~ Gefühle ~

Joey & May

~ Gefühle~ Part 1

~ Gefühle ~

Die Entwicklung zwischen Joey und Mays Beziehung veranlasste mich diese FanFic zu schreiben. Das konnte man ja nicht mehr mit ansehen. Also, diese FF spielt nach der Yu-Gi-Oh-Folge Nr.92: Entscheidung im Reich der Schatten - III, die am Freitag ( 24.10.2003 ) ausgestrahlt wurde.

Anmerkung: Ich verwende die deutschen Namen der Charaktere und schreibe May mit -y-

„...“ - Gesprochen
*...* - Gedanken

Prolog:
Marik gewann das Duell gegen May und verschloss ihren Geist im Reich der Schatten. Die Freunde brachten die bewusstlose May in ihr Zimmer. Serenity versprach auf sie auf zu passen während die Anderen das Duell zwischen Kaiba und Ishizu verfolgten...

... „Arrgh“ knurrte Joey vor sich hin. „Mach` dir nichts draus, Joey. Ishizu kann trotzdem noch gewinnen“ wollte Tristan Joey beruhigen. *Ach Tristan, wenn du wüsstest. Ich kann keinen klaren Gedanken fassen. Verdammt, ich hoffe May geht es gut! Das war alles meine Schuld...*. „Joey? Geh` zu ihr. Wir holen dich, falls etwas Wichtiges passiert“ wandte sich Yami-Yugi an seinen Freund. „Wie?! Äh, was?! Ich zu wem?“ stotterte Joey verlegen. Ihm war es peinlich, dass es jemand bemerkt hatte. „Na los, geh` schon! Wir schaffen das hier!“ forderte Thea und schob ihn in Richtung Aufzug. Etwas widerwillig machte er sich auf den Weg, doch je näher er Mays Zimmer kam, desto schneller wollte er bei ihr sein. „Serenity?“ vorsichtig lugte Joey durch die sich öffnende Tür. „Joey? Was machst du denn hier? Ist alles in Ordnung?“. „Äh, ja. Ich wollte nur sehen wie es dir geht und dich ablösen.“. „ Ja, aber...“ wollte Serenity noch einwenden, aber ihr Bruder schob sie sanft und doch bestimmt vor die Tür. „Keine Widerrede. Die Anderen warten auf dich. Ich mach` das hier schon.“. Mit diesen Worten schloss Joey die Tür und sorgte dafür, dass diese verschlossen blieb. „So...“. Langsam ging Joey zur schlafende May hinüber. „Oh man, May. Wie konnte ich nur sagen, du wärest nicht meine Freundin! Ich Idiot, Idiot, Idiot!!“. Sein kurzer Ausbruch legte sich sofort als er seine Freundin betrachtete. Ihre blonden Haare rahmten ihr hübsches Gesicht ein. Selbst jetzt konnte Joey ihre Stimme hören, die ihn sooft beschimpft hatte. Er erinnerte sich an ihre Zusammentreffen. Mit jedem Mal konnte er sie besser leiden. „Ich habe dich sogar sehr gern...“ gestand sich Joey ein. „Wenn sie dir soviel bedeutet, könnte ich dir helfen.“. Erschrocken drehte sich Joey um. Vor ihm stand ein junger Mann, der ähnlich gekleidet war wie Ishizu. „Ich bin Shadi, der Hüter der Millenniumsgegestände. Wenn du ihr helfen willst, musst du dich beeilen. Mit jeder Minute, die wir hier stehen, vergisst sie mehr und mehr bis sie vollends alles vergessen hat und sich nie wieder von den Schatten befreien kann.“. „Erzähl` keinen Mist! Nie im Leben wird sie uns vergessen!“ wütend wandte sich Joey zu ihr um und betrachtete sie. *Das kann nicht wahr sein! Obwohl, wir haben schon viel Ungewöhnliches erlebt seitdem Yugi sein Millenniumspuzzle bekam. Außerdem will ich ihr noch etwas sagen. Ihr persönlich!*. „Also gut. Was soll ich tun?“. „Ich bringe dich in ihren Geist. Du musst sie von ihren Zweifeln befreien.“. Ein helles Licht erfüllte den Raum. Geblendet hielt sich Joey die Hand vor die Augen. *Was zum Teufel ist das?!* verwirrt blickte sich Joey um. „Hey Joey! Los, komm` ins Wasser. Das ist herrlich!“ rief Yugi den verdutzten Joey zu. „Jaa, ich komme!“. *Wer zum...*. Eine Gestalt lief an Joey vorbei und steuerte direkt auf seine Freunde zu, die im Wasser warteten. „Aber das bin ja ich!“ entgeistert blickte Joey geradeaus. *Nur die Ruhe. Ich muss May finden. Was hier sonst noch passiert interessiert mich nicht!*. Joey schaute umher. Endlich entdeckte er sie. May war in einer Art gläserner Sanduhr gefangen, die jene langsam unter Sand begrub. Sie war anscheinend bewusstlos. Doch das größte Problem war, dass May etwa zehn Meter in der Luft schwebte. „Wie soll ich da nur hoch kommen?“. Joey ließ seinen Blick durch die Gegend schweifen, um etwas nützliches zu entdecken. „Da! Das müsste funktionieren!“. Er hatte einen Felsvorsprung, der zu einer Klippe gehörte, erblickt. Sofort machte er sich daran empor zu klettern. Nachdem er oben angekommen war, versuchte er einen Weg zu finden, um zu May zu gelangen. Diese befand sich in einiger Entfernung in der Sanduhr gegen die Wand gelehnt. *Da hilft nur eins!*. Joey nahm Anlauf und wagte den Sprung. *Na los! Ein paar Zentimeter noch!*. „Geschafft!“. Durch den Aufprall zersprang das Glas. „May!“. Er bekam die bewusstlose May zu fassen, während sie sich immer mehr den Boden näherten. Joey umarmte May, um sie zu schützen. Zum Glück der Beiden bremsten ein paar Palmen ihren Sturz.