Fanfic: Der Einsteiger 07 - Teil 4

Kapitel: Der Einsteiger 07 - Teil 4

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Tendo´s.
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Jeremy: &quot;Akane? Habt ihr im Haus zufällig eine Flüstertüte?&quot;
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Akane: &quot;Eine was?&quot;
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Jeremy: &quot;Eine Flüstertüte. Ein Megaphon. Du weißt schon, man spricht rein
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und raus kommt alles lauter.&quot;
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Akane: &quot;Hmm, keine Ahnung. Mußt du mal Kasumi fragen, die weiß ob wir sowas
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haben. Was willst du denn damit?&quot;
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Jeremy: &quot;Och, ich frag nur so.&quot;
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In der Küche war Kasumi grade dabei, das abgetrocknete Geschirr wieder
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einzusortieren. Sie hatte einen großen Stapel Teller in der Hand und
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versuchte nun, ihn mit einer Hand zu balancieren und mit der anderen den
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Schrank zu öffnen.
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Grade als die Teller zu rutschen begannen hielt Jeremy den Stapel fest.
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Jeremy: &quot;Na, das ist ja noch mal gut gegangen. Gib mal her, ich helfe.&quot;
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Er nahm Kasumi das Geschirr aus der Hand. Kasumi lächelte dankbar. Kurz
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darauf waren auch Besteck und Gläser und der Rest verstaut.
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Kasumi band sich die Schürze ab und sah Jeremy an. &quot;Wolltest du mir nur
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helfen, oder hast du einen bestimmten Grund hier zu sein?&quot;
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Jeremy: &quot;Wenn du schon so fragst, ich suche ein Megaphon, und Akane meinte,
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du wüßtest ob ihr eins habt.&quot;
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Kasumi: &quot;Gute Güte, tut mir leid, damit kann ich leider nicht dienen. Aber
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ich weiß das Doktor Tofu eins hat, ihn könntest du mal fragen.&quot;
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Jeremy: &quot;Hmm, Doktor Tofu sagst du? Danke, ich werd´ ihn mal besuchen.&quot;
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Jeremy wollte grade wieder gehen, als Kasumi ihn noch mal zurückrief. &quot;Wenn
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du gleich zu ihm hingehst, wärst du so freundlich und würdest die hier
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mitnehmen?&quot; Sie holte einen zugedeckten Teller aus dem Schrank. &quot;Ich habe
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heute morgen ein paar Plätzchen für ihn gebacken, aber ich hab leider keine
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Zeit sie ihm persönlich vorbeizubringen.&quot;
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Jeremy nahm ihr den Teller ab. &quot;Kein Problem.&quot;
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Er wollte grade das Haus verlassen als Akane ihn rief. &quot;Und, konnte Oneechan
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dir weiterhelfen?&quot;
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Jeremy: &quot;Nein, aber sie sagte das der Doc vielleicht eins hätte. Ich wollte
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grade zu ihm hin.&quot;
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Akane: &quot;Macht es dir was aus wenn ich mitkomme?&quot;
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Jeremy: &quot;Huh? Nein, warum sollte es? Aber willst du nicht lieber mit Ranma
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für dein Match trainieren?&quot;
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Akane: &quot;Ranma hat grade ein Problem mit seinem Vater. Sag, was hast du da
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auf dem Teller?&quot;
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Jeremy nahm das Tuch herunter und zeigte die Kekse. &quot;Hat deine Schwester für
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Tofu gebacken, sie hat mich gefragt ob ich sie ihm vorbeibringen kann.&quot;
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Kurz darauf waren sie in der Praxis angekommen. Tofu begrüßte sie schon am
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Eingang. &quot;Oh, das ist aber nett das ihr mich mal wieder besuchen kommt. Ist
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wieder jemand verletzt, oder kann ich euch anders helfen?&quot;
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Jeremy: &quot;Eigentlich ist nur Akane Sie besuchen gekommen. Ich wollte fragen ob
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Sie ein Megaphon hätten, was sie kurzzeitig entbehren könnten.&quot;
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Akane begann auf Jeremy´s Kommentar hin verlegen mit den Füßen zu scheuern.
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Tofu: &quot;Ein Megaphon? Was willst du denn damit?&quot; Er drehte sich um und begann
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in einem Schrank zu suchen. &quot;Geht mich eigentlich nichts an. Wo hab
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ich es nur ... hier ist es ja.&quot; Er gab Jeremy die Flüstertüte. &quot;War
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das schon alles?&quot;
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Jeremy hielt den Teller vor. &quot;Nein, Kasumi läßt Sie schön grüßen und hat
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ihnen diese hier gebacken.&quot;
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Tofu´s Brillengläser vernebelten sofort. &quot;Ka-Ka-sumi?&quot; Er nahm das Tuch vom
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Teller und ignorierte die Plätzchen. &quot;Ein Staubtuch, wie nett von ihr.&quot; Er
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ging zu seinem Skelett rüber. &quot;Schau nur Betty, was Kasumi mir geschenkt hat.
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Damit kann ich dich jetzt immer wieder auf Hochglanz bringen.&quot;
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Tofu warf das Skelett um und wirbelte mit dem Staubtuch durch den Raum.
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Anstatt zu putzen, fegte er Papiere und alles Mögliche von seinem Schreib-
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tisch und aus den Regalen.
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Akane starrte den Doktor an. ^Immer ist es nur Kasumi. Mich hat er nicht mal
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bemerkt. Warum ist das Leben nur so ungerecht und gibt mir die eigene
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Schwester als Konkurrenz?^
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Das zuschlagen der Tür ließ Jeremy sich umblicken, und auch Tofu schien sich
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wieder zu beruhigen. Verwirrt schaute er sich um. &quot;Nanu, war Akane nicht
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eben auch noch hier?&quot;
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Jeremy wußte ziemlich genau, was Akane zum gehen bewogen hatte. &quot;Die, äh,
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hatte noch was dringendes zu erledigen. Sagen Sie mal, mögen Sie Plätzchen?&quot;
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Er hielt den Teller in zweites Mal hoch.
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Tofu steckte sich eines in den Mund. &quot;Hmm, die sind gut. Von wem sind die?&quot;
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Jeremy: &quot;Uhm, das sage ich lieber nicht, ihre Praxis hat heute schon genug
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gelitten.&quot;
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Tofu schaute verwirrt auf das Chaos um ihn herum. &quot;Oh! Oh, ich verstehe. Ich
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glaube auch das es besser ist wenn du nicht sagst von wem die Kekse sind.&quot;
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Er ließ sich seufzend auf seinen Stuhl sinken. &quot;Das passiert jedes Mal, wenn
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ich an sie denken muß. Aber ich schaffe es einfach nicht meine Gefühle
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zu kontrollieren.&quot;
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Jeremy klopfte ihm beruhigend auf die Schulter. &quot;Nur nicht die Hoffnung
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aufgeben. Irgendwann wird es schon klappen.&quot;
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Jeremy wollte grade die Praxis verlassen, als ihm eine Idee kam. &quot;Sagen Sie,
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haben Sie zufällig ein Buch über alte Kampfsporttechniken? Speziell aus
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der Region in China?&quot;
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Tofu: &quot;Ja, mehrere. Warum fragst du?&quot;
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Jeremy: &quot;Schauen Sie mal nach, ob Sie etwas über eine Technik namens Seele
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aus Eis finden können. Die könnte ihnen bei ihrem Problem helfen.&quot;
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Tendo-Dojo.
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Akane war in ihrem gelben Gi und wischte sich den Schweiß von der Stirn.
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Ranma stand vor ihr und wippte gelangweilt auf den Fußballen.
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Akane atmete noch zweimal tief durch, dann griff sie wieder an. &quot;Verdammt,
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halte endlich still, oder schlag wenigsten zurück.&quot;
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Ranma wich ihr mühelos aus. &quot;Das Thema hatten wir schon. Außerdem bist du
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viel zu aufgeregt, um vernünftig trainieren zu können. Was ist überhaupt
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los?&quot;
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Akane: (kickt weiter nach Ranma)&quot;Das geht dich gar nichts an. Und du mußt
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grade von vernünftig reden. Ich dachte du willst mir rhythmische
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Kampfgymnastik beibringen, statt dessen übst du nur Musabetsu Kakuto.
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Wenn ich das lernen will dann kann ich auch Daddy fragen.&quot;
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Ranma sprang mit einem Salto über Akane hinweg. Als sie sich umdrehte sah sie
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ihn auf dem Boden sitzen, die Beine überkreuz.
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Ranma: &quot;Ich muß mir noch einen passenden Ablauf für dein Training überlegen.
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Das ist alles kompliziert, es muß genau auf deine Bedürfnisse
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abgestimmt sein.&quot;
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Akane zog ihre Augenbrauen zusammen. &quot;Mit anderen Worten: Du hast keine
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Ahnung.&quot;
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Ranma stellte sich vor sie hin. &quot;Hey, ich habe sehr wohl Ahnung. Es ist nur,&quot;
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Er drehte sich um und sah auf seine Füße. &quot;Naja, für mich reicht es, aber
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um es jemand anderem beizubringen ... &quot;
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Akane seufzte und warf genervt die Arme in die Luft.
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Die Dojotür öffnete sich und Jeremy kam herein. &quot;Hey, ratet mal wen ich
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getroffen habe.&quot; Akane und Ranma blickten ihn an, und Jeremy öffnete die
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Tür ganz. Zum Vorschein kam Ryoga.
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Ryoga: &quot;Um, hi. (kratzt sich am Hinterkopf) Ich bin letztens wohl ein
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wenig vom Weg abgekommen.&quot;
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Sofort war Ranma bei ihm. &quot;Ryoga, du kommst wie gerufen. Du bist doch Experte
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in rhythmischer Kampfgymnastik, kannst du uns nicht helfen? Wir müssen
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jemanden mit absolut null Talent dafür bis zum Wochenende für ein Match
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in dieser Disziplin vorbereiten.&quot;
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Einer der Ziegelsteine traf Ranma am Hinterkopf. &quot;Was meinst du mit null
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Talent?&quot;
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Ryoga: &quot;Hm, klar, ich helfe gerne. Aber woher weißt du das ich Kampfgymnastik
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beherrsche?&quot;
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Ranma: &quot;Um, um, um .... Jeremy hat es mir gesagt.&quot;
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Ryoga: &quot;Ach so. ... (zu Jeremy) Aber woher weißt du es dann?&quot;
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Jeremy: &quot;Ich? Hehe (kratzt sich am Kopf) Weil du es mit mal gesagt hast?&quot;
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Ryoga: (nachdenklich)&quot;Hab ich das? Kann ich mich gar nicht dran erinnern.&quot;
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Ranma: &quot;Können wir vielleicht beim Thema bleiben? Ich meine, wir haben nur
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noch bis dieses Wochenende Zeit.&quot;
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Ryoga: &quot;Aber sicher doch. (reibt sich die Hände) Haben wir irgendwo die
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passenden Geräte dafür?&quot;
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Akane´s Training machte enorme Fortschritte. Mit Ryoga´s Hilfe beherrschte
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sie bald alle Grundgeräte wie Band, Kegel, Reifen, Ball und so weiter.
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Eine kurze Unterbrechung gab es nur