Fanfic: Das kaltherzige Mädchen Kap.18

Kapitel: Das kaltherzige Mädchen Kap.18

Müde mampft Sakura noch am gleichen Tag ihre Cornflakes. Haufenweise Post liegt auf dem großen Küchentisch. Mehr als die Hälfte geht an ihre Eltern. Plötzlich fällt ihr ein grüner Umschlag auf, der sich von allen anderen abhebt. Neugierig schnappt sie sich diesen aus dem Stapel und ritzt ihn auf. <br />
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Sehr geehrte Sakura Cold, <br />
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Hier mit muss ich ihnen leider Mitteilen, dass das Turnier für den Kampfsport Karate nicht stattfinden kann. Eine Menge Anzahl der Teilnehmer ist auf unerklärliche Weise erkrankt. Sie müssen verstehen dass man nicht mit so wenigen Kämpfern ein Turnier veranstalten kann. Bitte haben sie Verständnis.<br />
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Ihr Tomaka Kenja <br />
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Ungläubig starrt sie das Blatt Papier an. Noch mal liest sie es sich durch, doch dann zerreist sie es in tausend kleine Zettelchen. „Oh wie ich diese Leute hasse!“, keift sie entrüstet. „Die können mich mal alle! Ich hör auf mit Karate. Sollen sie doch ohne mich klarkommen.“ Sofort ruft sie ihren Meister an. Es meldet sich aber nur der Anrufbeantworter, wo sie aber trotzdem rauf spricht. | Es tut mir Leid Meister aber nach so einer Nachricht kann ich nicht mehr mit Karate weiter machen. Ich habe es satt immer wieder zu trainieren und dann war doch alles für die Katz. Rufen sie mich bitte nicht zurück. | <br />
Sie geht noch die anderen Briefe durch und trifft auf einen von ihrer Tante. <br />
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Hallo Kleines!<br />
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Warum ich dir schreibe ist aus einem simplen Grund. Ich möchte dich und deine Eltern in mein Ferienhaus in Miami einladen. Ich weiß ja das du aus irgendeinem Grund den ich nicht weiß 2 Wochen frei hast. Und deine Eltern könnten sich auch mal Urlaub nehmen. Ich hoffe auf eine Rückmeldung von euch. Wir sehen uns ja dann auf Miami!<br />
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Bye Kleines<br />
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P.S.: Du kannst auch noch eine Freundin oder einen Freund mitbringen! *zwinker*<br />
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Ein kleines Lächeln stiehlt sich auf Sakuras Lippen. Ja, Urlaub würde ihnen ganz gut tun. *Knurr* „Waah… hab immer noch Hunger!“, jammert sie und schleift sich zum Kühlschrank. Sie reiß ihn schwungvoll auf und *platsch* hat sie auch schon die kalte Milch im Gesicht! „Welcher Vollidiot hat die Milch einfach so in den Kühlschrank gestellt und nicht in das Fach das extra dafür angebracht ist?“, schnaubt sie sauer, schlägt die Tür wieder unsanft zu und stampft in das Badezimmer, wo sie sich erstmal die klebrige weiße Flüssigkeit aus dem Gesicht wäscht. Sofort sieht sie auch ihre dunklen Augenringe die sich stark abzeichnen. „So kann ich doch nicht aus dem Haus“, murmelt sie genervt, putzt sich die Zähne und wollte gerade Make up auflegen damit man die dunklen Stellen nicht sah, entschied sich aber plötzlich anders, schält sich aus ihren Klamotten und hüpft unter die eiskalte Dusche. Zufrieden und richtig wach wickelt sie sich in ein übergroßes Handtuch, wickelt sich noch ein kleines um die Haare und schminkt sich dann. Nur eine dicke Schicht von dem bewundernswerten Abdecker verhindert dass ihre Ringe auffallen. Ihre Haare föhnt sie staubtrocken. Sie kann schließlich nicht an die frische und durchaus schon etwas kühle Luft gehen, wo sie erst vor kurzem noch krank war. Immer noch mit dem Handtuch um ihren Körper watschelt sie in ihre Zimmer und zum Kleiderschrank. Sie zieht eine Miss Sixty und einen dreiviertel Pulli heraus, Unterwäsche und Stümpfe. [Es ist inzwischen Herbst…. Also wenn das jetzt nicht irgendwie übereinstimmt mit den anderen Teilen, überseht das einfach okay? ^^] Sie schlüpft in die warmen Klamotten und steckt ihre Haare zu einer akzeptablen Frisur hoch. „Morgen wieder Schule. Na toll. Na mal sehn. Tantchen hat doch gesagt das ich eine Freundin oder einen Freund mitbringen darf. Hmm wen nehm ich denn mal mit?“, grübelt sie. Sie sucht noch ihren dicken Mantel, der bis zu ihren Knien geht, den sie sich auch noch überzieht und marschiert dann mit ihren Inlinern aus dem Haus. Sie will ein bisschen durch den Park fahren, da dort eine wirklich fantastische Strecke ist, wo man gut fahren kann. Dort angekommen setzt sie sich auf eine Bank, zieht ihre Snickers aus, streift sich ihre K2 über und bindet ihre Schuhe mit den Schnürsenkeln zusammen, sodass sie diese über ihre Schulter legen kann. Nach einem letzten Sicherheitscheck fährt sie gemütlich los. Sie hat alle Zeit der Welt. Also warum soll sie sich beeilen? Sie legt nach ein paar Minuten das tempo ein bisschen an, doch das stört sie nicht weiter, da sie ja eigentlich eine Super Kondition hat. Nur wegen der leichten Erkältung will sie nicht auf die Strenge schlagen. Gemütlich pfeifend rollt sie diesen endlos langen Weg entlang. Ein Weg verläuft durch den ganzen park und endet auch wieder dort wo er angefangen hat. Diesen möchte sie auch gerne durchfahren, doch wie es in den nächsten Minuten wohl aussieht weiß wohl keiner. Sakura beobachtet die ruhige Gegend und erfreut sich an dem Anblick spielender Kinder. Doch plötzlich fällt ihr Blick nach vorne weil sie vor sich eine laute Kinderstimme schreien hört. Was sie da sieht lässt ihr das Blut in den Adern gefrieren. Ein kleiner Junge von etwa 4 Jahren hockt genau auf dem Weg und sieht traurig einem Eichhörnchen hinterher, das gerade panisch davongelaufen ist. Was das Tierchen so erschreckt hat sind 3 Biker die den Kleinen lachend umkreisen und Spaß daran haben das er nach seiner Mama schreit. Sakura stoppt gekonnt vor den Vieren. Die Biker schauen auf als sie das Geräusch stoppender Inliner hören und bleiben stehen. Das Kind schreit immer noch weiter. Ein kurzer anerkennender Pfiff ist von einem der Typen zu hören, den Sakura aber unwirsch abtut und langsam auf den Vierjährigen zurollt. Doch einer der Biker versperrt ihr den Weg und fragt spöttisch: „Willst du uns etwa den Spaß verderben, Kleine?“ Fest starrt Sakura ihm in die Augen und sagt ruhig. „Verschwinde einfach okay? Lasst den Kleinen doch in Ruhe. Er hat euch schließlich nichts getan. Legt euch doch mit Jungs in eurem Alter an. Oder habt ihr dann Schiss?“ Empört schnaubend sagt nun der Kleinste von den Dreien: „Was erlaubst du dir? Wir haben vor nichts und niemanden Angst.“ Auf einmal ertönt noch ein lautes Gebrüll. Diesmal aus der Richtung aus der Sakura gekommen ist. Ein Jugendlicher mit einem überdimensionalen Fahrrad rast auf die kleine Gruppe los. Das Gebrüll hört sich an, als ob seine Bremsen nicht gehen würden. Sakura zögert nicht lange, fährt an dem vor ihr stehendem Jungen vorbei und hebt den Kleinen auf den Arm. Für einen Moment vergisst sie die auf ihr zu rasende Gefahr, als sie in diese Kindlichen Augen sieht. Sie setzt den Vierjährigen an den Rand auf die Wiese und richtet sich wieder auf. <br />
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Wie ein Schlag trifft es sie, als ihr wieder bewusst wird das sie genau auf dem Weg steht. Ihr Kopf schießt zur Seite…….Der breite Lenker des Rades trifft sie mit einer Wucht, die sie zur Seite schleudert. Sie prallt mit dem Arm gegen den nächsten Baum und rutscht benommen an diesem herab. Auf einmal ist alles still. Das Gebrüll und Schreien ist verschwunden. Die Jungen wahrscheinlich auch. Ein kleines Lächeln umspielt ihre Lippen. „Ich bin echt dafür geboren in jeder Gefahr mitverwickelt zu werden.“ Erschöpft schließt sie für ein paar Augenblicke ihre schmerzenden Augen. Ihr kommt ihr Lieblingssong in den Sinn……….<br />
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You’re too important for anyone<br />
there’s something wrong with everything you see<br />
but I, I know who you really are<br />
you’re the one who cries when you’re alone<br />
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But where will you go<br />
with no one left to save you from yourself<br />
you can’t escape<br />
you can’t escape<br />
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You think that I can’t see right through your eyes<br />
scared to death to face reality<br />
no one seems to hear your hidden cries<br />
you’re left to face yourself alone<br />
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But where will you go<br />
with no one left to save you from yourself<br />
you can’t escape <br />
But you<br />
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I realize you’re afraid<br />
but you can’t abandon everyone<br />
you can’t escape<br />
you don’t want to escape<br />
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I’m so sick of speaking words that no one understands<br />
is it clear enough that you can’t live your whole life all alone<br />
I can hear you in a whisper<br />
but you can’t even hear me screaming<br />
<br />
Where will you go<br />
with no one left to save you from yourself<br />
you can’t escape<br />
But you<br />
<br />
I realize you’re afraid<br />
but you can’t reject the whole world<br />
you can’t escape<br />
you won’t escape<br />
you can’t escape<br />
you don’t want to escape {Evanescence = Where will you go}<br />
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Nach einer halben Stunde versucht sie aufzustehen und schafft es auch. Wahrscheinlich haben nur ihre Arme….und ihr Kopf etwas abbekommen, denn sie bemerkt einen kleinen Rinnsal Blut über ihre Wange fließen. &gt;Na das hast du ja ganz toll hinbekommen Sakura.&lt; Spöttisch schaut sie auf ihren Arm hinunter der irgendwie verdreht aussieht. &gt;Och bitte nicht schon wieder ins Krankenhaus&lt;, seufzt sie in Gedanken und schlägt den Weg Richtung Hospital ein. <br />
„Shit….Inliner sind ihr verboten. Na ja ist ja ein Notfall, da werden sie ja wohl mal eine Ausnahme machen.“, meckert sie los und betritt, in diesem Falle befährt sie die Eingangshalle. Sofort richtet sich der scharfe Blick der Empfangsdame auf sie. „ Mein Fräulein sie dürfen nicht….Ach du meine Güte! Was ist denn mit ihnen passiert?“, ruft sie erschrocken. Sofort stürmt sie zu der Verletzten die auch schon stammelt antwortet: „Ähm….kleiner Zusammenstoß mit einem Fahrrad?“<br />
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So das war’s auch schon wieder. Dieser Teil ist jetzt in knapp einer Stunde entstanden, da ich nämlich vorhin ein