf den Tisch und stützt sein Kinn in die Hand. „Wünschen sie Kaffee oder Tee?“ fragt ihn nun einer der Hauhaltsroboter der neben dem Tisch hin und her fährt. „An diese Dinger werde ich mich auch nie gewöhnen!“ bemerkt Vegeta gereizt und schaut dem Roboter nach, als dieser in die Küche fährt. „Tja, mit denen musst du einfach klarkommen. Mein Vater hat sie konstruiert und gebaut. Einfach Praktisch! Sie arbeiten vollkommen selbstständig. Sie sind für den gesamten Haushalt und das Kochen zuständig.“ erklärt sie begeistert. „Wie wär´s denn wenn du selber mal kochst?“ fragt er sie nun gleichgültig. Bulma sagt nichts dazu und schaut ihn nur groß an. „Aha, verstehe! Du kannst nicht kochen!“ stellt Vegeta nun grinsend fest. Bulma macht ein ernstes Gesicht und spricht herausgefordert: „So, du meinst also ich kann nicht kochen, ja?! Na, warte! Heute Abend werde ich für uns kochen!“ „Muß das sein?! Ich will nicht frühzeitig ins Gras beißen!“ erwidert er ihr geschockt. „Kneifen gilt nicht! Ihr Saiyajins seid ja, soviel ich weiß, nicht so wählerisch was das Essen angeht. Hauptsache es ist genug da!“ sprudelt sie auf ihn los. „Na, und wer weiß, vielleicht schmeckt´s dir ja sogar?“ hängt sie dem noch selbstbewusst an. „Das wird sich zeigen!“ antwortet er ihr kritisch. „Ach, und da wäre noch was!“ fährt sie nun herum. „Meine Mutter fährt für ein paar Tage weg, eine ihrer Freundinnen besuchen. Das heißt, wir sind allein zu Hause. Also benimm dich anständig! Nicht das du womöglich versuchst mich flachzulegen!“ springt Bulma von ihrem Stuhl hoch und baut sich vor Vegeta auf. „Hättest du wohl gern was?! Wofür hältst du mich denn, hä?!!“ verteidigt er sich und steht ebenfalls auf. Da bemerkt Bulma das Loch in seinem T-Shirt. Zerknirscht sieht sie in an und meint: „Typisch Mann! Kannst du eigentlich nichts ganz lassen?!“ „Was meinst du?“ fragt er sie unschuldig. „Na, das Loch da!“ fährt sie auf und zeigt auf die besagte Stelle. „Immer das gleiche mit euch Kerlen! Mußt du immer so zerlumpt rumlaufen?! Na egal, wir müssen heute sowieso Einkaufen!“ plappert sie ihn nieder. „Was heißt hier WIR ?“ forscht er mit einer bösen Vorahnung nach. „Na, du kommst natürlich mit zum Einkaufen!“ gibt sie zurück und geht schnell Richtung Tür. In einer halben Stunde gehen wir, verstanden?“ ruft sie noch zurück bevor sie in den Lift springt und nach Oben fährt um sich umzuziehen. Als Bulma verschwunden ist lässt Vegeta sich wieder auf den Stuhl fallen und bemitleidet sich selbst: „Ich fass es nicht! Sie hat mich schon wieder dran gekriegt!“ „Na, dann los! Auf geht´s!“ gibt er sich geschlagen, springt auf und macht sich ebenfalls auf den Weg nach oben um sich frisch zu machen. Er zieht die Treppe dem Lift, der Sportlichkeit halber, vor und ist trotzdem vor Bulma oben angekommen.<br />
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19. Die Shopping Tour <br />
„So da bin ich! Sorry das du so lange warten musstest!“ kommt Bulma aus der Haustür und strahlt Vegeta an der draußen auf sie gewartet hat. „Das wird aber auch Zeit! Wenn du schon meinst das ich unbedingt mit muß dann hättest du wenigstens Pünktlich sein können!“ schnauzt er sie von der Seite an. „Tut mir leid aber ich kann doch nicht ohne perfektem Styling aus dem Haus gehen.“ erklärt sie und präsentiert ihren roten Minirock und das weiße Neckholder-Top. Außerdem hast du das Bad ja so lange Blockiert!“ schiebt sie die Schuld auf ihn und hängt sich ihre kleine Schwarze Tasche über die linke Schulter. Vegeta hackt seine Daumen in die Gürtelschlaufen seiner Jean und geht nörgelnd zum Gartentor: „Ah, jetzt bin ich wieder Schuld wenn die gnädige Frau immer so lange braucht?! Aber nicht das wir ewig in der Stadt sind, kapiert?! Dazu hab´ ich echt keinen Nerv! Frag´ mich warum ich überhaupt mitkommen muß?!“ „Wärst du nicht so ein Reißteufel dann müssten wir auch keinen