Fanfic: Die Rose der Schwarzen Nachtigall...[10]

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beruhigte sich immer mehr.
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&quot;Siehst du, es geht doch. Wer oder was es auch immer war, der dir Leid zugefügt hat, es war sicherlich nicht so gemeint...&quot;
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Diesen Optimismus mochte Vegeta haben... Er grinste leicht und löste sich aus der Umarmung. Seine roten, verweinten Augen, sahen direkt in die Ihren. Sie sah in
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spielerisch an. `Wie ein unschuldiger Unschuldsengel!`, schmunzelte der Prinz. Ja ein Engel...
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&quot;Wieso machst du das?&quot;, fragte er nun unsicher, als hätte sie ihn hintergangen.
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Verwundert über diese Frage hob sie ihre Brauen.
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&quot;Warum denn nicht?&quot;
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Vegeta musste kopfschüttelnd grinsen. Wieso fand er das so lustig?
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&quot;Sag schon!&quot;
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&quot;Weil es jeder machen würde..., naja fast jeder..&quot;. Immernoch sah sie ihn unschuldig an, was Vegeta irgendwie reizend und vertraulich fand.
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&quot;Wer bist genau...&quot;, fragte er, als ob er nicht wüsste, dass sie eine Amazone war.
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&quot;Dein Schutzengel...&quot;, entfloh es ihrem schmunzelnden Munde.
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&quot;Sehr witzig!&quot;, meinte er entäuscht.
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&quot;Das ist kein Scherz! Ich bin dein Schutzengel, du mein Schützling und ich muss auf dich aufpassen, ob wir es wollen oder nicht...&quot;
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Entgeistert starrte er sie an. Viele Fragen schossen ihm durch den Kopf. `Will die mich verarschen? Warum hat sie mich nicht vor Freezer beschützt, und warum bin
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ich dann zweimal gestorben ohne das man von ihr was gesehen hat? Hilft sie mir nur, weil sie muss?`. Doch dann errinnerte er sich an das, was seine Schwester ihm
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gesagt hatte. Sie hatte egschlafen... 50 Jahre... wie alt sie wohl eigentlich war?
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Diese Frage rutschte ihm raus, und er beräute es tatsächlich, weil man eine Frau nicht nach ihrem Alter fragte.
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&quot;55...&quot;, antwortete sie bereitwillig und grinste spielerisch.
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Vegeta schreckte auf. 55 erst? Dann muss sie erst vor kurzem aufgewacht sein.... Dann fiel ihm seine Schwester wieder ein, die gesagt hatte, dass die Sterne sie
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wieder einschläfern wollen.
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&quot;Die Sterne...&quot;, weiter kam er nicht, denn Schwarze Nachtigall beendete den Satz. &quot;... wollen mich wieder einschläfern! Das weiß ich bereits, aber trotzdem danke!&quot;
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Vegetas Herz machte Freudensprünge. Sie hatte sich bedankt! Noch niemand hatte sich bei ihm bedankt nur Safanad... Sein Gefühlsausbruch senkte sich wieder.
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Alles errinnerte ihn an Safanad...
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Er wurde wieder wütend.
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&quot;SAFANAD!!!!!&quot;, schrie er aus Leibeskräften, sodass Schwarze Nachtigall verschreckt ein paar Schritte rückwärts krabbelte und Pyron abhob.
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Verlegen schmunzelte Vegeta und entschuldigte sich... &quot;Sorry, tut mir leid...&quot;
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Vegeta konnte es nicht mehr fassen. Schwarzer Nachtigall schien es nicht anders zu gehen. Seit er in ihrer Nähe war, benahm er sich wie ein Betrunkener, der seine
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Gefühle nicht im Griff hatte. Er zeigte ihr gegenüber Schwäche! Und jetzt entschuldigte er sich auch noch! War er krank?
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Unruhig trommelte er mit den Fingern auf dem Boden herum. Das machte Pyron unruhig und er raunte: &quot;Noch mehr Adrenalin und es stinkt hier...&quot;
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Schwarze Nachtigall bekam einen Lachkrampf, der sich gewaschen hatte. Verständnislos blickten Pyron und Vegeta sie an, doch sie lachte einfach weiter.
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Vegeta musste ja zugeben, so witzlos war es nicht, aber immerhin lachte sie über ihn, es ging ja wohl um seinen Adrenalinspiegel.
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Sie prustete nun schon 5 Mitunten lauthals, und bekam sich nicht mehr ein. Inzwischen hielt sie sich schon den Bauch, in dem sie schon etwas Muskelkater hatte,
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aber sie konnte einfach nicht aufhören.
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Als sie doch endlich mal ruhiger wurde und Vegetas verdutztes Gesicht bemerkte, dachte sie sofort wieder and ie Aussage Pyrons und wieder prustete sie los.
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Vegeta hüstelte und es half, sie beruhigte sich wieder, kicherte aber noch etwas.
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Nach zehn Minuten schien sie wieder normal geladen zu sein und Vegeta fragte: &quot;Und du bist wirklich mein Schutzengel?&quot;
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&quot;Ja!&quot;, meinet sie ernst. &quot;Jede Amazone besitzt einen Schützling, meist des gleichen Geschlechts...&quot;
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&quot;Und warum bin ich männlich obwohl du weiblich bist?&quot;
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&quot;Naja, das hängt damit zusammen, dass mein Vater...&quot; sie stoppte und drehte sich ab. Sie stand auf und tätschelte betrübt Pyron.
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&quot;Dein Vater ist was?&quot;, fragte Vegeta verwundert nach.
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&quot;Nichts...&quot;, meinte sie bedrückt.
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&quot;Sag schon..&quot;
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&quot;Was war eigentlich dein Problem? Was war mit Safanad?&quot;, änderte sie das Thema.
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Nun wurde auch Vegeta wieder bedrückt.
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&quot;Sie...sie..&quot;, er brach wiede rin Tränen aus, als er daran dachte. Er würde umfallen, doch sofort waren die zarten aber kräftigen Arme Schwarzer Nachtigall zur Stelle
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und fingen ihn auf.
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&quot;Du brauchst nicht zu reden, wenn es so schlimm ist...&quot;, versuchte sie ihn davon abzubringen, doch er verspürte den Drang es ihr zu sagen.
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&quot;Safanad...Safanad *schnief*... sie kann...*schluchz* mich nicht...*schnief* leiden... SIE HASST MICH!!!&quot;, schrie er den letzten Satz heraus. Schwarze Nachtigall
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zuckte spürbar zusammen. Verdutzt sah er auf.
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Wieso zuckte sie zusammen? Wegen der Lautstärke?
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&quot;Bist du dir sicher?&quot;, fragte sie nachdenklich.
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&quot;Ganz sicher! Zwei haben es mir noch bestätigt...&quot;
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&quot;Das kann ich mir nicht vorstellen...&quot;
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&quot;Ist aber so... Du kennst sie?&quot;
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&quot;Äh...&quot;, als hätte sie etwas Falsches gesagt, lächelte sie verlegen udn fuchtelte abweisend mit den Händen. Sie musste sich etwas einfallen lassen... &quot;Ja, klar kenn ich
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sie, wer tut das nicht?&quot;, lachte sie um vom Thema wegzukommen. &quot;Warum sollte sie dich denn hassen?&quot;
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Vegeta sah zu Boden. &quot;Woher soll ich das wissen...&quot;
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&quot;Ja, woher willst du dann wissen, dass sie dich überhaupt hasst, he?&quot;, meinte sie mitfühlsam.
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&quot;Weil es so ist....&quot;
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&quot;Naivling...&quot;, tadelte sie ihn und Vegeta schreckte auf. Sein Schutzengel beleidigte ihn? Oder hatte sie still schweigend recht? War er wirklich naiv? So wie Kakarott?
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Wieder senkte sich sein Gesicht, zusammen mit seiner Laune.
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&quot;Sollte ich sie fragen? Oder findest du, dass das eine schlechte Idee ist?&quot;, fragte er.
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Sie hob die Brauen. Das war für sie eine verzwickte Angelegenheit.
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Son-Goku wartete am Eingang des Raumschiffes.
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&quot;Und du meinst wirklich, er ist wieder zur Erde geflogen?&quot;, fragte Bulma als sie an ihm mit Gepäck beladen vorbeihechtete.
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&quot;Ist doch irgendwie logisch oder nicht? Wo soll er denn sonst hin?&quot;
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&quot;Du hast ja Recht! Fliegen wir los!&quot;
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Kurz darauf hob das Raumschiff surrend ab und machte sich auf den Weg zur Erde.
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Sie sahen sich schweigend an. Vegeta wunderte sich, dass sie solange nachdachte. Was war denn so schwer daran?
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Plötzlich schwenkte sie ihren Kopf zur Seite und erstarrte mit weit aufgerissenen Augen. Gleich sprang sie auf, rannte eilig zu Pyron, hechtete auf seine Nase und
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befahl ihm wegzufliegen. Verwirrt blieb Vegeta sitzen, auch als sie nur noch ein kleiner Punkt am Himmel war.
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&quot;Die lassen mich einfach allein, von wegen Schutzengel, pah! Die ist auch nicht besser als Safanad!!&quot;, fauchte er und stand auf.
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Er betrat traurig das Raumschiff und gab den Kurs zur Erde an...
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Nächster Teil: &quot;Probleme, Trauer...Schwarze Nachtigall&quot;