Fanfic: Der mysteriöse Schwarzbemantelte

Kapitel: Der mysteriöse Schwarzbemantelte

Also, das ist ein Resultat aus unserer Projektwoche (ich war im Projekt "Schreibwerkstatt"): Ich bin mir nicht sicher, ob es eine Ranma 1/2 Fanfic ist, aber ich muss dazusagen, dass ich mich stark von Ranma 1/2 habe inspirieren lassen (Ryego heißt nur nicht Ryoga, weil der Charakter etwas anders ist). Und was ich noch sagen muss ist dass ich das hier nur reinstelle, weil ich es gerade auf dem Computer hab, nicht weil mir die Ideen zu Nameko 1/2 fehlen. Um ehrlich zu sein bin ich gereade zu faul zum weiterschreiben^^ Naja, ich hoffe es gefällt euch trotzdem:
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Der mysteriöse Schwarzbemantelte
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Untertitel: Ryego’s Wanderung
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Legende:
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„Gesprochenes“
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&lt;Gedachtes&gt;
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[Schilder]
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{Geräusche}
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„Warum bin ich dir bloß gefolgt?!“
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Ein beschaulicher Herbstabend am Meer. Die Wellen schlugen sanft gegen den steinigen Strand. „Keine Ahnung, aber ich denke nicht dass ich hier richtig bin: es sieht hier nicht nach München aus.“ Kommentierte eine zweite Stimme ratlos. Sie kam von einem schwarzhaarigen Jungen, der verwirrt eine Karte von Südafrika betrachtete. „Moment mal: Du wolltest nach München, hast eine Karte von Südafrika und landest irgendwo an einem Steinstrand?“ maulte die andere Stimme. Sie gehörte einem jungen Mann mit blonden Haaren und -das auffälligste an ihm- einem schwarzen Mantel, der so lang war, dass er knapp über dem Boden endete. Der schwarzhaarige Junge -sein Name ist übrigens Ryego- suchte in seinem großen Wanderrucksack nach einer nützlicheren Karte. Leider ohne Erfolg. Der schwarzbemantelte Fremde zog von ... irgendwoher eine große schwarze Brotdose und begann seelenruhig zu essen (Kaviarbrot). &lt;Was hab ich mir eigentlich dabei gedacht, diesem orientierungslosen dämlichen Vollidioten zu folgen...&gt;, dachte er kauend nach,&lt; Ich weiß nur noch, dass ich Rache wollte - aber wofür? Jetzt folge ich ihm schon Monate und weiß nicht mehr wieso!&gt; Er wollte sich gerade weiter über sich selbst ärgern, doch die schwarzen Wolkentürme, die sich bedrohlich am Horizont erhoben hatten, lenkten ihn ab. Er registrierte außerdem, dass es um einiges kühler geworden war. Das Meer färbte sich schwarz wie die Wolken über ihm und die Wellen stießen nun kraftvoll gegen den Steinstrand. Den Schwarzbemantelten schien das nicht weiter zu stören: er zog lässig einen schwarzen Regenschirm hinter seinem Rücken hervor. Ryego -der inzwischen eine Karte Russlands studierte- wurde jedoch unruhig. Er packte die völlig nutzlose Karte in seinen Rucksack und beeilte sich vom Strand wegzukommen. Der mysteriöse Schwarzbemantelte schreckte aus seinen Überlegungen auf und folgte Ryego mit schnellen Schritten. „Was willst du?“ motzte Ryego missmutig als er den Schwarzbemantelten auf ihn zukommen sah. Beide schreckten auf, als ein greller Blitz über den Himmel zuckte. Der Wind war nun stärker geworden und riss dem mysteriösen Schwarzbemantelten seinen Schirm aus der Hand. Dieser knurrte und stieß ein verbittertes „Mist!“ aus. Dabei blitzten seine spitzen Eckzähne hervor. Ein weiterer Blitz ließ seine Zähne zusätzlich gespenstisch schimmern. Ryego wurde unruhig: Ihm war der Schwarzbemantelte von Anfang an nicht geheuer gewesen. Nicht nur seine kalten blau-grauen Augen oder sein ansonsten merkwürdiges Auftreten ließen Ryego erschaudern, er hatte auch das unheimliche Gefühl den Fremden zu kennen. Das war das Haar in der Suppe. Ansonsten wäre ihm der Fremde ziemlich gleichgültig gewesen. Mittlerweile brauste der Sturm über sie hinweg. Beide -jeder seinen Gedanken nachhängend- hatten nicht bemerkt dass sie nun mitten auf einem freien Feld standen -der perfekte Platz wenn man sich vor einem Sturm schützen will. „Verdammt! Verflixt und zugenäht!“ Der mysteriöse Schwarzbemantelte schien gar nicht mehr mit dem Fluchen aufhören zu wollen. Schließlich seufzte er einen Was-soll’s-ich-kann-ja-sowieso-nichts-ändern Seufzer
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Und zog ein schwarzes Einmannzelt aus den Tiefen seines Mantels und stellte es auf. Plötzlich und ohne Vorwarnung schellte eine Schulglocke. Die beiden Reisenden verhielten sich recht unterschiedlich: Der mysteriöse Schwarzbemantelte murmelte etwas, dass sich wie „Idiot“ anhörte und werkelte weiter am Zelt herum. Ryego stand einfach nur perplex da: Denn wie oft hörte man schon mitten in einem Feld eine Schulglocke? Was Ryego nicht wissen konnte: Gott hatte unglücklicherweise einen Fehler ins seinem Soundprogramm und hatte daher statt eines pfeifenden Windes oder einem Donnergrollen eine Schulglocke eingespielt. Während Gott sich über Windows ME ärgerte, hatte sich Ryego immer noch nicht gerührt. &lt;Eine Schulglocke?...hier? Das ist doch unmöglich. Erst ein Typ, der alles mögliche aus seinem Mantel holen kann und obendrein wie ein Vampir aussieht, und dann eine Schulglocke. Wo zur Hölle bin ich hier?&gt;.
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Der mysteriöse Schwarzbemantelte saß inzwischen in seinem Zelt und holte eine Fertigsuppe in schwarzer Verpackung und einen schwarzen Campingkocher hervor. Gerade als er seine Suppe aufsetzte passierten dreierlei Dinge: 1. flogen Ungefähr zehn Schnecken in sein Zelt hinein drehten eine Runde und zischte wieder aus dem Zelt, 2. fing es an zu regnen und 3. kam Ryego ins Zelt gestolpert (der übrigens schnell seinen Kopf einzog als die Schnecken auf ihn zugeflogen kamen. &lt;Was sollte das jetzt schon wieder bedeuten?&gt;) „Hast du...in deinem Mantel vielleicht noch ein Zelt. Draußen ist es ziemlich ungemütlich. Der Schwarzbemantelte stieß einen Was-soll’s-wird-mich-schon-nicht-umbringen Seufzer aus und holte ein rosafarbenes Ersatzzelt hinter seinem Rücken hervor. Ryego -einerseits erstaunt andererseits vom rosa Zelt angewiedert- bedankte sich schnell, und ging nach draußen um das Zelt aufzubauen.
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Kurze Zeit später rauschte ein Komet von ungefähr dreißig Zentimetern Durchmesser geradewegs in das Zelt des Schwarzbemantelten. Dieser seufzte seinen Nicht-schon-wieder Seufzer und zog eine schwarze Wasserpistole aus seinem Mantel, um den Kometen abzukühlen, und etwas Flickzeug, um das durch den Kometen entstandene Loch zu flicken. Als der Komet abgekühlt war (und der Regen nicht mehr ins Zelt prasselte) nahm der Schwarzbemantelte einen Vorschlaghammer hinter seinem Rücken hervor und zertrümmerte den Kometen. Im Kometen befand sich ein roter Brief, der durch eine goldene Flamme verschlossen war. Der mysteriöse Schwarzbemantelte zog einen schwarzen Ventilator aus der Tasche und blies sie mit diesem aus. Grummelnd öffnete er den Brief:
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Wir müssen ihnen leider mitteilen, das ihr Lohn aufgrund mangelnder Leistung um fünf Einheiten gekürzt wurde.
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Mit freundlichen Grüßen,
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Sie-wissen-schon-wer.
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„Nein, nein, nein, nein, nein!“ Der Schwarzbemantelte zeriss den Brief, der daraufhin mit einem lauten Knall explodierte. Die Flüche, die der Schwarzbemantelte nun ausstieß wollen wir überhören. Er holte einen Lappen aus seinem Mantel und wischte sich den Ruß aus dem Gesicht. Nun zog er einen schwarzen Sessel hinter seinem Rücken hervor und ließ sich auf ihm nieder. Urplötzlich ertönte das Geräusch eines gackernden Elefantens (Gott: „Ich hätte die Erfindung des Computers verschieben sollen!“, Ryego: „Was ist den jetzt los?“) Der mysteriöse Schwarzbemantelte blieb ruhig sitzen. Plötzlich sah ein Panda in sein Zelt hinein und hielt ein Schild hoch, auf dem folgendes geschrieben stand:[Wo geht es nach Azien?] Kurz darauf hielt er noch eines hoch:[Ich meine Asien.]. Der Schwarzbemantelte kramte eine Karte Asiens hervor und sagte: „Das sind dann drei Einheiten.“ Widerwillig drückte ihm der Panda das Verlangte in die Hand und nahm die Karte entgegen. Da er ja sonst nichts besseres zu tun hatte holte der mysteriöse Schwarzbemantelte eine schwarze Tasse mit schwarzem Tee aus seinem Mantel und dachte teetrinkend nach:&lt;Wieso verfolge ich Ryego...ich verfolge ihn seit Wochen...aber warum...&gt; Plötzlich traf es ihn wie ein Blitzschlag (was eigentlich nicht sein kann, denn außer einem eingebauten Swimmingpool und einem Wintergarten verfügte sein Zelt auch über einen Blitzableiter - aber ich schweife ab) &lt;Er zerbrach meinen Spiegel! Meinen kostbaren NanBan Spiegel! (Für alle unwissenden: ein NanBan Spiegel wurde bis jetzt vom Schwarzbemantelten als Reisemittel benutzt - und zwar durch Raum und Zeit) „Das wird er mir büßen!“ schrie der mysteriöse Schwarzbemantelte aufgebracht und schritt entschlossen zu Ryegos Zelt (aber nicht ohne einem weiteren Schwarm Schnecken ausweichen zu müssen).
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Als der Schwarzbemantelte plötzlich vor Wut schnaubend in Ryegos Zelt stand, hatte dieser das unerklärliche Gefühl, dass er in unmittelbarer Gefahr schwebte. „DU-HAST-MEINEN-SPIEGEL-ZERSTÖRT!!“ Die Schallwelle ließ Ryego etwas zurücktaumeln. „&lt;Spiegel? Zerstört? Wovon redet der Typ?&gt; Ähm, kauf dir einen neuen?“ sagte Ryego zögernd und hielt die Hände schützend vor sich. „Mein NanBan Spiegel ist unersetzbar!!! Mit ihm kann man durch Zeit und Raum reisen!!!“ antwortete der mysteriöse Schwarzbemantelte bedrohlich leise. „&lt;Durch Raum und Zeit reisen? Mit einem Spiegel? Entweder hat der sie nicht mehr alle oder ich&gt; Aber ich hab nie-“ Ryego stoppte als die Hand des Schwarzbemantelten in die Luft schoss und sich in ihr ein lebendiges schwarzes Huhn befand. „Er war mein Transportmittel! So etwas gibt es nur einmal!“ Das half Ryego auch nicht weiter. Auf einmal legte das Huhn dreizehn schwarze Eier, die der Schwarzbemantelte geschickt auffing und im selben Moment nach Ryego schmiss. Der seinerseits machte einen schnellen Hechtsprung zur Seite, als die Hühnereier mit großem Krach explodierten. Der Schwarzbemantelte ließ siegessicher seine Zähne hervorblitzen und aus seinen Ärmeln schossen mehrere