Fanfic: Der Einsteiger 05 - Teil 1

&quot;Ranma? Was auch immer gleich passiert, du wirst dich nicht einmischen,<br />
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ist das klar?&quot;<br />
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Ranma: &quot;Wenn du unbedingt willst. (stellt sich dumm) Aber was soll denn <br />
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passieren?&quot;<br />
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Akane schwieg auf die Frage und steigerte ihr Tempo. Ranma hielt Schritt und<br />
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sprang vom Ende des Zaunes hinunter. Jetzt, wo er näher an Akane war, konnte <br />
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er hören wie sie einen Satz immer wieder vor sich hinmurmelte.<br />
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Akane: (murmelt)&quot;Ich hasse Jungs! Ich hasse Jungs! Ich hasse Jungs!&quot;<br />
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Schließlich sprintete sie los und aufs Schultor zu. Als sie den halben Weg<br />
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zurückgelegt hatte, konnte man das trampeln von zahlreichen Füßen schon<br />
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hören.<br />
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Kurz darauf kam eine große Gruppe Jungs im Outfit von diversen Sportclubs<br />
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angestürmt.<br />
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Horde o´Hentai: &quot;Akane, ich liebe dich.&quot;<br />
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&quot;Paß auf, sie wollen dir weh tun.&quot;<br />
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&quot;Akane, gehst du mit mir aus?&quot;<br />
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&quot;Ich werde nicht zulassen das sie dich schlagen.&quot;<br />
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&quot;Ich werde es selber tun.&quot;<br />
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... und so weiter ...<br />
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Akane pflügte wie ein Dreschflegel durch den Mob. &quot;Laßt mich in Ruhe, ich <br />
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bin sowieso schon spät dran.&quot;<br />
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Ranma beobachtete die Szene von einem sicheren Punkt aus und mußte zugeben,<br />
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das Akane gegen normale Gegner eine ziemlich gute Figur machte.<br />
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Nabiki rief ihm aus dem zweiten Stock zu. &quot;Ranma, komm rein, das geht jeden <br />
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Morgen so.&quot;<br />
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Ranma winkte zurück. ^Ja, ich weiß.^ &quot;Komme schon.&quot; <br />
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Er schlug einen Bogen um die Schlägerei. Anstatt aber zum Schuleingang zu <br />
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gehen suchte er den Schulhof ab. ^Irgendwo hier muß er doch sein. Er war<br />
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doch sonst auch immer hier. Verdammt, wo steckt er?^<br />
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Ranma hatte Akane zwar versprochen das er sich in ihren Kampf nicht <br />
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einmischte, das er aber nicht selbst eine Schlägerei mit gewissen <br />
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Oberschülern anfing, davon hatte er nichts gesagt.<br />
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Aus irgend einem Grund war Kuno diesmal abwesend. Ranma konnte sich zwar <br />
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nicht erklären warum, aber um so besser.<br />
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Akane hatte inzwischen ihr Morgentraining abgeschlossen und stand wartend<br />
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in einem Haufen ohnmächtiger Körper.<br />
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Ranma: (ruft)&quot;Hey, Akane! Die stehen schon nicht mehr auf. Kommst du, sonst<br />
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kommen wir noch zu spät.&quot;<br />
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Akane blickte sich um und konnte Kuno nirgends entdecken, was ihre Stimmung <br />
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augenblicklich hob. <br />
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Sie ging zu Ranma und gemeinsam betraten sie das Gebäude. Kurz darauf begann<br />
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es zu regnen. Kuno ließ sich den ganzen Tag nicht blicken.<br />
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Der restliche Schultag verlief reibungslos. Naja, fast. Ranma schlief in der<br />
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zweiten Stunde ein, was ihm zwei Eimer Wasser und einen Aufenthalt im Flur<br />
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einbrachte, aber das störte ihn nicht. <br />
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Ein Gedanke ließ ihn aber nicht los: Was war mit Tatewaki geschehen?<br />
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Um das besser verstehen zu können müssen wir einen kleinen Sprung in die <br />
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Vergangenheit machen.<br />
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Ich sagte: Um das besser verstehen zu können müssen wir einen kleinen Sprung<br />
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in die Vergangenheit machen.<br />
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[chrrrr...]<br />
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[chrrrr...]<br />
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URD!<br />
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[Urd: &quot;Chrrr.. Huh? Was? Bin ich schon dran? ~Gähn~ Zeitsprung? Kein Problem.<br />
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Moment ... ~murmel, murmel~.&quot;]<br />
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~flash~<br />
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Furinkan Highschool, eine Viertelstunde früher. (Endlich)<br />
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Tatewaki Kuno stand angeberisch im Schulhof und wartete. Ungeduldig spielte <br />
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er mit der roten Rose für seine Angebetete, Akane Tendo. <br />
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Er war sich sicher das es nur ihre Bescheidenheit war, die sie davon abhielt<br />
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ihm ihre unsterbliche Liebe zu gestehen.<br />
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Er war so in seinen eigenen Illusionen versunken das er nicht bemerkte wie<br />
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sich jemand ihm von hinten näherte.<br />
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Das letzte was er spürte war eine Berührung in seinem Nacken, dann war nur<br />
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noch Schwärze.<br />
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Jeremy sah sich verstohlen um, niemand hatte gemerkt wie er Kuno mit seinem<br />
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patentierten Mr.Spock-Griff außer Gefecht gesetzt hatte. <br />
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Er schulterte die bewußtlose Gestalt und verließ das Schulgelände. ^Wichtige <br />
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Dinge zuerst. Wenn ich das Problem Kuno beseitigt habe kann ich immer<br />
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noch zu Ranma.^<br />
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Eine halbe Stunde später schleppte Jeremy, diesmal weiblich, immer noch<br />
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Kuno durch die Gegend. Sie war zwar dem kurzen Regenschauer entkommen, aber<br />
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dann war da diese Pfütze und ein vorbeifahrender Lastwagen ...<br />
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Zu allem Übel hatte sie auch kein Wasser mehr im Sub-space.<br />
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Jeremy-chan befand sich in einem der zahlreichen Parks in Nerima. Sie fand<br />
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auch was sie dort suchte.<br />
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Mit Schwung warf sie den Kendoisten in einen Dornenbusch. Dann zog sie ihn <br />
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wieder hinaus.<br />
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Kuno sah grauenvoll aus. Jeremy-chan hatte ihm einen Arm ausgekugelt, die <br />
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Fußgelenke verstaucht, den Hals verrenkt und ihn aus Spaß ein paar Mal gegen<br />
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eine Mauer geworfen. Jetzt nach dem Dornenbusch sah Kuno aus als wäre er<br />
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in einer ziemlich schlimmen Schlägerei gewesen.<br />
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Genau das war auch Jeremy-chan´s Plan. Sie hatte ihn nicht wirklich verletzt,<br />
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bei den Amazonen hatte sie genug über menschliche Anatomie gelernt um das <br />
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zu vermeiden. Aber sie hatte Kuno im Manga noch nie gemocht, und nun war die<br />
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Gelegenheit es ihm heim zu zahlen.<br />
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Jeremy-chan wollte Kuno grade wieder schultern als sich ein Pärchen ihr <br />
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näherte Schnell ließ sie Tatewaki wieder im Strauch verschwinden.<br />
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Der Junge und das Mädchen waren in eine hitzige Diskussion vertieft und <br />
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bemerkten Jeremy-chan gar nicht. Auf seiner Stirn war ein merkwürdiges Kanji<br />
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zu sehen, während sie auf ihrer ein drittes Auge hatte.<br />
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Jeremy-chan wartete bis die zwei vorbei waren, dann holte sie Kuno hervor.<br />
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^Moment mal, drei Augen?!?^ &quot;He, Pai, warte mal!&quot; Hastig fuhr sie herum,<br />
<br />
aber die Sanjiyan Unkara war schon verschwunden. Jeremy-chan stapfte <br />
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ärgerlich mit den Fuß auf den Boden. ^Mist. Sie hätte mich mit Leichtigkeit<br />
<br />
vom Nyanniichuan-Fluch befreien können.^<br />
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Jeremy-chan hob Kuno auf und machte sich wieder auf den Weg. Es war Zeit um<br />
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Teil zwei ihres Plans in die Tat umzusetzen.<br />
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Etwas später hatte sie ihr Ziel gefunden. <br />
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Dr. Tofu Ono, Heilpraktiker<br />
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Akkupressur/Moxibustion <br />
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Darunter hing ein zusätzliches Schild:<br />
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Aushilfe für Halbtags gesucht<br />
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Jeremy-chan konnte es sich nicht verkneifen. Sie nahm einen Edding und <br />
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schrieb dazu: Keine Pandas. ^Tja, Genma, diesmal wird nichts aus deinem <br />
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neuen Job. Sieht so aus als müßtest du doch in den Zoo.^<br />
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Sie betrat die Praxis. Es war ein kleines Empfangszimmer, die Frau hinter<br />
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der Anmeldung sah auf. Erschrocken blickte sie auf den Kendoisten.<br />
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Frau hinter der Anmeldung: &quot;Doktor Tofu, kommen sie schnell! Wir haben hier <br />
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einen Notfall.&quot;<br />
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Tofu kam aus seinem Sprechzimmer und erfaßte die Situation sofort. &quot;Bring ihn<br />
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hier rein und leg in dort auf die Liege.&quot; Er deutete in seine Zimmer.<br />
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Jeremy-chan tat es so, und Tofu machte sich sofort an die Untersuchung.<br />
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Tofu: &quot;Hmmm... das sieht nicht gut aus. Weißt du wie das passiert ist?&quot;<br />
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Jeremy-chan: &quot;Nein, keine Ahnung. Ich hab´ ihn schon in diesem Zustand <br />
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gefunden. Muß aber ´ne schlimme Prügelei gewesen sein.<br />
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Ähm, haben sie hier zufällig irgendwo heißes Wasser?&quot;<br />
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Tofu tastete vorsichtig Kuno´s Arm ab und renkte ihn wieder ein. &quot;Ja, da <br />
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hinten in der Ecke ist ein Waschbecken.&quot; Er untersuchte Kuno weiter, drückte<br />
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hier und da ein paar Shiatsu-Punkte und begann dann seine aufgeschürften <br />
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Stellen zu verbinden. Im Hintergrund hörte man Wasser plätschern.<br />
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Tofu befühlte nachdenklich eine angeknackste Rippe als Jeremy ihn wieder<br />
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ansprach. &quot;Und? Wie sieht es aus?&quot;<br />
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Der