Fanfic: Die Krieger WG Teil 10

Kapitel: Die Krieger WG Teil 10

Halli hallo hallöle!!!!<br />
Da sind wir wieder! Diesmal ein bisserl traurig!! Sorry!! Aber es kommen auch noch bessere Zeiten auf unsere Dbz Helden zu. Versprochen!!!<br />
Einen ganz lieben Dank an alle, die uns bis jetzt Kommis geschrieben haben. Aber natürlich auch an die, die nur gelesen haben.<br />
Mit der Zeit wird unser Schreibstil auch besser. Anfangs hatten wir nämlich nur Charakter für Charakter geschrieben und keinen vollständigen Text. Aber ihr kennt das ja: AWG = Alles wird gut!!! *gg*<br />
Viel Spaß beim lesen!<br />
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10. Kapitel<br />
Vegeta kam in die Wohnung, die er genauso leer auffand, wie er sich in seinem Inneren fühlte. „Kakarot?“ keine Antwort. Mit einem tiefen Seufzer ließ er sich auf das Bett sinken und vergrub sein Gesicht in den Händen. In seinem Unterbewusstsein spürte er ganz genau, dass irgendetwas absolut nicht stimmte. Und dieses Gefühl war fürchterlich. Es zerfraß ihn innerlich und zehrte an seinen Kräften. Er wünschte sich sehnlichst, alles einfach für eine Weile zu vergessen, um wieder einen klaren Gedanken fassen zu können. Hilflos sprang er auf und brüllte. Er war so sauer, auf sich selbst, das er sich überhaupt nicht mehr unter Kontrolle hatte. Mit einem ohrenbetäubenden Knall schlug er ein riesiges Loch in die Wand, neben dem Bett. Doch das reichte nicht, er musste sich irgendwie abreagieren. Nur blöd, das Kakarot nicht mehr da war, mit dem konnte man sich doch immer so wunderbar prügeln. Aber stören wollte er ihn nicht, er wusste, oder ahnte ja, wo er abgeblieben war. Kurz entschlossen stürmte er aus der Wohnung um sich an irgendeinem unbewohnten Ort mal so richtig auszulassen.<br />
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Nachdem Vegeta gegangen und Bulma eingeschlafen war, schlief auch Trunks neben seiner Mutter ein, bis er von der heimkommenden Bra geweckt wurde.<br />
„Maaaama! Truhunks! Ich bin wieda dahaaaa!“ sie hüpfte fröhlich die Treppen hoch.<br />
Trunks stand schnell so leise, wie möglich auf, ohne Bulma zu wecken und eilte aus dem Zimmer.<br />
„Pssst, nicht so laut Schwesterherz. Mum schläft. Sie ist krank und braucht ihre Ruhe!“ Er schob Bra Richtung Wohnzimmer.<br />
„Krank? Was hat Mami denn? Bist du ihr so sehr auf denn Keks gegangen?“ Die kleine Bra schaute ihren Bruder fragend von unten an.<br />
„Sehr witzig! Ich hab keine Zeit für so was!“ Pflaumte er seine Schwester, ungewollt barsch, an.<br />
Bra wirkte ernsthaft gekränkt. „Deshalb musst mich doch nicht so ankeifen.“<br />
Langsam ging Trunks in die Knie, um ihr besser ins Gesicht sehen zu können. „Tut mir leid, ich bin nur etwas gereizt!“ Er nahm seine kleine Schwester auf den Arm, schenkte ihr ein ehrliches Lächeln und gab ihr einen Kuss!<br />
Bra legte ihm die Arme um den Hals und lachte. „Spielen wir was?“<br />
„Klar doch Schwesterherz!“ Und er lachte, nach diesem Ereignis, das erste mal wieder richtig. Ihm war zwar nicht nach spielen, aber er hatte jetzt die Aufgabe sich um Bra, nein, sich um alles zu kümmern.<br />
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Kurz nach Mitternacht wachte Son Goku von seinem knurrenden Magen auf. Im ersten Moment fragte er sich wo er war, um ihn herum war es stockfinster. Klar, er hatte ja auch eine Decke über dem Kopf. Leise befreite er sich aus den weichen Decken und Kissen, die scheinbar überall herum lagen. Als er sich endlich aus dem Deckenberg befreit hatte, sah er Chichi tief schlafend neben ihm liegen. Sie war nur halb zugedeckt und das Mondlicht glänzte auf ihrem nackten Körper. Sie lächelte im Schlaf. Son Goku überlegte, ob er sie wecken sollte, aber er entschied sich dann doch dafür, sie schlafen zu lassen. Nötig hatte sie das jetzt. Auf Zehenspitzen schlich Son Goku aus dem Zimmer, nahm sich vorher seinen Bademantel vom Türhaken und ging in die Küche. <br />
Nach ca. sechs großen Portionen Gulasch, war er einigermaßen gesättigt und lehnte sich im Stuhl zurück. Er war mit sich und der Welt äußerst zufrieden. Plötzlich kam ihm ein Gedanke, er sah in Richtung Treppe und ging dann leise zum Kinderzimmer. Er öffnete die Tür und schaute vorsichtig hinein. Son Goten war nicht zu Hause. – Hab ich mir fast gedacht- dachte er, lachte und hoffte nur, dass der Kleine es nicht übertrieb. Von diesem Gedanken musste er beinahe laut los lachen; hatte er eigentlich vor der Nacht darüber nach gedacht, ob er es mit Chichi nicht übertrieb. Immer noch grinsend ging er zurück ins Schlafzimmer. Um sicher zu gehen, dass sie noch schlief, stellte er seine Sinne auf Auraempfang. Was er da jedoch spürte, war etwas ganz anderes, als Chichi. Eine bekannte Kraft wütete irgendwo auf der Erde. Sofort bekam er ein schlechtes Gewissen, weil er gegangen war, ohne auf Vegetas Rückkehr zu warten. Er huschte ins Schlafzimmer und zog sich in Windeseile um. Dann legte er zwei Finger an seine Stirn und –wutsch– war er verschwunden.<br />
Sekunden später tauchte er in einer gottverlassenen Gegend wieder auf und sah sich noch im letzten Augenblick um, bevor ihn ein Ki– Ball traf. Er wich aus und schaute sich um, diese Gegend war sicher mal hübsch, bevor ein gewisser Gentleman eine kraterbedeckte Wüste daraus gemacht hatte. Goku sah nach oben. Vegeta schwebte als dreifacher Super Sayjajin in der Luft und feuerte wild in alle Richtungen. –Oje, das bedeutet nichts gutes!- Goku hatte seine Aura immer noch gelöscht und schwebte langsam auf Vegeta zu. Vegeta war so in seinen Zornesausbruch vertieft, dass er ihn nicht mal bemerkte, als er beinahe neben ihm war. Kurz entschlossen machte Son Goku einen Sprung auf die dreifache Sayjajin Ebene. Zu spät bemerkte Vegeta, dass er nicht mehr alleine war. Ein kräftiger Schlag ließ ihn wie eine Kanonenkugel gen Boden rauschen. Mit einem ohrenbetäubenden Knall krachte er in einen Felsen und der Staub verschluckte ihn. Als er die Felsbrocken wieder zur Seite schob, war er wieder ein normaler Super Sayjajin. Überrascht, verärgert und ein klein bisschen froh über sein Auftauchen, sah er zu Son Goku nach oben. Dieser hatte bereits wieder schwarze Haare und kam auf ihn zu. Son Goku sah Vegeta an, dass etwas nicht stimmte, seine Augen waren gerötet, sein Körper zitterte, sein Atem ging völlig unregelmäßig und sein Gesicht spiegelte einen verzweifelten Kampf mit den Emotionen wieder. Er landete vor ihm und sah ihm ruhig ins Gesicht.<br />
„Was hast du denn hier verloren, hab ich dich vielleicht gerufen, oder was.“ Vegeta sammelte seine Energien und ließ den Flammenkranz um sich herum auflodern. „Verzieh dich!“ sein Brüllen hallte so stark durch die Felsen, dass sich einige Vorsprünge lösten und in die Tiefe stürzten.<br />
Son Goku stand nur da und sah ihn an. Nicht der kleinste Muskel rührte sich.<br />
Verwirrt und erschöpft ließ Vegeta den Energiekranz um sich erlöschen und verwandelte sich zurück in einen einfachen Sayjajin. –Bitte Kakarot, verschwinde! Und frag mich ja nicht was los ist!… Ich werd mich bestimmt nicht bei dir ausheulen, ich…man, warum haut der nicht ab?– Vegeta sah Goku verstohlen an.<br />
Einen kurzen Moment stand Goku nur so da. „Was ist passiert?“ Seine Stimme war ruhig und ernst, aber es war nicht zu überhören, dass er sich ebenfalls Sorgen machte.<br />
Nach einer Weile brachte Vegeta ein knappes, sehr leises „Weiß nich’.“ hervor und starrte seine Füße an.<br />
Goku machte vorsichtig einen Schritt auf ihn zu. Zögernd legte er Vegeta eine Hand an dessen Arm. „Geht es Bulma gut?“<br />
Vegetas Augen weiteten sich und all die Gedanken, die er in den letzten Stunden zu verdrängen versucht hatte, brachen wie eine Sturmflut über ihn herein. Seine Beine gaben nach, er sackte in sich zusammen und verlor das Bewusstsein.<br />
Goku fing ihn auf, bevor er auf dem Boden aufschlug. Vorsichtig legte er ihn auf den Boden. „Tja, und jetzt?“ Nach kurzem Überlegen legte er eine Hand auf Vegetas Schulter und im nächsten Moment befand er sich wieder bei sich zu Hause vor der Schlafzimmertür. Er nahm Vegeta vorsichtig auf die Schulter, trug ihn ins Wohnzimmer und legte ihn auf das große Sofa. Der Kamin war inzwischen runtergebrannt, also deckte er ihn mit einer dicken Daunendecke zu. Son Goku stand neben dem Sofa und kratzte sich am Kopf, er betrachtete den schlafenden Vegeta. Ein Lächeln huschte über sein Gesicht. Er war froh, dass er von Anfang an Recht gehabt hatte und Vegeta doch nicht so ein riesen Arschloch war, wie er immer tat.<br />
Son Goku legte wieder seine Finger an die Stirn und sofort war er verschwunden.<br />
Trunks lag mit seiner Schwester im Wohnzimmer auf der Couch und schlief. Bra lag zusammen gerollt an der Seite ihres Bruders, hatte ihren Daumen im Mund und sabberte leicht auf Trunks Shirt. Neben ihnen tauchte Son Goku auf. Er sah sich um und grinste über den Anblick der zwei Kleinen, doch Trunks` Schlaf sah nicht sehr friedlich aus. Seine Augen waren beinahe zu gekniffen und sein Mund war alles andere als entspannt. Besorgt wandte Goku sich ab und ging auf die Treppe zu. Leise öffnete er die Tür zu Bulmas Zimmer. Sie lag fest zugedeckt in ihrem Bett und schlief. Er konnte ihr Gesicht nicht sehen, aber er spürte, dass es ihr nicht gut ging. Vorsichtig strich er ihr durch die blauen Haare.<br />
„Ich hoffe, dass mit dir und dem Baby alles in Ordnung ist. Werd bitte schnell wieder gesund, ich kann Vegeta nicht lange vor sich selbst beschützen.“ Ein besorgtes Lächeln huschte über sein Gesicht.<br />
„Vegeta.“ Kaum vernehmbar nuschelte sie es in ihr Kissen.<br />
Goku beugte sich zu Bulma runter und flüsterte ihr ruhig ins Ohr. „Ich werd schon auf deinen Vegeta aufpassen, mach dir keine Sorgen. Tu mir bitte den Gefallen und sei ihm nicht mehr böse, die ganze Sache hat ihn ziemlich aus der Bahn geworfen.“ Sanft gab er ihr einen freundschaftlichen Kuss auf die Wange. &amp;#8592;bitte keine anzüglichen Gedanken, ja?!!! Wir meinen es so wie wir’s