Fanfic: Der Einsteiger 05 - Teil 1

Kapitel: Der Einsteiger 05 - Teil 1

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Genma erwachte. Er schlug die Decke seines Futons beiseite und rieb sich die<br />
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Augen. Dann blickte er auf seinen immer noch friedlich schlafenden Sohn.<br />
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Genma: &quot;He, Ranma, wach auf! Es ist Zeit für unser Morgentraining.&quot;<br />
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Ranma: &quot; ~schnarch~.&quot;<br />
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Genma: (lauter)&quot;Ich habe gesagt du sollst aufwachen!&quot;<br />
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Ranma: (dreht sich auf die andere Seite)&quot; ~schnorch, grunz~.&quot;<br />
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Genma verlor die Geduld. ^Kaum eine Nacht in einem warmen Bett und er <br />
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verweichlicht. Dann eben auf die harte Tour.^ Er griff nach seinem Sohn und<br />
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warf ihn aus dem zum Glück offenen Fenster.<br />
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Ranma erwachte mitten in der Luft. Das war ihm schon einige Zeit nicht mehr<br />
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passiert, das letzte Mal in ungefähr einem Jahr. (Verdammte Zeitparadoxen)<br />
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Ranma sah, wie er auf den Fischteich zuflog, und beschloß das er noch keine<br />
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Lust auf ein Bad hatte. Elegant schlug er einen Salto und landete sicher <br />
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hinter dem Wasser.<br />
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Genma landete auf der entgegengesetzten Seite des Teiches. Vater und Sohn<br />
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knurrten sich an, und ein Schauspiel nahm seinen Lauf an das sich die Tendos<br />
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bald schon gewöhnen sollten.<br />
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&quot;Der Einsteiger&quot;<br />
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eine Ranma 1/2 FanFiction<br />
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von Mark Soul<br />
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Legaler Hinweis oder Disclaimer:<br />
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Ich hab keine Lust für etwas so dummes angeklagt zu werden wie den Comic-<br />
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Charakter von jemand anderen zu benutzen und zu behaupten, er würde mir <br />
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gehören. Also, um es von vornherein klarzustellen, Ranma1/2 ist nicht von<br />
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mir, sondern von Rumiko Takahashi. <br />
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&quot;Standart Sprache&quot;<br />
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*Chinesisch*<br />
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Betonte Worte<br />
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^Gedanken^<br />
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~Geräusche~ <br />
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{Panda-zeichen}<br />
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Sollte ein normalerweise männlicher Charakter mit Nyanniichuan Fluch in <br />
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seiner Jusenkyo-Form dargestellt werden, wird an seinem Namen <br />
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der Suffix -chan angehängt.<br />
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Anfänger-Alarm:<br />
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Ich hab absolut keine Erfahrung im Fanfiction schreiben und bin auch sonst<br />
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ein mieserabeler Geschichtenerzähler. Seid bitte nachsichtig.<br />
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Self-Insert-Alarm:<br />
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Es gibt Leute, die können Self-Inserts nicht ausstehen. Alle, die sich <br />
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angesprochen fühlen, brauchen gar nicht weiterzulesen. Das hier ist nämlich<br />
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eine Self-Insert (sozusagen). Jeremy entspricht zwar nicht meiner Person, <br />
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kommt aber trotzdem aus unserer Welt. Und ist natürlich Ranma-Fan.<br />
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Kapitel 5: Hallo, hier ist Jeremy<br />
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Nabiki erwachte aufgrund von störenden Geräuschen, die von draußen in ihr<br />
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Zimmer drangen. Sie stöhnte, und zog ihr Kissen über den Kopf.<br />
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Es half nichts. Nach einer Weile der Reglosigkeit zog Nabiki ihr Kopfkissen<br />
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wieder weg und blinzelte auf ihren Wecker. 5.24 Uhr, also noch mitten in<br />
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der Nacht.<br />
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Nabiki haderte noch ein wenig mit ihrem Schicksal, aber schließlich stand sie<br />
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doch auf. Sie schlurfte zum Fenster und zog die Vorhänge auf, um den Grund<br />
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des Lärms zu erfahren. ^Die Beiden spinnen doch. Man sollte sie wegen <br />
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vorsätzlicher Körperverletzung verklagen.^<br />
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Nabiki haßte zwei Dinge: Das eine war Geld zu verlieren. Das andere war früh<br />
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aufzustehen. Wenn es nach ihr ginge, dann würde die Sonne erst so gegen <br />
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elf Uhr aufgehen.<br />
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Schlaftrunken stolperte sie im Pyjama die Treppe hinab ins Wohnzimmer, wo <br />
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Kasumi dem Spektakel von der Terrassentür aus zusah.<br />
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Kasumi: (dreht sich zu Nabiki um)&quot;Gute Güte, die zwei sind aber schon <br />
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energisch heute morgen.&quot;<br />
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Nabiki: &quot; ~Groan~!&quot;<br />
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Kasumi: (fröhlich)&quot;Danke, ich habe auch gut geschlafen.&quot;<br />
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Die zwei Schwestern betraten die Küche. Nabiki ließ sich auf einen Stuhl <br />
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fallen und legte den Kopf auf die Tischplatte. Kasumi stellte eine Tasse <br />
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Kaffee vor sie hin.<br />
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Nabiki schnüffelte, blinzelte auf den Kaffee, und kippte ihn in einem Zug<br />
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hinunter. Dann gähnte sie, streckte sich und schlurfte wieder aus der Küche.<br />
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Einen Augenblick später kam Akane herein. &quot;Sag mal, gibt es fürs Frühauf-<br />
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stehen jetzt Geld, oder warum ist Oneechan schon auf den Beinen?&quot;<br />
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Kasumi: &quot;Ich habe nichts dergleichen gehört, aber ich denke es liegt mehr<br />
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an unseren neuen Gästen.&quot;<br />
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Akane goß sich ein Glas Orangensaft ein. &quot;Kann ich dir irgendwie beim<br />
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Frühstück helfen?&quot;<br />
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Kasumi lächelte etwas gezwungen. &quot;Nein, nicht nötig. Ich komme schon allein<br />
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zurecht.&quot; Sie atmete erleichtert aus als Akane wieder verschwand.<br />
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Für Jeremy hatte der Tag wesentlich angenehmer begonnen. Nachdem er <br />
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Wochenlang nur im Zelt mit Schlafsack und Isomatte geschlafen hatte, war ihm <br />
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eine Nacht in einem richtigen Bett, oder in diesem Fall Futon, wie der Himmel<br />
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auf Erden vorgekommen.<br />
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Das Frühstück war ebenfalls reichlich gewesen. Jeremy hatte nie so recht <br />
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gewußt, was er bei den Amazonen eigentlich gegessen hatte. Aber was es heute<br />
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bei den Hibiki´s gab war ihm wohlbekannt, auch wenn Bratwurst und Sauerkraut<br />
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nicht unbedingt ins Frühstück gehörten. Er hatte nicht gefragt wo die Sachen<br />
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herkamen, aber er vermutete das Frau Hibiki beim Einkaufen einen kleinen<br />
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Umweg über Bayern gemacht hatte.<br />
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Jeremy hatte sich für die Gastfreundschaft bedankt, und zu Ryoga gesagt das<br />
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er später am Tag nochmal wiederkommen würde. Ryoga meinte das er warten <br />
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würde, er wollte noch einmal Ranma besuchen um sich mit ihm zu messen, und<br />
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er hatte keine Lust ihn selbst zu suchen und in Timbuktu zu landen.<br />
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Jetzt saß Jeremy im Stadtbus, eine frisch gekaufte Karte von Nerima und <br />
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Umgebung in den Händen, und war auf den Weg nach Furinkan Highschool.<br />
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Ranma: &quot;Sag mal Pop, wenn wir hier länger bleiben, sollte ich dann nicht <br />
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wieder zur Schule gehen?&quot;<br />
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Genma stockte und blickte seinen Sohn ungläubig an. Hatte Ranma das wirklich<br />
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gesagt? <br />
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Natürlich hatte Genma selber vorgehabt ihn zur Schule zu schicken, aber er<br />
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hätte nie damit gerechnet das Ranma das von sich aus vorschlug. Im Gegenteil,<br />
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er hätte mit heftigem Protest gerechnet.<br />
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Genma: &quot;Uh, ja, du hast recht. Ich hatte auch schon daran gedacht. Ein <br />
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Martial Artist kann nie genug wissen. Ich habe dich auch schon bei<br />
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der örtlichen Schule angemeldet. Du kannst gleich heute anfangen.&quot;<br />
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Ranma: ^Ja sicher. Und warum hab ich dann kaum eine Schule von innen <br />
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gesehen?^<br />
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&quot;Wenn ich zum Unterricht soll, dann brauche ich Schreibzeug und<br />
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Bücher, oder?&quot;<br />
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Genma zog einen Tornister hervor und warf ihn Ranma zu. &quot;Du gehst zur <br />
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gleichen Schule wie Nabiki und Akane, du bist sogar in der gleichen Klasse<br />
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wie Akane.&quot;<br />
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Ranma fing die Tasche auf und wandte sich an Akane, welche grade in ihrer<br />
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Schuluniform die Treppe hinunterkam. &quot;Akane? Macht es dir etwas aus wenn <br />
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ich dich zur Schule begleite?&quot;<br />
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Akane blickte ihn mißtrauisch an. &quot;Warum ausgerechnet mich?&quot;<br />
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Ranma: &quot;Nun, ich weiß nicht wo die Schule ist, Nabiki ist schon weg, und<br />
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Kasumi hat sicher besseres zu tun als mir den Schulweg zu zeigen.&quot;<br />
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Akane: &quot;Hmmm... Na gut.&quot;<br />
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Ranma: &quot;Dann laß uns am besten gleich losgehen, sonst kommen wir noch zu <br />
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spät, und müssen im Flur stehen und Wassereimer tragen.&quot;<br />
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^Außerdem fängt es gleich an zu Regnen.^<br />
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Kurz darauf hatten beide von Kasumi ihr Bento bekommen und waren aus dem <br />
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Haus. Ranma ging ein Stück neben Akane auf dem Gehweg, dann sprang er mit <br />
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einem Satz auf den Zaun.<br />
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Akane: &quot;Was machst du da?&quot;<br />
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Ranma: &quot;Balance-übungen. Ich versuche immer alles was ich mache als Training<br />
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zu sehen.&quot;<br />
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Akane: ^Angeber.^ &quot;Paß