Fanfic: Nameko !/2 - Kap.9

Kapitel: Nameko !/2 - Kap.9

Kap.9 –Heilung?
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Ranma und ich trainierten wieder im Dojo. Ich war verzweifelt: Ich hatte mich schon bei ihm entschuldigt, doch er schien mich nicht zu hören. „Aber ich habe mich doch-“ „Sei still.“ Seine angewiderte Stimme ließ mich zusammenzucken. Er schlug nach mir und ich traf hart die Wand. „Bitte, Ranma, ich-“ Er lachte.“Du bist wirklich erbärmlich, Nameko.“ Kurz darauf schlug er auf mich ein. Tausende von harten Schlägen prasselten auf mich ein. Erschöpft sank ich zu Boden. Ranma setzte ein kaltes Lächeln auf. „Nun wirst du sehen was du davon hast.“ In seinen Händen bildete sich eisblauer Rauch. Entsetzt starrte ich ihn an. „Warum? Und wie?“ Ich keuchte entsetzt als der Rauchball auf mich zuschoß. Ich hörte wieder Ranmas Lachen.“Du wirst sterben, vor Angst!“ Ich schrie auf als mich der Ball traf.
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„Au!“ Ich lag in Ranmas Zimmer, mit einem Blumentopf auf dem Kopf. Verwirrt sah ich mich um. Herr Saotome sah mich schlaftrunken an, und in der Tür standen Soun, Akane, Nabiki und Kasumi. „Wie kommst du dazu das ganze Haus zusammenzuschreinen!!“ Akane war sichtlich wütend Ich konnte es ihr nicht verdenken: Schließlich war ich hier nur Gast. Plötzlich kam mir ein wunderbarer Gedanke: konnte es sein, das ich den Angstfocus nie bei Ranma einsetzte? War das nie passiert? Schnell sah ich zu Ranma. Nein. Ich hatte ihn eingesetzt. Er schien gedanklich nicht dazusein, er starrte nur vor sich hin. Ich nuschelte ein „Tschuldigung“ und zog mir die Decke über den Kopf. „Ich muss Ranma unbedingt helfen! Aber wie?“. Das waren meine letzten Gedanken, bevor ich wieder in einen tiefen –und gottseidank- traumlosen Schlaf fiel.
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Der Morgen musste ja irgentwann kommen und mit dem Morgen das Wochenende, und so saßen wir alle am Früstückstisch. Während die anderen lachten und redeten, schien es nur Akane und mir aufzufallen, das Ranma nichts aß. Er stierte nur wieder vor sich hin. Ich frage mich, wie so eine Attacke Ranma zu einem regelrechten Zombie machen konnte! Und doch tat es mir Leid ihn so zu sehen. Genma schien Ranmas Zustand nicht zu stören. Er nahm ihm wortlos das Essen vom Teller, nachdem er selbst den größten Teil gegessen hatte. Selbst darauf reagierte Ranma nicht. Mir war richtig mulmig zumute!
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Ich war froh als das Früstück vorbeiwar. Ich stand auf, und kaum als Akane und ich alleine waren: „Weißt du was wir tun können“ Akane sah mich mit einer Mischung aus Misstrauen und Wut an. „WENN DU IHM DAS ANGETAN HAST, MÜSSTEST DU DAS DOCH WISSEN!!!“ Eingeschüchtert antwortete ich: „Vater hat mir nur gesagt, wie man sie anwendet, aber nicht was nach der Attacke genau passiert.“ „NA TOLL! ICH HAB JA GLEICH GEWUSST DAS DU NUR ÄRGER BRINGST!!!“ Langsam ging mir das zu weit. „Hör mal, ich weiß ja nicht was mit dir abgeht, aber-“ „IST DOCH EGAL WAS MIT MIR ABGEHT, WIR WISSEN NICHT WAS MIT RANMA ABGEH!!!“ „SCHREI NICHT SO ICH BIN NICHT TAUB!!!“ donnerte ich als Anwort. Akane schien die Schimpfkanonade die sich in ihr gesammelt hatte runterzuschlucken. Nach einer Weile sagte sie: „Ich glaube ich weiß was wir tun können, wir könnten zu Colonge gehen, keiner kennt sich mit sowas so gut aus wie sie.“ „Wer ist denn jetzt schon wieder Colonge?“ „Sie ist Shampoos Urgroßmutter“ Aha. Daraus werde ich jetzt auch nicht – Moment! Shampoo war doch Mousses Geliebte, also wohnt Mousse dort. Perfekt, ich kann Mousse wiedersehen und gleichzeitig Ranma helfen. „Wir müssen sofort los es geht hier schließlich um Mou- Ramna!!!“ „J-Ja“ sagte Akane, überrascht über meine Entschlossenheit. Während sie mich hinführte, dachte ich angestrengt nach: „Was mach ich nur, wenn Mousse wirklich da ist? Wer ist Colonge? Liebt diese Shampoo Mousse auch? Kann Colonge Ranma helfen? „So, hier sind wir.“ „Huh?“ Aus meinen Überlegungen gerissen betrachtete ich das große Schild über mir: „Neko Hanten“ Katzen-? Von mir aus. Wir gingen hinein. Da Wochenende war, schien hier kein grosser Betrieb zu sein. Mir fiel eine Ente auf die mit einem Blumenstrauß auf einem Tisch saß, ihre Brille putze und zu warten schien. Moment mal- „ihre Brille putzte“??? Misstrauisch beäugte ich das Watscheltier. „Ajaa, wir Besuch haben Urgroßmutter!“
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Fortsetzung folgt!